Was Briten tun müssen, um nach dem Brexit in Berlin bleiben zu können

Was Briten tun müssen, um nach dem Brexit in Berlin bleiben zu können

Brexit-Checkliste: gültiger Reisepass, Anmeldung, Ausdruck deines Online-Anmeldeformulars für die Ausländerbehörde, bezahlter Job, deutsche Krankenversicherung, ein deutsches Bankkonto, ein deutscher Führerschein und ein Jahr guten Cider.

Der 29. März steht vor der Tür, und nach mehr als zwei Jahren „robuster“ Verhandlungen sieht es immer mehr so aus, als ob wir auf einen No-Deal-Brexit zusteuern würden. Was bedeutet das also für diejenigen von uns aus Großbritannien, die beschlossen haben, Berlin zu unserer Heimat zu machen? Als wir uns dem großen Tag nähern, habe ich eingesehen, dass ich mir nicht immer die Finger in die Ohren stecken und hoffen kann, dass das Ganze verschwinden wird. Ich beschloss, endlich ein Minimum an Nachforschungen anzustellen, ein paar aufgeklärte Freunde nach Informationen zu fragen und zu sehen, was auf uns Briten in Berlin bis zum 29. März zukommen wird.

Meine Ergebnisse und viele Informationen zum verwalterischen Vorgehen für Briten in Berlin (und Deutschland) könnt ihr im englischen Teil nachlesen.

Heute fühle ich mich Deutsch

Heute fühle ich mich Deutsch

In unserem heutigen Gastbeitrag geht es um ein Thema, was uns als Publikation, der der kulturelle Ausstausch in Berlin äußerst wichtig ist, sehr am Herzen liegt: Identität.

In einer Stadt, die eine ausgesprochen große Anzahl an Menschen beherbergt, die nicht-deutsche oder gemischte nationale Identät haben, kommt dieses Thema natürlich immer wieder auf, leider viel zu oft in einem negativen Kontext. Wie wichtig ist überhaupt nationale Identität oder nationale Zugehörigkeit und wie erlangt man sie? Bereits vor ein paar Jahren haben wir uns die Perspektive eines jungen Deutschen mit türkischen Eltern mit Hilfe dieses kleinen Kurzfilms angesehen, der darüber spricht, dass er sich durch seinen Hintergrund oft weder deutsch noch türkisch fühlt, obwohl er im Grunde beides ist.

In unserem Gastbeiträg von Henry Lyonga, der in Kamerun aufgewachsen ist, nun aber in Berlin als Community Manager bei Spacebase arbeitet und nebenbei einen Master in Englisch und Amerikanistik an der Humboldtuniversität macht, geht es um eine ganz andere, weitaus optimisterische Perspektive. Obwohl er aufgrund seiner Herkunft und Hautfarbe in Deutschland auf Ausgrenzung und Diskriminierung stößt, lässt er es sich nicht nehmen, sich lieber auf die positiven Aspekte seiner Wahlheimat zu fokussieren.

Seinen Beiträg gibt es im englischen Teil des Artikels.

Die Berliner Bezirke und ihre Familien von Nebenan

Die Berliner Bezirke und ihre Familien von Nebenan

 

Manchmal ist es schwieriger, mit deinen Nachbarn auszukommen, als deine Kindheitstraumata zu überwinden. Um diesen Prozess zu optimieren, haben wir uns durch die Fenster eurer zukünftigen Nachbarn gedrängt, um ihr Leben zu dokumentieren und einen Blick darauf zu werfen, wie sie aussehen könnten.

Von der Familie, die ihre Hardcore-Punk-Band in ihrer Wohnung „brütet“ bis hin zum freundlichen schwulen Paar, das besessen von ihren Besuchen beim Psychotherapeuten ist – hier ist ein kurzer Leitfaden für die Familie nebenan – unterteilt nach Berliner Bezirken. Mehr dazu im englischen Teil.

Disclaimer: Beim Schreiben dieses Textes wurden keine Stereotypen verletzt.

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An die Wunderbaren Paradiesvögel Berlins

An die Wunderbaren Paradiesvögel Berlins

Ein jeder Paradiesvogel kennt das Gefühl: Das Gefühl, wenn sich die grauen Tauben um einen scharren, laut gurrend lachen und tatsächlich meinen besser zu sein, weil es viele von ihnen gibt. Viel grau gegen wenig bunt. Verständnislos, dass es Eure Farbenpracht ist, die Euch zu den Gewinnern und sie selbst zu den Verlierern macht. Haben sich selbst verloren, in der Gier zu gefallen. So gefällt ein jeder dem anderen, doch kaum einer sich selbst. Das eigene Gesicht verloren im Spiegelkabinett der Eitelkeiten. Denn gleicht einer dem anderen, fällt es schwer zu wissen, wer man ist.

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Wenn Kunst zur Therapie wird: Eine Immersive Erfahrung in Berlin

Wenn Kunst zur Therapie wird: Eine Immersive Erfahrung in Berlin

Eine meiner Lieblingseigenschaften von Berlin, ist die unfassbare Menge an verrückten Events, die täglich hier stattfinden. Im letzten Monat allein habe ich an einer Kundalini Active Meditation teilgenommen (wo du buchstäblich deinen Körper „schüttelst“, während du 15 Minuten in einem Raum voller Fremder stehst), zu Musik aus aller Welt getanzt (Karnival de Kulturen), bei einem Open-Air-Rave mitten in einem meiner Lieblingsparks (Hasenheide) mitgefeiert und eine mitreißende Performance / Therapiesitzung der mexikanisch-amerikanischen Künstlerin Jazmin Medrano besucht.

Da ich jetzt seit drei Jahren in Berlin lebe, schockiert mich nichts mehr. Einmal ging ich allein in den berüchtigten Berghain-Club und wurde von einem normal aussehenden Mann angesprochen, der nur Tennisschuhe und ein Lederharness auf der Brust trug. „Ich kann deine Füße massieren, wenn du willst“, bot er an. „Nein danke, ich habe keine Lust meine Schuhe auszuziehen“, antwortete ich wahrheitsgemäß.

Es ist am besten, diese Art von trippy Veranstaltungen frei von jeglichen Erwartungen zu besuchen. Genieße die Absurdität. Ich meine, schließlich sind wir alle nur Riesen, die von fleischigem Sternenstaub durchzogen sind, der durch eine Galaxie wirbelt, die unser Verständnis übersteigt. Da könnte man doch auch ein bisschen leben, während man hier ist, oder? Im englischen Teil des Artikels erzähle ich euch ganz ausführlich von einem besonders ungewöhnlichen Event, den ich kürzlich besucht habe…

Tagebuch einer Berliner Yoga-Lehrerin

Tagebuch einer Berliner Yoga-Lehrerin

Fotos: Alicia Kassebohm

In ihrem Gast-Artikel beschreibt die in Berlin lebende Yoga-Lehrerin Michaela Aue ihre Erfahrungen mit Männern in ihren Yoga-Klassen. Denn wenngleich diese behaupten auf spiritueller Sinnsuche zu sein wenn sie Privat-Stunden wollen, am Ende offenbart sich oft ganz andere Intentionen. Ihre Geschichten könnt ihr im englischen Teil des Artikel lesen.

Alternative Deutschkurse in Berlin

Alternative Deutschkurse in Berlin

Foto: Deutsch for Dich

Wer in Berlin deutsch lernen will, für einen traditionellen Klassenunterricht aber nicht das richtige Durchhaltevermögen hat, dem empfehlen wir diese 5 Alternativen, die das Erlernen der deutschen Sprache mit Aktivitäten wie Yoga, Theater Spiel oder gemeinschaftlichen Treffen verknüpfen. So kann man zum einen die Sprache direkt in reellen Situationen anwenden und auch noch andere nette Leute kennenlernen. Im englischen Teil hat unsere Autorin Nicole Paulus fünf wunderbare Beispiele für euch genauer beleuchtet.

Das Six Day Berlin Radrennen im Velodrom

Das Six Day Berlin Radrennen im Velodrom

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Hautenges Lycra, bunte Lichter, DJs and den Decks, glitzernder Schweiß. Klingt nach einer weiteren Nacht im Berghain, aber stattdessen befinden wir uns im Velodrom beim 107. Six Day Berlin – dem ältesten sechstägigen Fahrradrennen der Welt – dank der freundlichen Einladung der GASAG, die einer der Sponsoren der Veranstaltung ist. Habt ihr auch Lust auf ein spannendes Rennen? Wir haben Tickets für euch!

Berlin ist eine absolute Fahrradstadt. Wir benutzen Fahrräder, um in der Stadt herumzukommen – mehr als die meisten Menschen in anderen großen Städten. Und die meisten von uns haben eine innige Beziehung zu ihrem Drahtesel. Das Rad ist nicht selten ein modisches Statement. Es bringt dich dahin, wo du hin musst. Und es ist in der Regel zuverlässiger als dein letztes Tinderdate (außer, wenn du es am Kotti abstellst, dann könnte es doch schneller weg sein, als es dir recht ist).

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Ein Dating Märchen: Hänsel und Gretel in Berlin

Ein Dating Märchen: Hänsel und Gretel in Berlin

Foto: Felix Russell-Saw

In Sachen Dating ist Berlin so ein bisschen wie das Lebkuchenhaus der Hexe im Wald aus Hänsel und Gretel: Man kann gar nicht genug von den ganzen Leckereien bekommen und frisst sich durch die Stadt bis man kugelrund ist, nur wenn man Pech hat, kommt die Hexe raus und steckt einen in den Ofen. Da helfen dann auch keine Brotkrumen mehr.

Unsere Kolumnistin Alix Berber erinnert sich an einen ganz besonderen Hänsel in ihrem Leben und wie viele Brotkrumen sie ihm auf den Weg durch den Wald gelegt hat. Die ganze Geschichte im englischen Teil.

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