Kunst

PortrAid: Wenn Kunst Menschen in Not hilft

Anzeige

Heute möchten wir euch eine ganz besondere Ausstellung vorstellen, die gerade im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin-Mitte zu sehen ist. Initiiert von Thomas Rusch und der ABURY Foundation aus Berlin zeigt die Ausstellung „PortrAid. Get art. Give work.“ Porträts von Webern aus Äthiopien, aufgenommen von der Fotokünstlerin Xiomara Bender.

Was diese Ausstellung so besonders macht, sind nicht nur die unglaublich schönen Fotos, sondern auch die Tatsache, dass der Verkauf der Kunstwerke die portraitierten Weber direkt unterstützt. Mit den Gewinnen aus der Ausstellung wird die Stiftung neue Webstühle für die porträtierten Handwerker kaufen, die ihre Arbeitssituation und das Leben ihrer gesamten Familie verbessern werden. Im Vergleich zu vielen Wohltätigkeitsausstellungen ist dies ein sehr transparenter und direkter Ansatz, der den Kunstkäufer mit den Hilfeempfängern verbindet.

Frank by
on Februar 20th, 2018
in Kunst

Berlin’s Verrücktes Nachtleben Illustriert von Virginie Kypriotis

Wir haben bereits viele einprägsame Illustrationen unserer Lieblingsorte in Berlin gesehen – von unseren Lieblingsclubs, unseren verrückten Berlinern und Berlins buntem Nachtleben. Aber wir haben noch nie einen Illustrator gesehen, der den mentalen Showdown von all dem erfasst hat. Die Meta-Ebene dessen, was sich in unseren Köpfen abspielt, wenn wir an all diesen Orten feiern, mit all diesen verrückten Menschen, die wir so sehr lieben, wenn alles unter einem verschwitzten Dach zusammenschmilzt. Deshalb waren wir total begeistert, als wir die epischen Darstellungen des Berliner Nachtlebens von Virginie Kypriotis zum ersten Mal entdeckten, insbesondere die ikonische Illustration des Berghains, welche es auch prompt auf den monatlichen Flyer des Clubs geschafft hat. Ein Blick auf ihre Illustrationen des Berliner Nachtlebens gibt es nach dem Klick.

Franziska by
on Februar 16th, 2018
in Kunst, Party

Die Bizarre Welt von Extraweg: Ein Interview mit dem Berliner Künstler

Vor etwas mehr als einem Jahr begann der Motion Designer Oliver Latta alias Extraweg seine Animationsvideos auf Instagram zu teilen und es dauerte nicht lange bis sich Hunderttausende von Menschen in seine ungewöhnlichen und fesselnden Kunstwerke verliebten. Besonders seine neueren Videos, die sich durch ihre einzigartig klare Struktur und pinke Farbgebung, wie auch die Elastizität seiner Figuren auszeichnen, faszinierten eine ganze Generation von Social-Media-Nutzern und ließ uns mit der Frage zurück: Was hat er geschaffen, der den Betrachter so stark in Anspruch nimmt? Bevor du dich in einem seiner fesselnden Loop-Videos verirrst, schau mal bei unserem Interview mit ihm rein. Er, der uns durch seine Video auf Facebook auf sich aufmerksam gemacht hat, hat eine besonders wichtige Nachricht was das angeht: Finde Inspiration in allem und überall – besonders außerhalb des Handybildschirms.

Franziska by
on Februar 7th, 2018
in Kunst, Leute, Videos

Skalar – Ein Kunst-Spiegel der Seele im Kraftwerk Berlin

Noch ist es Psychologen und Forschern nicht 100% gelungen zu sagen, warum gewisse Farben und Klänge Emotionen in uns Menschen hervorrufen. Warum gerade Rot für Wut steht und Moll für Trauer.

Aber wenn es Künstler und Musiker gelingt mit diesem Phänomen zu arbeiten, können echte audiovisuelle Wunderreisen entstehen. Empfehlenswert ist für eine solche Achterbahnfahrt der Gefühle das neuste Lichtkunstwerk von Christoph Bauder mit der Musik von Kanding Ray. Mit Skalar haben sie ein einzigartiges Kunstwerk geschaffen welches mit Licht, Nebel und Sound pulsiert wie ein lebendiges Wesen. Unbedingt diesen Februar anschauen! Mehr Bilder und Infos nach dem Klick.

Claudio by
on Januar 29th, 2018
in Kunst

Das Pornceptual Magazin: Pornografie neu gedacht

Fotos: Pornceptual

Euch fiel die Kinnlade runter, wenn ihr ihre Fotos angeschaut hat. Auf ihren Parties stand euch der Schweiß im Gesicht – doch wolltet ihr immer noch mehr. Seit fünf Jahren erschüttert das Berliner Kollektiv Pornceptual die Grenzen zwischen Kunst und Pornographie. Man könnte meinen, dass einem nach einer halben Jahrzehnt langsam die Puste ausgeht – weit gefehlt – jetzt fletschen sie erst richtig die Zähne, und machen sich bereit zum Kampf. Ihr drittes Magazin heißt passenderweise „Guerilla“ und ist diese Woche erschienen. Über 50 Künstler haben dem Magazin ihre Photographien beigesteuert, von renommierten Namen wie Erika Lust zu jungen queeren und feministischen Künstlern aus aller Welt. Alle Werke sind verbunden durch Motive von sozialer Unangepasstheit, Revolution und Kampf.

Der Magazin Launch findet diesen Samstag statt und wir haben die ersten Fotos für euch.

Andy by
on Januar 25th, 2018
in Kunst, Party

Willkommen in Lateinamerika: Eine Immersive Kunstinstallation

Fotos: Alejandro Arretureta

Wer besonders gerne Kunstausstellungen genießt, in die man komplett versinken kann, dem sei die aktuelle Ausstellung des diesjährigen Preis der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof wärmstens ans Herz gelegt. Eine der vier nominierten Künstlerinnen, die in Berlin lebende, aus Venezuela stammende Sol Calero, hat ein paar der Räume des Museums in das „Amazonas Shopping Center“ verwandelt. Die Ästhetik der Tropen vereint mit Elementen der traditionellen lateinamerikanischen Architektur spiegelt sich in den vielen bunten Räumen wieder, die man als Besucher durchlaufen und erleben kann, so zum Beispiel ein Friseursalon, ein Kino, ein Reisebüro und eine Fahrschule. Die Künstlerin betreibt in ihrer Liebe zum Detail eine Art Selbst-Exotifizierung ihrer Herkunft und spielt dabei mit den gängigen Klischees der Latino Kultur. Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. Januar 2018 und ihr könnt noch bis dahin für Sol beim Publikumspreis abstimmen.

Frank by
on Dezember 19th, 2017
in Kunst

Es wird Nacht im Berlin der wilden Zwanziger

Das Berlin der wilden Zwanziger wird bis heute noch glorifiziert und gefeiert – sogar in Form von einem Second Life Video! Jetzt könnt ihr aus einem illustrierten Buch von Robert Nippoldt und Boris Pofalla erfahren, wie das Leben in der Hauptstadt damals aussah. Es geht nicht nur um das berühmte Nachtleben und Künstlern wie Marlene Dietrich, sondern auch den Alltag in der Metropole und die beunruhigenden politischen Entwicklungen. Einen kleinen Auszug aus dem Buch gibt es im Folgendem.

Am 14. Dezember 2017 gibt es auch ein Book Signing im Berliner Taschen Store!

Michalina by
on Dezember 8th, 2017
in Kunst, Bücher

Ein Holocaust Mahnmal für Björn Höcke

Jeder Tag an dem das Zentrum für Politische Schönheit eine neue Aktion ins Leben ruft, ist ein guter Tag. Ich bin tatsächlich immer wieder beeindruckt mit welcher Intelligenz sie doch die Absurdität unserer politischen Realität spiegeln.

In ihrer neuesten Aktion haben sie Björn Höcke (Horrorclown bei der AfD) ein Holocaust Mahnmal vor die Tür gesetzt. Noch beeindruckender: In nur einem Tag haben sie beinahe 80 000 Euro gesammelt um das Mahnmal zu ermöglichen. Das kriegt keiner so schnell hin. Auch von uns also: Chapeau!

Claudio by
on November 23rd, 2017
in Kunst, Videos

Tanz im Neonwald – Memory of Dislocation

Tanz im Neonwald – Memory of Dislocation

„Mein Körper ist mein Werkzeug, um gesellschaftliche Grenzen zu überschreiten. Und er ist das Gedächtnis der Grenzen und der Grenzübertritte.“

Ein junger Mann reist durch Raum und Zeit und nimmt uns mit. Uns – wir sind die Zuschauer eines kleinen Theaters- die, die gewohnt sind, nichts zu tun. Doch wir müssen unsere passive Haltung verlassen und mit Jair Luna in seiner Perfomance im Ballhaus Naunynstraße eine Reise antreten. Vom Berliner Nachtclub zurück in die Kindheitserinnerungen in Kolumbien. Und immer wieder vorbei an den Neonlichtern einer Großstadt die strahlend verspricht, und vielleicht die Menschen, die sie beherbergt, enttäuscht.

Memory of Dislocation- Exactly the same is the opposite direction von Jair Luna ist ein sehenswertes bildgewaltiges Spiel mit der eigenen Biographie.

Claudio by
on November 17th, 2017
in Kunst, Theater

Das Mahnmal aus Bussen am Brandenburger Tor

Wer zur Zeit dem beliebten Brandenburger Tor einen Besuch abstattet, der wird eine recht ungewöhnliche Konstruktion dort entdecken. Wie kleine Hochhäuser ragen dort 3 Busse in den Himmel empor. Die Installation versetzt die Besucher in Erstaunen. Der Künstler hinter dem Werk ist Manaf Halbouni. Bereits im Frühjahr standen seine Busse schon in Dresden, wo sie die Gemüter der rechten Szene erhitzt haben.

Doch was ist die Bedeutung der Busse? Sie sind eine Referenz an ein Foto, welches 2015 in Aleppo aufgenommen wurde, welches mittlerweile durch den Krieg zu großen Teilen zerstört ist. Auf dem Foto konnte man auch so aufgestellte Busse sehen, die zum Schutz vor Kugelfeuer dienten. Mit dem Titel „Monument“ wird die Installation zum Mahnmal für den furchtbaren Krieg in Syrien. Bis zum 26. November 2017 sind die Busse noch in Berlin.

Frank by
on November 15th, 2017
in Kunst