Kunst

Weil Ich Dich Liebe: Nackte Interventionen in der U-Bahn

Fotos: Abdulsalam Ajaj

Lernt den Berliner Künstler kennen, der seine eigene, unbekleidete Version der BVG-Kampagne „Weil wir dich lieben“ kreierte.

Um die ein oder andere Provokation nicht bescheiden ist Mischa Badasyan für seine ungewöhnliche Kunstprojekte bekannt. Der in Russland geborene multidisziplinäre Künstler übertritt grafische, ethische und legale Grenzen, um seinen Betrachter über die Gesellschaft und die Politik reflektieren zu lassen.

Sein neuestes Projekt „Weil ich Dich Liebe“ ist eine „öffentliche Kunstintervention im Berliner Underground“, wie der Künstler sagt.

Andy by
on Oktober 11th, 2018
in Kunst

Berlin Erleuchtet in Bunten Farben: Das Festival of Lights

Das Festival of Lights fasziniert mich wirklich jedes Jahr wieder aufs Neue, besonders deshalb, weil es wie kaum ein anderer Event so dermaßen viele Leute abends mobilisiert auf die Straße zu gehen, obwohl es bei den Temperaturen zuhause auf der Couch doch so viel gemütlicher wäre. Wenn ihr auf einem der Pfade des Festivals entlang schlendert, werdet ihr so viele andere Leute treffen, die herumlaufen und die vielen Lichtkunstprojektionen in der ganzen Stadt erkunden. Es fühlt sich an, als ob die Nacht zum Tag wird.

Bis zum 14. Oktober jeden Abend von 19-23 Uhr könnt ihr an verschiedenen Gebäuden der Stadt, wie dem Fernsehturm, dem Humboldt Forum, dem Berliner Dom und dem Brandenburger Tor unzählige Projektionen entdecken – viele davon auch mit aufwändigen Mappings, die die Architektur und Details der Gebäude aufgreifen.

Das diesjährige Highlight ist sicherlich die Show am Brandenburger Tor, die den kulturellen Austausch Berlins mit dem Rest der Welt visualisiert und die 4. Weltmeisterschaft des Video-Mapping am mittleren Turm am Potsdamer Platz zeigt. Zum ersten Mal sind wir auch mit dem Lift hoch zum Panorama Punkt gefahren, um alles von oben zu sehen. Wirklich empfehlenswert (und bis 21 Uhr für die Dauer des Festivals geöffnet). Hier ein paar Impressionen des diesjährigen Festival of Lights.

Frank by
on Oktober 9th, 2018
in Kunst, Events

Street Artist JR inszeniert den Mauerfall am Brandenburger Tor

Nachdem er 2013 mit seinen großformatigen und eindrucksvollen Street-Art-Pastings „Wrinkles of the City“ in ganz Berlin Spuren hinterlassen hat, ist der weltberühmte französische Künstler JR mit einer neuen inspirierenden Installation in Berlin wieder aufgetaucht.

Um den deutschen Wiedervereinigungstag am 3. Oktober zu feiern, kreierte JR eine historische Szene zum Gedenken an den Fall der Berliner Mauer und die neu gewonnene Freiheit. Die Installation ist eine Fotocollage auf der Westseite des Brandenburger Tors, deren visuelle Wirkung bemerkenswert ist, nicht nur wegen der imposanten Höhe von 25 Metern.
Die Stärke des Kunstwerks liegt in seiner Komposition: Vor dem Brandenburger Tor wurde ein Bild des Mauerfalls im Jahre 1989 errichtet, das jubilierende Berliner auf der Mauer darstellt.

Giulio by
on Oktober 1st, 2018
in Kunst

Unseen Westeros: Eine Game of Thrones Ausstellung in Berlin

Würdest du jemals denken, dass Reinickendorf und Game of Thrones etwas gemeinsam haben könnten? Nun, wir auch nicht, aber Berlin hat es auch diesmal geschafft uns zu überraschen! Unseen Westeros ist eine 5-tägige Ausstellung inspiriert von den Romanvorlagen der populären Serie, die im Januar nach Berlin kommt und die kein Game of Thrones-Fan verpassen sollte. Und übrigens: der Eintritt ist frei!

Die Ausstellung ist ein riesiges Projekt, an dem 40 internationale Künstler seit 3 ​​Jahren arbeiten. Das erstaunliche Ergebnis sind 80 Werke, die dich in die fantastische Welt der Game of Thrones-Landschaften eintauchen lassen. Stadtforscher werden sich freuen, dass die Ausstellung in einer historischen Industriehalle in Reinickendorf stattfindet.

Michalina by
on September 30th, 2018
in Kunst, Events, TV

Auf Tuchfühlung mit den Künstlern von Urban Nation

Als eines der neuesten Museen der Stadt und mit einem Fokus auf ein so junges und sich noch entwickelndes Genre hat das Team von Urban Nation, Berlins erstem permanenten Museum für zeitgenössische urbane Kunst und Street Art, viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Während in der ansonsten eher elitären Welt der Gegenwartskunst die Urban- und Streetart noch um Anerkennung kämpft, hat sie das breite Publikum der Kunstinteressierten und Kunstneugierigen längst angenommen – vor allem, weil diese besondere Kunstgattung auf verschiedenen Ebenen so offen und zugänglich ist.

Mit ihrem Artist-in-Residence-Programm setzt Urban Nation diesen Weg fort, Kunst, Künstler und den künstlerischen Prozess für alle Interessierten zugänglich zu machen – egal ob für Kunstsammler oder neugierige Großmütter. In Anlehnung daran, dass das Haus, in dem das Museum gebaut wurde, früher ein gewöhnliches Wohngebäude war, gibt es dort immer noch Apartments, die als Wohnstudios für die an den Residenzen beteiligten Künstler fungieren. Im Moment hat die erste Gruppe von Künstlern ihre Zeit beendet und ihre Wohnungen für die Öffentlichkeit geöffnet, um die Ergebnisse ihrer Arbeit zu zeigen. Was du betrittst, ist nicht nur eine normale Wohnung oder ein Künstlerstudio, sie sind wie kleine Kunstinstallationen, fast so, als würdest du in den Kopf des Künstlers treten. Es ist eine gute Möglichkeit, mehr über den Entstehungsprozess und die persönlichen Aspekte der Arbeiten zu erfahren. Wenn du Glück hast, dass die Künstler zum Zeitpunkt deines Besuchs anwesend sind, wirst du auch mit ihnen über ihre Motivationen, Techniken und künstlerischen Visionen sprechen können.

Frank by
on September 28th, 2018
in Kunst

Räume 2 – Eine Gruppenausstellung in einer Verlassenen Eisengießerei

Wenn es um Kunstausstellungen geht, hält Berlin immer wieder tolle Überraschungen bereit. Besonders zum Gallery Weekend oder der Berlin Art Week gibt es natürlich unzählige Kunstpräsentationen, die einen begeistern werden. Was ich besonders spannend finde, sind jene Ausstellungen, die an zuvor unbekannten Orten stattfinden, die an sich schon so beeindruckend sind, dass sie selbst Teil der Kunst werden.

Dies ist der Fall bei der Neuauflage des Ausstellungskonzepts Räume. Die Macher dahinter haben 2016 ein altes Versicherungsgebäude in Kreuzberg übernommen und jedem Künstler ein eigenes Zimmer gegeben. In diesem Jahr hat die Organisatorin (und ausstellende Künstlerin) Alina Mann einen beeindruckenden neuen Raum gefunden, von dem ich noch nie zuvor gehört habe, nämlich eine riesige verlassene Eisengießerei in Berlin-Reinickendorf. Dieser Raum ist nicht anders als die vielen anderen ehemaligen industriellen Gelände von Berlin, die ein zweites Leben oder vorübergehende Nutzung bekommen haben. Aber die Eisengießerei hat ihren ganz eigenen Charakter, dank der noch vorhandenen Maschinen darin und des einzigartigen und geheimnisvollen Zerfalls des Gebäudes, der eine fast mysteriöse Atmosphäre kreiert. Es macht das Entdecken der Kunst ein bisschen wie das Suchen nach den Geistern in den dunklen Ecken.

Frank by
on September 25th, 2018
in Kunst

10 Highlights der Berlin Art Week 2018

Lee Bul, Foto: Maxie Fischer

Diese Woche findet in Berlin bereits zum 7. mal die Berlin Art Week statt. Die ganze Stadt brodelt nur so vor Kunstevents, Performances, Partys und Ausstellungen über. Es gibt wie immer mehr zu sehen, als man wirklich schafft zu besuchen. Aus diesem Grund haben wir uns durch das Programm gewühlt und euch 10 Höhepunkte rausgesucht, die ihr nicht verpassen solltet. Mehr dazu im englischen Teil des Artikels.

Michalina by
on September 23rd, 2018
in Kunst, Events

Fvck War! Eine Penis Skulptur aus geschmolzenen Waffen

Diese nicht ganz unaufdringliche Skulptur ist ein Antikriegsprotest und eine laute Botschaft der Liebe, auf die wir bei iHeartBerlin natürlich ganz besonders stehen. Doch dahinter steckt weitaus mehr als man sieht – jenseits seiner einfachen, aber verlockenden Form und der bedeutsamen Botschaft wird dieses Werk euch in mehr als einer Hinsicht erstaunen.

Wofür steht nun diese Statue mit der eindringlichen Aufschrift „Fuck War“? Laut den Machern von AKT Jewels, einem in Genf ansässigen Team aus Ingenieuren, Designern und Handwerkern, soll es „ein Weg sein, Krieg in eine Lachnummer zu verwandeln“. Die Autoren behaupten auch, das Stück sei inspiriert von einem Zitat von Iggy Pop, der übrigens eine ganz besondere Verbindung zu Berlin hat.

Michalina by
on September 4th, 2018
in Kunst

Berlins Techno Scene Illustriert von Josefine Aspvik

Feiern in Berlin ist eine ganz eigene Sache. Das Ritual, sich auf ein langes Wochenende mit Nonstop-Techno vorzubereiten, hat seine eigenen Schritte und Regeln. Für die Techno-Liebhaber und Nachtwesen ist es wie eine heilige Zeremonie der Neuzeit. Es braucht Zeit und Geld, das sich nicht alle Berliner wirklich leisten können. Aber im Techno-Tribe ist zu viel nie genug. Seine Anhänger haben sich dem Clubgott geweiht und sind bereit, alles zu geben. Für manche Menschen scheint es fast unmöglich, aus der Spirale des Techno herauszukommen, die sie immer wieder neu anzieht.

Die junge Berliner Illustratorin Josefine Aspvik hat die Absurdität, sich selbst zu ernst zu nehmen, perfekt festgehalten. Ihre Zeichnungen sind ehrlich und witzig und ich bin mir sicher, dass ihr in ihnen jenen Freund wiedererkennen werdet, der sich weigert, sich zu treffen, wenn es nicht im Berghain ist.

Amanda Artiaga by
on August 29th, 2018
in Kunst, Party

Portugiesische Kreative, Projekte & Orte in Berlin

Foto: Claudia Kahnt

Berlin wäre nicht der Ort, den wir lieben, wären da nicht die internationalen Einflüsse von Expats, die die Stadt mit ihrer künstlerischen Vision immer wieder prägen. Es ist an der Zeit, die kreativen Köpfe der portugiesischen Community in Berlin hervorzuheben. Seid gespannt auf eine bunte Crew von Künstlern – Fotografen, Autoren, digitale Illustratoren, Musiker – die keine Angst davor haben, zu experimentieren und sich über die Konventionen hinaus zu wagen. Übrigens haben wir uns erkundigt nach den besten Empfehlungen, wo man portugiesischen Wein und die berühmten Pastel de Nata bekommen kann – scrollt einfach nach unten im englischen Teil!

Michalina by
on Juli 25th, 2018
in Kunst, Bars, Cafés, Charlottenburg, Friedrichshain, Galerien, Kreuzberg, Filme, Musik, Leute, Fotos, Restaurants, Shops, Theater, Videos