Entertainment

Tanzen Gegen das Ende der Welt

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Foto: Paulio Sovari

Wer hätte gedacht, dass Ballett, eine Kunstform, die mal dazu da war die Königshäuser Europas mit Pirouetten und Sprüngen in märchenhaften Szenarien zu unterhalten, irgendwann mal zum Kommunikationsmedium für soziale Fragen wird.

Aber genau dem widmet sich Nacho Duato, Intendant des Staatsballett Berlins und Choreograph der aktuellen Premiere “Erde”. Darin widmet sich Duato dem Klimawandel und den ökologischen Fragestellungen dahinter auf höchst ästhetischer und dennoch frappierend emotionaler Art und Weise.

Als Doppelpremiere geht an dem Abend auch die Choreographie von Hofesh Shechter über die Bühne. Mit „The Art of Not Looking Back“ hat der gefeierte britisch-israelische Choreograph nun dem Staatsballett Berlin eine seiner Arbeiten überlassen, die er mit der Compagnie selbst einstudiert.

Claudio by Claudio
on April 19th, 2017
in Theater

Berlin… blüht auf!

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Kaum eine Jahreszeit schafft es so imposant die Stimmung in der Stadt umzulenken wie der Frühling. Und das liegt nicht nur allein am Aufschwung der Temperaturen von unerträglich zu wechselhaft, sondern auch an der unheimlich kitschigen Blütenpracht, die uns ab April für etwa einen Monat die Sicht auf triste Hausfassaden und schwarze Baumgerippe versperrt. Der Zauber der Natur in fluffigem Weiß und zartem Rosa lässt selbst das Herz des grummeligsten Berliners ein wenig aufblühen. Auch wir sind von den schönen blühenden Bäumen wie jedes Jahr auch ganz verzaubert und planen aktuell auch nur noch mit romantischen Spaziergängen und Picknicken. Unseren Enthusiasmus haben wir mit ein paar Fotos für euch einfangen wollen, wir hoffen ihr teilt den mit uns :)

Michalina by Michalina
on April 14th, 2017
in Fotos, Stories

Ein Teufelsfest in der Komischen Oper

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Foto: Monika Rittershaus

Man stelle sich vor, der Teufel käme nach Berlin und keiner würde es scheren. Denn Tatsächlich haben die Berliner keine Zeit für religiöse Aberglauben bei all den Probleme. So klopfen Sorgen und Ängste immer mal an in Form von rasanten Mieterhöhungen, schlechten Jobangeboten oder dass man am Wochenende nicht ins Berghain gekommen ist (abhängig von Alter und Prioritäten).

Das kleine Dorf Sorotschinzi im nirgendwo der Ukraine findet den Teufel dagegen ziemlich grauenhaft. Zumindest, wenn man der Oper von Modest Mussorgski “Der Jahrmarkt von Sorotschinzi” glauben schenkt. In der Komischen Oper wurde dieses selten gespielte Werk ins Repertoire aufgenommen und ich hatte die Möglichkeit es mir anzuschauen. Warum diese Inszenierung eine wahrlich musikalische Erleuchtung für mich dargestellt hat, erfahrt ihr im englischen Teil des Artikels.

Claudio by Claudio
on April 12th, 2017
in Theater

Ein nicht ganz so typischer erster Besuch im Berghain

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Foto: Daniel Gebhardt

Nach meinem ersten Jahr in Berlin, in dem ich wahnsinnig viel neues entdeckt habe und zu Zeiten auch meine kulturellen Grenzen überschreiten musste, ergab sich mir am vergangenen Wochenende zum ersten Mal die Gelegenheit, das berühmt-berüchtigte Berghain zu besuchen. Zwar war es nicht um zu feiern, sondern für eine Fashion Show, aber die kennzeichnenden Aspekte des Berlin Nachtlebens, wie die sexuelle Freiheit und ohrenbetäubende Musik waren trotzdem spürbar. Mehr dazu im englischen Teil.

Michalina by Michalina
on April 9th, 2017
in Fotos, Mode, Party, Stories

Die Magie von Open Mic Nächten in Berlin

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Musik, das ist doch irgendwie eine magische Odyssee. Eine Flucht vom Gewöhnlichen hinein in eine Welt voller Gefühle, Stimmungen und Empfindungen. Für die Profis ist Musik nicht nur ein Job, sondern auch eine Art sich durch Kreativität und Poesie auszudrücken. Doch wie steht es um den Musiklaien?

Vor kurzem bin ich etwas ganz Außergewöhnlichem über den Weg gelaufen, was für viele wohl bisher immer verborgen geblieben ist. Sogenannte Open Mic und Jam Sessions bieten Profis wie auch Amateuren eine Bühne, um ihre Gefühle musikalisch auszuleben. Diese Veranstaltung sind eine der magischen Dinge, die Berlin zu bieten hat.

Music, is a magical ordeal. An escape from ordinary into a vast sea of feeling, vibes and sensations. To professionals, music is not only a job, but also a way to express themselves through creativity and poetry. But what for the average “9 to 5″ Mensch?

An jedem beliebigen Wochentag gibt es in Berlin immer irgendwo eine Bar oder ein Cafe, welche Open Mics verantaltet und zu den die diversen Musiker der Stadt pilgern können. Wir haben für euch eine kleine Übersicht zusammengestellt, wo ihr solche besuchen oder auch selber bespielen könnt.

by Guest Author
on April 7th, 2017
in Bars, Musik

Ein Privates Pianokonzert auf dem Hermannplatz

Free Seat

Vor kurzem hatte Passanten auf dem Hermannplatz das Vergnügen auf eine ganz besondere Erfahrung. Ein Pianist hatte sich mit einem eKlavier auf dem Platz positioniert und bot ein kleines Privatkonzert an für diejenigen, die sich trauten sich dazuzusetzen und die Kopfhörer aufzusetzen. In einem Video wurde die Aktion dokumentiert und man kann nicht nur die Musik hören, sondern auch die gerührten Gesichter der Mitmachenden sehen. Viel Spaß mit dem Video!

Frank by Frank
on April 5th, 2017
in Musik, Videos

Diese Berlinern haben Außergewöhnlich Progressive Lebensstile

Markus Anna

Das neue Buch Einfach Leben von Lina Jachmann ist ein Lifestyle Guide nicht nur für all diejenigen, die sich für Minimalismus schon interessiert, aber auch für all die, die das Leben in einer einfacheren Form gerne einmal ausprobieren wollen. Die Veröffentlichung ist eine besondere Sammlung von inspirierenden Geschichten über Leute, die dank Minimalismus wirklich ein glücklicheres Leben führen. Manche von ihnen sind mit Berlin verbunden – im englischen Teil des Textes stellen wir sie euch vor!

Michalina by Michalina
on April 4th, 2017
in Bücher, Leute

Eine Nacht in Slut Paulo

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Foto: Andre Ligeiro

Gibt es eine Stadt mit mehr Schlampen als Berlin? Ohne eine große Umfrage gestartet zu haben, habe ich einen Ort gefunden, der Berlin auf alle Fälle Konkurenz macht. Ja ich weiß, Berlin ist so frei und liberal und sicher und aufgeklärt und das ist ja auch alles total toll. Aber ab und zu ist eine düstere Großstadt mit Wolkenkratzern bis zum Himmel, Ganoven und Bänkern und einer hedonistische Jugend, die feiert, als gäbe es kein morgen, auch mal ganz gut. Zumindest weiß ich jetzt, wo sich die ganzen Gotham-City-Filme meiner Meinung nach inspiriert haben: Sao Paulo.

Kein anderer Ort hat mir bisher so viel sexuelle Energie ins Gesicht geschleudert (wir sprechen hier nur von Energie), wie die größte Metrople des südamerikanischen Kontinents. Hier leben die Verrückten und Vertriebenen eines ganzen Kontinents. Und in dieser Freiheit entsteht ein brodelnder Kessel sexueller Spielarten und Spielwiesen, wie ich ihn wo anders noch nicht erlebt habe.

Nachdem ich vor ein paar Jahren ein verlassenes Hochhaus erkunden durfte, wo junge Götter um die Wette mit den Dämonen der Nacht tanzten, habe ich diesesmal einen kleinen liebevollen Ort entdeckt mit dem passenden Namen: L’Amour. In diesem ehemaligem Lust-Etablissement tanzen jetzt die jungen Sehnsüchtigen die Nacht durch. Und weil der Club winzig und die Musik zu laut zum flirten ist, spielt sich die Hälfte der Party auf der Strasse davor ab. Ich dachte erst ich könnte euch dieses Schauspiel leider nicht mitbringen, aber zu meiner Belustigung, musst ich einige Partyfotografen entdecken, die zwischen den Gästen flanierten und die wildesten Posen der Kids der Stadt ablichteten.

Mit der Hoffnung das man bald auch wieder in Berlin auf der Strasse tanzen kann, kommen jetzt ein paar Fotoeindrücke…

Claudio by Claudio
on März 30th, 2017
in Fotos, Party, Reisen

Träume werden wahr im Heißluftballon

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Ich schreibe hier ja relativ wenig über meine Reise außerhalb Berlins, weil ihr lieben Leser natürlich eher Berlininhalte sucht als alles andere. Aber mit der heutigen Fotostrecke möchte ich damit eine kleine Ausnahme machen. Denn dieses Erlebnis war so einzigartig, dass ich es mir nicht verkneifen kann, es hier zu teilen.

Letzten Monat bin ich durch Südostasien gereist und habe unter anderem Halt gemacht in Bagan in Myanmar. Dieser Ort ist sehr bekannt für seine über 2000 Tempel und Pagoden die auf dieser Ebene recht nah beieinander stehen. Vor 1000 Jahren waren es sogar mal über 20.000, es wurde jedoch leider nur sehr viele durch diverse Erdbeben zerstört. Der beeindruckendste Weg diese Tempel zu besichtigen ist aus der Luft, und zwar mit einem Heißluftballon. Es war schon immer ein Traum von mir in einem Heißluftballon zu fliegen, es hat sich mir jedoch nie ergeben. In Bagan konnte ich es nun endlich ausprobieren und es war grandios. Im englischen Teil könnt ihr ein bisschen ausführlicher über meine Erfahrung lesen. Hier kommen erstmal schon die Fotos:

Frank by Frank
on März 22nd, 2017
in Fotos, Reisen

Breakdance in Verlassenen Orten Berlins

marco

Heute bin ich über ein ziemlich Tanzvideo gestolpert, welches in einem verlassenen Sanatorium am Rande Berlins gefilmt wurde. So Videos posten wir ja immer wieder gerne, weil sie zwei Dinge, die uns gut gefallen, miteinander verbinden: Zeitgenössischer Tanz und die verlassenen Orte Berlins. In diesem Video kommt sogar noch ein weiteres Element dazu: Streetart, und zwar in Form zweier tollen Arbeiten von Plotbot.

Viel Spaß mit dem coolen Video…

Frank by Frank
on März 21st, 2017
in Videos