Ein Trailer Fest

Ich glaube, ich habe bereits mehrfach erwähnt, wie sehr ich Trailer mag. Ich liebe diese kurzen Werbeclips für bald kommende Filme. Wie alle Werbung erzeugen sie, wenn gelungen, Emotionen und schaffen es Leute von der Couch ins Kino zu locken. Schlechte Trailer schaffen es hingegen einen Film schon vor dessen Erscheinen zu ruinieren. So geben sie manchmal bereits die Überraschungen, besten Witze oder gar das Ende eines Films Preis. Aber besonders an verkaterten Tagen oder nach der Arbeit scheint meine Aufmerksamkeit sich genau auf Trailerlänge zu reduzieren. Also verbringe ich ganze Abende vor dem Computer und schaue statt einem Film eben massenweise Trailer. Hier einige, die ich bei meiner letzten Session entdeckt habe und super fand. Nun kann ich nur hoffen, dass die Filme halten, was diese Trailer versprechen…
Keep the Lights On (R: Ira Sachs, USA 2012)
Das sieht doch nach einem herzzerreissenden und komplexen Film aus. Allein die Tatsache, dass Musik von Arthur Russell im Trailer verwendet wurde hätte gereicht um mich zu überzeugen, aber die Story gefällt mir auch.
Diana Vreeland – The Eye Has To Travel (R: Vreeland / Perlmutt / Tcheng, USA 2011)
„Ich war keine Mode Redakteurin. Ich war die einzige Mode-Redakteurin“ nach diesem Satz möchte man doch mehr über seine Autorin Diane Vreeland wissen. Ich war jedenfalls fasziniert von der Dame und kann es kaum erwarten die Dokumentation über Sie zu sehen.
The Sessions (R: Ben Lewin, USA 2012)
Es ist ein Hollywood-Film mit einem Thema das Hollywood liebt, aber irgendwie scheint mir der Film doch unterhaltsam und vielleicht weicht er das prüde Holywood ja sogar ein bisschen auf.
Oh Boy (R: Jan Ole Gerster, D 2012)
Beim Trailer musste ich schon mehrfach laut lachenn („Sojamilch? Bitte nein!“)! Ironisch, spitzfindig und das Ganze auch noch in Schwarz/Weiss, das kann doch nur großartig sein. Ich freu mich drauf!


