Der Pride Ball – Voguing der Extraklasse in Berlin

Der Pride Ball – Voguing der Extraklasse in Berlin

Die Ballroom Szene hat meine Faszination für die Subkulturen des Berliner Nachtlebens neu entfacht. Ich bin so glücklich, dass es dort im Moment wieder viel Bewegung gibt, mit regelmäßigeren Balls und vielen Voguing Workshops. Wenn du nicht weißt, wovon zum Teufel ich rede, kannst du dich über die Ballroom Culture und Voguing in frühere Artikel von uns hier und hier belesen.

Am vergangenen Freitag veranstaltete der wunderbare David Milan vom House of Milan seinen allerersten Ball hier in Berlin im Säälchen im Rahmen der Pride Week und mit tatkräftiger Unterstützung von Coca-Cola und Eastpak. Es war ein großartiges Spektakel, das alle Farben des Regenbogens (wörtlich und metaphorisch) unter einem Dach vereinte. Der Runway war in dieser Nacht on Fire mit einigen der besten Outfits und Performances, die ich seit einiger Zeit gesehen habe. Ich liebe es einfach, wie die regulären Outfit-Regeln der Berliner Clubszene völlig auf den Kopf gestellt werden, denn die Leute hier gehen stilistisch eher auf mutig, farbenfroh, extravagant und camp, anstatt sich auf den trendigen, sportlichen, schwarz-in-schwarz Look einschränken zu lassen. Für mich sind die Voguer die coolsten Menschen, die ich mir vorstellen kann, aber gleichzeitig heißen sie alle Arten von Menschen willkommen, so dass man bei ihnen ein sehr gemischtes Publik sieht, welches unterschiedliche Identitäten, Kulturen und Körperformen umfasst.

Die Gäste des Pride Balles waren da keine Ausnahme, so viel Schönheit, dass meine Kamera nicht glücklicher hätte sein können. Natürlich habe ich Unmengen an Fotos gemacht und die wahrscheinlich größte Serie von animierten GIFs erstellt, die ich je für eine Veranstaltung gemacht habe. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Ball (der am 23. August im Schwuz stattfindet) und freue mich auch auf mehr Bewegung in der Berliner Ballroom Szene.

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Der Berliner CSD feierte 50 Jahre Stonewall

Der Berliner CSD feierte 50 Jahre Stonewall

Am vergangenen Samstag kamen rund 1 Million Menschen in Berlin auf die Straße, um am 40. Berliner CSD teilzunehmen. Es war ein großes Jubiläum für Berlin und vielleicht auch die größte Beteiligung, die bisher beim Berlin Pride gezählt wurde. Aber es war auch ein bedeutungsvolles Jubiläum für die gesamte Pride Bewegung weltweit. Vor genau 50 Jahren fanden die Stonewall Riots in New York statt, die in den folgenden Jahren und Jahrzehnten die gesamten LGBTQI-Bewegungen und alle Pride Parades im Rest der Welt auslösten.

Auch wenn die Parade wie ein großes buntes und freudiges Straßenfest aussehen mag, das sexuelle Freiheit und Hedonismus feierte, gibt es immer noch wichtige Botschaften, die mit solchen Ereignissen in die Welt hinausgeschickt werden. Wir müssen nicht einmal sehr weit weg suchen: Hassdelikte gegen LGBTQI-Menschen sind in den letzten Jahren in Berlin angestiegen. In vielen Ländern der Welt werden Pride Parades von Regierungen unterdrückt, wie in Russland, der Türkei und Polen. Und am dramatischsten ist, dass viele Länder Homosexualität immer noch kriminalisieren – im schlimmsten Fall sogar mit dem Tod bestrafen.

Wenn wir also in Berlin auf die Straße gehen, marschieren wir nicht nur für unsere eigenen Errungenschaften im Bereich der LGBTQI-Rechte, sondern auch in Solidarität mit all den queeren Menschen auf der Welt, die noch immer für Akzeptanz und Gleichheit kämpfen.

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Das Unverhüllte Picknick: Eine Nackte Intervention im Körnerpark

Das Unverhüllte Picknick: Eine Nackte Intervention im Körnerpark

Fotos: Abdulsalam Ajaj

Der KünstlerMischa Badasyan war wieder am Werk mit einer seiner nackten Interventionen in Berlin. Nach dem Viktoriapark und der U-Bahn übernahm er nun den schönen Körnerpark in Neukölln und füllte ihn bei einer seiner Aktionen mit nackten menschlichen Körpern. Quasi ein FKK-Picknick im Park, bei dem die Befreiung des Körpers, die menschlichen Gestalt und ihrer Verbindung zur Natur gefeiert wurde. Welchen besseren Ort gibt es, als das verträumte Ambiente dieses besonderen Parks in Neukölln?

Aber die neue Fotoserie, die wieder einmal Abdulsalam Ajaj aufgenommen hat, ist nur ein kleiner Teil eines viel größeren Projekts, das mehrere Interventionen an öffentlichen Orten beinhaltet. Für kommende Shootings ist Mischa immer auf der Suche nach mehr Teilnehmern. Wenn du also Teil der Serie werden möchtest, kannst du dich mit ihm in Verbindung setzen, indem du ihm eine eMail schreibst. Wir sind schon gespannt auf den nächsten Ort und natürlich auf die große Enthüllung des gesamten Projekts im Laufe dieses Jahres!

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Berlin Stories: Das Erste Fotobuch von Berlinstagram

Berlin Stories: Das Erste Fotobuch von Berlinstagram

Der Instagram-Account von Michael Schulz mit dem eingängigen Titel Berlinstagram war schon immer einer unserer Favoriten. Wenn ihr wie wir Fans seiner einzigartigen Sicht auf unsere geliebte Stadt seid, haben wir tolle Neuigkeiten für euch: Der Hatje Cantz Verlag hat gerade das erste Berlinstagram Buch herausgebracht, mit den schönsten Motiven von Instagram und bisher noch unveröffentlichte Fotografien. Das Buch ist als fünfte Ausgabe der Berlin Stories-Reihe von Hatje Cantz erschienen, in der zuvor auch Fotografen wie Ama Split & Riky Kiwy, Ed Broner, Ralph Mecke, Annette Hauschild und Jason McGlade ihre einzigartige Sicht auf Berlin präsentiert haben. Nach dem Klick gibt es einen kleinen Vorgeschmack aus das Buch. Bestellen könnt ihr es zum Beispiel hier.

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Berlin Damals und Heute: Dieses Fotoprojekt macht den Vergleich

Berlin Damals und Heute: Dieses Fotoprojekt macht den Vergleich

Berlin ist eine Stadt mit einer so reichen Geschichte, dass es zu einem äußerst faszinierenden Hobby werden kann, das Erscheinungsbild seiner besonderen Ecken im Laufe der Zeit zu verfolgen. Mit „RePhoto Berlin“ von refilm.io haben gerade ein großartiges Fotoprojekt entdeckt, das genau dies durch kontrastierende Bilder von genau denselben Orten in Berlin tut. Eine kleine Auswahl davon möchten wir euch hier zeigen.

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Eindrücke vom Ersten Mai in Berlin Kreuzberg

Eindrücke vom Ersten Mai in Berlin Kreuzberg

Fotos: Vismante Ruzgaite. 

Berlin am ersten Mai, dem Tag der Arbeit. Was einst ein Tag der Proteste und Revolten war, an dem die Kreuzberger Anarchisten und Punks die mit Polizei Flaschen bewarf, Autos in Brand steckten und Schaufenster zerstörten, ist heutzutage eine der größten Straßenpartys, die den Großteil von Kreuzberg 36 und einige andere Teile der Stadt einnimmt.

Man könnte argumentieren, dass Berlin seinen Sinn für Widerstand verloren hat und dass die jungen Leute, die jetzt mit Bier in der Hand durch die Straßen tollen, die Geschichte und Bedeutung dieses wichtigen deutschen Feiertags völlig vergessen haben. Aber andererseits ist diese freigeistige Art, das Leben an jeglichen Orten und aus jeglichen Gründen zu feiern, nicht auch Berlins wichtigstes Markenzeichen seit den frühen neunziger Jahren?

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Die Phantastischen Tierwesen Berlin’s: Ein Safari Park auf dem Tempelhofer Feld

Die Phantastischen Tierwesen Berlin’s: Ein Safari Park auf dem Tempelhofer Feld

Ich bin mir sicher, dass wir alle auf dem Tempelhofer Feld einige bizarre Sichtungen erlebt haben, aber die Bilder, die ihr in diesem Beitrag sehen werdet, werden euch auf jeden Fall überraschen. Wilde Tiere laufen auf denselben Landstrichen frei, die normalerweise von Skatern frequentiert werden? Lest weiter, um einige fantastische Eindrücke der Tierwelt auf dem Tempelhofer Feld zu sehen und um herauszufinden, worum es eigentlich geht.

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Diese Instagrammer Zeigen das Wahre Berlin

Diese Instagrammer Zeigen das Wahre Berlin

Wir alle kennen diese Instagram Accounts, die fast den Eindruck erwecken, Berlin sei ein dauerhaft sonniger Ort, in dem man nur permanent zufriedene Yogis oder gelegentlich ein älteres Paar auf einer Bank im Tiergarten sehen kann. Ein Blick aus dem Fenster genügt, um zu erkennen, dass die Realität nicht immer so märchenhaft ist. Aber wir lieben das an Berlin – das unvorhersehbare Wetter, außergewöhnliche Charaktere und die Tatsache, dass einige Ecken ein bisschen dunkler sind. Wir haben drei Instagrammer gefunden, die diese Eigenschaften unserer geliebten Stadt feiern – und ein unverzichtbares Gegenmittel für das Streben nach Perfektion darstellen.

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Cocktails in der Oper – Eine Kinonacht mit der Staatsoper Berlin

Cocktails in der Oper – Eine Kinonacht mit der Staatsoper Berlin

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Wie schmeckt die Apokalypse? Und was würde man wirklich gerne trinken am letzten Abend bevor die Welt untergeht? Ein Kelch Champagner? Oder eher ein erlesener Cocktail mit einer zarten Wildblume, die zwischen den Eiswürfeln schwimmt?

Bei unserem Event mit der Staatsoper Berlin: Cocktail & Movies wo wir den Kult-Fim Solaris gezeigt haben,  sind wir diesen Fragen auf kreativer Art und Weise nachgegangen. Mit der Expertise vom Barkeeper-Team von Russian Standard haben wir anlässlich der neusten Oper Violetter Schnee einen passenden Cocktail entwickelt: Violet Snow. Mehr Eindrücke und Gedanken zu diesem unvergesslichen Abend findet ihr im englischen Teil des Artikels.

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Uncensored Berlin Opening Party Fotos

Uncensored Berlin Opening Party Fotos

Am Donnerstag haben wir hier in der Blogfabrik die Eröffnung unserer neuen Gruppenausstellung Uncensored Berlin gefeiert. Es war ein wirklich großartiger Abend für uns, in der alle Künstler der Show und viele der Musen, Performer und Modelle der Kunstwerke zusammen an einen Ort kamen.

Uncensored Berlin war für mich eine der kreativ erfüllendsten Projekte der jüngsten Zeit, und ich bin wirklich stolz auf das, was wir hier in der Blogfabrik geschaffen haben. Wie viele von euch wissen, war dies nicht unsere erste Ausstellung. Nach animierten GIFs, Berliner Portraits und Berliner Straßenfotografie auf Instagram haben wir uns dieses Mal das Thema Social Media-Zensur ausgewählt, inspiriert von unserem Artikel über die Sexfluencer Berlins. Berliner Künstlern, die wegen der Darstellung des menschlichen Körpers ständig zensiert und aus den sozialen Medien ausgeschlossen werden, haben hier von uns eine Fläche bekommen, ihre Arbeiten ganz ohne Selbstzensur zu präsentieren. Diese 26 Künstler zeigen ein unglaublich vielfältiges Werk und wir freuen uns sehr, dass wir so viele künstlerische Sichtweisen an einem Ort versammelt haben.

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