Ein Hoch auf die Schönheit des Mannes

Jean-Baptiste Huong

Foto: Jean-Baptiste Huong

Für die längste Zeit war die Schönheit des menschlichen Körpers in der Kunst und künstlerischen Fotografie irgendwie ein Taboo. Für die Alten Meister war es das natürlichste der Welt, doch in unserer Zeit ist es als kommerziell verschrien und zählt nicht als Kunst. Kunst darf nicht gefällig sein, geschweige denn schön im klassischen Sinne. Das ist eher was für die Werbung, oder im Falle der menschlichen Physik: Erotik.

Es ist eigentlich eine Schande, denn der menschliche Körper ist so geeignet als Subjekt der Kunst wie jeder andere, und das nicht nur in abstrakter oder dokumentarischer Form. Dabei ist es doch erfreulich zu beobachten, dass die Kunstwelt sich langsam aber sicher von diesem Klischee verabschiedet. Mehr Künstler experimentieren mit Nacktheit, Sex, ja sogar Pornography. Und sogar die Galerien nehmen das ganze auf. Jetzt sind Künstler, die schöne Körper fotografieren nicht mehr nur als “Fotografen” abgestempelt, sondern der Titel Künstler bleibt ihnen erhalten. Ich finde das eine durchaus positive Entwicklung und finde das sollte man wertschätzen.

Manuel Moncayo

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Jean-Baptiste Huong

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Felix d’Eon

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Antonio da Silva

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Neil Gilks

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Marc Martin

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Georg Meyer-Wiel

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Frank by Frank
on März 23rd, 2016
updated on November 11th, 2016
in Bücher, Kunst
2 Comments »

2 Responses to “Ein Hoch auf die Schönheit des Mannes”

  1. Sonny Says:

    Not to mention, it’s also Snax this weekend!

  2. danijelj.w Says:

    Thank you for introducing these artists to us in this article. It was a great

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