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#Unteilbar – Berlin stellt sich gegen Ausgrenzung und Fremdenhass

242.000 Menschen demonstrierten am Samstag gegen den Hass. Die Demo, die sechs Kilomenter lang durch die Stadt zog, ist ein Symbol der Hoffnung in sonst düsteren Tagen. Das ist wichtig, nicht nur für Berlin, sondern die ganze Welt. Wir von iHeartBerlin waren dabei und haben Bilder gemacht.

„Solidarität, statt Ausgrenzung – für eine freie und liberale Gesellschaft“, das Motto der Initiative „Unteilbar“ trieb eine Viertelmillionen Menschen aus von Alex bis Siegessäule.

Einen endlosen Strom von Menschen zu sehen, der für die gemeinsamen Werte unserer Stadt, aber auch ganz Deutschlands, Europas und die Welt eintritt, war eine unglaubliche Erfahrung. Denn jeder einzelne zählt. Doch der Kampf endet nicht mit diesem schönen, sonnigen Tag Mitte Oktober. Eine Demonstration ist ein kraftvolles und sichtbares Symbol, aber was noch wichtiger ist, ist was nach diesen kurzen, unteilbaren Stunden passiert. Gehen wir raus aus der  Komfortzone, um für unsere gemeinsamen Werte zu kämpfen? Das wird nicht einfach, aber 240.000 Menschen haben gezeigt, dass der Wille da ist.

Andy by
on Oktober 16th, 2018
in Leute, Stories

Berlin Bleibt Sexy: 10 Sexfluencer, die gegen Zensur kämpfen

Foto: Sam Morris

Diese zehn Männer und Frauen haben keine Angst nackte Haut zu zeigen.

Mit ihrer Arbeit verwischen sie die Grenzen von Kunst, Pornografie, Sexarbeit, politischem Aktivismus oder was als „professionelle“ Arbeit angesehen wird. Doch ihr Mut sich gegen Zensur und für sexuelle Freiheit einzusetzten hat auch seinen Preis. Die explizite Natur ihrer Arbeit oder Online-Auftritts ist für viele wie eine Freikarte zum sexuellen Übergriff, verbal oder sogar physisch. So à la: „Mit der/dem kann man’s ja machen!“

„Ich habe mich in einigen sehr gefährlichen und unbequemen Situationen wiedergefunden“, berichtet unser Cover-Model Sam Morris gegenüber der Gay Times. „Ich wurde sexuell erpresst, angegriffen, verbal belästigt und vergewaltigt. Diese Situationen entstanden zwischen angesehenen Fotografen, erfolgreichen Zeitschriftenredakteure, und anderen schwulen Männer, die mir begegnet sind. “

Andy by
on Oktober 9th, 2018
in Leute

Macht Mit Im Kampf gegen Rassismus und Fremdenhass

Politischer Aktivismus leicht gemacht: YouTuber, Digital-Aktivist und charmanter Wortakrobat Tarik Tesfu hat fünf soziale Projekte gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ausgewählt, die deine finanzielle Unterstützung brauchen.

Seit T2015 hüpft Tarik schon im Netz herum. Als selbsternannter „Gender-Messias“ und „Gutmensch“ vloggt der junge Berlinerin im Wochentakt über Gleichberechtigung, LGBTQ*Rechten, Rassismus in Deutschland und nimmt dabei so gar kein Blatt vor den Mund. Als Schwuler Deutscher und Man of Color macht ihn seine politisch inkorrekter und messerscharfe Zunge immer gefolgt von einem charmanten Lächeln nicht nur Fans.

Die Kommentare auf seinem YouTube-Kanal werden zum Teil ziemlich hässlich. Pure Tarik-Liebe oder Tarik-Hass, etwas dazwischen scheint es nicht zu geben. Nimm den ganzen Hass und mach ’ne „Weil wir dich haten, Tarik-Heul-Mimimi-Hymne“ draus; Tariks Umgang mit der flterlosen digitalen Kommentar-Drecksschleuder. Selbst wenn du kein Deutsch verstehst, das Video ist zum schreien… lustig.

Andy by
on September 20th, 2018
in Leute

Yogi Rebecca Randaks Tipps für ein Achtsames Leben in Berlin

Ist dir dein geliebtes Großstadtleben manchmal ein wenig zu stressig? Wir sprachen mit der wunderbaren Rebecca Randak, erfahrene Yogi und Achtsamkeitsbloggerin auf ihrem Blog Fuck Lucky Go Happy, darüber wie man den Großstadtstress reduzieren und zu mehr Balance finden kann. Erfahrt mehr über ihre Achtsam-In-Berlin Tipps, ihre liebsten Yoga-Studios und lernt eine Meditationstechnik, die jeder super einfach nachmachen kann.

Franziska by
on August 22nd, 2018
in Leute

Die Berliner Bezirke und ihre Familien von Nebenan

 

Manchmal ist es schwieriger, mit deinen Nachbarn auszukommen, als deine Kindheitstraumata zu überwinden. Um diesen Prozess zu optimieren, haben wir uns durch die Fenster eurer zukünftigen Nachbarn gedrängt, um ihr Leben zu dokumentieren und einen Blick darauf zu werfen, wie sie aussehen könnten.

Von der Familie, die ihre Hardcore-Punk-Band in ihrer Wohnung „brütet“ bis hin zum freundlichen schwulen Paar, das besessen von ihren Besuchen beim Psychotherapeuten ist – hier ist ein kurzer Leitfaden für die Familie nebenan – unterteilt nach Berliner Bezirken. Mehr dazu im englischen Teil.

Disclaimer: Beim Schreiben dieses Textes wurden keine Stereotypen verletzt.

by
on August 14th, 2018
in Leute, Stories

Die iHeartBerlin Show #01 mit Daniel-Ryan Spaulding

Neue Zeiten brauchen neue Wege. Mit der iHeartBerlin Show wollen wir endlich ein neues digitales Video-Format auf die Beine stellen, was unsere Sicht auf die geliebte Hauptstadt präsentiert.

Natürlich stellen wir uns nicht allein ins Scheinwerferlicht sondern bitten immer wieder neue Gäste zu uns ins Studio um über die Absonderlichkeiten von Berlin zu sprechen.

In der ersten Episode haben wir den absoluten Knaller für euch parat: Daniel Ryan Spaulding ist ein Standup-Comedian der Superlative. Nach seinen ersten Viral-Hit hat Daniel die Stadt fest im Griff mit seinem absurd-komischen Blick auf Berlin. Viel Spaß bei unserer ersten Folge und wir freuen uns über Feedback in den Kommentaren.

Stella by
on August 2nd, 2018
in Leute, Videos

An die Wunderbaren Paradiesvögel Berlins

Ein jeder Paradiesvogel kennt das Gefühl: Das Gefühl, wenn sich die grauen Tauben um einen scharren, laut gurrend lachen und tatsächlich meinen besser zu sein, weil es viele von ihnen gibt. Viel grau gegen wenig bunt. Verständnislos, dass es Eure Farbenpracht ist, die Euch zu den Gewinnern und sie selbst zu den Verlierern macht. Haben sich selbst verloren, in der Gier zu gefallen. So gefällt ein jeder dem anderen, doch kaum einer sich selbst. Das eigene Gesicht verloren im Spiegelkabinett der Eitelkeiten. Denn gleicht einer dem anderen, fällt es schwer zu wissen, wer man ist.

by
on Juli 27th, 2018
in Leute, Stories

Portugiesische Kreative, Projekte & Orte in Berlin

Foto: Claudia Kahnt

Berlin wäre nicht der Ort, den wir lieben, wären da nicht die internationalen Einflüsse von Expats, die die Stadt mit ihrer künstlerischen Vision immer wieder prägen. Es ist an der Zeit, die kreativen Köpfe der portugiesischen Community in Berlin hervorzuheben. Seid gespannt auf eine bunte Crew von Künstlern – Fotografen, Autoren, digitale Illustratoren, Musiker – die keine Angst davor haben, zu experimentieren und sich über die Konventionen hinaus zu wagen. Übrigens haben wir uns erkundigt nach den besten Empfehlungen, wo man portugiesischen Wein und die berühmten Pastel de Nata bekommen kann – scrollt einfach nach unten im englischen Teil!

Michalina by
on Juli 25th, 2018
in Kunst, Bars, Cafés, Charlottenburg, Friedrichshain, Galerien, Kreuzberg, Filme, Musik, Leute, Fotos, Restaurants, Shops, Theater, Videos

Berliner Kindheiten: Berlin und die Geschichten seiner Bewohner

Da es heutzutage Dank der vielen Ablenkung und dem bekannten Leistungsdruck schwer genug ist sein Leben im Griff zu haben und mit dieser schnelllebigen digitalen Gesellschaft Schritt zu halten, ist es ein Leichtes zu vergessen, den Fokus mal von einem selbst zu nehmen und auf andere zu richten. In dem Sinne sagte ein alter Freund meiner Eltern neulich zu mir: „Du solltest echt deine Mutter nach deiner Kindheit und auch nach ihrer Kindheit fragen. Wenn sie einmal nicht mehr da ist, sind all diese Geschichten verloren. Ich habe heute niemanden mehr, den ich danach fragen könnte.“ Eine harte aber wahre Feststellung, die ich ehrlich gesagt nie zuvor in Betracht gezogen hatte. Wir sollten die Kindheitserinnerungen unserer Eltern und Großeltern bewahren, damit wir nicht eines Tages ohne Vergangenheit dastehen.

Genau dieser Gedanke hat den Pädagogen Johannes Zillhardt bewegt, als seine 80-jährige Nachbarin Waldtraud Gasche jede Gelegenheit nutzen zu schien, sich mit Johannes zu unterhalten. Natürlich immer nur, weil „der Fernseher nicht funktioniert“ oder „die Heizung seltsame Geräusche macht“. In Wirklichkeit aber war alles, was sie wollte, jemandem von ihrer Kindheit zu erzählen. Diese innige Verbindung lies die Idee entstehen, Menschen jeden Alters aus Berlin zu treffen und die Geschichten ihrer Kindheit aufzuschreiben, um diese am Leben zu erhalten.

Franziska by
on Juli 24th, 2018
in Leute, Stories, Videos

Eine Portrait-Serie über die bunten Persönlichkeiten Berlins

Fotos: Marga van den Meydenberg

Die niederländische Fotografin Marga van den Meydenberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, in ihrem Popup-Fotostudio so viele einzigartige Berliner Persönlichkeiten wie möglich zu fotografieren. In ihren eigenen Worten „ist jeder Mensch einzigartig und daher ein Kunstwerk“. Und das ist völlig richtig, denn man kann den Fotos ansehen, dass jeder portraitierte Berliner seinen eigenen und einzigartigen Hauch der Exzentrik jedem Bild hinzugefügt hat. Ich kann sogar einen Dalí Einfluss in der Umsetzung dieses Projektes sehen.

Lustig, surreal, bunt, unerwartet … und vor allem: spontan. Jedes Porträt ist eine neue Überraschung, eine andere Geschichte. Marga sieht jedes Foto als ein Experiment, um herauszufinden, wie weit sie mit dem Modell gehen kann. Am Ende ist die Zusammenarbeit zwischen Künstler und Model der beste Weg, um unvergessliche Momente zu schaffen. Wenn ihr das Studio betretet, ist die Zeit egal, lasst die Eile hinter euch, seid bereit, all eure Kreativität zu teilen, und habt keine Angst, es zu versuchen. Je mehr Persönlichkeit ihr zeigt, desto besser.

Amanda Artiaga by
on Juli 18th, 2018
in Kunst, Leute