Stories

Mit Freunden durch die Stadt

Die Stadt als gigantische Spielweise bringt uns Freud und oftmals Frustration über die verpassten Möglichkeiten. Doch wie schade ist es, dass wir so viel Möglichkeiten verpassen, weil wir zu gemütlich sind außerhalb des Tellerrands unseres Kiezes zu schauen.

So viele Freunde von mir verbringen ihre Freizeit immer nur zwischen den gleichen fünf Ecken und würden nie am Wochenende ihren Kiez verlassen. Daher bot es sich an diese Dynamik ein wenig durchzumischen, als Louis Vuitton uns gebeten hat, für ihre neue iPhone App Amble kleine Erkundungstouren durch Berlin zu gestalten. Auf diese Touren, die wir mit unseren Freunden erlebt haben, dürft ihr nun gespannt sein. Bis dahin könnt ihr euch schon mal mit Amble with Louis Vuitton vertraut macht. Viel Spaß!

Claudio by Claudio
on Oktober 3rd, 2011
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Die Zukunft unserer Städte

Wie wird die Zukunft unserer Stadt aussehen? Werden wir in riesigen selbstversorgenden und geschlossenen Einkaufszentren leben? Werden wir zurück zur Natur finden und Tomaten und Salat auf unseren Dächern anpflanzen? Werden wir nur noch Online miteinander reden? Wird es noch normale Straßen, Spielplätze, Parks und alles, was unsere Stadt so einzigartig macht, in dieser Form geben? Oder wird ganz Europa zu einer riesigen Stadt? Eine nicht enden wollende Zementwüste, ohne auch nur einen Baum oder ein Blumenfeld? Dies sind einige der Fragen, welche die Veranstaltungsreihe und das  Online-Projekt smart urban stage versucht zu erforschen. Seit dem Beginn letztem Jahr im Mai tourt die Inflate, ein nachhaltiges mobiles Architektur-Konzept von Manfred Wagner  durch Europa. Diesen Monat findet die Suche nach den besten zukunftsweisenden Ideen in Frankfurt sein großes Finale. Wir freuen uns, dorthin eingeladen zu sein, um herauszufinden, welche die besten und innovativsten Ideen aus elf europäischen Metropolen sind. Schaut euch direkt mal auf smart urban stage um und erfahrt  mehr zu den teilnehmenden Projekten.  Ein Gefühl für das Projekt gibt auch ein kleines süßes Teaser-Video nach dem Klick wieder.

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Claudio by Claudio
on September 12th, 2011
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Die Gefräßigen kommen!

Foto: Bierlos on flickr

Irrenhaus Berlin – 7. Therapiestunde

Ihr fleischfressenden Maden in Menschengestalt, ihr unersättlichen Heuschrecken mit Beinen statt Flügeln und Augen statt Antennen. Eure Kauwerkzeuge sind bestialisch, denn sie verschlingen diese Stadt, in der wir wohnen. Es ist eure Gier, der unsere Läden, unsere Arbeit, unsere Wohnungen weichen müssen. Denn dort wo wir genügsam wären, trachtet ihr nach dem nicht existierenden Mehrwert, den ihr dieser Stadt aus den Rippen reißen wollt. Eure Krankheit ist die Megalomanie. Die Schriftgröße 42 auf eurer Tageszeitung wird euch bald verraten, dass ihr ohne ein weiteres Alexa, eine größere O2World, einem höherem Hotelbunker nicht mehr glücklich seid mit diesem Berlin. Ein Berlin, was ihr auch manchmal gerne Babylon nennen würdet, um den Turm zu bauen, der euch selbst feiern soll. Eure Götter heißen MAXI, MEGA oder SUPER. Ich nenne euch die Gefräßigen. Mehr Superlative für euch nach dem Klick.

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Claudio by Claudio
on Mai 31st, 2011
in Irrenhaus Berlin, Stories
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Berlin ist… heimatlos

Berlin ist die Stadt der unsichtbaren Obdachlosen. Tausende Menschen wohnen hier auf der Straße, sind froh, dass der Winter vorbei ist und merken wieder einmal mehr, dass es dem Rest der Welt egal ist, was mit ihnen geschieht. Gestern lief ich mit einer frisch aus Süddeutschland Angereisten durch die Stadt und wurde auf den Misstand der Straßenbewohner aufmerksam gemacht. Was sonst in mein Unterbewusstsein getaucht war, wurde wieder kenntlich gemacht. Die Stadt ist voll von Menschen, denen es schlecht geht und noch voller von Menschen, die es geschafft haben, ihr Empathieniveau auf Null zu polen und es einfach mal übersehen. Nach den Begegnungen vom letzten Jahr hätte ich nicht gedacht, dass mir das so schnell passiert.

Claudio by Claudio
on März 28th, 2011
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Berlin ist… ein Messy

Foto:  Glamcanyon

Kennt ihr diese Menschen, die Berge von Müll in ihren Wohnungen bunkern. Wenn Berlin ein Mensch wäre, könnt ich mir vorstellen solch eine Verhaltensweise zu entdecken. Diese Menschen wirken vom ersten äußeren Gesamteindruck eigentlich  gepflegt und beisammen. Nur in ihren eigenen vier Wänden, versteckt vor der Öffentlichkeit, sieht man ein modriges Spektakel an Pfandflaschen, Scherben, Second-Hand Klamotten, Cremetuben, Tampons und allerlei Dreck. Solch ein Bild versteckt sich auch hinter Berlins Gesicht. Denn abseits einer scheinbaren Ordnung ist der Platz für Trash und Schrott eigentlich nicht da. Manches Artefakt gehört in keinen Flohmarkt mehr, sondern nur noch auf den Sperrmüll. Auch Berlin ist langsam bereit den Kammerjäger zu rufen. Denn für so manchen Schrott (im übertragenden Sinne), den diese Stadt zu bieten hat, sind selbst die Berliner nicht trashliebend genug.

Claudio by Claudio
on März 2nd, 2011
in Stories
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Kronjuwelen für Jedermann

Superfertile

Wiedereinmal haben wir es gewagt uns in den Printjungle zu stürzen. Über drei verschiedene Themen haben Suz und ich das Fashion Week Daily von BerlinFashion.TV bereichert. Mein Text über die neuen Männer-Juwelen gibt es nach dem Klick.

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Claudio by Claudio
on Januar 22nd, 2011
in Berlinstorys, Mode
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Das Ende einer Dekade

Sie sind an uns vorbeigegangen, die 00 Jahre – die erste Dekade des dritten Jahrtausend nach G-sus. Berlin ist von der Love-Parade-Stadt zur Hate-Facade-Stadt geworden. Im Klartext wünschen wir uns eigentlich wieder die Mauer zurück, welche Schwaben, Bayern und andere subtropische Minderheiten dort  zurückhält, wo sie auch hingehören. Deutschland schafft sich ab und Berlin schafft an. Denn ohne Prostitution können wir hier nicht mehr so easy leben, wie wir das noch vor zehn Jahren konnten. Die Mieten steigen, die Dönerqualität sinkt und früher war eh alles besser. Doch mit Zuversicht gehe ich in die neue Dekadenperiode. Denn Berlin wird trotz Mutter Gentrifizierung immer der Klaus Nomi der europäischen Großstädte bleiben. Absonderlich, exzentrisch, düster und immer den Geruch von billigen Make-Up  und Sex am Leibe. Berlin ist der tote Mythos seines Untergangs. Wir leben, lieben und sterben darin so gut es eben geht. Frohes neues Jahrzehnt!

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Claudio by Claudio
on Dezember 31st, 2010
in Musik, Sonst so, Stories
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Berlin ist… unaufdringlich

Head Ache

Hier in Berlin ist es gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass man auf einer kleinen undergroundigen Party eine ungezwungene Konversation mit einem weltbekannten Rockstar über die Geschmacksrichtungen von Bionade führt, während ein weiterer ebenfalls weltweit bekannter Musiker nebenbei ein DJ-Set zum besten gibt, mit einer unverblümten Is mir doch egal! Attitüde.

Frank by Frank
on Dezember 23rd, 2010
in Stories
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Das Begräbnis der Bar 25

Berlin ist wohl die einzige Stadt wo ein Begräbnis für einen geschlossenen Club nicht als unpassend oder als geschmacklos zählt. Es hieß, man sollte eine Friedhofskerze dabei haben, als die Bar 25 zu einem letztem Open Air auf dem mittlerweile vollkommen ratzekahlen Gelände einlud. Das verstorbene Wunderland ein letztes Mal zu sehen war wohl für viele, als hätten sie zusehen müssen, wie das “Nichts” das Land Phantasien in Michael Endes Die unendliche Geschichte verschlingt. Traurig, verstörend aber irgendwie faszinierend zugleich beschrieben mir viele den Abend. Als wäre tatsächlich ein liebenswürdiger guter Vertrauter aus unserer Mitte gegangen. So ging es mir ja schon letztes Jahr. Dazu passend noch ein tolles Foto nach dem Klick welches unser Jens auf dem Bar Closing schoss. Mir und ganz Berlin wünsche ich in diesem Sinne: Herzliches Beileid.

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Claudio by Claudio
on November 4th, 2010
in Party, Stories
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Berlinophobia – die Angst vor der Stadt

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Irrenhaus Berlin – 6. Therapiestunde

Der urbane Großraum ist die Zufluchtsstätte für viele der von den Provinzen gelangweilten Menschen. Doch das Ideal der glitzernden aufregenden Metropole scheint zu verschwimmen, wenn man sich mit den Angstfantasien, die der Stadt zugeschrieben werden, beschäftigt. Ein paar Gedanken zu phönizischen Dämonen, Fleisch, Stein sowie menschlicher Furcht nach dem Klick.

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Claudio by Claudio
on November 2nd, 2010
in Irrenhaus Berlin, Stories
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