Erhebt Eure Stimmen und Rettet Eure Stadt

Erhebt Eure Stimmen und Rettet Eure Stadt

Unsere Stadt verändert sich. Solange wir unsere Stimmen im richtigen Moment erheben und für sie kämpfen, kann es sich noch zum Besseren wenden.

Immer noch nicht ganz nüchtern von exzessiven Neujahrsfeierlichkeiten, verlasse ich an diesem frostigen Donnerstagmorgen meine Wohnung in der Karl-Marx-Allee. Zwar fühle ich mich nicht besonders großartig, doch jedes Mal wenn ich durch die elegante Säulenreihe trete, die die Tore zu den monumentalen Stalinpalästen bewacht, in denen ich lebe, kriege ich dieses Gefühl von Erhabenheit.

Ich bin auf meiner – semi-durchdachten – Mission, dieses Gefühl zu behalten: Ich kaufe meine Wohnung! – Ich bin 25, ich habe gerade mein Studium beendet, und meine Ersparnisse reichten gerade so für ein neues MacBook…. Als ich um die Ecke zum Ostbahnhof biege, und nervös am Stapel signierter Dokumente in der meiner rechten Hand herumfummel, frage ich mich: Bin ich komplett verrückt geworden?

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Joseph Wolfgang Ohlert: Everybodys Darling Braucht ne Pause

Joseph Wolfgang Ohlert: Everybodys Darling Braucht ne Pause

Du weißt einfach, wenn Joseph im Raum ist. Die Persönlichkeit des angehenden 28-Jährigen ist so einnehmend wie seine Bilder. Das Berliner Wunderkind hat fast ein Jahrzehnt lang die Kunstszene der deutschen Hauptstadt geprägt – jetzt  ist er bereit, ihr den Rücken zu zu kehren…..

Sein frecher Charme und sein außergewöhnliches Talent haben Joseph Wolfgang Ohlert in die erste Reihe einer neuen Generation Berliner Kreativen geführt. In den letzten acht Jahren arbeitete er als Porträtfotograf für etablierte Publikationen wie Intro, Siegessaeule und Gay Times. Ihm gelang es den flüchtigen Ort festzuhalten, an dem Schönheit, Intimität und raffinierte Ästhetik einander begegnen. Sein erstes, vielbeachtetes Fotobuch „Gender as a Spectrum“ erschien 2016 in Zusammenarbeit mit Kaey und traf einen Zeitgeist der sexuellen Befreiung und sozialen Akzeptanz für LGBTQIA+ Menschen. Damals studierte Joseph an der renommierten Universität der Künste Berlin, nachdem er die Ostkreuz Schule für Fotografie bereits abgeschlossen hatte, 2017 eröffnete er darüber hinaus seine eigene Galerie „P7“.

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Berliner kriegen einen ganzen Tag frei, um Frauen zu feiern

Berliner kriegen einen ganzen Tag frei, um Frauen zu feiern

Der Berliner Senat hat den Frauentag am 8. März zum Feiertag erklärt. Das ist bahnbrechend und wird auch Zeit!

„Heute ist ein sehr großes Zeichen, dass wir auf dem Weg zur Gleichstellung von Männern und Frauen vorankommen“, sagte Derya Caglar, Gleichstellungsbeauftragtepolitische der SPD, in einer Pressemitteilung. Einmal im Jahr, am 8. März, werden alle Berliner von nun an daran erinnert, dass Frauen in unserer Gesellschaft immer noch nicht gleich sind.

Mehr dazu in der englischen Version des Texts.

12 Großartige Neue Musikvideos von Berliner Künstler*innen

12 Großartige Neue Musikvideos von Berliner Künstler*innen

Berlin im Jahr 2018 ist Europas kreative Metropole Numero Uno. „Berlin erinnert mich daran, wie New York in den frühen 80ern war“, erzählt Honey Dijon, iconic DJ und kulturelle Enzyklopädie, dem Magazin Clash in einem Interview: „Es es ist noch nicht so verdorben. Es ist weiterhin roh und unpoliert. Hier gibt’s viele junge Künstler.“ Ganz genau Miss Honey; die europäische Stadt, die musikalische Talente anzieht, ist nicht länger nur London. Wenn man sich die folgende Liste außergewöhnlich talentierter und einzigartiger Künstler*innen ansieht, wird deutlich: Das ist eine neue Ära für Music made in Berlin. Ob kurzes Momentum oder der Beginn von mehr: Diese 12 neuen Musikvideos von Berliner Künstler*innen dürft ihr nicht verpassen.

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Uncensored Berlin: Unsere Ausstellung gegen Zensur auf Sozialen Medien

Uncensored Berlin: Unsere Ausstellung gegen Zensur auf Sozialen Medien

Während der Zeitgeist sexuelle Vielfalt und sexuelle Positivität feiert, scheint es als wolle die Zensur in digitalen Räumen die Zeit zurück drehen und einen antiquierten Moralcode reetablieren. Gerade für junge Nutzer Sozialer Medien ist das gefährlich.

Die jüngste Ausstellung von iHeartBerlin, #UNCENSOREDBERLIN, stellt die Darstellungen des menschlichen Körpers in den Mittelpunkt, die von digitaler Zensur betroffenen ist und bietet den teilnehmenden Künstlern*innen eine einzigartige Plattform, um sich frei ausdrücken zu können.

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Eine schwarzweiße Reise durch Berliner Nächte

Eine schwarzweiße Reise durch Berliner Nächte

Durch wackelige Schnapschüsse in intesiv monochromen Farben versucht das Fotobuch „BerlinNights“, die surreale und eigenwillige Atmosphäre des Berliner Nachtlebens einzufangen.

Gelangweilt und rastlos von seinerm Job als Webdesigner Ende der 1990er Jahre, machte sich Christian Reister nach kreativer Ablenkung suchend, spät auf und zog zielllos durch Berliner Nächte. In den nächtlichen Straßen treaf er auf intime Momente und erlebte Szenarien wie aus einem FIlm, die ihn dazu inspirierten, seine Kamera in die Hand zu nehmen. Er wollte versuchen, diese immaterielle Atmosphäre, die nach Einbruch der Dunkelheit erst wirklich lebendig wird, auf Film festzuhalten. Im Jahr 2001 begann Reister mit der Fotografie und konzentrierte sich auf die Straßen und das Leben der Stadt. Nach zehn Jahren als Fotograf, kehrte er den Farben den Rücken zu und entwickelte einen körnigen, monochromen Stil, der es ihm erlaubte, noch abstraktere und atmosphärischere Bilder zu schaffen.

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Hört auf unsere Stadt zu verkaufen!

Hört auf unsere Stadt zu verkaufen!

Vor Kurzem wurden Dutzende der ikonischen Gebäude an der Berliner Karl-Marx-Allee, Zuhause für Tausende von Menschen, durch einen privaten Investoren gekauft. Das ist ein unheimliches Symbol für die derzeitigen Vorgäng im Wohnungsmarkt der Stadt. Aber geht’s hier nur um Geld, Geld, Geld, wir müssen uns ducken und irgendwie klar kommen, oder wer hat hier das letzte Wort?

Die „Deutsche Wohnen“Gebäude erward die Gebäude – der größten privaten Immobilienunternehmer in der Hauptstadtregion, oft Ziel von Kritik für seine rigide Mieterhöhungspolitik. 700 Wohnungen in Berlins berühmten Nachkriegs-Zuckerbäcker-Pälasten, entlang der ehemaligen Stalinallee der DDR, wechseln den Besitzer.

Shit. Ich wohne selbst dort. Und was jetzt?

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Another Excess: Queeres Leben & Hedonismus in Berlin

Another Excess: Queeres Leben & Hedonismus in Berlin

Durch seine intime und voyeuristische Bildersprache führt uns Spyros Rennt in eine exzessive, queere Lebensrealität

Sein Blitzlicht fällt auf kurzlebige Momente, zwischen gedrängten Berliner Tanzflächen und kleinen, engen Schlafzimmern; schelle Ficks, harte Schwänze und kalte Fritten. Geboren in Athen, Griechenland, verschlug es den visuellen Autodidakt im Jahr 2011 in die deutsche Hauptstadt. Spyros war inspiriert von der hedonistischen Lebensweise der Stadt, ihrer brutalen Architektur und  den. für einen griechischen ungewöhnlich schönen,  grauen Himmel. „Natürlich hat sich Berlin seit meinem ersten Besuch 2005 als junger Tourist verändert. Doch zieht es immer noch interessante und aufgeschlossene Menschen aus der ganzen Welt an und bietet ihnen einzigartige kreative Möglichkeiten“, erklärt Spyros uns im Interview. Der 34-jährige  hat sich diese kreativen Möglichkeiten selber zu Nutze gemacht und seine eigene Leidenschaft für Fotografie zum Beruf gemacht.

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Entdecke Berlin neu durch die Augen von Xuehka

Entdecke Berlin neu durch die Augen von Xuehka

In fetten, schwarzen Linien und knalligen Farben lässt diese Künstlerin Xuehka Berlin lebendig werden.

Bogota – Big B, nach Aufenthalten im italenischen Firenze Italien, dem Kunst-, und Illustrationsstudium in Bogota und Madrid, zuog es Xuehka, oder Xueh Magrini Troll, nach Berlin, um visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Weißensee zu studieren. Die Kreativität hat Xueh einfach im Blut. Als Künstlerin tritt sie in dritter Generation in die kreativen Fußstapfen ihrer Mutter und Großmutter. Xueh, eine große Bewunderin der legendäre Malerin Frida Kahlo, hat das aufregende Leben der deutschen Hauptstadt zur Inspirationsquelle ihrer lebhaften Cartoons, Zeichnungen und Skizzen gemacht.

Erfahrt mehr über Xuehka in der englischen Fassung oder schaut euch eine Auswahl ihrer Werke hier an.

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#Unteilbar – Berlin stellt sich gegen Ausgrenzung und Fremdenhass

#Unteilbar – Berlin stellt sich gegen Ausgrenzung und Fremdenhass

242.000 Menschen demonstrierten am Samstag gegen den Hass. Die Demo, die sechs Kilomenter lang durch die Stadt zog, ist ein Symbol der Hoffnung in sonst düsteren Tagen. Das ist wichtig, nicht nur für Berlin, sondern die ganze Welt. Wir von iHeartBerlin waren dabei und haben Bilder gemacht.

„Solidarität, statt Ausgrenzung – für eine freie und liberale Gesellschaft“, das Motto der Initiative „Unteilbar“ trieb eine Viertelmillionen Menschen aus von Alex bis Siegessäule.

Einen endlosen Strom von Menschen zu sehen, der für die gemeinsamen Werte unserer Stadt, aber auch ganz Deutschlands, Europas und die Welt eintritt, war eine unglaubliche Erfahrung. Denn jeder einzelne zählt. Doch der Kampf endet nicht mit diesem schönen, sonnigen Tag Mitte Oktober. Eine Demonstration ist ein kraftvolles und sichtbares Symbol, aber was noch wichtiger ist, ist was nach diesen kurzen, unteilbaren Stunden passiert. Gehen wir raus aus der  Komfortzone, um für unsere gemeinsamen Werte zu kämpfen? Das wird nicht einfach, aber 240.000 Menschen haben gezeigt, dass der Wille da ist.

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