FanFic-Festival – Die queere, kuriose und ehrliche Kraft von Fan-Fiction

FanFic-Festival – Die queere, kuriose und ehrliche Kraft von Fan-Fiction

Collage: house of killing

Eine schwule Version von Harry Potter? Eine Abwandlung von Black Panther, wo der Bösewicht nicht stirbt und stattdessen weiterregiert? Oder eine Akte-X Folge, wo Agent Scully aus versehen Agent Mulder erschiesst? All dies ist möglich mit der einen Fantasy und mit der Macht von Fan-Fiction.

Anfangs als reines Netzphänomen, wo sich eine Community an Fans zusammenschliessen um kreatives Material zu erschaffen, kann Fanfiction mittlerweile als eines der umfassendsten partizipativen Schreibprojekte der Gegenwart verstanden werden. Das spannende an dieser unkonventionellen Kunstform: Sie ist anti-kapitalistisch und oftmals queer-feministisch. Weil hier kommen kreative Köpfe zusammen die sich nicht vom Mainstream vorschreiben wollen, wie eine Geschichte zu enden hat. Sie schreiben ihre eigene Version ihrer Geschichte und sind so Teil der Gegenwarstkultur.

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Cocktails in der Oper – Eine Kinonacht mit der Staatsoper Berlin

Cocktails in der Oper – Eine Kinonacht mit der Staatsoper Berlin

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Wie schmeckt die Apokalypse? Und was würde man wirklich gerne trinken am letzten Abend bevor die Welt untergeht? Ein Kelch Champagner? Oder eher ein erlesener Cocktail mit einer zarten Wildblume, die zwischen den Eiswürfeln schwimmt?

Bei unserem Event mit der Staatsoper Berlin: Cocktail & Movies wo wir den Kult-Fim Solaris gezeigt haben,  sind wir diesen Fragen auf kreativer Art und Weise nachgegangen. Mit der Expertise vom Barkeeper-Team von Russian Standard haben wir anlässlich der neusten Oper Violetter Schnee einen passenden Cocktail entwickelt: Violet Snow. Mehr Eindrücke und Gedanken zu diesem unvergesslichen Abend findet ihr im englischen Teil des Artikels.

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iHeartBerlin & Staatsoper Berlin präsentieren Cocktail & Movie Night: Solaris

iHeartBerlin & Staatsoper Berlin präsentieren Cocktail & Movie Night: Solaris

»Ein Fenster in einer Raumstation, das den Blick auf einen unbekannten Planeten öffnet. Dunkler, langsam bewegter Nebel. Die Protagonisten sind Verlorene.«

Andrei Tarkowskis Kultfilm SOLARIS war eine der Inspirationsquellen für VIOLETTER SCHNEE – das neueste Musiktheaterwerk von Beat Furrer an der Staatsoper Unter den Linden (Uraufführung am 13. Januar, weitere Vorstellungen am 16., 24., 26. und 31. Januar 2019).

Am 22. Januar präsentieren die Staatsoper Unter den Linden gemeinsam mit iHeartBerlin.de die erste Cocktail & Movie Night im Apollosaal mit SOLARIS! Wir laden Euch dazu ein, mit uns in die Welt des Science-Fiction und der dystopischen Zukunftsentwürfe einzutauchen.

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Zeitgenössischer Tanz und junge Mode werden zum Hybrid

Zeitgenössischer Tanz und junge Mode werden zum Hybrid

Letzten Samstag durften wir Zeugen eines ausgewöhnlichen Konzepts werden. Der neue Space TraumaBarundKino hat sich hybrider, neuer Kunst verschrieben und möchte diese durch seinen Raum und Support tatsächlich fördern.

Als erstes Projekt wurde die Performance NOW YOU MAY TELL THAT I’VE BEEN SEEN BY YOU der Öffentlichkeit präsentiert. In einem verwobenen Geflecht aus Tanz und Modenschau-Elementen durften sich die vier talentierten Modedesigner Don Aretino, Maria Miottke, Olga Khristolyubova and Johanna Liebl mit ihren Kreationen präsentieren. Ein ausführlichen Bericht des Abends im englischen Teil des Artikels.

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Ein Aperitiv in Berlin mit Bertolli

Ein Aperitiv in Berlin mit Bertolli

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Während der graue November schon alle Hoffnungen auf einen milden Winter verschwinden lässt, durften wir noch einen Abend in Sommerfantasien schwelgen. Die italienische Olivenöl Marke Bertolli lud uns zu einem Workshop rund um die Italienische Esskultur ein. Zwischen Öl-Tastings und Aperol Spritz haben wir richtig viel über das gute Essen, die Mamma und die Liebe gelernt.

Mehr dazu im englischen Teil des Artikels.

Berliner lieben Italienische Küche – True Italian Food Festival

Berliner lieben Italienische Küche – True Italian Food Festival

Italienische Küche ist in Berlin kein unbeschriebenes Blatt. Allerdings greift man oft zu seinen drei Standard-Italienern und meist bestellt man nur Pizza, Pasta und Aperol Spritz.

Um aus dieser Klischee-Kiste mal etwas rauszukommen haben die Macher von Berlino Magazine ein eigenes Food-Festival gestarte: True Italian. Für 72h kann man zum Preis von 7 Euro ein Gericht und ein Getränk bei den teilnehmenden Restaurants bestellen. Ein tolles Schnäpchen was dazu da sein soll, die italienischen Spezialitäten zu promoten die vielleicht etwas weniger bekannt sind.

Am Montag war die Vorköstigung und Jule Müller hat ein paar Bilder gemacht.

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Diese Berlinerinnen kreieren neue Produkte aus alten Jeans

Diese Berlinerinnen kreieren neue Produkte aus alten Jeans

Foto: Andrea Russo

Gibt es alternative Konzepte, wenn es um die überaus giftige und zerstörerische Modeindustrie geht? Gerade hier in Berlin haben sich viele Designer einer mehr nachhaltigen Design-Ethik verschrieben.

Herausragend sind da für mich persönlich Julia und Hanna. Mit ihrem Label Dzaino schaffen sie unglaublich einzigartige Design-Produkte aus recycelten Jeans-Stoff. Aktuell wollen sie ihr Label vergrößern und viel mehr Produkte anbieten.   Supporten könnt ihr sie in ihrer aktuellen Crowdfunding Kampagne. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

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Eine Tupperdose voll mit Bollywood – Chatsworth von Constanza Macras

Eine Tupperdose voll mit Bollywood – Chatsworth von Constanza Macras

Apartheid hat in Südafrika viele Bevölkerungsgruppe Diskriminierungen ausgesetzt. So mussten alle indisch-stämmigen in für sie vorgesehen Stadtviertel ziehen. Das bekannteste heißt Chatsworth und befindet sich in Durban.

Dieses Viertel und dessen ungewönliche Geschichte ist der inhatliche Rahmen für das neueste Stücks von Constanza Macras. Indischer Tanz und Theater vermischen sich mit zeitgenössischen Formen und Inhalten.  Mit viel Humor und Bollywood-Slapstick taucht Macras ein in ein Universum der Assimilation, Transformation und Widerstandsfähigkeit. Denn egal wie sehr man die indische Community ausgrenzen und klein halten wollte, sie ist immer noch da und schafft es ihre Identität mit Leib und Haaren zu feiern.

Nach der gestrigen Premiere gibt es diesen Sommer nur noch eine Show, und zwar heute um 17 Uhr im HAU1 als Teil des Tanz Im August Festival, dann erst wieder vom 7. bis 10. Dezember 2018. Mehr Bilder nach dem Klick.

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Eine Rugby-Mannschaft die gegen Vorurteile aufs Spielfeld geht

Eine Rugby-Mannschaft die gegen Vorurteile aufs Spielfeld geht

Foto: Slawomir Urban – URBANKAMERA

Wir alle haben unsere Vorurteile. Wenn es um Sport und Geschlechter oder sexuelle Präferenzen geht, öffnet sich meist folgende Cliche-Kiste: Hetero-Männer mögen Fussball und Rugy (harte Sportarten) whärend Schwule Männer vor allem Turnen, Eiskunstlauf und Yoga mögen. Klar helfen uns Cliches, Menschen schneller einzuordnen. Aber für alle, die diesen Cliches nicht entsprechen oder nicht entsprechen wollen sind Stereotype wie ein unsichtbares Korsett. Erdrückend!

Die Berliner Rugby Manschafft Berlin Bruisers möchte genau mit solchen Sport-Cliches aufräumen. Aus der LGBTQ-Community entstanden sind die meisten Mitglieder schwule Männer. Aber ihr Konzept ist es wirklich inklusiv zu sein. Das heißt das sexuelle Präferenzen keine Rolle spielen auf dem Spielfeld (wie es eigentlich immer sein sollte beim Sport, aber naja).

Die Berliner Werbeagentur Zum Goldenen Hirschen haben eine neue Kampagne für die Berlin Bruisers umgesetzt, die mit viel Provokation für Aufsehen gesorgt hat. Mehr dazu erfahrt ihr im englischen Teil des Artikels.

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Wer war eigentlich dieser Christopher Street? CSD 2018 in Berlin

Wer war eigentlich dieser Christopher Street? CSD 2018 in Berlin

Der Christopher Street Day ist wie ein großes kollektives Ritual. Jedes Jahr versammeln sich in Berlin hunderttausende Menschen um für Vielfalt zu demonstrieren. Durch die Größen-Explosion kam auch mit der Zeit die Kommerzialisierung der Veranstaltung. Dies wird gerade in Berlin oft kritisiert. Dennoch fällt mir auf wie besonders Menschen die nicht aus Berlin kommen, einfach überwältigt sind von den Massen an Menschen die für Vielfalt Gesicht zeigen, auf die Straße gehen und miteinander tanzen. Ein persönlichen Bericht zum diesjährigen CSD findet ihr im englischen Teil des Artikels.

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