Stories

Die Berliner Bezirke und ihre Familien von Nebenan

 

Manchmal ist es schwieriger, mit deinen Nachbarn auszukommen, als deine Kindheitstraumata zu überwinden. Um diesen Prozess zu optimieren, haben wir uns durch die Fenster eurer zukünftigen Nachbarn gedrängt, um ihr Leben zu dokumentieren und einen Blick darauf zu werfen, wie sie aussehen könnten.

Von der Familie, die ihre Hardcore-Punk-Band in ihrer Wohnung „brütet“ bis hin zum freundlichen schwulen Paar, das besessen von ihren Besuchen beim Psychotherapeuten ist – hier ist ein kurzer Leitfaden für die Familie nebenan – unterteilt nach Berliner Bezirken. Mehr dazu im englischen Teil.

Disclaimer: Beim Schreiben dieses Textes wurden keine Stereotypen verletzt.

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on August 14th, 2018
in Leute, Stories

Eine Rugby-Mannschaft die gegen Vorurteile aufs Spielfeld geht

Foto: Slawomir Urban – URBANKAMERA

Wir alle haben unsere Vorurteile. Wenn es um Sport und Geschlechter oder sexuelle Präferenzen geht, öffnet sich meist folgende Cliche-Kiste: Hetero-Männer mögen Fussball und Rugy (harte Sportarten) whärend Schwule Männer vor allem Turnen, Eiskunstlauf und Yoga mögen. Klar helfen uns Cliches, Menschen schneller einzuordnen. Aber für alle, die diesen Cliches nicht entsprechen oder nicht entsprechen wollen sind Stereotype wie ein unsichtbares Korsett. Erdrückend!

Die Berliner Rugby Manschafft Berlin Bruisers möchte genau mit solchen Sport-Cliches aufräumen. Aus der LGBTQ-Community entstanden sind die meisten Mitglieder schwule Männer. Aber ihr Konzept ist es wirklich inklusiv zu sein. Das heißt das sexuelle Präferenzen keine Rolle spielen auf dem Spielfeld (wie es eigentlich immer sein sollte beim Sport, aber naja).

Die Berliner Werbeagentur Zum Goldenen Hirschen haben eine neue Kampagne für die Berlin Bruisers umgesetzt, die mit viel Provokation für Aufsehen gesorgt hat. Mehr dazu erfahrt ihr im englischen Teil des Artikels.

Claudio by
on August 7th, 2018
in Stories

Freunde, die man vermisst

Ich kann es fast gar nicht glauben, aber kommenden November werde ich schon drei Jahren in Berlin wohnen. Das Ganze fing schnell an, eine ernste Sache zu sein. Mit Uni-Prüfungen und Steuererklärungen und dem ganzen Ernst des Lebens. Ich bin immer noch ziemlich verblüfft darüber. Absurd!

Ich habe immer ein bestimmtes Bild von mir selbstangestrebt. Ein Bild das von Rock’n’Roll-Texten geprägt war. Als ich nach Berlin kam, beschloss ich, das der Welt zu zeigen. Dementsprechend habe ich ne ganze Menge bizarrer Geschichte erlebt. Aber während ich daran denke, habe ich eigentlich die besten Erinnerungen mit echten Freunden hier gemacht. Einige von ihnen sind aber nicht mehr in Berlin. Eine kleine Liebeserklärung an sie, findest du im englischen Teil des Artikels!

Michalina by
on August 6th, 2018
in Stories

An die Wunderbaren Paradiesvögel Berlins

Ein jeder Paradiesvogel kennt das Gefühl: Das Gefühl, wenn sich die grauen Tauben um einen scharren, laut gurrend lachen und tatsächlich meinen besser zu sein, weil es viele von ihnen gibt. Viel grau gegen wenig bunt. Verständnislos, dass es Eure Farbenpracht ist, die Euch zu den Gewinnern und sie selbst zu den Verlierern macht. Haben sich selbst verloren, in der Gier zu gefallen. So gefällt ein jeder dem anderen, doch kaum einer sich selbst. Das eigene Gesicht verloren im Spiegelkabinett der Eitelkeiten. Denn gleicht einer dem anderen, fällt es schwer zu wissen, wer man ist.

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on Juli 27th, 2018
in Leute, Stories

Berliner Kindheiten: Berlin und die Geschichten seiner Bewohner

Da es heutzutage Dank der vielen Ablenkung und dem bekannten Leistungsdruck schwer genug ist sein Leben im Griff zu haben und mit dieser schnelllebigen digitalen Gesellschaft Schritt zu halten, ist es ein Leichtes zu vergessen, den Fokus mal von einem selbst zu nehmen und auf andere zu richten. In dem Sinne sagte ein alter Freund meiner Eltern neulich zu mir: „Du solltest echt deine Mutter nach deiner Kindheit und auch nach ihrer Kindheit fragen. Wenn sie einmal nicht mehr da ist, sind all diese Geschichten verloren. Ich habe heute niemanden mehr, den ich danach fragen könnte.“ Eine harte aber wahre Feststellung, die ich ehrlich gesagt nie zuvor in Betracht gezogen hatte. Wir sollten die Kindheitserinnerungen unserer Eltern und Großeltern bewahren, damit wir nicht eines Tages ohne Vergangenheit dastehen.

Genau dieser Gedanke hat den Pädagogen Johannes Zillhardt bewegt, als seine 80-jährige Nachbarin Waldtraud Gasche jede Gelegenheit nutzen zu schien, sich mit Johannes zu unterhalten. Natürlich immer nur, weil „der Fernseher nicht funktioniert“ oder „die Heizung seltsame Geräusche macht“. In Wirklichkeit aber war alles, was sie wollte, jemandem von ihrer Kindheit zu erzählen. Diese innige Verbindung lies die Idee entstehen, Menschen jeden Alters aus Berlin zu treffen und die Geschichten ihrer Kindheit aufzuschreiben, um diese am Leben zu erhalten.

Franziska by
on Juli 24th, 2018
in Leute, Stories, Videos

Show Your Pride – Ein Regenbogen in meinem Haar

Show Your Pride – Ein Regenbogen in meinem Haar

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Vor ein paar Wochen wurde ich von Wella Professionals eingeladen, Teil ihrer neuen #ShowYourPride Kampagne zu werden und an einem Fotoshooting für das Blonde Magazine teilzunehmen. Es war für mich eine recht ungewöhnliche Anfrage, der ich jedoch gerne gefolgt bin, weil es mir die Möglichkeit gab, über Vielfalt und das Anderssein zu sprechen – aber auch, weil ich die Möglichkeit hatte, mich mit Regenbogenfarben in meinen Haaren für mehr Vielfalt und Akzeptanz einzusetzen. Mehr dazu im englischen Teil.

Frank by
on Juli 7th, 2018
in Stories

Musiktouren durch Berlins Vergangenheit und Gegenwart

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Die Deezer Music Tours, das neue Projekt vom Streaming-Dienst Deezer, ist genau nach unserem Geschmack! Eine geführte Audiotour durch die Stadt mit dem richtigen Soundtrack auf den Ohren – das mussten wir einfach ausprobieren! Einzigartige Persönlichkeiten aus der Musikindustrie – wie Marcus Staiger, DJ Westbam und Bela B – wurden dafür gebeten, ihre Erfahrungen aus erster Hand über die jüngere Geschichte Berlins zu erzählen und diese mit ihren bekanntesten Songs zu kombinieren, die euch in die jeweilige Zeit zurückversetzen. Einfach auf ein Deezer nextbike steigen und durch die drei fantastische Audioguides die Stadt ganz neu entdecken – und das auch noch komplett kostenlos!

Michalina by
on Juli 6th, 2018
in Musik, Leute, Stories

9 Essentielle Tipps für Kreative Freiberufler in Berlin

Der Versuch, im kreativen Bereich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, ist immer schwierig. Und wenn man kreativ und freiberuflich ist werden die Dinge sogar schlimmer. Egal, in welchem Bereich man arbeitet: Film, Fotografie, Handwerk, Design, Illustration, sind wir an die täglichen Kämpfe und Herausforderungen gebunden. Aber keine Sorge, mit uns schafft ihr das schon. Wir sind zur Berlin Kreativ Konferenz gegangen, die vor einigen Wochen vom Berlin Kreativ Kollektiv im schönen Colonia Nova Space in Neukölln veranstaltet wurden, und haben nach zwei wirklich intensiven Tagen die wichtigsten Aspekte zusammengefasst, die jeder kreative Unternehmer beachten sollte. Im englischen Teil findet ihr 9 essentielle Tipps für Kreative, die uns die Experten der Konferenz gegeben haben.

Amanda Artiaga by
on Juni 28th, 2018
in Leute, Stories

Wegweisende Projekte für die Zukunft Berlins

Foto: ©Grün Berlin GmbH

Die Deutschen sind berühmt dafür, dass sie oft eher mies gelaunt sind – und manchmal fühlt es sich so an, als würden die neuen Expats diese Eigenschaft schneller annehmen, als sie es selbst zugeben würden. Die Gentrifizierung ist zwar ein echtes Problem, aber wir können uns nicht nur darauf konzentrieren, denn so bleibt uns keine Zeit, neue Initiativen zu unterstützen, die wirklich positive Auswirkungen auf unsere Stadt haben könnten. Heute stellen wir 5 Ideen aus den Köpfen unserer lokalen Visionäre vor – die Zukunft ist vielleicht nicht so düster, wie ihr gedacht habt! Mehr dazu im englischen Teil.

Michalina by
on Juni 19th, 2018
in Stories

Wie iHeartBerlin am Leben bleibt: Unsere Arbeit mit Marken

Wie iHeartBerlin am Leben bleibt: Unsere Arbeit mit Marken

Eine der Fragen, die ich am meisten als Blogger bekomme, ist nicht etwa, wo meine Inspiration herkommt, oder was ich mit dem Blog erreichen möchte, sondern wie ich den Blog als Geschäft betreibe oder genauer gesagt: wie ich Geld verdiene damit. Es ist eigentlich ziemlich kühn, jemanden das zu fragen, aber ich kann verstehen, woher es kommt. Obwohl es in Deutschland seit über 10 Jahren Blogs gibt, ist es immer noch ein relativ neues Medium – die Leute haben viele Fragen dazu.

Das magische Wort ist Markenkollaborationen. Wenn man es in einfacheren Begriffe ausdrücken möchten, könnten man es auch Werbung nennen, aber was wir tun und wie wir es tun, ist ganz anders als traditionelle Werbung, die man vielleicht aus dem Fernsehen oder Zeitschriften kennt. Wir wollen ein wenig erklären – mehr dazu im englischen Teil.

Frank by
on Juni 15th, 2018
in Stories