Der 7-Tage-Party-Marathon

Letzte Woche - und damit meine ich nicht die gerade vergangene Woche, sondern die davor - habe ich mal soetwas wie eine Feldstudie durchgeführt. Als ich zu Beginn der Woche merkte, dass ich fast jeden Abend auf einer Party verabredet war, dachte ich mir, fülle ich die restlichen Tage einfach mal auf und knalle mir jeden Tag ne Party um die Ohren. Einfach mal um zu sehen, wie lange ich durchhalte und ob ich am Ende der Woche mal völlig zusammenbreche.
Ich muss sagen, ich habe mich wacker gehalten. Jeden Tag nicht mehr als 20 Minuten zu spät auf der Arbeit, was eine beachtliche Leistung für mich ist. Keinen einzigen Abend hab ich meine Pläne geändert, um mal einen Abend Pause zu machen, wie sonst so oft üblich. Und am Ende der Woche war ich auch noch völlig beisammen ohne auch nur eine zusätzliche Falte unterm Auge. Wie meine Woche in Bildern aussieht seht ihr nach dem Klick. In der englischen Version hab ich mir übrigens die Mühe gemacht, die Partywoche in ein kleines Interview mit mir selbst zu verpacken. Ob das so witzig ist sei mal so dahin gestellt. Aber da ich jetzt eh schon ne Woche mit dem Artikel überfällig bin, hau ich das jetzt einfach mal so raus.
Montag



Monster Ronson’s Ichiban Karaoke. Mehr Eindrücke hier.
Dienstag



Appartement. Mehr Eindrücke und Infos hier.
Mittwoch

Firma Champagner Empfang im Departement Store



Party im The Corner Store



Berlin Hilton im NBI
Donnerstag




Hilfiger Demin Live im WMF. Mehr Eindrücke hier.
Freitag



Pet Shop Bears in der Berghain Kantine
Samstag



Kunstnacht 09 in der Berlinische Galerie. Mehr Eindrücke hier.




Picknick, Picknick-Fotos von Katja Hentschel. Mehr Eindrücke hier.
Sonntag


Panorama Bar
The End




November 2nd, 2009 at 10:52h
right he is! : )
November 2nd, 2009 at 11:00h
hilarous. liebe es!! haha
November 2nd, 2009 at 14:33h
Ich liebe es nicht! Ich finde das Interview, die Fragen und Antworten beispielhaft arrogant und oberflächlich. Sehr enttäuscht, da ich iheartberlin sehr gerne gelesen habe. Klingt wie Gute Zeiten Schlechte Zeiten meets Instyle!
November 2nd, 2009 at 15:01h
@Tamara: Dann ist die Eigenironie scheinbar nicht bei dir angekommen.
November 2nd, 2009 at 15:47h
“It’s about letting go of the everyday life.”
fragt sich, was hier noch das everyday life sein soll.
November 2nd, 2009 at 15:56h
@Olga: übersetzt: “Den Alltag zu vergessen.” Der Alltag wird hier überhaupt nicht besprochen.
November 2nd, 2009 at 15:57h
Frank, hottie and party animal-we love you!
November 2nd, 2009 at 16:05h
iHeartBerlin interviewed Frank oder wer ist da der andere Interviewpartner?
November 2nd, 2009 at 16:11h
ich meinte das anders.
wer jeden tag feiern geht, für den ist eben das feiern wohl der alltag geworden. wie soll dieser nun also durch das feiern selbst wieder vergessen werden?
ist aber auch nicht so wichtig, da ohnehin nicht ernst gemeint.
November 2nd, 2009 at 16:35h
@olga: aso. na, ich hab ja noch ein leben während des tages (nein, da schlafe ich nicht). da ist also genug alltag vorhanden, den es zu vergessen gilt
November 2nd, 2009 at 16:38h
Sweet Superficial - Mehr davon
November 2nd, 2009 at 18:01h
ist der restalltag so schlimm, dass er vergessen werden muss?
November 2nd, 2009 at 18:18h
@Rene: In der Woche: JA! Da musste ich einige Grausamkeiten von der Arbeit verdrängen.
November 2nd, 2009 at 18:31h
die mischung machts erst…
November 2nd, 2009 at 19:33h
“ist der restalltag so schlimm, dass er vergessen werden muss?”
naiv-arrogant par excellence! wie muss denn dein leben sein, dass du das fragen kannst??? schön wohl.
November 2nd, 2009 at 23:01h
Bis morgen dann, im secret place
November 3rd, 2009 at 16:54h
pfftt hahjasaushfhahahaahhahahuashzdaushdhahhahah i’m dying
November 4th, 2009 at 20:32h
ich find den artikel auch relativ enttäuschend, muss ich sagen..
nichts gegen dich frank, ich schätze den blog und hab schon oft von den guten partytips und gewinnspielen profitiert, aber selbstironie erkenne ich da nicht so…
und die “zufälligen” hinweise darauf, was du jeden tag abends gemacht hast, kommen irgendwie ziemlich plump rüber.
wenn du ehrlich bist, das war doch ein selbstinterview oder?
November 5th, 2009 at 13:22h
@Jan-Lukas: die Hinweise sind ganz und gar nicht zufällig. Das ist schon bewusst so geschrieben. Lies mal den deutschen Text, der erklärt ein bisschen den Hintergrund:
http://www.iheartberlin.de/de/2009/11/02/interview-with-a-party-boyder-7-tage-party-marathon/
Und was die Selbstironie angeht: Alleine wie ich mich selbst im Einleitungstext beweihräucher und dass ich mir während des Interviews Gurkenscheiben auf die Augen lege, deutet darauf hin, dass das alles nicht ganz so bierernst gemeint ist
Um ganz genau zu sein, und damit beantworte ich jetzt auch die Frage von Matthias, die Fragen sind eine Mischung aus Vorschlägen von Freunden für diesen Artikel und Fragen, die mir tatsächlich des öfteren gestellt werden, vermischt mit ein paar fiktiven Fragen, die mich einfach entlang eines roten Fadens chronologisch den Ablauf der Woche schildern lassen.
November 5th, 2009 at 16:37h
naja, ich muss sagen, der deutsche Artikel gefällt mir um einiges besser.. ohne dieses ganze fake-interview-zeugs.
November 9th, 2009 at 17:27h
Hi Frank,
ich mag dein Blog, aber was du Selbstironie nennst, klingt eher nach einem Versuch eine individualisierte hedonistische Lebensweise zu stilisieren. Auch den Anspruch der “Hipster”, dass sie feiern können, halte ich für grenzwertig. War selber ein paar Mal im Picknick und die Leute da haben gefeiert - und zwar sich selbst. Das war irgendwie wieder spießig und langweilig…wer versucht cool zu sein, macht die Party kaputt
aber ich lasse mich gerne belehren
Grüße Mario
November 9th, 2009 at 18:13h
@Mario: Man kann es ja nennen wie man es will. Was ich versucht habe, ist, meine partyreiche Woche hier und da in ihrer Dekadenz und in ihrem Rausch etwas zu überzeichnen, um es in seiner Ernsthaftigkeit wieder zu entkräften. Mit einem Augenzwinkern sozusagen.
Und was das Selbstfeiern der Hipster angeht, weiß ich was du meinst. Es gibt da schon ein paar Leute, die sich selbst sehr geil finden. Aber jeder hat seinen Spaß eben auf seine Art. Die Essenz dieses Artikels liegt für mich besonders in der Antwort auf die letzte Frage.
November 10th, 2009 at 15:58h
Klar, die letzte Antwort relativiert das vorher Gesagte wieder und beendet das Interview mit einer verallgemeinerten Äusserung, die man jeden in den Mund legen könnte, egal ob in Berlin, Bottrop oder Euskirchen.
Vielleicht war das die schlussendliche Selbstironie ;)…In Berlin suchen die Leute wie überall nach Selbstbestimmung, Freuden, Party oder Musik, aber nur in dieser Stadt wird dies so stilisiert und in den Mittelpunkt gestellt. Dabei sind die liquiden “Hipster” im Picknick genauso eine Inszenierung wie der Gammelpunk am Ostbahnhof…eine sich abgrenzende und definierende Subkultur halt.
Jedem Tierchen sein Pläsierchen würde meine Oma nun sagen und es dabei sein lassen.
Nun denn, eine schöne Woche und noch viel Spass beim Bloggen.
Mario
PS: Achja, hier mal Selbstironie par excellence
http://www.youtube.com/watch?v=kAO4EVMlpwM