Another Excess: Queeres Leben & Hedonismus in Berlin

Another Excess: Queeres Leben & Hedonismus in Berlin

Durch seine intime und voyeuristische Bildersprache führt uns Spyros Rennt in eine exzessive, queere Lebensrealität

Sein Blitzlicht fällt auf kurzlebige Momente, zwischen gedrängten Berliner Tanzflächen und kleinen, engen Schlafzimmern; schelle Ficks, harte Schwänze und kalte Fritten. Geboren in Athen, Griechenland, verschlug es den visuellen Autodidakt im Jahr 2011 in die deutsche Hauptstadt. Spyros war inspiriert von der hedonistischen Lebensweise der Stadt, ihrer brutalen Architektur und  den. für einen griechischen ungewöhnlich schönen,  grauen Himmel. „Natürlich hat sich Berlin seit meinem ersten Besuch 2005 als junger Tourist verändert. Doch zieht es immer noch interessante und aufgeschlossene Menschen aus der ganzen Welt an und bietet ihnen einzigartige kreative Möglichkeiten“, erklärt Spyros uns im Interview. Der 34-jährige  hat sich diese kreativen Möglichkeiten selber zu Nutze gemacht und seine eigene Leidenschaft für Fotografie zum Beruf gemacht.

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Entdecke Berlin neu durch die Augen von Xuehka

Entdecke Berlin neu durch die Augen von Xuehka

In fetten, schwarzen Linien und knalligen Farben lässt diese Künstlerin Xuehka Berlin lebendig werden.

Bogota – Big B, nach Aufenthalten im italenischen Firenze Italien, dem Kunst-, und Illustrationsstudium in Bogota und Madrid, zuog es Xuehka, oder Xueh Magrini Troll, nach Berlin, um visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Weißensee zu studieren. Die Kreativität hat Xueh einfach im Blut. Als Künstlerin tritt sie in dritter Generation in die kreativen Fußstapfen ihrer Mutter und Großmutter. Xueh, eine große Bewunderin der legendäre Malerin Frida Kahlo, hat das aufregende Leben der deutschen Hauptstadt zur Inspirationsquelle ihrer lebhaften Cartoons, Zeichnungen und Skizzen gemacht.

Erfahrt mehr über Xuehka in der englischen Fassung oder schaut euch eine Auswahl ihrer Werke hier an.

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#Unteilbar – Berlin stellt sich gegen Ausgrenzung und Fremdenhass

#Unteilbar – Berlin stellt sich gegen Ausgrenzung und Fremdenhass

242.000 Menschen demonstrierten am Samstag gegen den Hass. Die Demo, die sechs Kilomenter lang durch die Stadt zog, ist ein Symbol der Hoffnung in sonst düsteren Tagen. Das ist wichtig, nicht nur für Berlin, sondern die ganze Welt. Wir von iHeartBerlin waren dabei und haben Bilder gemacht.

„Solidarität, statt Ausgrenzung – für eine freie und liberale Gesellschaft“, das Motto der Initiative „Unteilbar“ trieb eine Viertelmillionen Menschen aus von Alex bis Siegessäule.

Einen endlosen Strom von Menschen zu sehen, der für die gemeinsamen Werte unserer Stadt, aber auch ganz Deutschlands, Europas und die Welt eintritt, war eine unglaubliche Erfahrung. Denn jeder einzelne zählt. Doch der Kampf endet nicht mit diesem schönen, sonnigen Tag Mitte Oktober. Eine Demonstration ist ein kraftvolles und sichtbares Symbol, aber was noch wichtiger ist, ist was nach diesen kurzen, unteilbaren Stunden passiert. Gehen wir raus aus der  Komfortzone, um für unsere gemeinsamen Werte zu kämpfen? Das wird nicht einfach, aber 240.000 Menschen haben gezeigt, dass der Wille da ist.

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Weil Ich Dich Liebe: Nackte Interventionen in der U-Bahn

Weil Ich Dich Liebe: Nackte Interventionen in der U-Bahn

Fotos: Abdulsalam Ajaj

Lernt den Berliner Künstler kennen, der seine eigene, unbekleidete Version der BVG-Kampagne „Weil wir dich lieben“ kreierte.

Um die ein oder andere Provokation nicht bescheiden ist Mischa Badasyan für seine ungewöhnliche Kunstprojekte bekannt. Der in Russland geborene multidisziplinäre Künstler übertritt grafische, ethische und legale Grenzen, um seinen Betrachter über die Gesellschaft und die Politik reflektieren zu lassen.

Sein neuestes Projekt „Weil ich Dich Liebe“ ist eine „öffentliche Kunstintervention im Berliner Underground“, wie der Künstler sagt.

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Berlin Bleibt Sexy: 10 Sexfluencer, die gegen Zensur kämpfen

Berlin Bleibt Sexy: 10 Sexfluencer, die gegen Zensur kämpfen

Foto: Sam Morris

Diese zehn Männer und Frauen haben keine Angst nackte Haut zu zeigen.

Mit ihrer Arbeit verwischen sie die Grenzen von Kunst, Pornografie, Sexarbeit, politischem Aktivismus oder was als „professionelle“ Arbeit angesehen wird. Doch ihr Mut sich gegen Zensur und für sexuelle Freiheit einzusetzten hat auch seinen Preis. Die explizite Natur ihrer Arbeit oder Online-Auftritts ist für viele wie eine Freikarte zum sexuellen Übergriff, verbal oder sogar physisch. So à la: „Mit der/dem kann man’s ja machen!“

„Ich habe mich in einigen sehr gefährlichen und unbequemen Situationen wiedergefunden“, berichtet unser Cover-Model Sam Morris gegenüber der Gay Times. „Ich wurde sexuell erpresst, angegriffen, verbal belästigt und vergewaltigt. Diese Situationen entstanden zwischen angesehenen Fotografen, erfolgreichen Zeitschriftenredakteure, und anderen schwulen Männer, die mir begegnet sind. “

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Macht Mit Im Kampf gegen Rassismus und Fremdenhass

Macht Mit Im Kampf gegen Rassismus und Fremdenhass

Politischer Aktivismus leicht gemacht: YouTuber, Digital-Aktivist und charmanter Wortakrobat Tarik Tesfu hat fünf soziale Projekte gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ausgewählt, die deine finanzielle Unterstützung brauchen.

Seit T2015 hüpft Tarik schon im Netz herum. Als selbsternannter „Gender-Messias“ und „Gutmensch“ vloggt der junge Berlinerin im Wochentakt über Gleichberechtigung, LGBTQ*Rechten, Rassismus in Deutschland und nimmt dabei so gar kein Blatt vor den Mund. Als Schwuler Deutscher und Man of Color macht ihn seine politisch inkorrekter und messerscharfe Zunge immer gefolgt von einem charmanten Lächeln nicht nur Fans.

Die Kommentare auf seinem YouTube-Kanal werden zum Teil ziemlich hässlich. Pure Tarik-Liebe oder Tarik-Hass, etwas dazwischen scheint es nicht zu geben. Nimm den ganzen Hass und mach ’ne „Weil wir dich haten, Tarik-Heul-Mimimi-Hymne“ draus; Tariks Umgang mit der flterlosen digitalen Kommentar-Drecksschleuder. Selbst wenn du kein Deutsch verstehst, das Video ist zum schreien… lustig.

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Berlin Muss Aufstehen Gegen den Rechtspopulismus

Berlin Muss Aufstehen Gegen den Rechtspopulismus

Foto: Dominik Pascal

Rechtspopulismus macht sich einem Virus gleich in ganz Europa breit, und liberale, grüneHochburg hin oder her, Halt macht er auch vor der deutschen Hauptstadt nicht. Sind wir weiterhin sicher auf der Insel der Außenseiter, auf die wir uns gerettet haben? Geht es weiter wie gehabt oder ist die Zeit zum Handeln mehr als überfällig?

Hat Berlin überhaupt eine Nationalität? Mein Nachbar kommt ursprünglich aus Slowenien. Der Blumenladen in meinem Haus gehört einer liebenswerten Frau aus Korea. Mein Späti wird von einem schrulligen Mittvierziger geführt, der in Rumänien geboren wurde und ich kaufe meinen Lieblings-Döner von Mohammed, der am Kotti aufgewachsen ist und trotzdem zweimal im Jahr den Rest seiner Familie in der Ost-Türkei besucht. Jedes Mal, wenn ich in die U1 steige, höre ich fünf verschiedene Sprachen. Denke ich diese werden von Ausländern gesprochen? Nein. Diese Menschen leben hier. Nationalität: Berlin (!?)

Ich weiß, dass ich eigentlich in Deutschland lebe, aber irgendwie habe ich mir das so immer gern selber eingeredet …

Weiter geht es in der englischen Version.

Die Essential Berlin Dance Floor Playlist

Die Essential Berlin Dance Floor Playlist

Elektronische Musik ist der Energiestrom, der duch Berlins Adern zu pulsieren scheint. Ein niemals endender Rhythmus, der diese Stadt und ihre Bewohner seit Jahrzenten Bassdrum für Bassdrum, Four-to-the-Floor nach vorne treibt. Berlin ist ein Ort, an dem Raves endlos sind, wo Nächte zu Tagen werden und man sich zwischen Beats und Lichtern verlieren kann. Berliner Tanzflächen ziehen uns in einen energetischen Strudel und oftmals wissen wir am nächsten Tag schon nicht mehr, mit welchen Tracks uns der DJ durch die ganze Nacht getrieben hat. Nur eins ist klar: Wir kriegen nicht genug davon!

Doch IHeartBerlin ist zur Stelle: Unsere Redakteure sind waschechte Tanzflächen-Enthustiasten, die von House, Techno, und allem was dazwischen  liegt, nicht genug bekommen können. In den letzten Jahren haben sie exzessiv getanzt, aufmerksam zu gehört, sorgfältig recherchiert und, mit Hilfe einiger recht nützlicher mobiler Applikationen, eine Liste essentieller Tunes kuratiert, die schon so einige Tanzflächen der Stadt in Ekstase versetzt haben. Dabei herausgekommen ist eine Selektion von 40 zeitlosen Evergreens, aktuellen Dancefloor-Hits oder aufstrebenden Newcomer-Tracks – ein vierstündiges Pre-, oder Post-Party-Vergnügen für alle Liebhaber elektronischer Musik. Enjoy the trip.

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Ein Tag in Kreuzberg: Der Graefekiez Guide

Ein Tag in Kreuzberg: Der Graefekiez Guide

Fotos: Amanda Artiaga

Wenn du vom Kottbusser Tor zum Hermannplatz läufst, gibt sich Kreuzberg um dich herum genauso, wie man es sich vorstellt: Laut, voll, verrückt und bunt. Vorbei an Dönershops, Spätis und Geschäften, die zahllose, unnötige Dinge verkaufen, sodass man amfängt zu fragen, womit hier wirklich Geld verdient wird. Wenn man direkt am Kottbusser Damm entlang geht, vermutet man nicht unbedingt, dass eines der schönsten Kieze Kreuzbergs direkt auf der rechten Seite liegt. Doch ist es in Berlin doch immer so,  man geht um eine Ecke und die ganze Szenerie ist auf einmal auf den Kopf gestellt.

Der Graefekiez ist eher eine Viertel, das du tagsüber erkunden solltest, auf Grund der strengen Lärmschutzbestimmungen nach 22 Uhr. Aber all seine schönen Cafés, leckeren Restaurants, niedlichen, kleinen Läden und Straßenzüge, in denen sich ein schöner Atlbau neben den anderen reiht, machen den Graefekiez zum perfekten Ziel für einen entspannten, kleinen Samstag- oder Sonntagnachmittagsausflug. Wir haben ein paar Spots ausgesucht, die du unbedingt auschecken sollten.

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Ein perfekter sonniger Tag in Berlin

Ein perfekter sonniger Tag in Berlin

Gibt es etwas besseres als den Berliner Sommer? Diese dampfende, verschwitzte, nie endende Fantasie, gehüllt in einen golden glitzernden Filter? Wenn er dann mal kommt. Wahrscheinlich verbringst du den ersten Tag mit 26 Grad plus im späten März oder April in deiner Wohnung und denkst: „Ach, der Sommer fängt ja erst an. Ich krieg schon noch meine Sommerbräune. Kein Stress“. Ja, und dann habe wir Ende Juli und du schaust missmutig auf Wolken, Wolken und noch mehr Wolken, maximal 14 Grad und wahrscheinlich auch noch Gewitter. „Ja, danke Berlin!“ – Verdreht genervt die Augen.

Dieser Lady kann man einfach nie vertrauen. Und was lernen wir daraus? – In Berlin muss man sich an ziemlich triviale Postkarten-Philosophien halten: „Carpe that diem!“ Wenn draußen Sonnenschein und blauer Himmel warten, dann haben wir einen klassischen Fall von: „Alles stehen und liegen lassen“. Falls du bei diesem Anblick jedoch in einen Schockzustand verfallen bist und angefangen hast zu hyperventilieren, haben wir einen Schritt-für-Schritt Aktionsplan vorbereitet, den du in der englischen Version des Textes finden kannst.