Berlin Gestapelt – Die versteckte Schönheit des Plattenbau

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Fotos: Malte Brandenburg

Was macht man, wenn man seine Heimatstadt vermisst? Man nimmt sie einfach mit, Stück für Stück.

Die Nachkriegsarchitektur in Berlin hat mich schon immer fasziniert. Ich hab viel Zeit darin und drumherum verbracht als Kind, spielend mit Freunden, die darin wohnten. Ich finde diese Gebäude sind ein sehr interessanter Teil Berlins, sie halten eine Menge Geschichte inne, das Fundament von dem, was Berlin zu einem besonderen Ort macht. Und ich freu mich darüber, dass die Stadt in der Lage ist, sich selbst neu zu kreieren, dass diese Plattenbauten zwar hässlich sind, aber die Leute sie irgendwie wieder zu mögen scheinen.

Mit meiner Fotostrecke “Stacked” wollte ich diese Häuser nebeneinander platzieren, um zu sehen wie ähnlich sie sind und wie schön sie sein können an einem sonnigen Tag. Durch die visuelle Isolation wollte ich dieses besondere Konzept des urbanen Lebens antasten, vertikale Dichte anstelle von horizontaler Dichte, und wie die Gesellschaft sich um diese Gebäude drum herum weiterentwickelt.

Text & Fotos: Malte Brandenburg

by Guest Author
on März 17th, 2016
updated on März 17th, 2016
in Fotos
4 Comments »

4 Responses to “Berlin Gestapelt – Die versteckte Schönheit des Plattenbau”

  1. Anja Says:

    I like it! Looks like some Toy Houses!

  2. Robert Says:

    I love it! I a illustration like this once: http://artavenue.de/image/99332163987
    funny how it reminds me of these photos. :)

  3. Nina Says:

    cool perspective and colour mood. I like.

  4. Blondbluey Says:

    Never knew these buildings had a name. What does Plattenbau actually mean?

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