Eine Tupperdose voll mit Bollywood – Chatsworth von Constanza Macras

Eine Tupperdose voll mit Bollywood – Chatsworth von Constanza Macras

Apartheid hat in Südafrika viele Bevölkerungsgruppe Diskriminierungen ausgesetzt. So mussten alle indisch-stämmigen in für sie vorgesehen Stadtviertel ziehen. Das bekannteste heißt Chatsworth und befindet sich in Durban.

Dieses Viertel und dessen ungewönliche Geschichte ist der inhatliche Rahmen für das neueste Stücks von Constanza Macras. Indischer Tanz und Theater vermischen sich mit zeitgenössischen Formen und Inhalten.  Mit viel Humor und Bollywood-Slapstick taucht Macras ein in ein Universum der Assimilation, Transformation und Widerstandsfähigkeit. Denn egal wie sehr man die indische Community ausgrenzen und klein halten wollte, sie ist immer noch da und schafft es ihre Identität mit Leib und Haaren zu feiern.

Nach der gestrigen Premiere gibt es diesen Sommer nur noch eine Show, und zwar heute um 17 Uhr im HAU1 als Teil des Tanz Im August Festival, dann erst wieder vom 7. bis 10. Dezember 2018. Mehr Bilder nach dem Klick.

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Eine Rugby-Mannschaft die gegen Vorurteile aufs Spielfeld geht

Eine Rugby-Mannschaft die gegen Vorurteile aufs Spielfeld geht

Foto: Slawomir Urban – URBANKAMERA

Wir alle haben unsere Vorurteile. Wenn es um Sport und Geschlechter oder sexuelle Präferenzen geht, öffnet sich meist folgende Cliche-Kiste: Hetero-Männer mögen Fussball und Rugy (harte Sportarten) whärend Schwule Männer vor allem Turnen, Eiskunstlauf und Yoga mögen. Klar helfen uns Cliches, Menschen schneller einzuordnen. Aber für alle, die diesen Cliches nicht entsprechen oder nicht entsprechen wollen sind Stereotype wie ein unsichtbares Korsett. Erdrückend!

Die Berliner Rugby Manschafft Berlin Bruisers möchte genau mit solchen Sport-Cliches aufräumen. Aus der LGBTQ-Community entstanden sind die meisten Mitglieder schwule Männer. Aber ihr Konzept ist es wirklich inklusiv zu sein. Das heißt das sexuelle Präferenzen keine Rolle spielen auf dem Spielfeld (wie es eigentlich immer sein sollte beim Sport, aber naja).

Die Berliner Werbeagentur Zum Goldenen Hirschen haben eine neue Kampagne für die Berlin Bruisers umgesetzt, die mit viel Provokation für Aufsehen gesorgt hat. Mehr dazu erfahrt ihr im englischen Teil des Artikels.

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Wer war eigentlich dieser Christopher Street? CSD 2018 in Berlin

Wer war eigentlich dieser Christopher Street? CSD 2018 in Berlin

Der Christopher Street Day ist wie ein großes kollektives Ritual. Jedes Jahr versammeln sich in Berlin hunderttausende Menschen um für Vielfalt zu demonstrieren. Durch die Größen-Explosion kam auch mit der Zeit die Kommerzialisierung der Veranstaltung. Dies wird gerade in Berlin oft kritisiert. Dennoch fällt mir auf wie besonders Menschen die nicht aus Berlin kommen, einfach überwältigt sind von den Massen an Menschen die für Vielfalt Gesicht zeigen, auf die Straße gehen und miteinander tanzen. Ein persönlichen Bericht zum diesjährigen CSD findet ihr im englischen Teil des Artikels.

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Ein Picknick mit der Staatsoper – Klassik Open-Air mit Anstoßen

Ein Picknick mit der Staatsoper – Klassik Open-Air mit Anstoßen

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Als Online-Magazin passiert es nicht alle Tage, deine  Leser im echten Leben zu treffen. Dank der Staatsoper Unter den Linden hatten wir aber diesen Samstag eine tolle Gelegenheint für ein Kennenlernen der besonderen Art. Über eine Verlosung, konnte 6 Leser mit uns bei Staatsoper für Alle – ein einzigartiges Klassik-Open-Air – ein Picknick erleben.

Wir haben versucht von Gourmet-Häppchen bis hin zu orientalischen Glitzerdecken alles dabei zu haben, was man braucht um entspannt zu brunchen. Und unsere Geheimwaffen, um das Erlebnis abzurunden durften auch nicht fehlen: Cupcakes und Sekt.

Heute Abend findet um 18 Uhr der Zweite Teil von Staatsoper für Alle statt. Und wenn ihr wie wir auf das Deutschland Spiel gerne verzichten könnt, ist das der Ort an dem ihr euch definitiv aufhalten solltet. Picknick machen ist außerdem gar nicht mal so schwer: Decken einpacken, Essen und Sekt in den Rucksack und dann mit dem Fahrrad los zum Bebelplatz. Anders haben wir das auch nicht gemacht.

 

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Gewinnt ein Picknick auf dem schönsten Klassik-Open-Air Berlins

Gewinnt ein Picknick auf dem schönsten Klassik-Open-Air Berlins

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Berlins heiße Sommerwochenenden sind nicht nur zum Genießen von Seen und Freibädern da. Auch die Berliner Kulturszene trägt dazu bei, das bei diesem Sommer bis aufs letzte i-Tüpfelchen alles grandios wird.

So steht eines der bekanntesten Klassik-Open-Airs vor der Tür. Bei Staatsoper für Alle, dem Jahreshighlight der Staatsoper unter den Linden, wird kommendes Wochenende der ganze Bebelplatz zum Zuschauersaal erklärt. Unter freiem Himmel und umgeben von majestätischer Architektur dürfen alle Berliner und Berlin-Besucher Konzerte der Extraklasse einfach so umsonst erleben.

Um das eh schon einzigartige Erlebnis abzurunden, haben wir gemeinsam mit der Staatsoper kooperiert und wollen hiermit ein exklusives Picknick an die Leser von iHeartBerlin verlosen. 3×2 Gewinner dürfen mit uns bei einem leckeren Sektbrunch am Samstag den 16. Juni, die Klänge der Staatskapelle dirigiert von Daniel Barenboim lauschen.

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#MoreSpacefor #Music – Ein Popup-Konzert überrascht Berlin

#MoreSpacefor #Music – Ein Popup-Konzert überrascht Berlin

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Es ist ein warmer Freitagnachmittag in Berlin. Unzählige Passanten sind beim Berliner Dom unterwegs. Einige wollen nur schnell nach Hause. Andere sind Touristen, die Berlins Sehenswürdigkeiten bestaunen. Aber alle diese zufällen Passanten wartet eine Überraschung: ein spontanes Pop-up Konzert.

Gemeinsam mit smart hat die Band Moop Mama ein Konzert auf einem Parkplatz gegeben. Unter dem Motto: #morespacefor #music soll aufgezeigt werden, wie mehr Freiraum in der Stadt Spaß für uns alle bedeutet. Eine moderne Stadt wie Berlin braucht natürlich aktiven Verkehr. Aber wenn die Autos alle klein wären, würde das der Stadt auf keinen Fall schaden. Ganz im Gegenteil! Bilder von der Aktion gibt es unten.

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Berlin ohne Büros – Eine Konferenz zur Zukunft des Arbeitsplatzes

Berlin ohne Büros – Eine Konferenz zur Zukunft des Arbeitsplatzes

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Wozu braucht man eigentlich noch Bürohochhäuser? Keiner will in klimatisierten Teppichbodengängen hin und her schlurfen und 8 Stunden am Tag sein Dasein verbringen. Aber wo arbeiten wir in Zukunft ? Alle im Pijama von Zuhause?

Der spielerische Umgang mit einer post-work Utopie ist das Thema vom Work House von Möbelhersteller USM. Am kommenden Wochenende eröffnet USM zusammen mit Un-Studios ein einzigartiges Labor für Zukunftsspekulation. Was da passiert und wie ihr dabei sein könnt, erfahrt ihr im englischen Teil des Artikels.

 

Vereinigte Farben Berlins Gegen den braunen Dreck der AfD

Vereinigte Farben Berlins Gegen den braunen Dreck der AfD

Es war ein Sonntag wie kein anderer. An diesem wunderschönen Tag wollte die Afd mit rechten Parolen die Straßen Berlins entlangmarschieren und sich und ihre menschenverachtende Haltung präsentieren. Doch Berlin sei dank kam alles andere. Wir liefen, wir sangen, wir tanzten für ein freies Berlin. Ein buntes Berlin. Ein Berlin voller Liebe statt Hass. Die ganze Geschichte, könnt ihr im englischen Artikel nachlesen.

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Ein Düsteres Puppenspiel vom Staatsballett Berlin

Ein Düsteres Puppenspiel vom Staatsballett Berlin

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Normalerweise denkt man bei Ballett an sehr familienfreundliche Vorstellungen mit pinken Tütüs und Nussknackerzauber. Das trifft alles gar nicht auf die neuste Trilogie vom Staatsballett zu. Bei Dodas, Goeckes und Duatos Choreographien scheinen die Tänzer von bösen Flüchen befallen ihre Körper aufzugeben und sich in Märchen aus einem schwarzen Buch wiederzufinden. Kein Wunder also, das Kinder erst ab 12 Jahren in die Komische Oper gelassen werden.

Wir verlosen für diesen einzigartigen Abend düsterer Ballettkunst 2×2 Tickets. Wie man gewinnen kann, erfahrt ihr im englischen Teil des Artikels.

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Aids Follies – Eine Hybrid-Performance zur Geschichte der HIV-Krise

Aids Follies – Eine Hybrid-Performance zur Geschichte der HIV-Krise

Kann man sich mit einem ersten Thema wie der Aids-Krise auch im verspielten Genre des Musicals auseinander setzen? Diesen Versuch begeht Aids Follies von Johannes Müller zum Teil. Das neue Stück an den Sophiensaelen versucht durch eine Collage an verschiedensten Performance-, Video- und Textfragmenten ein vielseitiges Bild auf die Geschichte einer Krankheit zu werfen, die uns hier in Berlin immer noch nicht loslässt. Denn 0.5 % der Berliner Bevölkerung ist HIV positiv. Damit ist Berlin die Stadt mit der höchsten HIV-Dichte in Deutschland. Trotz effektiver Medikation und damit Ende des großen Schreckens aus den 80ern ist HIV immer noch eine reale Bedrohung für die Gesundheit vieler Menschen. Daher ist ein Eintauchen in die Geschichte von Patient Zero, dem ersten Menschen, der angeblich HIV in die USA brachte, eine wichtige Geschichtsstunde, die in Aids Follies mit performativen Mitteln zum Erlebnis für alle Sinne wird. Eine kleine Auseinandersetzung mit dem Theaterstück könnt ihr im englischen Teil des Artikels nachlesen.

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