Kunst

Portugiesische Kreative, Projekte & Orte in Berlin

Foto: Claudia Kahnt

Berlin wäre nicht der Ort, den wir lieben, wären da nicht die internationalen Einflüsse von Expats, die die Stadt mit ihrer künstlerischen Vision immer wieder prägen. Es ist an der Zeit, die kreativen Köpfe der portugiesischen Community in Berlin hervorzuheben. Seid gespannt auf eine bunte Crew von Künstlern – Fotografen, Autoren, digitale Illustratoren, Musiker – die keine Angst davor haben, zu experimentieren und sich über die Konventionen hinaus zu wagen. Übrigens haben wir uns erkundigt nach den besten Empfehlungen, wo man portugiesischen Wein und die berühmten Pastel de Nata bekommen kann – scrollt einfach nach unten im englischen Teil!

Michalina by
on Juli 25th, 2018
in Kunst, Bars, Cafés, Charlottenburg, Friedrichshain, Galerien, Kreuzberg, Filme, Musik, Leute, Fotos, Restaurants, Shops, Theater, Videos

Eine Portrait-Serie über die bunten Persönlichkeiten Berlins

Fotos: Marga van den Meydenberg

Die niederländische Fotografin Marga van den Meydenberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, in ihrem Popup-Fotostudio so viele einzigartige Berliner Persönlichkeiten wie möglich zu fotografieren. In ihren eigenen Worten „ist jeder Mensch einzigartig und daher ein Kunstwerk“. Und das ist völlig richtig, denn man kann den Fotos ansehen, dass jeder portraitierte Berliner seinen eigenen und einzigartigen Hauch der Exzentrik jedem Bild hinzugefügt hat. Ich kann sogar einen Dalí Einfluss in der Umsetzung dieses Projektes sehen.

Lustig, surreal, bunt, unerwartet … und vor allem: spontan. Jedes Porträt ist eine neue Überraschung, eine andere Geschichte. Marga sieht jedes Foto als ein Experiment, um herauszufinden, wie weit sie mit dem Modell gehen kann. Am Ende ist die Zusammenarbeit zwischen Künstler und Model der beste Weg, um unvergessliche Momente zu schaffen. Wenn ihr das Studio betretet, ist die Zeit egal, lasst die Eile hinter euch, seid bereit, all eure Kreativität zu teilen, und habt keine Angst, es zu versuchen. Je mehr Persönlichkeit ihr zeigt, desto besser.

Amanda Artiaga by
on Juli 18th, 2018
in Kunst, Leute

Ein Wasserfall aus Nackter Haut im Viktoriapark

Fotos: Abdulsalam Ajaj

Der Viktoriapark ist einer meiner Lieblingsorte in Berlin. Es ist ein wahrer Luxus, diesen wunderschönen grünen Fleck in einer riesigen Stadt direkt um die Ecke zu haben. Vor allem wegen der atemberaubenden Aussicht auf den Wasserfall und die Straßen, die man von der Spitze des Berges sehen kann. Es ist also kein Wunder, dass dieser Ort ausgewählt wurde, um ein ganz besonderes, sinnliches und künstlerisches Werk zu schaffen.

„Wasserfall“ ist eine menschliche Installation aus nackten Körpern, die dem Verlauf des Wasser folgen und bedecken. Körper, die sich nackt nebeneinander legen, ineinander verschlungen, und zu Wasser werden, was den Berg hinunterläuft. Zusammen werden sie zu einer endlosen Einheit befreiter Haut, die die wilde Landschaft einnimmt. Sie sind zur Natur geworden. Der verantwortliche Schöpfer dieser Arbeit ist Mischa Badasyan, ein russischer Künstler und Aktivist aus Berlin. Die Fotos der menschlichen Installation wurden von Abdulsalam Ajaj aufgenommen.

Amanda Artiaga by
on Juli 16th, 2018
in Kunst

#fernweh – Eine Antithese zur Romantik

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Heute möchten wir euch mit einer interessanten neuen Ausstellung inspireren, die derzeit im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin-Mitte zu sehen ist. Die von der aff Galerie aus Berlin kuratierte Ausstellung präsentiert die Arbeiten der drei Fotokünstler Arno Schidlowski, Jens Sundheim und Kathrin Tschirner mit den Themen Fernweh und Romantik.

Das Thema Romantik hat für mich eine ganz besondere Bedeutung, denn einer der Hauptkünstler dieser Zeit, Caspar David Friedrich, stammt aus der gleichen Stadt wie ich, Greifswald, und einige seiner Hauptwerke sind von Orten nahe meiner Heimat inspiriert. In meiner Kindheit war ich oft auf der nahegelegenen Insel Rügen, wo Friedrich die ikonischen Kreidefelsen malte – ein Naturdenkmal, das heute mehr und mehr durch natürliche Erosion verschwindet.

Frank by
on Juli 10th, 2018
in Kunst

Wenn Kunst zur Therapie wird: Eine Immersive Erfahrung in Berlin

Eine meiner Lieblingseigenschaften von Berlin, ist die unfassbare Menge an verrückten Events, die täglich hier stattfinden. Im letzten Monat allein habe ich an einer Kundalini Active Meditation teilgenommen (wo du buchstäblich deinen Körper „schüttelst“, während du 15 Minuten in einem Raum voller Fremder stehst), zu Musik aus aller Welt getanzt (Karnival de Kulturen), bei einem Open-Air-Rave mitten in einem meiner Lieblingsparks (Hasenheide) mitgefeiert und eine mitreißende Performance / Therapiesitzung der mexikanisch-amerikanischen Künstlerin Jazmin Medrano besucht.

Da ich jetzt seit drei Jahren in Berlin lebe, schockiert mich nichts mehr. Einmal ging ich allein in den berüchtigten Berghain-Club und wurde von einem normal aussehenden Mann angesprochen, der nur Tennisschuhe und ein Lederharness auf der Brust trug. „Ich kann deine Füße massieren, wenn du willst“, bot er an. „Nein danke, ich habe keine Lust meine Schuhe auszuziehen“, antwortete ich wahrheitsgemäß.

Es ist am besten, diese Art von trippy Veranstaltungen frei von jeglichen Erwartungen zu besuchen. Genieße die Absurdität. Ich meine, schließlich sind wir alle nur Riesen, die von fleischigem Sternenstaub durchzogen sind, der durch eine Galaxie wirbelt, die unser Verständnis übersteigt. Da könnte man doch auch ein bisschen leben, während man hier ist, oder? Im englischen Teil des Artikels erzähle ich euch ganz ausführlich von einem besonders ungewöhnlichen Event, den ich kürzlich besucht habe…

by
on Juni 27th, 2018
in Kunst

Berlin ohne Büros – Eine Konferenz zur Zukunft des Arbeitsplatzes

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Wozu braucht man eigentlich noch Bürohochhäuser? Keiner will in klimatisierten Teppichbodengängen hin und her schlurfen und 8 Stunden am Tag sein Dasein verbringen. Aber wo arbeiten wir in Zukunft ? Alle im Pijama von Zuhause?

Der spielerische Umgang mit einer post-work Utopie ist das Thema vom Work House von Möbelhersteller USM. Am kommenden Wochenende eröffnet USM zusammen mit Un-Studios ein einzigartiges Labor für Zukunftsspekulation. Was da passiert und wie ihr dabei sein könnt, erfahrt ihr im englischen Teil des Artikels.

 

Claudio by
on Mai 30th, 2018
in Kunst, Design

#FreiheitBerlin – Ein Denkmal für die Freiheit in Berlin

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Wenn ich Menschen frage, was sie an Berlin so besonders finden, dann wird mir das ganz häufig mit einem Wort beantwortet: Freiheit. Da ist viel Wahrheit dran. Nachdem ich so lange hier gelebt habe, neige ich dazu, diese Freiheit für selbstverständlich zu nehmen. Ich merke es gar nicht mehr, dass es wirklich etwas ganz Besonderes ist, dass man hier alles tragen kann, auf das man Lust hat, lieben kann, wen man will, und jeden Job ausüben kann, für den man sich interessiert. Und das sind nur ein paar wenige der vielen Freiheiten, die wir hier haben. Besonders wenn ich mit Menschen aus anderen Städten oder Ländern spreche, oder sogar dort hinreise, werde ich daran erinnert, wie privilegiert wir hier in Berlin doch eigentlich sind.

Um diese Freiheit zu feiern, hat sich die Stadt ein eigenes Freiheitsdenkmal gesetzt, und zwar in Form einer Installation vor dem Hauptbahnhof. Das vom renommierten Architekturbüro GRAFT entworfene Monument besteht aus dem Schriftzug #FreiheitBerlin, der auch als Social-Media-Hashtag fungiert, so dass Menschen auf verschiedenen Social-Media-Plattformen ihre Gedanken über die Freiheit in Berlin teilen können, was bis jetzt schon über 9000 Leute getan haben.

Frank by
on Mai 19th, 2018
in Kunst

Berlin Mural Fest: Über 30 neue Street Art Wandbilder für Berlin

Nachdem über 80.000 Besucher 2017 die einzigartige Kunstinstallation “The Haus” des ehrenamtlichen Vereins Berlin Art Bang gefeiert hatte, ist es nun an der Zeit für ein weiteres überlebensgroßes Urban Art Projekt, dass die Berliner Kunstszene begeistert. Die Schöpfer von „The Haus“ haben sich dafür etwas Besonderes ausgedacht: große epische Wandbilder, die kommen um zu bleiben.

Dafür luden sie an die 100 Künstler ein, Berlins schmutzige alte Mauern mit 30 neuen, überwältigenden Wandgemälden zu zieren. Freut euch auf Künstler wie Ben Wagin, Arsek & Erase, Herakut, Stoehead, Saturnoart, Semor, Tasso, Aktone & Cren, Saturno, One Truth, Insane 51, The Weird, Quintessenz und Mr. Woodland und auch Klebebande wird wieder dabei sein!

Urban Nation hat sich mit seinen brandneuen Wandbildern von Elle, Millo, Nuno Viegas, Snik, Nevercrew, Telmo Miel und James Bullough ebenfalls am Berlin Mural Fest beteiligt, wie wir selbst bei einer Preview Tour erfahren durften, bei der wir auch die Künstler kennenlernen konnten.

Franziska by
on Mai 18th, 2018
in Kunst

Ngoro Ngoro II: Das große Highlight des Gallery Weekends

An diesem Sonntag gab es die wahrscheinlich längste Schlange aller Zeiten in Berlin und zur Abwechslung war diese mal nicht vor dem Berghain. Nach einer dreijährigen Pause kehrte die Ngoro Ngoro Gruppenausstellung in Weißensee zurück und war wieder ein großer Erfolg und Anziehungspunkt für viele Kunstinteressierte während des Gallery Weekends.

Die Gruppenausstellung war eine der größten ihrer Art, die wir bisher in Berlin gesehen haben, und dabei so vielfältig, dass sie für wirklich jeden etwas zu bieten hatte. Der versteckte Hinterhof in Weißensee, der von einer Gruppe von Galeristen und Künstlern betrieben wird, schaffte es mit seinem Set-up für das Gallery Weekend wieder ein bisschen Festival Feeling zu kreieren, dank der Bars, Live Musik, BBQ und natürlich dem Pool, das Ganze auch noch ausgesprochen familienfreundlich.

Frank by
on Mai 1st, 2018
in Kunst, Fotos

Eva & Adele: Die Geschichte eines Außergewöhnlichen Künstlerpaares

Sie sind die undefinierbaren Zwillinge in der Kunst, mutige Stilikonen, hochproduktive Künstler verschiedener Genres. Sie haben eine unvergleichliche Präsenz geschaffen, die weltweit künstlerische Anerkennung gefunden hat. Ihr einzigartiger Performance-Act gibt es seit 25 Jahren, und doch gehen ihnen nie die Ideen für ihr nächstes Outfit aus. Dieses fabelhafte Duo bezeichnet Berlin als ihr Zuhause, und mehr als das, scheinen sie die hemmungslose Kunst der Stadt und den Wunsch, Grenzen zu überschreiten, zu verkörpern. Wenn ihr noch nichts von ihnen gehört habt, gibt euch die bevorstehende Retrospektive im me Collectors Room Berlin die Möglichkeit, dies zu ändern. Mehr im englischen Teil.

Michalina by
on April 20th, 2018
in Kunst, Leute