Das Queere Berlin muss auch in Polen Gesicht zeigen

Das Queere Berlin muss auch in Polen Gesicht zeigen

Es ist sehr einfach mittlerweile in Berlin ein queeres und entspanntes Leben zu führen. Aber gerade mal zwei Stunden von hier in unserem Nachbarland Polen ist die LGBTQI* Community sowohl von Politik als auch von der Öffentlichkeit verschiedener Repressalien ausgesetzt.

Nun kündigt sich ein Event an, wo die Berliner Community die Chance hat sich für ihre Nachbarn einzusetzen und ihr buntes Gesicht zu zeigen. Die Szczecin Pride Parade steht vor der Tür und die Organisation Voices4Berlin hat es sich zum Ziel gesetzt möglichst viele Berliner als Support nach Stettin zu bringen.

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Schweiß und Tanz – die Highlights von Tanz im August 2019

Schweiß und Tanz – die Highlights von Tanz im August 2019

Foto: Mathieu Doyon. 

Der August strahlt traditionell auf den Bühnen der Stadt im Zeichen des zeitgenössischen Tanzes. Wir haben uns ausführlicher mit den Highlights des bekanntesten Festival der Tanzszene beschäftigt: Tanz im August. Dort kommen besondere Stücke aus aller Welt und erleben hier teilweise ihre Premiere oder ihre Deutschlandpremiere. Wir haben im englischen Teil des Artikels versucht eine intuitive Auswahl des Programms für euch zu erstellen. Natürlich lohnt es sich das ganze Programm selbst zu studieren und auch die zahlreichen Nebenveranstaltungen zu besuchen.

Glory – Tanzende Verstörung

Glory – Tanzende Verstörung

Fotos: Dieter Hartwig. 

Wo beginnt ein Tanz und wo hört er wieder auf. Wann ist eine Bewegung ästhetisch und wann schreckt sie uns ab. Wo kann Körper zu einer Geschichte werden und welche Geschichte wird das Publikum erreichen?

Diese Fragen sind Kernelemente des Tanz-Duetts Glory von Jeremy Wade. Gemeinsam mit Sindri Runudde verliert sich Jeremy Wade selbst  in einer Choreography der Gewalt. Dieses Wochenende wird das Stück das vor 12 Jahren seine Premiere bei den Tanztagen erlebte in den Sophiensaelen wieder aufgeführt.

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Klassische Musik als Atempause vom Alltag

Klassische Musik als Atempause vom Alltag

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Wir kennen sie alle: die „Ängsten Vertrauten“. Der Job, der mal wackelt, die Beziehung, die nicht safe ist, oder die Freundschaft, die sich kaum noch ergibt. Aber viele dieser Sorgen sind im wesentlichen nur mentale Hürden. Und was mir heute dabei extrem geholfen hat, mich davon ein wenig zu distanzieren, ist klassiche Musik.

Gemeinsam mit der Staatsoper Berlin veranstalten wir nun schon im zweiten Jahr für unsere Leser ein Picknick beim Open-Air Klassik-Event Staatsoper für Alle. Dort haben wir zwischen Snacks und Champagner nicht nur fantastische Musik erleben dürfen, sondern auch eine ganz einzigartige kollektive Erfahrung geteilt.  Darüber schreibe ich ausführlicher im englischen Teil des Artikels.

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Gewinnt ein Picknick mit dem Team von iHeartBerlin bei Staatsoper für Alle

Gewinnt ein Picknick mit dem Team von iHeartBerlin bei Staatsoper für Alle

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Klassische Musik ist wie eine besondere Delikatesse. Eine die länger braucht in der Zubereitung und vielleicht auf dem ersten Blick etwas unscheinbar wirkt. Vielleicht ist ihr Geschmack auch etwas in Vergessenheit geraten. Aber sobald man sie nochmal probiert möchte man gar nicht mehr aufhören davon zu essen.

Berlin bietet zum Glück ein vielfältiges Buffet an Möglichkeiten klassische Musik zu genießen. So steht eines der bekanntesten Klassik-Open-Airs vor der Tür. Bei Staatsoper für Alle, dem Jahreshighlight der Staatsoper unter den Linden gemeinsam mit BMW, wird übernächstes Wochenende der ganze Bebelplatz zum Zuschauersaal erklärt. Unter freiem Himmel und umgeben von majestätischer Architektur dürfen alle Berliner und Berlin-Besucher Konzerte der Extraklasse einfach so umsonst erleben.

Um das eh schon einzigartige Erlebnis abzurunden, haben wir gemeinsam mit der Staatsoper kooperiert und wollen hiermit ein exklusives Picknick an die Leser von iHeartBerlin verlosen. 3×2 Gewinner dürfen mit uns bei einem leckeren Sektbrunch am Sonntag den 16. Juni um 11:30 Uhr, die Klänge der Staatskapelle dirigiert von Daniel Barenboim lauschen.

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Ein Europa der Vielen – Ein Demonstrationszug voller Zukunftsliebe

Ein Europa der Vielen – Ein Demonstrationszug voller Zukunftsliebe

Im Berlin waren 2014 nur 46.7% der Menschen bei der Europa-Wahl. In 2019 können wir uns es wirklich nicht leisten, dass jeder Zweite einfach nicht wählen geht. Immer mehr faschistoide und reaktionäre Kräfte haben über Social Media eine laute grölende Stimme erhoben und versuchen mehr und mehr Stimme für sich zu gewinnen.

Gestern demonstrierten über 25 000 Menschen in Berlin, um für ein besseres Europa einzustehen. Ein Europa mit einer besseren Migrationspolitik, mit besseren Zukunftskonzepten und viel besseren Klimapolitik. Denn es darf nicht passieren das im EU-Parlament nur anti-europäische Kräfte einziehen, die das Parlament blockieren und sabotieren.

Dagegen hilft nur eins! Demokratie unterstützen und am 26.5.2019 wählen gehen. Wenn ihr an dem Tag nicht könnt, ist es möglich bis Freitag den 24.5. in der früh elektronisch die Briefwahlunterlagen zu bestellen. Außerdem könnt ihr sowieso jeden Tag bis zum 26ten in euer Bezirksbüro vorbeischauen und einfach mit dem Ausweis wählen gehen. Mehr informationen findet ihr hier.

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Aquarellfarben und Spritziger Spaß bei der Mumm ArtNight

Aquarellfarben und Spritziger Spaß bei der Mumm ArtNight

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Wie wäre wohl der Kunstuntericht gewesen, wenn man statt einfach nur Stilleben zu malen gemeinsam mit seinen Freunden und einer Flasche Sekt hätte kleine Kunstwerke gestalten dürfen? Diese Frage durften wir uns stellen, als wir letztes Wochenende, die Mumm ArtNight besucht haben.

Dort haben an zwei Tagen über 350 Teilnehmer sich dem gemeinschaftlichen Malen gewidmet. Und bei einer kreativen Gemeinschaft darf es nicht an den richtigen Getränken fehlen. Mumm Sekt ist seit über 5 Jahren mit seiner Art-Edition am Start und bringt jedes Jahr gemeinsam mit einem Künstler eine neues Design raus. Dieses Jahr war der Starfotograf Kristian Schuller am Werk und hat für Mumm Sekt drei neue Flaschendesigns entworfen.

Unsere Eindrücke vom Wochenende finden sich gut in den Bildern wieder, die wir auf dem Event machen durften. Was uns wirklich begeistert hat, war der Aspekt des gemeinschaftlichen Schaffens. Gerade in der kreativen Sezen wo man eher gegeneinander statt füreinander arbeitet, tut es doch gut so ein Gegenentwurf bei diesem Kreativ-Workshop zu erleben.

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Der Palast – Eine verrückte Tanzshow über Gentrifizierung

Der Palast – Eine verrückte Tanzshow über Gentrifizierung

Stell dir du müsstest für deine neue Wohnung bei deinem Vermieter vortanzen? Du würdest in einem wilden Tanzwettbewerb auftreten mit anderen mehr oder weniger begabten Performern um deinen Platz in der überteuerten 1-Zimmer-Wohnung in Wedding zu sichern. Klingt absurd? Genau das ist das Konzept des neuen Gentrifizierungs-Spektakels von Costanza Macras: „Der Palast“.

Mit ihrem Dorky-Park Ensemble, was durch ein paar spannende neue Performer aufgefrischt wurde, ist sie in die Volksbühne eingezogen und hat eine abwechslungsreiche und auf ihre Art und Weise tragisch-unterhaltsame Show auf die Beine gestellt. Wir waren dabei und haben ein paar Eindrücke eingefangen. Mehr über die Inszenierung könnt ihr im englischen Teil des Artikels nachlesen.

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Sasha Waltz: Rauschen – Die Maschine Kann Dich Tanzen Hören

Sasha Waltz: Rauschen – Die Maschine Kann Dich Tanzen Hören

Fotos: Olga Khristolyubova

Werden wir Menschen noch gebraucht, wenn die Maschinen die Macht übernommen haben? Oder verbringen wir unser Dasein in einer Warteschleife an Entspannungsprogrammen, mit denen uns die Computer beruhigen. Ein traumloser Schlaf, weggedröhnt aber nicht abwesend. 

Rauschen heißt die neuste Premiere von Sasha Waltz an der Volksbühne Berlin. Darin zeichnet Waltz ein dystopisches Bild einer Zukunft mit Maschinen. Sie spiegelt in ihrem Werk eine fragmentierte toxische Gesellschaft wieder, die nicht weiß wohin mit sich. Ein Ensemble was gemeinsam einsam tanzt. Und alle schauen hin. Ob sie wollen oder nicht. Denn Sasha Waltz schafft es mit wenig Mitteln eine dichte Atmosphäre und starke Bilder zu evozieren. 

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FanFic-Festival – Die queere, kuriose und ehrliche Kraft von Fan-Fiction

FanFic-Festival – Die queere, kuriose und ehrliche Kraft von Fan-Fiction

Collage: house of killing

Eine schwule Version von Harry Potter? Eine Abwandlung von Black Panther, wo der Bösewicht nicht stirbt und stattdessen weiterregiert? Oder eine Akte-X Folge, wo Agent Scully aus versehen Agent Mulder erschiesst? All dies ist möglich mit der einen Fantasy und mit der Macht von Fan-Fiction.

Anfangs als reines Netzphänomen, wo sich eine Community an Fans zusammenschliessen um kreatives Material zu erschaffen, kann Fanfiction mittlerweile als eines der umfassendsten partizipativen Schreibprojekte der Gegenwart verstanden werden. Das spannende an dieser unkonventionellen Kunstform: Sie ist anti-kapitalistisch und oftmals queer-feministisch. Weil hier kommen kreative Köpfe zusammen die sich nicht vom Mainstream vorschreiben wollen, wie eine Geschichte zu enden hat. Sie schreiben ihre eigene Version ihrer Geschichte und sind so Teil der Gegenwarstkultur.

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