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Voguing in Berlin: Der Opulence Ball der Berlin Ballroom Community

Voguing in Berlin: Der Opulence Ball der Berlin Ballroom Community

Vor über 50 Jahren aus der queeren Black- und Latin-Underground-Kultur New Yorks stammend, dauerte es erstaunlich lange, bis die Ball Culture im guten alten Berlin angekommen war. Dank dem berühmten Dokumentarfilm Paris Is Burning und – ja, vielleicht auch wegen diesem einen Madonnenlied – ist die Ballroom Community und insbesondere eine ihrer Disziplinen – Voguing – aus der Subkultur in den Mainstream aufgestiegen und hat das Konzept auch in viele Großstädte in der Welt gebracht. Erfahrt mehr über die Geschichte des Voguings in einer unserer älteren Beiträge zum Thema.

In Berlin hat eines der großen unabhängigen Theater die lokale Ball Culture angenommen und auf seine Bühne eingeladen. Gemeinsam mit der Berlin Ballroom Community gelingt es dem Hebbel Am Ufer, die intime Welt der Ballrooms mit der extrovertierten Welt der Performance-Kunst erfolgreich zu verschmelzen. Es ist ein fantastisches Spektakel, das einem breiteren Publikum einen Einblick in eine ansonsten recht private Welt ermöglicht und Leute, die neugierig auf Voguing sind, ermutigt, einem House beizutreten oder gar ein neues zu gründen. Berlin hat bereits ein paar „Houses“, so nennt man eine Gruppe von Voguern, die eine fabelhafte kleine Familie bilden.

Am vergangenen Samstag hatten wir die Chance, dem Opulence Ball im HAU2 beizuwohnen und wir würden natürlich nicht die Gelegenheit verpassen, ein paar Fotos und animierte GIFs zu machen. Geniesst die Show!

Frank by
on Mai 29th, 2018
in Party, Fotos, Theater

Ngoro Ngoro II: Das große Highlight des Gallery Weekends

An diesem Sonntag gab es die wahrscheinlich längste Schlange aller Zeiten in Berlin und zur Abwechslung war diese mal nicht vor dem Berghain. Nach einer dreijährigen Pause kehrte die Ngoro Ngoro Gruppenausstellung in Weißensee zurück und war wieder ein großer Erfolg und Anziehungspunkt für viele Kunstinteressierte während des Gallery Weekends.

Die Gruppenausstellung war eine der größten ihrer Art, die wir bisher in Berlin gesehen haben, und dabei so vielfältig, dass sie für wirklich jeden etwas zu bieten hatte. Der versteckte Hinterhof in Weißensee, der von einer Gruppe von Galeristen und Künstlern betrieben wird, schaffte es mit seinem Set-up für das Gallery Weekend wieder ein bisschen Festival Feeling zu kreieren, dank der Bars, Live Musik, BBQ und natürlich dem Pool, das Ganze auch noch ausgesprochen familienfreundlich.

Frank by
on Mai 1st, 2018
in Kunst, Fotos

Kann man Kunst schmecken? – Mumm Art Yard zum Gallery Weekend 2018

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Zentrale Anlaufstelle des Gallery Weekends ist wie jedes Jahr die Potsdamer Straße, wo sich mittlerweile etliche namhafte Galerien angesiedelt haben. Besonders elegant und zuweil auch etwas elitär stolzierend zeigt sich die Kunstszene zwischen Kurfürstenstraße und Wintergarten Variete. Diese Attitüde der artsy Gesellschaft finde ich zum Teil befremdlich, wo doch solche Veranstaltungen gerade dazu gedacht sind Kunst einem größerem Publikum zu öffnen. Wie schafft man es sich mit Kunst auch partizipativer und offenherziger auseinanderzusetzen?

Offenheit und Kreativität und vor allem Spaß am künstlerischen Mitmachen findet man dieses Jahr allerdings nur ein paar hundert Meter weiter. Mumm Sekt hat in Kollaboration mit dem in Berlin lebenden Künstler Daniel Egnéus einen Pop-up Art-Yard am Potsdamer Platz eröffnet. Eugnes der bekannt ist für seine Aquarell-Illustrationen hat drei Limited Art Editions dieses Jahr gestaltet. Unter dem Motto“Wie schmeckt Kunst?” hat er ein wilden Mix an Farben und Formen zusammengerührt zu einem glitzernden Kaleidoskop der die Sektflaschen umhüllt.

Wir haben uns gestern bei der Eröffnung des Mumm Art Yard umgeschaut und einige Eindrücke für euch festgehalten.

Claudio by
on April 27th, 2018
in Events, Fotos

Berlin aus Eis: Eindrücke einer gefrorenen Stadt

Foto: TimLeginski

Ich gebe zu, dass es sehr, sehr schwierig ist, etwas Positives daran zu finden, gerade jetzt bei diesen Temperaturen in Berlin zu sein. Aber wir wären nicht „I Heart Berlin“, wenn wir dieses kleine Problem nicht lösen könnten, oder?

Einer der wenigen Vorteile dieser arktischen Temperaturen, und zwar einer, der absolut exklusiv dafür ist, ist, dass wir Teile von Berlin betreten können, die wir normalerweise nie betreten können: Die Kanäle, Flüsse und Seen der Stadt, die jetzt sind zugefroren und neue Räume schaffen, in denen man Zeit verbringen kann, zum Beispiel Schlittschuhlaufen, Eishockey spielen oder unsere Hunde unbeholfen auf der vereisten Oberfläche rutschen sehen. Was für ein Spaß!

Das Wochenende explodierte förmlich mit vielen Social Media Posts vom Landwehrkanal, dem Engelbecken oder verschiedenen Seen, auf denen es lebhafte Aktivitäten gab. Auch die Spree ist derzeit ein grandioser Anblick mit den herumtreibenden Eisschollen. Wir haben einige unserer Lieblingsimpressionen auf Instagram gesammelt und hier in einer kleinen Galerie für euch zusammengestellt. Folgt unbedingt diesen Instagrammern, die unter jedem Foto verlinkt sind, um mehr von Berlin zu sehen.

Frank by
on März 5th, 2018
in Fotos

Das Six Day Berlin Radrennen im Velodrom

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Hautenges Lycra, bunte Lichter, DJs and den Decks, glitzernder Schweiß. Klingt nach einer weiteren Nacht im Berghain, aber stattdessen befinden wir uns im Velodrom beim 107. Six Day Berlin – dem ältesten sechstägigen Fahrradrennen der Welt – dank der freundlichen Einladung der GASAG, die einer der Sponsoren der Veranstaltung ist. Habt ihr auch Lust auf ein spannendes Rennen? Wir haben Tickets für euch!

Berlin ist eine absolute Fahrradstadt. Wir benutzen Fahrräder, um in der Stadt herumzukommen – mehr als die meisten Menschen in anderen großen Städten. Und die meisten von uns haben eine innige Beziehung zu ihrem Drahtesel. Das Rad ist nicht selten ein modisches Statement. Es bringt dich dahin, wo du hin musst. Und es ist in der Regel zuverlässiger als dein letztes Tinderdate (außer, wenn du es am Kotti abstellst, dann könnte es doch schneller weg sein, als es dir recht ist).

by
on Januar 29th, 2018
in Events, Fotos

Tanqueray Drinks Club: Dein ganz eigener Gin & Tonic

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Vergangene Woche hatten wir das Vergnügen zum ersten Mal den Tanqueray Drinks Club zu besuchen, der von den Jungs von Salt & Silver ausgerichtet wurde. Zwischen rankenden Monstera und Micro Greens konnten wir hier den liebsten Longdrink der Berliner neu erfinden: Den Gin & Tonic. Die üppig grüne Kulisse des Infarm Spaces passte perfekt zu diesem Anlass. Denn wo sonst ist man so inspiriert für einen exotischen Mix als in einem grünen Dschungel!

Der klassische Gin & Tonic ist ja ein recht minimalistischer Drink aus nur zwei Zutaten: Gin und Tonic Water. Doch warum mit zwei Zutaten aufhören, wenn auch mehr möglich ist? Der preisgekrönte Mixologist Atalay Aktas hat eine ganze Reihe an frischen Kräutern, Beeren und exotischen Früchten vorbereitet, sowie verschiedene Essenzen, die sich in das sprudelnde Getränk nach Lust und Laune mixen lassen, um ganz andere Geschmackserlebnisse entstehen zu lassen. Dabei ergeben die herben Kräuter die perfekte Balance mit den süßen Früchten.

Besonders interessant wurde es, wenn man zusätzlich auch noch Liköre in den Drink mischt, die noch mehr geschmackliche Originalität erzeugten. So wird aus dem einfachen Longdrink fast ein richtiger Cocktail, der aber dennoch einfach zu mixen ist. Wer sich von unserer Erfahrung beim Tanqueray Drinks Club dazu inspirieren lassen möchte, auch seinen Gin & Tonic mit dem besonderen Extra zu verfeinern, für den haben wir ein paar Eindrücke von unserem Abend mitgebracht.

Frank by
on November 13th, 2017
in Events, Fotos

Die Farben und Strukturen Berlin’s

Fotos: Robert Kleinfeld

Berlin ist vieles, doch eins vielleicht am wenigsten: Eine hübsche Stadt. Die vorherrschenden Farben sind grau, die Architektur eher unaufgeregt und funktional. Immerhin haben wir viel grün zwischen all dem Putz und Beton, aber da hört es auch schon auf mit der Farbenpracht. Berlin’s Stärken liegen eben nicht im visuellen Erscheinungsbild der Stadt. Das ist auch in Ordnung so.

Der Fotograf Robert Kleinfeld hat sich an die Ästhetik der Stadt aus einer anderen Perspektive herangearbeitet. In seiner Fotostrecke lenkt er die Aufmerksamkeit auf Details der Stadt, die erstaunlich farbenfroh und expressiv sind. Hell Flächen kontrastieren mit einem leuchtend blauen Himmel, wie wir ihn dieses Jahr viel zu selten sehen durften. Ungewohnte Strukturen treffen auf natürliche Texturen. Gerade Linien machen unerwartete Wendungen. Man könnte meinen Berlin ist doch ein visuelles Meisterwerk, dessen Schönheit jedoch im Detail verborgen ist.

Frank by
on November 6th, 2017
in Fotos

Staatsoper für Alle – Gemeinsam die Musik lieben

Die Bedeutung von öffentlich geförderter Kunst und Kultur steht nicht zur Disskussion. Dennoch ist es wichtig dessen Relevanz auch immer wieder am eigenen Leibe zu erleben. Am Samstag durften wir bei der Staatsoper für alle dabei sein, wie 3000 Menschen auf dem Bebelplatz sich zum gemeinsamen Musikgenuss trafen. Wie keine andere Symphonie steht Beethovens 9. mit der abschliessenden Europa-Hymne Ode an die Freude für genau diese Kraft der gemeinsamen menschlichen Freude. Wie diese in den Gesichtern der Menschen aussieht, kann man in den folgenden Bildern vom Samstag sehr schön nachempfinden.

Claudio by
on Oktober 3rd, 2017
in Musik, Fotos, Theater

Unglaubliche Verlassene Orte in Berlin und auf der ganzen Welt

Der Berliner Fotograph Dietmar Eckell hat es sich zur Aufgabe gemacht verlassene Orte auf der ganzen Welt zu erkunden; lang vergessene Orte mit einzigartigen Geschichten. In seinem Fotobuch „Restwert“ präsentiert er diese verwunschenen Orte und Geschichten, die wir selber wahrscheinlich niemals aufspüren könnten. Im letzten Jahr hat es Eckell bis in die entlegensten Teile der Erde getrieben: Kuba, Vietnam, Ukraine… Doch trieb es ihn nicht nur auf anderen Kontinente, sondern auch ins Umland seiner Heimatstadt Berlin und mit seiner Kamera hat er so einige unbekannte, verlassene Orte eingefangen.

Andy by
on September 22nd, 2017
in Kunst, Fotos

Blogfabriks Content Creation Week 2017 Closing Party Fotos

Vergangene Woche haben wir in der Blogfabrik unsere erste eigene Content Konferenz veranstaltet – die Content Creation Week – eine Woche voller spannender Workshops, inspirierenden Reden und Panel Talks mit den talentiertesten Content Creatorn der Stadt. Es war eine spannende Woche für uns und ein großartiges Gefühl so viele wissbegierige Gesichter in unserem Space zu sehen und unser Wissen mit ihnen zu teilen. Die erste CCW war für uns ein voller Erfolg und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir dieses Konzept fortsetzen werden.

Natürlich hat jeder großartige Event auch ein Ende, und das sollte auch gehörig gefeiert werden. Wir haben die benachbarte Bar Feger übernommen und alle Beteiligten und Gäste eingeladen, mit uns anzustoßen. Ein paar Eindrücke davon möchte ich mit euch teilen. Mehr Beiträge zur vergangenen Content Creation Week wird es diese Woche noch auf unserer Blogfabrik Website zu sehen geben, also bleibt dran!

Frank by
on September 18th, 2017
in Party, Fotos