Diese Fotografin zeigt die Berliner Club Kids

Diese Fotografin zeigt die Berliner Club Kids

Dieser Instagram-Account existiert erst seit zwei Monaten, doch hat es bereits geschafft, ein Insider unter den Techno-Liebhabern Berlins zu werden. Dürfen wir vorstellen? Hier kommt @nachtclubsberlin! Auf diesem Kanal werden spontane Bilder von Party People aller Art vor und nach dem Feiern in den größten Berliner Techno-Clubs gezeigt. Hinter der Kamera haben wir die Fotografin Sabrina Jeblouie kennengelernt. Die ehemalige Pariserin verliebte sich auf mehreren Besuchen in die Stadt, bis sie im Sommer 2017 aus einer Laune heraus binnen zwei Wochen herzog.

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Heute fühle ich mich Deutsch

Heute fühle ich mich Deutsch

In unserem heutigen Gastbeitrag geht es um ein Thema, was uns als Publikation, der der kulturelle Ausstausch in Berlin äußerst wichtig ist, sehr am Herzen liegt: Identität.

In einer Stadt, die eine ausgesprochen große Anzahl an Menschen beherbergt, die nicht-deutsche oder gemischte nationale Identät haben, kommt dieses Thema natürlich immer wieder auf, leider viel zu oft in einem negativen Kontext. Wie wichtig ist überhaupt nationale Identität oder nationale Zugehörigkeit und wie erlangt man sie? Bereits vor ein paar Jahren haben wir uns die Perspektive eines jungen Deutschen mit türkischen Eltern mit Hilfe dieses kleinen Kurzfilms angesehen, der darüber spricht, dass er sich durch seinen Hintergrund oft weder deutsch noch türkisch fühlt, obwohl er im Grunde beides ist.

In unserem Gastbeiträg von Henry Lyonga, der in Kamerun aufgewachsen ist, nun aber in Berlin als Community Manager bei Spacebase arbeitet und nebenbei einen Master in Englisch und Amerikanistik an der Humboldtuniversität macht, geht es um eine ganz andere, weitaus optimisterische Perspektive. Obwohl er aufgrund seiner Herkunft und Hautfarbe in Deutschland auf Ausgrenzung und Diskriminierung stößt, lässt er es sich nicht nehmen, sich lieber auf die positiven Aspekte seiner Wahlheimat zu fokussieren.

Seinen Beiträg gibt es im englischen Teil des Artikels.

Studium in Berlin: 4 Internationale Studierende Teilen Ihre Erfahrungen

Studium in Berlin: 4 Internationale Studierende Teilen Ihre Erfahrungen

Aus deinem Heimatland weg zu ziehen, um im Ausland zu studieren, kann eine der schwierigsten Entscheidungen in deinem Leben sein. Bei der Wahl der richtigen Stadt geht es nicht darum, den Globus mit geschlossenen Augen zu drehen und einen Finger auf ein beliebiges Ziel zu legen. Leider ist die Wahl viel komplizierter. Selbst wenn du es am Anfang noch nicht erkennst, kann diese Entscheidung wirklich dein Leben verändern.

Um Bewerbungen an Universitäten in anderen Ländern zu senden, musst du deine Zukunft schrittweise planen und viele wichtige Fragen klären, z.B. welche Universität und welcher Studiengang das Richtige für dich oder für deine zukünftige Karriere sein könnten. Abgesehen davon sollte die Wahl nicht nur von der Universität abhängig sein, sondern auch in der Stadt, in der du gerne leben würdest!

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Wie Ehemalige Geflüchtete Berlin Etwas Zurückgeben

Wie Ehemalige Geflüchtete Berlin Etwas Zurückgeben

photo: GSBTB

Die Integration in die Gemeinschaft ist ein Ziel, auf das wir alle in Berlin hinarbeiten. Die Tatsache, dass es in unserer Stadt Menschen mit vielen verschiedenen Hintergründen gibt, sollten wir schätzen und niemals als selbstverständlich betrachten, insbesondere angesichts der aktuellen politischen Trends. Wir haben bereits darüber geschrieben, wie ihr gegen Rechtsextremismus vorgehen können – sei es bei Demonstrationen oder bei der Unterstützung bestimmter Initiativen. Heute wollen wir die Dinge aus einem positiveren Blickwinkel betrachten und uns auf die erstaunlichen Unternehmungen konzentrieren, die die Stadt wirklich bereichert haben und von Menschen initiiert wurden, die als Flüchtlinge nach Berlin kamen. Eine Organisation, die eine Umgebung bietet, die solche Projekte wirklich fördert, ist Give Something Back to Berlin – wir haben mit ihnen gesprochen und diese Liste mit 5 Erfolgsgeschichten erstellt. Mehr dazu im englischen Teil.

Wenn die Party zum Ball wird

Wenn die Party zum Ball wird

Wenn es um das Berliner Nachtleben geht, heißt es gerne mal Dress to Impress – oder bei unseren Freunden von Pornceptual: Undress to Impress, denn bei ihren Sex- und Körper-positive Partys ist weniger einfach mehr.

Das Clubleben war noch nie so vielfältig, farbenfroh und exzentrisch wie jetzt und wir lieben es! So viele schöne Charaktere, die man auf der Tanzfläche treffen kann. Es gibt immer so viel zu sehen und zu bewundern. Es ist nicht mehr nur eine Party – es ist ein Ball!

Mit der neuen Portraitserie „Porn Ball“ stellt Pornceptual an diesem Wochenende nicht nur das Thema der bevorstehenden Party vor, sondern zollt auch der Schönheit der Ballroom Szene Tribut. Diese Charaktere tragen nicht nur Outfits, sie tragen ihre LEBEN! Ihr Selbstbewusstsein ist mitreißend!

Genießt diese lebensbejaende  Fotoserie und kommz an diesem Samstag zur nächsten Pornceptual Party auf den Porn Ball.

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Hört auf unsere Stadt zu verkaufen!

Hört auf unsere Stadt zu verkaufen!

Vor Kurzem wurden Dutzende der ikonischen Gebäude an der Berliner Karl-Marx-Allee, Zuhause für Tausende von Menschen, durch einen privaten Investoren gekauft. Das ist ein unheimliches Symbol für die derzeitigen Vorgäng im Wohnungsmarkt der Stadt. Aber geht’s hier nur um Geld, Geld, Geld, wir müssen uns ducken und irgendwie klar kommen, oder wer hat hier das letzte Wort?

Die „Deutsche Wohnen“Gebäude erward die Gebäude – der größten privaten Immobilienunternehmer in der Hauptstadtregion, oft Ziel von Kritik für seine rigide Mieterhöhungspolitik. 700 Wohnungen in Berlins berühmten Nachkriegs-Zuckerbäcker-Pälasten, entlang der ehemaligen Stalinallee der DDR, wechseln den Besitzer.

Shit. Ich wohne selbst dort. Und was jetzt?

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Berlin Realness: Die Ungeschönten Seiten einer Großstadt

Berlin Realness: Die Ungeschönten Seiten einer Großstadt

Als gebürtiger Neuköllner kennt sich der 26jährige Fotograf Hanko Ye bestens damit aus, die ungeschönten, rohen Seiten des Berliner Großstadtlebens festzuhalten.

Für Hanko könnte jede Art von Berliner Alltagssituation eine Inspirationsquelle sein. Er schießt Bilder von Straßen, U-Bahnstationen oder Grünflächen. Privat oder öffentlich, intim oder sozial, verboten oder gewöhnlich, hässlich oder schön: Jeder Moment und jedes Detail wird zu einem einzigartigen Puzzelteil vom Gesamtbild unseres geliebten Berlins.

Im Mittelpunkt stehen die Menschen um ihn herum, unabhängig von Alter, Herkunft, Aussehen oder Stil und scharfen, authentischen Momenten des Alltags, die normalerweise unbemerkt bleiben.

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Berliner Humor: Am Liebsten über sich selbst lachen

Berliner Humor: Am Liebsten über sich selbst lachen

Berlin ist definitiv ein Ort der Kontraste. Es ist der pulsierende Startup-Hub, der auch als Altersheim für Freiberufler in ihren 30ern bezeichnet wird. Hier werden halbjährlich Fashion Weeks veranstaltet, und dennoch sehen die Leute auf den angesagtesten Straßen meistens wie schmuddelige Grunge-Musiker aus.  All diese Dynamiken können den Alltag in der Stadt, die wir uns immer noch wirklich am Herzen halten, leicht absurd machen. Und was hilft da besser als das ganze nicht all zu ernst zu nehmen? Wenn in Berlin eins zum guten Ton gehört, dann ist es auch mal richtig die Absurdität dieser Stadt zu lachen. Im Folgenden haben wir 10 kuriose Videos, Comics und Internetfundstücke ausgewählt, die ein Beweis dafür sind, dass Berliner auch über sich selbst lachen können.

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#Unteilbar – Berlin stellt sich gegen Ausgrenzung und Fremdenhass

#Unteilbar – Berlin stellt sich gegen Ausgrenzung und Fremdenhass

242.000 Menschen demonstrierten am Samstag gegen den Hass. Die Demo, die sechs Kilomenter lang durch die Stadt zog, ist ein Symbol der Hoffnung in sonst düsteren Tagen. Das ist wichtig, nicht nur für Berlin, sondern die ganze Welt. Wir von iHeartBerlin waren dabei und haben Bilder gemacht.

„Solidarität, statt Ausgrenzung – für eine freie und liberale Gesellschaft“, das Motto der Initiative „Unteilbar“ trieb eine Viertelmillionen Menschen aus von Alex bis Siegessäule.

Einen endlosen Strom von Menschen zu sehen, der für die gemeinsamen Werte unserer Stadt, aber auch ganz Deutschlands, Europas und die Welt eintritt, war eine unglaubliche Erfahrung. Denn jeder einzelne zählt. Doch der Kampf endet nicht mit diesem schönen, sonnigen Tag Mitte Oktober. Eine Demonstration ist ein kraftvolles und sichtbares Symbol, aber was noch wichtiger ist, ist was nach diesen kurzen, unteilbaren Stunden passiert. Gehen wir raus aus der  Komfortzone, um für unsere gemeinsamen Werte zu kämpfen? Das wird nicht einfach, aber 240.000 Menschen haben gezeigt, dass der Wille da ist.

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Berlin Bleibt Sexy: 10 Sexfluencer, die gegen Zensur kämpfen

Berlin Bleibt Sexy: 10 Sexfluencer, die gegen Zensur kämpfen

Foto: Sam Morris

Diese zehn Männer und Frauen haben keine Angst nackte Haut zu zeigen.

Mit ihrer Arbeit verwischen sie die Grenzen von Kunst, Pornografie, Sexarbeit, politischem Aktivismus oder was als „professionelle“ Arbeit angesehen wird. Doch ihr Mut sich gegen Zensur und für sexuelle Freiheit einzusetzten hat auch seinen Preis. Die explizite Natur ihrer Arbeit oder Online-Auftritts ist für viele wie eine Freikarte zum sexuellen Übergriff, verbal oder sogar physisch. So à la: „Mit der/dem kann man’s ja machen!“

„Ich habe mich in einigen sehr gefährlichen und unbequemen Situationen wiedergefunden“, berichtet unser Cover-Model Sam Morris gegenüber der Gay Times. „Ich wurde sexuell erpresst, angegriffen, verbal belästigt und vergewaltigt. Diese Situationen entstanden zwischen angesehenen Fotografen, erfolgreichen Zeitschriftenredakteure, und anderen schwulen Männer, die mir begegnet sind. “

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