Joseph Wolfgang Ohlert: Everybodys Darling Braucht ne Pause

Joseph Wolfgang Ohlert: Everybodys Darling Braucht ne Pause

Du weißt einfach, wenn Joseph im Raum ist. Die Persönlichkeit des angehenden 28-Jährigen ist so einnehmend wie seine Bilder. Das Berliner Wunderkind hat fast ein Jahrzehnt lang die Kunstszene der deutschen Hauptstadt geprägt – jetzt  ist er bereit, ihr den Rücken zu zu kehren…..

Sein frecher Charme und sein außergewöhnliches Talent haben Joseph Wolfgang Ohlert in die erste Reihe einer neuen Generation Berliner Kreativen geführt. In den letzten acht Jahren arbeitete er als Porträtfotograf für etablierte Publikationen wie Intro, Siegessaeule und Gay Times. Ihm gelang es den flüchtigen Ort festzuhalten, an dem Schönheit, Intimität und raffinierte Ästhetik einander begegnen. Sein erstes, vielbeachtetes Fotobuch „Gender as a Spectrum“ erschien 2016 in Zusammenarbeit mit Kaey und traf einen Zeitgeist der sexuellen Befreiung und sozialen Akzeptanz für LGBTQIA+ Menschen. Damals studierte Joseph an der renommierten Universität der Künste Berlin, nachdem er die Ostkreuz Schule für Fotografie bereits abgeschlossen hatte, 2017 eröffnete er darüber hinaus seine eigene Galerie „P7“.

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Diese 10 Ausstellungen in Berlin solltet ihr diesen Winter nicht verpassen

Diese 10 Ausstellungen in Berlin solltet ihr diesen Winter nicht verpassen

In Berlin gibt es so viele verschiedene Kunstausstellungen, dass es manchmal ganz schön überwältigend sein kann, sich zu entscheiden, wohin es gehen soll und was zu sehen ist! Wir haben eine Liste ungewöhnlicher Ausstellungen zusammengestellt, auf die wir euch aufmerksam machen möchten, von denen ihr vielleicht noch nichts gehört habt. Angefangen von den Feierlichkeiten des 100-jährigen Bauhausjubiläums, über mixed Media bis hin zur Erkundung von fremden Klangwelten 😉

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Kunst im öffentlichen Raum: Eine Chronik der Kunstinstallationen in Berlin

Kunst im öffentlichen Raum: Eine Chronik der Kunstinstallationen in Berlin

Berlin hat einen internationalen Ruf als Paradies für Künstler jeglicher Art. In den letzten 30 Jahren gab es in unserer geliebten Stadt unglaublich viele große Kunstinstallationen, die nicht nur in Ausstellungsräumen, sondern auch in öffentlichen Bereichen wie Plätzen oder Straßen errichtet wurden.

Wir sind verrückt nach Kunstwerken, besonders wenn sie emotional berührend, eindrucksvoll, kontemplativ sind und warum nicht, auch wenn sie unsere Augen ansprechen. Wir haben eine Liste der bemerkenswertesten und unvergesslichsten Kunstinstallationen zusammengestellt, die in den letzten Jahren in Berlin entstanden sind. Welches ist dein Favorit?

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Uncensored Berlin Opening Party Fotos

Uncensored Berlin Opening Party Fotos

Am Donnerstag haben wir hier in der Blogfabrik die Eröffnung unserer neuen Gruppenausstellung Uncensored Berlin gefeiert. Es war ein wirklich großartiger Abend für uns, in der alle Künstler der Show und viele der Musen, Performer und Modelle der Kunstwerke zusammen an einen Ort kamen.

Uncensored Berlin war für mich eine der kreativ erfüllendsten Projekte der jüngsten Zeit, und ich bin wirklich stolz auf das, was wir hier in der Blogfabrik geschaffen haben. Wie viele von euch wissen, war dies nicht unsere erste Ausstellung. Nach animierten GIFs, Berliner Portraits und Berliner Straßenfotografie auf Instagram haben wir uns dieses Mal das Thema Social Media-Zensur ausgewählt, inspiriert von unserem Artikel über die Sexfluencer Berlins. Berliner Künstlern, die wegen der Darstellung des menschlichen Körpers ständig zensiert und aus den sozialen Medien ausgeschlossen werden, haben hier von uns eine Fläche bekommen, ihre Arbeiten ganz ohne Selbstzensur zu präsentieren. Diese 26 Künstler zeigen ein unglaublich vielfältiges Werk und wir freuen uns sehr, dass wir so viele künstlerische Sichtweisen an einem Ort versammelt haben.

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Das Schönste Geschenkpapier Berlins gibt’s im Bikini Berlin

Das Schönste Geschenkpapier Berlins gibt’s im Bikini Berlin

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Ich bin ein großer Fan von kreativ verpackten Weihnachtsgeschenken, wie ich es zuvor mit unserem Geschenkverpackungsguide unter Beweis gestellt habe. Aus diesem Grund war ich natürlich auch wieder sehr gespannt auf das neue Weihnachtsspecial vom Bikini Berlin, bei dem es um kunstvoll dekorierte Geschenke geht. Der Tradition der vergangenen Saisons folgend, haben sie wieder mitten in ihrer Concept Shopping Mall eine wunderschöne große Verpackungsstation installiert, in der ihr eure Geschenke einpacken lassen, oder sie selber einwickeln könnt.

Es wäre aber nicht das Bikini Berlin, wenn es sich um eine gewöhnliche Verpackungsstation handeln würde. Einmal mehr luden sie einen lokalen Künstler ein, nicht nur um die Special Edition-Geschenkpapiere zu entwerfen, sondern auch ein komplettes Fotoset, das die Designs aus den Papieren in eine große, bunte Welt verwandelte, in die ihr hineintreten und Bilder machen könnt.

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Uncensored Berlin: Unsere Ausstellung gegen Zensur auf Sozialen Medien

Uncensored Berlin: Unsere Ausstellung gegen Zensur auf Sozialen Medien

Während der Zeitgeist sexuelle Vielfalt und sexuelle Positivität feiert, scheint es als wolle die Zensur in digitalen Räumen die Zeit zurück drehen und einen antiquierten Moralcode reetablieren. Gerade für junge Nutzer Sozialer Medien ist das gefährlich.

Die jüngste Ausstellung von iHeartBerlin, #UNCENSOREDBERLIN, stellt die Darstellungen des menschlichen Körpers in den Mittelpunkt, die von digitaler Zensur betroffenen ist und bietet den teilnehmenden Künstlern*innen eine einzigartige Plattform, um sich frei ausdrücken zu können.

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Zeitgenössischer Tanz und junge Mode werden zum Hybrid

Zeitgenössischer Tanz und junge Mode werden zum Hybrid

Letzten Samstag durften wir Zeugen eines ausgewöhnlichen Konzepts werden. Der neue Space TraumaBarundKino hat sich hybrider, neuer Kunst verschrieben und möchte diese durch seinen Raum und Support tatsächlich fördern.

Als erstes Projekt wurde die Performance NOW YOU MAY TELL THAT I’VE BEEN SEEN BY YOU der Öffentlichkeit präsentiert. In einem verwobenen Geflecht aus Tanz und Modenschau-Elementen durften sich die vier talentierten Modedesigner Don Aretino, Maria Miottke, Olga Khristolyubova and Johanna Liebl mit ihren Kreationen präsentieren. Ein ausführlichen Bericht des Abends im englischen Teil des Artikels.

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Eine schwarzweiße Reise durch Berliner Nächte

Eine schwarzweiße Reise durch Berliner Nächte

Durch wackelige Schnapschüsse in intesiv monochromen Farben versucht das Fotobuch „BerlinNights“, die surreale und eigenwillige Atmosphäre des Berliner Nachtlebens einzufangen.

Gelangweilt und rastlos von seinerm Job als Webdesigner Ende der 1990er Jahre, machte sich Christian Reister nach kreativer Ablenkung suchend, spät auf und zog zielllos durch Berliner Nächte. In den nächtlichen Straßen treaf er auf intime Momente und erlebte Szenarien wie aus einem FIlm, die ihn dazu inspirierten, seine Kamera in die Hand zu nehmen. Er wollte versuchen, diese immaterielle Atmosphäre, die nach Einbruch der Dunkelheit erst wirklich lebendig wird, auf Film festzuhalten. Im Jahr 2001 begann Reister mit der Fotografie und konzentrierte sich auf die Straßen und das Leben der Stadt. Nach zehn Jahren als Fotograf, kehrte er den Farben den Rücken zu und entwickelte einen körnigen, monochromen Stil, der es ihm erlaubte, noch abstraktere und atmosphärischere Bilder zu schaffen.

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Berlin Realness: Die Ungeschönten Seiten einer Großstadt

Berlin Realness: Die Ungeschönten Seiten einer Großstadt

Als gebürtiger Neuköllner kennt sich der 26jährige Fotograf Hanko Ye bestens damit aus, die ungeschönten, rohen Seiten des Berliner Großstadtlebens festzuhalten.

Für Hanko könnte jede Art von Berliner Alltagssituation eine Inspirationsquelle sein. Er schießt Bilder von Straßen, U-Bahnstationen oder Grünflächen. Privat oder öffentlich, intim oder sozial, verboten oder gewöhnlich, hässlich oder schön: Jeder Moment und jedes Detail wird zu einem einzigartigen Puzzelteil vom Gesamtbild unseres geliebten Berlins.

Im Mittelpunkt stehen die Menschen um ihn herum, unabhängig von Alter, Herkunft, Aussehen oder Stil und scharfen, authentischen Momenten des Alltags, die normalerweise unbemerkt bleiben.

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Another Excess: Queeres Leben & Hedonismus in Berlin

Another Excess: Queeres Leben & Hedonismus in Berlin

Durch seine intime und voyeuristische Bildersprache führt uns Spyros Rennt in eine exzessive, queere Lebensrealität

Sein Blitzlicht fällt auf kurzlebige Momente, zwischen gedrängten Berliner Tanzflächen und kleinen, engen Schlafzimmern; schelle Ficks, harte Schwänze und kalte Fritten. Geboren in Athen, Griechenland, verschlug es den visuellen Autodidakt im Jahr 2011 in die deutsche Hauptstadt. Spyros war inspiriert von der hedonistischen Lebensweise der Stadt, ihrer brutalen Architektur und  den. für einen griechischen ungewöhnlich schönen,  grauen Himmel. „Natürlich hat sich Berlin seit meinem ersten Besuch 2005 als junger Tourist verändert. Doch zieht es immer noch interessante und aufgeschlossene Menschen aus der ganzen Welt an und bietet ihnen einzigartige kreative Möglichkeiten“, erklärt Spyros uns im Interview. Der 34-jährige  hat sich diese kreativen Möglichkeiten selber zu Nutze gemacht und seine eigene Leidenschaft für Fotografie zum Beruf gemacht.

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