Der 7-Tage-Party-Marathon

Pet Shop Bears

Letzte Woche - und damit meine ich nicht die gerade vergangene Woche, sondern die davor - habe ich mal soetwas wie eine Feldstudie durchgeführt. Als ich zu Beginn der Woche merkte, dass ich fast jeden Abend auf einer Party verabredet war, dachte ich mir, fülle ich die restlichen Tage einfach mal auf und knalle mir jeden Tag ne Party um die Ohren. Einfach mal um zu sehen, wie lange ich durchhalte und ob ich am Ende der Woche mal völlig zusammenbreche.

Ich muss sagen, ich habe mich wacker gehalten. Jeden Tag nicht mehr als 20 Minuten zu spät auf der Arbeit, was eine beachtliche Leistung für mich ist. Keinen einzigen Abend hab ich meine Pläne geändert, um mal einen Abend Pause zu machen, wie sonst so oft üblich. Und am Ende der Woche war ich auch noch völlig beisammen ohne auch nur eine zusätzliche Falte unterm Auge. Wie meine Woche in Bildern aussieht seht ihr nach dem Klick. In der englischen Version hab ich mir übrigens die Mühe gemacht, die Partywoche in ein kleines Interview mit mir selbst zu verpacken. Ob das so witzig ist sei mal so dahin gestellt. Aber da ich jetzt eh schon ne Woche mit dem Artikel überfällig bin, hau ich das jetzt einfach mal so raus.

Montag

Monster Ronson's Itchiban Karaoke

Monster Ronson's Itchiban Karaoke

Monster Ronson's Itchiban Karaoke

Monster Ronson’s Ichiban Karaoke. Mehr Eindrücke hier.

Dienstag

Appartement

Appartement

Appartement

Appartement. Mehr Eindrücke und Infos hier.

Mittwoch

Departement Store

Firma Champagner Empfang im Departement Store

The Corner

The Corner

The Corner

Party im The Corner Store

NBI

NBI

NBI

Berlin Hilton im NBI

Donnerstag

WMF

WMF

WMF

WMF

Hilfiger Demin Live im WMF. Mehr Eindrücke hier.

Freitag

Pet Shop Bears

Pet Shop Bears

Pet Shop Bears

Pet Shop Bears in der Berghain Kantine

Samstag

Kunstnacht

Kunstnacht

Kunstnacht

Kunstnacht 09 in der Berlinische Galerie. Mehr Eindrücke hier.

Picknick

Picknick

Picknick

Picknick

Picknick, Picknick-Fotos von Katja Hentschel. Mehr Eindrücke hier.

Sonntag

Panobar

Panorama Bar

Panorama Bar

The End

Frank by Frank
on November 2nd, 2009
in Partys, Stories

23 Responses to “Der 7-Tage-Party-Marathon”

  1. Lisa Says:

    right he is! : )

  2. katja Says:

    hilarous. liebe es!! haha

  3. Tamara Says:

    Ich liebe es nicht! Ich finde das Interview, die Fragen und Antworten beispielhaft arrogant und oberflächlich. Sehr enttäuscht, da ich iheartberlin sehr gerne gelesen habe. Klingt wie Gute Zeiten Schlechte Zeiten meets Instyle!

  4. Frank Frank Says:

    @Tamara: Dann ist die Eigenironie scheinbar nicht bei dir angekommen.

  5. olga Says:

    “It’s about letting go of the everyday life.”

    fragt sich, was hier noch das everyday life sein soll.

  6. Frank Frank Says:

    @Olga: übersetzt: “Den Alltag zu vergessen.” Der Alltag wird hier überhaupt nicht besprochen.

  7. Suz Suz Says:

    Frank, hottie and party animal-we love you!

  8. Matthias Says:

    iHeartBerlin interviewed Frank oder wer ist da der andere Interviewpartner?

  9. olga Says:

    ich meinte das anders.
    wer jeden tag feiern geht, für den ist eben das feiern wohl der alltag geworden. wie soll dieser nun also durch das feiern selbst wieder vergessen werden?

    ist aber auch nicht so wichtig, da ohnehin nicht ernst gemeint.

  10. Frank Frank Says:

    @olga: aso. na, ich hab ja noch ein leben während des tages (nein, da schlafe ich nicht). da ist also genug alltag vorhanden, den es zu vergessen gilt ;-)

  11. Judith Says:

    Sweet Superficial - Mehr davon :-)

  12. Rene Schaller Says:

    ist der restalltag so schlimm, dass er vergessen werden muss?

  13. Frank Frank Says:

    @Rene: In der Woche: JA! Da musste ich einige Grausamkeiten von der Arbeit verdrängen.

  14. Rene Schaller Says:

    die mischung machts erst…

  15. a no nyme Says:

    “ist der restalltag so schlimm, dass er vergessen werden muss?”

    naiv-arrogant par excellence! wie muss denn dein leben sein, dass du das fragen kannst??? schön wohl.

  16. Selina Says:

    Bis morgen dann, im secret place

  17. kyra zoe Says:

    pfftt hahjasaushfhahahaahhahahuashzdaushdhahhahah i’m dying

  18. Jan-Lukas Says:

    ich find den artikel auch relativ enttäuschend, muss ich sagen..
    nichts gegen dich frank, ich schätze den blog und hab schon oft von den guten partytips und gewinnspielen profitiert, aber selbstironie erkenne ich da nicht so…
    und die “zufälligen” hinweise darauf, was du jeden tag abends gemacht hast, kommen irgendwie ziemlich plump rüber.
    wenn du ehrlich bist, das war doch ein selbstinterview oder?

  19. Frank Frank Says:

    @Jan-Lukas: die Hinweise sind ganz und gar nicht zufällig. Das ist schon bewusst so geschrieben. Lies mal den deutschen Text, der erklärt ein bisschen den Hintergrund:

    http://www.iheartberlin.de/de/2009/11/02/interview-with-a-party-boyder-7-tage-party-marathon/

    Und was die Selbstironie angeht: Alleine wie ich mich selbst im Einleitungstext beweihräucher und dass ich mir während des Interviews Gurkenscheiben auf die Augen lege, deutet darauf hin, dass das alles nicht ganz so bierernst gemeint ist ;-)

    Um ganz genau zu sein, und damit beantworte ich jetzt auch die Frage von Matthias, die Fragen sind eine Mischung aus Vorschlägen von Freunden für diesen Artikel und Fragen, die mir tatsächlich des öfteren gestellt werden, vermischt mit ein paar fiktiven Fragen, die mich einfach entlang eines roten Fadens chronologisch den Ablauf der Woche schildern lassen.

  20. Jan-Lukas Says:

    naja, ich muss sagen, der deutsche Artikel gefällt mir um einiges besser.. ohne dieses ganze fake-interview-zeugs.

  21. Mario Says:

    Hi Frank,

    ich mag dein Blog, aber was du Selbstironie nennst, klingt eher nach einem Versuch eine individualisierte hedonistische Lebensweise zu stilisieren. Auch den Anspruch der “Hipster”, dass sie feiern können, halte ich für grenzwertig. War selber ein paar Mal im Picknick und die Leute da haben gefeiert - und zwar sich selbst. Das war irgendwie wieder spießig und langweilig…wer versucht cool zu sein, macht die Party kaputt :)

    aber ich lasse mich gerne belehren :)

    Grüße Mario

  22. Frank Frank Says:

    @Mario: Man kann es ja nennen wie man es will. Was ich versucht habe, ist, meine partyreiche Woche hier und da in ihrer Dekadenz und in ihrem Rausch etwas zu überzeichnen, um es in seiner Ernsthaftigkeit wieder zu entkräften. Mit einem Augenzwinkern sozusagen.
    Und was das Selbstfeiern der Hipster angeht, weiß ich was du meinst. Es gibt da schon ein paar Leute, die sich selbst sehr geil finden. Aber jeder hat seinen Spaß eben auf seine Art. Die Essenz dieses Artikels liegt für mich besonders in der Antwort auf die letzte Frage.

  23. Mario Says:

    Klar, die letzte Antwort relativiert das vorher Gesagte wieder und beendet das Interview mit einer verallgemeinerten Äusserung, die man jeden in den Mund legen könnte, egal ob in Berlin, Bottrop oder Euskirchen.

    Vielleicht war das die schlussendliche Selbstironie ;)…In Berlin suchen die Leute wie überall nach Selbstbestimmung, Freuden, Party oder Musik, aber nur in dieser Stadt wird dies so stilisiert und in den Mittelpunkt gestellt. Dabei sind die liquiden “Hipster” im Picknick genauso eine Inszenierung wie der Gammelpunk am Ostbahnhof…eine sich abgrenzende und definierende Subkultur halt.
    Jedem Tierchen sein Pläsierchen würde meine Oma nun sagen und es dabei sein lassen.

    Nun denn, eine schöne Woche und noch viel Spass beim Bloggen.

    Mario

    PS: Achja, hier mal Selbstironie par excellence :)
    http://www.youtube.com/watch?v=kAO4EVMlpwM

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