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Auf den Kopf gestellt

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Die Macher: Interview mit Künstler und Illustrator ATAK

Die Maus jagt die Katze, der Hase schießt den Jäger und der Dompteur springt durch den brennenden Reifen. In seinem großen Bilderbuch Verrückte Welt stellt der Berliner Künstler ATAK die Welt, wie wir sie kennen, einfach auf den Kopf. Und immer, wenn ich das Buch durchblättere, entdecke ich witzige Details, die ich vorher noch nicht gesehen habe: Da sitzt Ernie aus der Sesamstraße im Fenster und dort hängt ein Druck von Matisse an der Wand. Das Besondere daran: Diese Bilder sind nicht langweilig und glattgebügelt, sondern haben Ecken und Kanten, man kann sogar den Pinselstrich erkennen. An diesem Buch haben Kinder und Erwachsene ihren Spaß!

ATAK ist ein extrem vielseitiger und vielbeschäftigter Künstler; er arbeitet als Comiczeichner, Illustrator oder Kolumnist. Außerdem ist er frischgebackener Professor an der Hochschule für Kunst und Design Halle. Ich kann also verstehen, warum ich ihn nicht sofort ans Telefon bekommen habe. Zum Glück hat das mit dem Interview dann aber doch geklappt. Nach dem Klick erzählt ATAK in unserer Reihe Die Macher, warum Berlin gegenüber den Metropolen Paris und London klar im Vorteil ist und was er von Rauchern in seiner Kunst hält.

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by Steffen
on Mai 12th, 2009
in Die Macher, Leute
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Kabale & Co

Kabale und Liebe at Schaubühne by Arno Declair

Fotos: Arno Declair

Generationen von Schülern wurden mit diesem Stück schon gequält. Friedrich Schillers Kabale und Liebe gehört zur Pflichtlektüre im Deutschunterricht und ist außerdem eins der am häufigsten aufgeführten Theaterstücke im deutschsprachigen Raum. Was hat Hausregisseur Falk Richter nur getrieben, das Bürgerliche Trauerspiel für die Schaubühne neu zu inszenieren? Dass das Theater auf den Ansturm von Schulklassen spekuliert, kann nicht der Grund sein, oder vielleicht doch? Vielleicht geht es Richter um ein Thema, was so zeitlos ist, dass es auch heute noch berührt. Zwar ist sein Kabale und Liebe keine krawallige Skandalinszenierung und wird auch nicht in die Theatergeschichte eingehen, aber mich hat es mit einigen originellen Einfällen und einem authentischen Hauptdarsteller durchaus überzeugt. Mehr Infos und Fotos nach dem Klick.

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by Steffen
on März 11th, 2009
in Entertainment, Theater
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