Kunst

Die Spektakulären Streetart Murals von Teufelsberg

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Nachdem ich in Berlin angekommen bin, war der Teufelsberg einer der ersten Orte, den ich erkundet habe. Ich wohnte zu dem Zeitpunkt nicht weit entfernt (Ja, in der Heerstraße. Ja, es gibt Leute, die in der Heerstraße wohnen). Der Teufelsberg ist ein wunderschöner, grüner Hügel, beispielsweise für Wanderungen oder Radtouren, oder wenn du eher eine faule Socke bist wie ich, dann einfach nur zum entspannen oben auf der Spitze, um die unglaubliche Aussicht zu genießen. namensgebend ist der nahe gelegene Teufelssee, der Berg selber ist jedoch aus Schutt und Trümmern des zweiten Weltkriegs entstanden. Außerdem bedeckt er vollkommen die niemals fertig gestellte Militärschule der Nazis. Nach dem Krieg erschien es einfacher sie mit einem Berg zu bedecken, als sie abzureißen (es ist also wirklich der Berg des Teufels). Die faszinierte Geschichte des Teufelsbergs endet hier aber noch lange nicht. Im Kalten Krieg wurde er von den Amerikanern als Abhörstation benutzt, um die DDR auszuspionieren.

Stella by Stella
on August 1st, 2017
in Fotos, Kunst

Berlins Kathedrale der Zeitgenössischen Kunst: St. Agnes

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”Another Winter” – Aleksandar Duravcevic,  Feb/März 2017

Berlin hat sich in den letzten Jahren dafür einen Namen gemacht, aufstrebenden Künstlern den Raum und die Freiheit zu geben, ihre künstlerische Stimme zu finden. Mittlerweile bahnen sich immer mehr Kunstgalerien ihren Weg in den internationalen Kunstmarkt, um ihre Arbeit zu vertreten und auszustellen; Einer unserer Liebsten, die wir gerne besuchen, ist König Galerie in Kreuzberg.

Die König Galerie wurde von Johann König im Jahr 2002 gegründet. Sein innovativer Geist zeigte sich von Anfang an, als er im Alter von 21 Jahren seinen Künstlerfreund Jeppe Hein einlud, um eine Abrisskugel in der Galerie zu installieren, die über den Köpfen der Besucher pendelte und dabei gegen die Wände schlug. Seinem innovativen Geist und dem Drang, sich von dem Galeriekonzept des “weißen Würfel” zu entfernen, folgend, erwarb er eine unbenutzte Kirche und verwandelte sie in einen Kunstraum. St. Agnes ist ein massives Betongebäude des brutalistischen Stils, entworfen von Werner Düttmann und in den 1960er Jahren gebaut. Als ehemalige katholische Kirche, die seit 2004 außer Betrieb war, fand sie im Jahr 2015 ein neues Leben, als König sie als zweiten Standort für seine Galerie wieder eröffnete. Seit dem ist St. Agnes eine der Top Adressen der Stadt für zeitgenössische Kunst mit spektakulären Installationen in der ehemaligen Kapelle die ein absoluter Besuchermagnet sind. Wir haben euch ein paar der Highlights vergangener Ausstellungen zusammengestellt!

Stella by Stella
on Juli 19th, 2017
in Galerien, Kreuzberg, Kunst

Surreale Sinnlichkeit: Die Fotographie von Maxime Ballesteros

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Fotos: Maxime Ballesteros

Die Ästhetik des in Berlin lebenden, französischen Fotografen Maxime Ballesteros sollte euch allen bestens vertraut sein, denn über ihn haben wir durch seine Ausstellungen und seine Modefotografie für das Berliner Label DSTM schon mehrfach berichtet. Schon seid vielen Jahren sind wir große Fans von Maxime, denn seine Fotos haben so einen großen Wiedererkennungswert, so eine originelle Ästhetik, die wir nur allzu gerne mit dem Sexappeal von Berlin in Verbindung setzen.

Nach all den Jahren waren es nun scheinbar auch für ihn an der Zeit seinen ersten Bildband herauszugeben und so kam es, dass er diesen Monat bei Hantje Cantz Publishing sein wunderschönes Buch Les Absents herausgegeben hat, welches wir euch eindringlich ans Herz legen. In dem Buch nimmt er den Betrachter auf eine bildgewaltige Reise hinter verschlossene Türen und in private Gemächer, in eine Welt in der Tag und Nacht, Traum und Albtraum, Subjektivität und Objektivität von gleicher Bedeutung sind. Wir sind auf jeden Fall verführt und hoffen dieser kleine Auszug aus dem Buch hat bei euch einen ähnlichen Effekt.

Stella by Stella
on Juli 17th, 2017
in Bücher, Kunst

Berlin am Meer

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Karte: Carlos Borrell

Stellt euch vor, Berlin wäre am Meer. Wäre das nicht großartig? Dann müssten wir uns nicht mehr mit den tümpeligen Seen in Brandenburg zufrieden geben, sondern könnten richtig an den Strand gehen. Dafür würden wir doch eben auch mal Italien, Schweiz, Österreich und ganz Süddeutschland fluten um diese Luxus hier oben im Norden genießen zu dürfen. So in etwa muss man sich die Herleitung dieser utopischen Karte “Berlin am Meer” von Carlos Borrell vorstellen, der sich südlich von Schöneberg, Tempelhof und Neukölln einfach ein riesiges Gewässer namens Berliner Bucht gedacht hat. Der ehemalige Flughafen Tempelhof wird da mal direkt zum Hafen. Und Treptow eine richtige Insel. Schön wäre es! Aber ich persönlich hätte eher McPomm und das nördliche Brandeburg geopfert und ein bisschen Ostsee an den Stadtrand Berlins geschwappt. Das scheint mir allein wegen des ohnehin ansteigenden Meeresspiegels realistischer…

Stella by Stella
on Juli 13th, 2017
in Design, Kunst, Produkte, Stories

“No Commission: Berlin” – Ein rauschendes Fest für die Kunst

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Vergangene Woche fand die Berliner Ausgabe der internationalen Eventreihe No Commission statt, einer Kooperation vom Musikproduzent Swizz Beatz und BACARDÍ. Auf einer riesigen Ausstellungsfläche im Kraftwerk Rummelsburg wurde die Kunst von über 30 Künstlern aus aller Welt gezeigt in einem Labyrinth aus roten und schwarzen Wänden. Der Titel der Reihe spielt dabei auf die Tatsache an, dass all die Erlöse der verkauften Kunst zu 100% an die Künstler gehen, ohne jegliche Provision an die Organisatoren der Ausstellung.

Während der drei Tage von No Commission in Berlin gab es jedoch nicht nur spektakuläre Kunst zu sehen, sondern auch ein Programm aus DJs und Musikern, die das ganze Kraftwerk zum Beben brachten, mit dabei Major Lazer, Alicia Keys, Noah Beckers Band Bakery und natürlich Swizz Beatz höchst persönlich. Wir haben euch vom Opening letzten Donnerstag ein paar Eindrücke mitgebracht. Viel Vergnügen damit!

Frank by Frank
on Juli 7th, 2017
in Kunst, Party

Die besten kreativen Projekte von Vietnamesen in Berlin

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Vietnamesen machen Berlins größte ostasiatische Minderheit aus, und umfassen 1,65 der Gesamtbevölkerung. Deutsche oder international Freunde assoziieren Vietnamesen normalerweise sofort mit Restaurants, Nagelstudios, Blumenläden oder Spätis, da eine Vielzahl dieser Unternehmen von Vietnamesen betrieben werden. Die jüngere Generation Berliner Vietnamesen sind allerdings eine aufgeweckte Gruppe junger Menschen, die sich sowohl perfekt in die deutsche Kultur, als auch in den Berliner Hippi-Lifestyle einfügen. Außerdem sind sie kreativ und künstlerisch, und die klugen Köpfe hinter so einigen erfolgreichen Projekten und Organisationen im weltoffenen Berlin. Wagen wir mal einen Blick in die interressanten und herausragenden Projekte der jungen Vietnamesen in Berlin.

by Guest Author
on Juli 3rd, 2017
in Events, Kunst, Leute, Party

Vom Suchen & Finden der eigenen Identität in Berlin

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Fotos: Dario-Jacopo Laganà

Obwohl sich Berlins Gesicht über die Jahre stets verändert hat, war die Hauptstadt stets ein Zufluchtsort für jeden, der auf der Suche war nach einem Ort, um die eigene Identität zu finden. Wir leben in Zeiten, wo unsere Selbstwahrnehmung stetig beeinflusst wird durch perfekt polierte Online-Präsenzen. Umso schwieriger wird es für jede/n auf der Suche nach einem Selbst außerhalb dieser polierten Norm. Freie, liberale Spielwiese wie Berlin helfen uns, um herauszufinden, wer wir wirklich sind und wie die Welt uns wahrnehmen soll.

Andy by Andy
on Juni 30th, 2017
in Kunst, Leute, Stories

Kotti als kunterbuntes Ferienparadies

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Illustrationen: Bruno Pinto da Cruz

Nach Nicola Napolis K.o.tti Panorama und Muschi Kreuzbergs Spielteppich haben wir heute eine weitere geniale Illustration, die das berühmt berüchtigte Kottbusser Tor darstellt. Die Illustration stammt vom Architekten Bruno Pinto da Cruz und zeigt den Berliner Knotenpunkt in Pastellfarben getüncht als fröhliches Urlaubsparadies mit Dachpools und Liegestühlen. Ob der Kotti tatsächlich einmal so idyllisch sein wird sei mal so dahingestellt, aber die Vision ist auf jeden Fall fantastisch. Wem der bunte Spaß gefällt, kann sich diese und andere Architekturillustrationen aus Berlin auch als Print bestellen auf der ISOMATIC Website von Bruno.

Stella by Stella
on Juni 28th, 2017
in Design, Kunst

No Commission im Kraftwerk Rummelsburg Berlin

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Am 29. Juni 2017 bekommt Berlin Besuch von einer ganz besonders spektakulären Veranstaltung: Nach mehreren Stationen in der ganzen Welt macht das No Commissions Projekt in Berlin im Kraftwerk Rummelsburg und Major Lazer werden live auftreten. No Commission ist ein Kollaboration von Bacardi und der Dean Collection des Swizz Beatz Produzenten Kasseem Dean, bei des es für 3 Tage eine Ausstellung mit begabten Künstlern aus der ganzen Welt zu sehen geben wird. Der Clue, all die Kunst wird ganz ohne Kommission an eine Galerie oder Agenten verkauft, so dass die Künstler 100% der Erlöse erhalten. So wurden mit den vorangegangenen Veranstaltungen schon über 3 Millionen Dollar für die Künstler erwirtschaftet, und das soll nur der Anfang sein.

Wer bei der Eröffnung diesen Donnerstag dabei sein und Major Lazer live sehen möchte, der kann sich einfach hier für kostenlose Tickets anmelden. Die Ausstellung mit Originalwerken und Editionsdrucken von über 30 internationalen Künstlern wird noch bis zum 1. Juli eröffnet bleiben.

Frank by Frank
on Juni 27th, 2017
in Events, Kunst

Ein Wisch nach Links oder Rechts – Körperscham und Tinder in Berlin

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Jeder Mensch hat eine eigene Sichtweise auf den eigenen Körper. Und oft ist diese Sichtweise vollkommen konträr zu dem, was andere Menschen in uns sehen. Ein neuer Liebhaber kann deine Nase total sexy finden, ohne zu wissen, dass du dich deine halbe Kindheit für sie geschämt hast.

Bei der Bildauswahl beim Online-Dating, wie bei Tinder, sind wir noch viel extremer von unserer verzerrten Sichtweise beeinflusst. Auf einmal ist der Blick auf die eigenen Makel 100 Mal kritischer. Diesen Aspekt der Selbstzerfleischung fand meine Freundin und Fotografin Eylül Aslan besonders interessant.

In einem einzigartigen Foto-Projekt traf sie über Tinder 40 Männer und fragte sie nach ihren liebsten und ihren angeblich hässlichsten Körperstellen. Danach sollten die Männer Eylül die gleichen Fragen stellen. Die Antworten sind jetzt in einem subtil erotischem Fotobuch zusammengefasst. Trompe L’oeil heißt das Buch angelegt an der Idee der Illusion und Täuschung des Auges in der Malerei.

Diesen Donnerstag findet der Buchlaunch in der Blogfabrik statt. Kommt vorbei und schaut euch dort das Buch live und in Haut-Farbe an. Mehr Bilder aus dem Buch nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on Juni 27th, 2017
in Bücher, Fotos, Kunst