Stories


Schwarze Paradiesvögel

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Die vergangene Fashion Week war nicht nur für Frank wegen seinem tollem Event eine ganz besondere Zeit. Suz und ich sind auf analogem Wege unseren Lesern fremdgegangen und haben eine kleine, täglich erscheinende Kolumne unser Eigen nennen dürfen. In der Zeitung Fashion Weeks Daily konnte man unsere Ergüsse zum Modezirkus verfolgen. Für alle, die kein Exemplar ergattern konnten (und wir hatten es auch nicht immer einfach eins zu finden), folgt nun der erste Text von mir nach dem Klick und noch mehr Fotos, die wir in unserem Friedrichshainer Lieblingsladen Episoda machen durften.

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C.R. by C.R.
on Januar 26th, 2010
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Pennergeflüster

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Foto: Nalilo at Flickr

“Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See, kam ein Krokodilchen, tat den Entchen weh”, singt der Penner oder Obdachlose oder einfach nur geistig verwirrte und körperlich verwahrloste alte Mann, der einen Meter neben mir in der Straßenbahn steht. Die wenigen anderen Fahrgäste schauen beschämt zu Boden. Ich musste letztes Jahr für ein Seminar Interviews mit Obdachlosen führen und jeder, den ich befragen durfte, meinte zu mir, das Schlimmste wären die meidenden Blicke. Als würden die Menschen einem nicht mal einen Blick gönnen wollen. Also schaue ich ihn an und lächle ein wenig. Aber auch nur so viel, dass er nicht denkt, ich will ihn auslachen.Fast bereue ich es ein wenig, als er sich daraufhin auf den Platz neben mich setzt und mir anfängt eine Geschichte zu erzählen. Falls ihr sie lesen wollt, dann klickt auf weiter oder lächelt euch euren eigenen Obdachlosen an, der sie euch erzählt.

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C.R. by C.R.
on Januar 14th, 2010
in Berlinstorys, Stories
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Was kostet ein Traum?

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Nach einigem Hick-Hack mit meinem Bewerbungsformular (welches ich nochmal abschicken musste, da ich es nicht vollständig ausgefüllt hatte, soviel zu bürokratiefreiem Träumen…) habe ich nun endlich meinen neuen Reisepass für das Land der Träume erhalten. Ich habe sogar ein bisschen Begrüßungsgeld in eigener Währung bekommen. Haha, ich dachte sowas gibt es nur hier in Berlin…

Ich mag die Idee, dass in unseren Träumen eine andere Währung vorherrscht. Euros und Dollar werden bedeutungslos, denn hier können wir alles haben, ohne dafür reich sein zu müssen. Dein Lieblingsdrink kostet dich nicht mehr als einen Moment träumen. Doch was ist der Preis, den man dafür zahlt, sich in seine Traumwelt fallen zu lassen, wo man doch am Ende sowieso wieder zurückkehren muss in die Realität, die von unserem finanziellen Status bestimmt wird.

Das werde ich wohl bald rausfinden. Meine Reise ins Land der Träume ist für kommenden Samstag geplant…

Frank by Frank
on November 2nd, 2009
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Der 7-Tage-Party-Marathon

Pet Shop Bears

Letzte Woche - und damit meine ich nicht die gerade vergangene Woche, sondern die davor - habe ich mal soetwas wie eine Feldstudie durchgeführt. Als ich zu Beginn der Woche merkte, dass ich fast jeden Abend auf einer Party verabredet war, dachte ich mir, fülle ich die restlichen Tage einfach mal auf und knalle mir jeden Tag ne Party um die Ohren. Einfach mal um zu sehen, wie lange ich durchhalte und ob ich am Ende der Woche mal völlig zusammenbreche.

Ich muss sagen, ich habe mich wacker gehalten. Jeden Tag nicht mehr als 20 Minuten zu spät auf der Arbeit, was eine beachtliche Leistung für mich ist. Keinen einzigen Abend hab ich meine Pläne geändert, um mal einen Abend Pause zu machen, wie sonst so oft üblich. Und am Ende der Woche war ich auch noch völlig beisammen ohne auch nur eine zusätzliche Falte unterm Auge. Wie meine Woche in Bildern aussieht seht ihr nach dem Klick. In der englischen Version hab ich mir übrigens die Mühe gemacht, die Partywoche in ein kleines Interview mit mir selbst zu verpacken. Ob das so witzig ist sei mal so dahin gestellt. Aber da ich jetzt eh schon ne Woche mit dem Artikel überfällig bin, hau ich das jetzt einfach mal so raus.

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Frank by Frank
on November 2nd, 2009
in Partys, Stories
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Gisi - Die Königin aus Friedrichshain

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Berlin ist nicht seine Gebäude, Wohnhäuser, Denkmäler, Clubs oder Galerien. Berlin ist seine Bewohner. Wie pathetisch das vielleicht für einige klingen mag. Und in Berlin leben nicht nur schöne junge Single Mädchen und Jungs, auch wenn es manchmal auf diesem Blog so aussieht. In Berlin leben sehr viele normale Menschen, die auch in jeder anderen kleinen oder großen Stadt der Welt leben könnten. Leute, die früh aufstehen, zur Arbeit gehen und abends nach Hause zur Familie kommen. In Berlin leben auch viele arme Künstler und Ausländer und reiche Schnösel. In Berlin leben Abgeordnete, Diplomaten, Bundeswehroffiziere und andere Semi-Würdenträger. In Berlin leben viele Kinder und viele Alte und ein paar dazwischen auch. Und in Berlin lebt Gisi. Wenn ihr Gisi mal kennenlernen wollt dann solltet ihr auf die Scharnweberstr.3 gehen oder einfach mal nach den Klick schauen.

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C.R. by C.R.
on Oktober 30th, 2009
in Leute, Stories
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Traumvisum

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Vor ein paar Tagen erhielt ich einen Brief von diesem Sam. Er hatte mir ein Formular geschickt, welches ich ausfüllen müsse, um ein Visum zu bekommen, welches ich benötige um in meine Träume zu reisen. Und mit Formularen kennen wir Deutsche uns ja aus, nicht wahr? Die Fragen darauf umfassten die Standards wie Name, Nationalität und Adresse, gingen dann aber in etwas abgehobenere Fragen über wie “Woran glaubst du?”, “Was hast du vor in deiner Traumwelt zu tun?” und “Wer wird für deine Träume bezahlen?” Stellt euch solche Fragen mal bitte in eurem Steuerformular vor, haha!

Gefragt wurde auch, wer meine Kontaktperson in der Traumwelt sein würde, was ich dort für eine Beschäftigung haben würde und wie ich Utopia beschreiben würde. Und während ich darüber nachdachte, wie ich das beantworten würde, wurde mir klar, dass die Frage auch einfach hätte sein können: “Was würde dich glücklich machen?”

Frank by Frank
on Oktober 26th, 2009
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Ein Weg in unsere Träume?

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Foto: Sol S.

Nachdem ich letzte Woche diesen kleinen Artikel über Traum und Wirklichkeit geschrieben hatte, erreichte mich eine Nachricht von einem gewissen Sam. Er sagte mir, dass es tatsächlich einen Weg geben würde, das zu finden, was ich in  dem Text beschrieben hatte. Äh, ja, alles klar… Doch er meinte, dass er nicht von irgendeinem Science Fiction Quatsch reden würde, sondern eher von etwas Mentalem. Okay…

Er erklärte mir dann, dass es einen bestimmten Prozess geben würde. Er sprach dabei von diversen Formalitäten, einer Art Pass und irgendeinem Grenzübergang. Klang alles irgendwie etwas abgefahren. Aber um ehrlich zu sein, egal was es jetzt sein mag, etwas angefixt bin ich jetzt schon!

Frank by Frank
on Oktober 18th, 2009
in Stories
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Traum und Wirklichkeit

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Foto: Sol S.

Vergangene Nacht war die erste Freitagnacht seit sehr langer Zeit, in der ich mal nicht aus war, sondern früh ins Bett gegangen bin. Normalerweise komme ich irgendwann Samstag früh heim, falle tot ins Bett und schlafe wie ein Stein bis irgendwann am frühen Nachmittag. Aber diese Nacht war gefüllt von wachen Momenten und Träumen. Einmal mehr ist mir aufgefallen, wie schön es ist zu träumen. Ich meine diese Träume, die anfangen, wenn man in Gedanken mit seinen Wünschen und Verlangen anfängt zu spielen, dann aber in den Schlaf abdriftet und sich diese Wachträume verselbstständigen. Manchmal werden sie dann plötzlich ganz eigenartig, manchmal sexuell, manchmal auch gruselig - aber in den meisten Fällen sehr interessant. Und es ist dann irgendwie aufregend, sich am nächsten Morgen daran zu erinnern.

Besonders an einem grauen Herbsttag scheinen diese Träume um einiges reizvoller als die triste Realität. Ich will ja nicht all zu melancholisch erscheinen, aber ich kann mich noch sehr gut an eine Zeit erinnern, in der ich mich sehr stark danach gesehnt habe, einfach in diese Traumwelt überwechseln zu können, um der Realität zu entfliehen. Wenn auch nur für ein kleines bisschen.

Aber wäre das nicht schön?

Frank by Frank
on Oktober 10th, 2009
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Horror auf Facebook!

guido2005

“Schwulenfreundliches” Ad-Busting

Sonntag Abend: Horror und Unglauben auf Facebook!

Ja, wir haben Merkel zum Bleiben verholfen. Was in Form eines mit FDP bedruckten Schwamms im Picknick noch lustig schien, ist nun Realität geworden. Die Tigerenten-Koalition rückt an.

Eigentlich wollte ich nicht über die Wahlen schreiben. Aber dann schaute ich am Sonntag Abend bei Facebook vorbei und musste feststellen, dass dort Überraschung und Unmut geäußert wurde, nachdem die ersten Hochrechnungen veröffentlicht wurden. Mein erster Gedanke war dann: ja, was habt ihr den erwartet? Aber um ehrlich zu sein, obwohl auf alles gefasst, war auch ich leicht geschockt angesichts des Ergebnisses. Mehr nach dem Klick.

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Suz by Suz
on September 29th, 2009
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Ist es alles nur ein großes Blablabla

blablabla

Wenn man das Berliner Nachtleben wieder als Individuum erleben darf, werden einem ein paar unausgesprochene Tatsachen bewusst. Zum Beispiel, dass hier keiner mit keinem redet den er nicht zumindest über eine andere Person kennt. Kann ich ja auch niemand verübeln, weil die seltenen Gespräche, die doch hin und wieder mit jemand Fremdes zustandekommen, schnellst möglich wieder vergessen werden sollten, damit keine psychischen Schäden entstehen. Aber warum ist es so, dass man hier in Berlin so selten einen anständigen Smalltalk erlebt? Ist es die Angst unheimlich oberflächlich zu erscheinen, wenn man ein Gespräch nicht mit einem Schopenhauer-Zitat eröffnet? Oder klebt dem Ganzen immer der Zweifel an, ob es sich eigentlich um eine billige Anmache handelt, auf die man zurzeit wirklich keine Lust hat? Mehr Blablabla Gedanken nach dem Klick.

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C.R. by C.R.
on September 28th, 2009
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