I HATE Rigaer Strasse
I find it hard to believe that this city and its places can be loved just for what they are. No. I think the love for a place only comes with a story or an event that takes place there. That makes the love to a place so much more fragile than to a human being, because every idiot can just march in and leave a bad memory. Of course I am talking about my beloved Rigaer Strasse, that I already wrote about a while back. Here’s to the tragic end of the story.
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One evening I was on my new way home, cheerfully strolling down the street in a perfectly peaceful mood. Maybe I should add, that I was slightly drunk, which explains why I had the courageous idea of just ringing the bell of the person I was taking this enormous detour for. So I stopped in front of his house and thought about the pros and cons of my plan. But before I even made up my mind I noticed two people coming down the staircase, leaving the building and heading right into a greasy bar named Papparazzi next door. There was a high chance that one of them was him, so I followed them discreetly to the bar to find out that indeed it was him.
Dress by Raasta (available at Visby)
Unfortunately they came out of the bar quicker than I anticipated. Since I did not have the time to throw myself behind the near by flower boxes, they inevitably found me paralyzed in front of the window. “Hey! Wow! You? Here? What have you been up to?“ Pure. Embarrassment. For whatever reason he did not seem to be as irritated as I was, because he suddenly asked for my number. I was internally jumping for joy when it suddenly struck me that I recently trashed my phone and didn’t know any number by heart. After we both reacted a little clueless, the girl he was accompanied by, who probably was pretty annoyed by my appearance and luckily not his girlfriend, had the striking idea that we should just agree on a date right away. So we did. Right at this place in a few days time.
On my way home I was literally bursting with love for my street and I felt quite heroic for my actions. Unfortunately I remembered the strong embarrassment factor of the whole event on the next day which made me avoid the street for a while. Of course only until our actual date when I put on a casual but stylish outfit and left the house 5 elegant minutes late to walk down my street.
When I arrived at the Papparazzi I noticed that he wasn’t there yet. So I sat down and waited, and waited, and waited. 20 minutes and an enormous amount of cigarettes later I had to realise that he wouldn’t show up. What an idiot! Or maybe I am the idiot. I don’t know.
Head piece by iHeartBerlin.de,
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The worst part of the story is that I had to give up on this street, on this piece of home, on this good friend. It’s strange how you can actually miss a few hundred meters of asphalt and stone. Until this very day I’m still hoping to see him drive by in a moving van so I can finally call it my own again: The Rigaer Strasse.
Outfits by Visby. Model: Anna Werner, Styling: Julia Karutz, Photos: Frank, Story: Dina








August 4th, 2008 at 13:26h
Eins versteh ich nicht: Warum hast du dir nicht seine Nummer auf nem Zettel geben lassen? Wäre das nicht sicherer gewesen?
August 9th, 2008 at 14:15h
Ich wünschte der Punk auf dem vorletzten Bild hätte dem Fashion-Püppie einfach ein rein geschlagen.
friedrichshain braucht euch nicht, piss off !
August 9th, 2008 at 14:42h
Ach wie schön, jemand der FÜR Gewalt gegen Frauen und GEGEN kulturelle Freiheit ist. Solche Meinungen sind uns wichtig…
August 10th, 2008 at 17:08h
Einen Stadteil zu entern und die angestammte Bevölkerung zu verdrängen ist auch eine subtile Form von Gewalt, franky, und wie kulturell befreit jemand ist der versucht immer gerade auf der Spitze einer jeden Modewelle (sei es jetzt vom Wohnort her, oder von der Kleidung) zu reiten musst du mir auch einmal erklären !
August 10th, 2008 at 20:51h
Lieber Carlos,
aus deinen wertvollen Beiträgen entnehme ich, dass du gerne die suptile Gewalt mit tatsächlicher Gewalt bekämpfen möchtest. Nein moment! Du nicht! Du wünschts dir das der Punk den du in meinem Augen zu einem Klischee degradierst zu Gewalt greift um dem “Fashionpüppie” die du auch zu einem Klischee degradierst den Garaus macht. Diese Ansicht zeugt von richtig großen “cojones” und einem sehr ausgeprägten Sinn fürs Schubladendenken. Ohne dir nahe treten zu wollen solltest du Abstand nehmen von den Kursen an der Universität die du anscheinend nicht zu verstehen magst sondern einfach noch mal in der Oberstufe einen Ethikkurs besuchen.
Ich glaube das sich der Punk und das Püppie gar nicht mal so voneinander unterscheiden! Beide legen besonderen Wert sich durch ihre Äußerlichkeiten zu differenzieren. Das dir eine vielleicht nicht schmeckt ist eher ein persöhnliches Problem! Oder was denkst du?
August 10th, 2008 at 21:14h
hey carlos
also mir ist neu, dass richtige punks frauenfeindlich sind… liegt wohl daran, dass richtige punks heute über 40 sind und der rest der sich gerne als punks bezeichnet auch einfach nur noch fashionopfer sind…
meiner meinung nach is friedrichshain ein gut gemischter bezirk egal obs shops, läden oder die bevölkerung betrifft.
und ehrlich gesagt sind mir ehrliche fashionyuppies die dazu stehen und wissen wie man sich benimmt immer noch lieber wie irgendwelche fakes die sich irgend ne pseudo revolution auf die scheuklappen schreiben…
August 11th, 2008 at 11:58h
Mir ist schon klar, dass die Aussage mit dem “Reinschlagen” nicht argumentationsfähig ist. Mir wäre es in diesem Fall auch nicht um tatsächliche Gewalt gegangen, verbale hätte ich auch passend gefunden, welche natürlich auch ich in solch einer Sitaution hätte anwenden können.
Und natürlich degradiere ich diese Frau (und es ist in diesem Fall egal, ob Frau Mann oder Trans, um mal den unsinnigen Frauenfeindlichkeitsaspekt hier raus zunehmen) zu einem Klischee! Ob sie nun Hartz4 kriegt oder als Model arbeitet ist für meine Argumentation vollkommen unerheblich. Da die Gentrifikation Friedrichshains durch Leute, welche sich selbst einer bestimmten Stylo-Schublade zuordnen (das dürfte sehr viele Autoren dieser Seite mit einbeziehen) vorangebracht wird.
Ich wohne seit 10 Jahren in Friedrichshain, und habe selbst mit erlebt, wie schnell sich alles in den vergangenen Jahren verändert hat, als Folge bleibt mir im Moment festzustellen, dass ich gerne umziehen würde aber in meinem Heimatkiez keine bezahlbare Wohnung mehr finde.
Natürlich ist das wiederum auch ein persönliches Problem, und ich möchte jetzt die “Aufwertung” des Bezirks nicht alleine auf das Modepüppchen reduzieren, aber das mich ein gewisses Unbehagen bei ihrem Anblick überkommt ist nachvollziehbar, da sie doch symbolisch für diesen Prozess der Verteuerung und letztendlich Verdrängung steht. Da ist doch dann die Frage wie lange tätowierterASSI den Bezirk noch gut gemischt finden kann, wenn sich ersteinmal ein teure Monokultur durchgesetzt hat.
Anscheinend kennt ihr ja beide unglaubliche viele Punks, sonst könntet ihr sie ja nicht auf ihr Oberflächlichkeit beschränken. Dann muss ich wohl mein Bild, dass ich von vielen meiner Bekannten habe revidieren, ich meine die leben zwar wirklich ihre ablehnende Haltung aus, indem sie rumhängen, schnorren und sich um wenig scherren, aber wenn ihr sagt, dass sie eigentlich alle zuhause in ihrer Einbauküche mit ihren anderen oberflächlichen freunden Kuchen backen….
Punk ist eine zeitunabhängige Einstellung, auch wenn man nicht jung war als die erste große Welle aus England kam. Auch wenn H&M versucht ein bisschen was von diesem Style in ihr Programm aufzunehmen, ist das äußerliche doch wohl nur ein Teil von einem Ganzen. Aber nochmal an Cinzia, da wir die beiden fotografierten ja nicht kennen, nur das Foto gesehen haben, kann ich zwar einen Wandel in Friedrichshain am Püppie festmachen (s.o.), aber wir können natürlich nicht sagen ob die abgebildeten Personen wirklich in Teilen ihres Charakters den Klischees entsprechen, oder doch ganz anders sind….
August 11th, 2008 at 14:02h
Carlos,
ich bin froh, das du deine Tonart angepasst hast und du selber einsiehst, dass dein erster Kommentar allenfalls provokativ, keineswegs jedoch diskussionswürdig war. So ist es doch schon viel einfacher, auf deine Argumentation einzugehen.
Ich wohne selbst seit 8 Jahren in Friedrichshain und bin dort auch eher zufällig gelandet, weil es nahe zu meiner Hochschule gelegen ist. Ich habe also diese Entwicklung des Kiezes ebenso mitbeobachtet, wie du. Da finde ich es fast ironisch, dass du mir vorschlägst, ein paar Gesellschaftskurse an der Uni zu belegen. Denn diese Entwicklung kann ich mir auch mit gesundem Menschenverstand erklären, denn sowohl Mitte als auch Prenzlauer Berg haben diesen Prozess seit der Wende durchlebt. Zuerst kommen die Studenten, die eine zentrale Lage und günstige Mieten suchen. Es bilden sich mit der Zeit soziale Zentren, unsere Kieze, und Gewerbetreibende siedeln sich an, um von diesen neuen Zentren zu profitieren. Nach einigen Jahren schließen die Studenten ihr Studium ab und verdienen mit neuen Jobs mehr Geld. Das ganze Niveau des Kiezes hebt sich also, es wird renoviert, mehr Geschäfte entstehen. Die alte Bevölkerung muss mit ansehen, wie sich ihre Wohngegend verteuert und das einfache Gemüt ärgert sich über die sogenannten Yuppies, die sie aus ihren Wohnhäusern verdrängen.
Wen sollte man deiner Meinung nach für diese Entwicklung beschuldigen? Die jungen Leute, weil sie sich nach Abschluss ihres Studiums nicht nach Mitte oder in ihre Heimatorte verpissen wollen? Hausbesitzer, die alte heruntergekommene Häuser in Stand halten und renovieren, und dabei natürlich auch die Miete erhöhen? Türkische Unternehmer, die auf ihren Tresen nicht schnell genug die Döner, Spirituosen und schlechten Schrippen nachlegen können? Junge Kreative, die ihre Geschäftsideen in ihrer Wohngegend ansiedeln? Arschlöcher gibt es überall, seien es nun geldgierige Immobilienhaie, die schlecht sanierte Häuser an der Grenze des Mietspiegels vermieten und ihre sozialschwachen Mieter herausekeln. Oder irgendwelche Betreiber generischer Cocktailbars, die ihren Gewerbemüll im Hausmüll der Mieter entsorgen. Oder Yuppies, die den Kiez allein für sich haben wollen.
Ich kann es durchaus nachvollziehen, dass die Urbevölkerung sich benachteiligt fühlt und sauer ist. Und natürlich sehen die dann nicht so gerne, wie junge Leute mit albernen bunten Klamotten durch die Straßen ziehen und Fotos für ihre lächerlichen Modeblogs machen. Aber hey, es gibt auch alte Leute, die es nicht mögen, wenn Kinder vor dem Haus auf dem Rasen spielen, oder Deusche, die es nicht mögen, wenn Ausländer ihre Bezirke besiedeln, oder Yuppies, die genervt sind, weil die Punks ihnen auf der Straße im Weg sitzen. Aber müssen diese Gruppen sich deswegen gleich gegenseitig verjagen?
Natürlich präsentieren wir hier auf iHeartBerlin.de nur eine bestimmte Seite von Friedrichshain und uns ist auch bewusst, dass das nicht jeder mögen wird. Wir haben eben vielleicht andere Interessen als du. Aber nimmst du es uns tatsächlich übel, dass wir uns mit etwas beschäftigen, was uns Spaß macht?
August 11th, 2008 at 14:26h
Dein erster Aufruf war aber zur Gewalt Carlos! Das löst in mir “Unbehagen” aus. Auch sätze wie “verbale Gewalt hätte ich auch passend gefunden, welche natürlich auch ich in solch einer Sitaution hätte anwenden können.” sollten von dir nochmal genauer überdacht werden.
Egal ob ich jemand in einem Foto kenne oder nicht, ich finde es repspektlos jemanden auf diese feige art seine Gewaltfantasie zu äußern.
Was würdest du davon halten wenn ich zu irgendein Foto von dir schreiben würde “Ich wünsche mir der bekommt ein paar in die Fresse”
Ob du nun bewußt frauen- oder menschenfeindlich bist oder nicht! Dir sollte klar sein das du einem echtem Menschen (in diesem Fall dem Model) respektlos und erniedrigend gegenüber stehst.
Damit machst du ALLE deine folgenden Argumente und Ansichten schwach und bedeutungslos.
August 11th, 2008 at 15:05h
Carlos, warum dieses Mädchen es jetzt verdient hat, geschlagen oder angepöbelt zu werden, entzieht sich meines Verständnisses. Wie soll man dich da ernst nehmen? Ich hoffe sehr, die Gute nimmt sich das nicht zu Herzen!
August 11th, 2008 at 17:41h
Es ist ja leider so, dass ab einer bestimmten Größe und einem bestimmten Ruf einer Stadt, solche Gentrifizierungsprozesse fast schon “natürlich” ablaufen, ob jetzt in Londoner Docklands in den 60ern oder in Teilen Manhattans in den 80gern, oder auch in anderen deutschen Städten wie z.B. im Schanzenviertel in Hamburg. Meistens ist es dann ja auch so, dass viele Leute, welche ein Stadtteil für sich entdeckt haben gar nicht wollen, dass dieser sich verändert bzw. verteuert. Aber sie sind dann trotzdem Teil einer ersten Welle, welche zur “Aufwertung” führt.
Ich kenne viele Leute in der Rigaerstr., welche jetzt noch dort Leben können, aber wie z.B. in den Hausprojekten ständig um ihre Wohnung fürchten müssen.
Da bin ich zufällig auf diese Seite gekommen und diese Geschichte vor allem mit den dazu gehörigen Fotos wirkt mit diesem Hintergrund wie eine Provokation.
Im Grunde sind es ja aber die Interessen von Investoren, und allen die aus dem subversiven Flair Profit machen wollen, welche den Stadtteil dann “ruinieren” und angestammte Bewohner wie mich verdrängen. Die Politik sieht es dann natürlich auch gerne wenn ein Viertel schick wird.
Leute wie ihr, welche sich innerhalb ihrer meist vollkommen unpolitischen Modewelt austauschen, sind letztendlich nicht verantwortlich für diesen Wandel, aber neben nach hohen Mieten stinkenden Hausfassaden (bestes Beispiel Simon-Dach/ Ecke Kopernikusstr.) eben der beste optische Indikator. Deshalb konnte ich nicht umhin eine Kommentar auf dieser Seite zu hinterlassen. Ich kann es natürlich auch keinem verübeln, dass er das tut was ihm Spass macht. Es geht mir ja dabei auch nicht um die eigentlichen Tätigkeiten, sondern nur um die gesellschaftlichen Folgen eines hippen Image für Friedrichshain, welches auch auf Seiten wie dieser produziert und reproduziert wird.
Aber wie gesagt verantwortlich für Verdängung sind letztendlich andere, denn eine vielfältige Bevölkerungstruktur durch alle Schichten und sozialen Gruppierungen innerhalb einer Str. wie der Rigaer zu entwickeln und erhalten, wäre natürlich eine feine Sache und sehr inspirierend allemal, aber dies ist nicht möglich so lange Investoreninteressen die Stadtplanung bestimmen,
und auf den Willen der Bewohner keine Rücksicht genommen wird (aktuellstes Beispiel ist ja der Umgang des Senats mit dem eindeutigen Bürgerentscheid zur Mediaspree)
August 11th, 2008 at 18:29h
Es braucht schon eine grundlegende emotionale Frustation in dieser Geschichte eine Provokation zu sehen und sie auch in dieser Weise zu äußern.
Mich ärgert es das Mode von “Leuten” wie dir in keinster Weise als künstlerischer Ausdruck verstanden wird. Ich könnte ja verstehen das du ein Problem damit hättest wenn H&M oder sonst ein großer Konzern ihre Werbekampagnen auf der Rigaerstr. shooten würden aber wenn du mit solch einer Strecke ein Problem hast frage ich mich wie dir überhaupt Berlin gefallen kann.
Diese Stadt steht für ihre kulturelle Vielfalt in allen Bereichen und mir scheint als würdest du nicht mit anderen Subkulturen als deiner eigenen klarkommen.
In sehe in dem Foto mit dem Punk und dem Mädchen etwas sehr Schönes und zwar gGegensätze die Harmonieren und keinesfalls vorhaben sich an die Kehle zu gehen. (so wie du dir das wohl ausmahlst)
Ohne es zu realisieren vertritts du deine eigene Form von Faschismus.Bravo!
August 11th, 2008 at 19:35h
1. Ja natürlich ist es frustrierend wenn sich deine vertraute heimatliche Umgebung in kurzer Zeit radikal in eine für dich unangenehme Richtung verändert.
2. Berlin ist viel zu komplex, riesig und vielschichtig um zu sagen, dass mir Stadt als Ganzes gefallen würde, und solch eine Fotostrecke versinnbildlicht Tendenzen, welche mir zuwiderlaufen (wie oben beschrieben)
3. Kunst ist zwar ein fast undefinierbarer Begriff, doch trotzdem hat ja jeder ein Bild von dem was für ihn in diesen Begriff passt, und für mich sollte Kunst etwas mit einem Anliegen sein, ein Anstoß zum Nachdenken, etwas Progressives, das versucht Wahrnehmung zu verändern, und etwas, das sich nicht in bloßer Dekoration und Selbstzweck auflöst. Mode kann sicherlich auch Kunst sein. Allerdings sieht mir diese Fotostrecke von der Kleiderwahl eher aus wie eine Werbestrecke für den neuen “Sex and the City”-Film.
Dewegen werden diese Kleider von mir nicht als künstlerischer Ausdruck gesehen.
4. Bestenfalls sehen wir auf dem Punk-Bild ein in Berlin übliches Phänomen der Gegenseitigen Gleichgültigkeit von Paralellwelten. Sehr gut zu sehen in Kreuzberg, wo die Mehrheit der türkischstämmigen Bevölkerung meist ohne Berührungspunkte neben der deutschstämmigen lebt. Oder auch in Mitte, wo ein Onkel von mir in einem Plattenbau in der Auguststr. wohnt, und in seine Stammeckkneipe geht ohne jeglichen Berührungspunkt zur schicken Galeriewelt (er kann dort auch nur noch wegen altem DDR-Mietvertrag und der unschicken Platte leben). Harmonie ist im Gegensatz dazu ja eher positv konnotiert und klingt ja fast schon freundschaftlich.
5. Generell komme ich sehr gut mit meinen Mitmenschen aus, Danke, auch mit denen, welche ich nicht meiner Peer-Group zuordne. Warum ich meinen ersten provokativen Kommentar geschrieben habe, habe ich bereits in meinem vorherigen Kommentar begründet und diesen ersten dort auch entschärft.
Nebenbei habe ich vor kurzem noch eine Studie über politische Onlineforen gelesen in denen die These vertreten wird, dass mit einer 30 % Wahrscheinlichkeit nach mind. 20 Beiträgen ein User einen anderen als Fachist bezeichnet, unabhängig vom Thema. Hier hat es sogar nur 12 Beiträge gedauert…
Aber das eigentlich wichtige Thema bleibt ja die “Aufwertung” Friedrichshains
August 12th, 2008 at 18:52h
Ich würde unsere Fotostrecke auch niemals als Kunst bezeichnen. Wie schon erwähnt, wir machen das, weil wir Freude daran haben, uns mit dem Thema Mode zu beschäftigen, und ich denke, das geht vielen unserer Leser so. Ich denke, dass Leute, die dem Kommerz kritisch gegenüber stehen, sowieso viel Anstoß daran finden werden, was wir hier machen und über was wir hier berichten. Das lässt sich wohl nicht verhindern.
Das mit dem Faschisten finde ich ja interessant. Ich hätte nie gedacht, dass wir auf iHeartBerlin.de mal zu einer solchen Diskussion anregen.
August 12th, 2008 at 18:53h
Und das mit dem Vergleich zu Sex And The City nehm ich mal als Kompliment, auch wenn es nicht so gemeint war…
August 20th, 2008 at 17:52h
Frank hat die Entwicklung schön beschrieben und über das selbe Thema habe ich mich letztens mit meiner Freundin, die nicht hier wohnt, unterhalten. Die hat mich mit großen Augen angeguckt und wollte wissen, warum alle nach Berlin ziehen.
Man kann sich gegen diesen Prozess stemmen so viel man will, in meinen Augen ist er natürlich und unvermeidbar. Aus arm wird hip, aus hip wird teuer, und irgendwann regiert der Mainstream. Das schöne ist doch aber, das die Entwicklung immer weiter geht – nichts bleibt für die Ewigkeit.
Das hier auf einem netten kleinen “Yuppieblog” so eine kontroverse Diskussion entbrennt, zeigt wieder das Schubladendenken stinkt
September 23rd, 2008 at 11:32h
Ride on, Carlos!
October 6th, 2008 at 17:21h
@carlos: du bist dir aber schon bewusst, dass du 1998 garantiert schon zur zweiten welle des “gentrifizierungsprozesses” gehörst und damit nach deinem Prinzip auch mindestens verbale Schläge verdient hättest?
November 6th, 2008 at 14:54h
Ah, Du armer Carlos!!! Jetzt schlagen all diese Juppies, Püppies, Emanzen, Pseudointelektuelle und Modekünstlier aber massiv auf Dich ein. Und vor denen aus Deiner “Peer-Group” muss Du Dich wohl auch noch rechtfertigen, was Du auf so einer abscheulichen website überhaupt zu suchen hattest.
Das Wesentliche ist aber, dass Du dabei nicht bemerkst, oder bestenfalls nicht bemerken willst, wie erzkonservativ und letztendlich spießig Du in Deiner Haltung geworden bist. Du möchtest etwas konvervieren, was nicht zu konservieren ist. Genauso wie Du und Deiner Gleichgesinnte vor 10 bis 15 Jahren den Kiez von seiner grauen DDR-Wirklichkeit mit progressivem Punk-Rölpsen “befreit” habt, genauso erschreckt Ihr Euch nun von den Vorboten einer Euch verhaßten Welt aus Mitte und Prenzlberg. Dass deren Protagonisten neue (Stadt)Räume suchen, um ihr Lebensmodell zu verwirklichen, Unternehmen und Geschäfte zu gründen, Kinder in die Welt zu setzen, Fassaden von Euren Schmierereien zu befreien und die vermüllten Hinterhöfe zu begrünen, hälst Du für einen Akt der Gewalt gegen Euch. Wer seid Ihr denn, die solch eine moralisch überlegene Stellung in Anspruch nehmt? Die UR-EINWOHNER??? Fragt doch bitte die echte “Urbevölkerung”, die die letzten 50 Jahre im Kiez gelebt hat, was denen lieber ist: Besetzte Häuser mit Müllbergen vor der Tür oder renovierte Fassaden von bösen “Neureichen”, die hier leben, arbeiten und/oder einfach Spaß haben wollen. Merkst Du, dass alle in diesem Forum viel entspannter sind als Du? Extreme Positionen waren noch nie Hütter von Toleranz und Freiheit. Von der Mitte aus sieht man mehr und besser. F-Hain ist nun mal in der Mitte von Berlin und die Mehrheit seiner Bewohner in der der Gesellschaft.
Ein gut gemeinter Tipp am Ende: Versuchs doch mit Oberschöneweide. Dort ist es noch günstig und trashig genug. Auch wenn hier und da ein Paar überzeugte und wirklich progressive Gentrifizierer schon am Werke sind. Auch findest Du dort garantiert eine ganz besondere Spezie von in manchen Aspekten erschreckend ähnlich wie Du denkenden Extremisten vom rechten Rand. Auch die lösen alles lieber mit Gewalt und behaupten “das Boot “resp. “die Rigaer Str.” sei voll. Kein Platz mehr für anders denkende und/oder aussehende.
Womit Deine These von Blogs und Faschisten bewiesen wäre. Am Ende behälst DU natürlich recht. Ich wünsche Dir mehr Gelassenheit, weniger Verbissenheit. Rigaer ist für alle da!
Enjoy!
September 22nd, 2009 at 20:49h
Just landed on this site blog and realise that this post is almost, but just had to comment. I lived in one of those fucked colourful houses on Rigaer for a few years and was quite happy to move. nevermind any sort of punk style or music, the entire philosophy is a farce. The punks would steal from each other. While constantly sitting around and complaining about the system, they would still live off of it. Not all, as those from outside the german system still had to find some way of keeping themselves going, and some actually wanted to help themselves, but your classic sterni carrying dog owner in the middle of the day was somewhat fake. They might even be more fake than the wave of posers and yuppies which they so much despise.
punk’s not dead, but it’s fucking boring
November 19th, 2009 at 00:29h
frank, du bist super.iheartberlin auch.carlos erinnert mich da an jemanden, der seine pseudo-intellektuelle art auch immer auszuspielen wußte und ähnlich unentspannt war. oberschöneweide ist n echt guter tip für dich, carlos
November 26th, 2009 at 01:34h
mensch – die ganze diskussion ist ja schon ne weile her und ich hab nie gesehen das ich da derart auseinandergenommen wurde
mein kommentar zum thema punks kommt aus einer kleinen geschichte bei mcdonalds im prenzelberg:
Punk: ” Ey du Yuppie, Kapitalistenschwein!”
Ich: “Kaufst du nicht gerade bei McDonalds ein?”
Punk “Ja, wieso?”
Ich “Ein Punk in der besten Kapitalistenbouique – geil”
Punk “ÄÄÄÄHhhh du Arsch”
Ich (etwas verunsichert) “Ich kenne Toxoplasma”
Punk “Aha”
Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft
Ps. Lasst doch die Leute alle sein und aussehen, wie sie wollen! In Berlin gibts doch für jeden eine Nische