Stories


Die Bestien und Wir (der zuschauende Rest)

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Irrenhaus Berlin - 5. Therapiestunde

Berlin – meine Savannefantasie für die Zukunft. Die gentrifizierende Wüste frisst sich durch die Stadtteile und lässt karges Land zurück. Wo einst Ateliers erblühten, dörren Dönerimbisse und Schischa-Bars. Besetzte Häuser werden von Hoteldünen erstickt.  Die Oasenplätze werden knapp und die Spree muss der Media-Medina weichen. Die Unfreiheit der Wirtschaftlichkeit lässt uns dürsten und mit dem Durst kommen die Bestien. Wo und wie diese wüten und wie wir anderen dabei zuschauen, meist gleichgültig, nach dem Klick.

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C.R. by C.R.
on August 6th, 2010
in IHB, Irrenhaus Berlin, Stories
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Wir mogeln uns durch die Fashion Week

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Die gemeinsame Kolumne die Suz und ich zur Berlin Fashion Week für  BerlinFashion.TV geschrieben haben, gibt es nach dem Klick.

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C.R. by C.R.
on Juli 14th, 2010
in Mode, Stories
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Helden

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Mein neuester Lieblingsstand auf dem Flohmarkt am Boxhagener Platz ist der mit alten Comics. Und während ich gemütlich in der Sonne sitze und mir die Abenteuer von den amerikanischen Superhelden der 90er durchlese, fällt mir auf, dass es keine enganliegenden Latexkostüme braucht um die Welt zu retten. Vielmehr zeichnen sich die Helden dadurch aus, dass sie immer in den richtigen Augenblicken am rechten Ort erscheinen und unserem Arsch aus der Patsche helfen. Auch wenn Berlin sicherlich nicht Gotham City ist und die Gefahren des Alltags sich einfacher bannen lassen, als dass man Batman dazu bräuchte, bin ich froh solch tolle Helden an meiner Seite zu haben. Meine ganz persönlichen Helden sind meine Freunde. Sie sind wie Clark Kent vielleicht auf den ersten Blick nicht besonders auffällig. Doch wenn man das Privileg hat, wie ich, sie näher kennenzulernen, dann weiß man um deren besonderen Fähigkeiten. Und auch wenn sie vielleicht in den Augen der oberflächlichen Berlin-Mittesnobs vielleicht kindisch oder gar verrückt erscheinen, sind sie für mich stärker als Supermann, schneller als der Flash und sexier als Catwoman. Mir ist egal, ob sie lieber billige Dolce und Gabbana Fakes tragen anstatt den hippen Acne Overall und sie ihre Haare so stylen wie Elvis Presley anstatt sich für 120 Euro bei Aveda den letzten Undercut-Haarschnitt besorgen. Für mich werden sie immer die coolsten, schicksten und witzigsten Menschen sein, mit denen ich mein Leben teilen will. Deswegen hier an dieser Stelle nochmals großen Dank dafür, dass ihr mir in letzter Zeit so oft den Hintern gerettet habt. Ich bin mir sicher, irgendwann gründen wir eine Rock-Band, tanzen alle am Broadway und retten vielleicht am Ende sogar gemeinsam die Welt.

C.R. by C.R.
on Juni 29th, 2010
in IHB, Stories, X
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Die Schubladenritzer

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Foto: Shirin K. A. Winiger

Irrenhaus Berlin - 4. Therapiestunde

Für die neuen Leser unter euch, die sich wundern, was der Psycho-Onkel hier fabriziert, empfehle ich, sich die Anfänge diese Artikelreihe zu Gemüte zu führen. Dort wird  genauer Sinn und Zweck des Ganzen erklärt. Alle, die sich wundern, warum auf einmal die Reihe abbrach, denen muss ich gestehen, dass mir der Geist zum Psychologisieren im Netz etwas abhanden kam, als ich soviel im echtem Leben zu psychologisieren hatte. Doch nun bin ich wieder soweit und ich habe euch ein Störungsbild mitgebracht, was nicht von schlechten Eltern ist. Warum also Schubladenritzer schlimmer sind als das wuchernde Zahnfleisch deines Pit Bulls und wie man aus der Schublade raus springt, bevor sie dich für immer in ihr hölzernes Klicheeherz einschließt, folgt nach dem Klick.

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C.R. by C.R.
on Mai 25th, 2010
in IHB, Irrenhaus Berlin, Stories, X
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Sag mir wo die Liebe hin ist!

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Foto: Lisa Wassmann

Berlin gleicht einer Sackgasse für die Liebe. Abgesehen von einigen wenigen glücklichen Pärchen beklagen sich alle über die Liebe und vor allem darüber, einfach nicht den Richtigen/die Richtige finden zu können. Manche denken gar ans Auswandern, auf dass es da besser werde. So schwer kann das doch in einer Stadt wie Berlin nicht sein, bei unzähligen Clubs, Bars, Parks und Cafes auf die Liebe zu treffen. Denkste, denn vor allem die Berliner Partywelt, die an sich genügend paarungswillige Kandidaten bereit hält, ist der Liebeskiller schlechthin. Mehr nach dem Sprung: Read on - Weiterlesen »

Suz by Suz
on Mai 22nd, 2010
in Berlinstorys, IHB
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Männer-Emanzen

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Und als du eben noch geglaubt hast, der Geschlechterkampf sei ein alter Hut, tut sich eine neue globale Bewegung auf, der mehr und mehr (männliche) Anhänger folgen!

Auf Feminismus folgt Menimismus - eine Bewegung, die ein Überdenken der Rolle des Mannes in der Gesellschaft fordert. Wozu brauchen Männer überhaupt eine Bewegung? Männer können und dürfen doch alles! Die Modeindustrie verlangt nach soften Typen, Männer um die 40 spazieren mit ihren Babys stolz durch den Prenzlauer Berg und ihre arbeitenden Geschlechtsgenossen verdienen noch immer viel mehr als ihre Freundinnen.

Also was wollen diese Männer?

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Suz by Suz
on Mai 4th, 2010
in IHB, Stories, X
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Ein Vulkan für Berlin

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Foto: moominsean

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich euch die Aktion ein Berg für Berlin vom Architekten Jacob Tiggs vorgestellt, der damit nicht nur die Senatsverwaltung provozieren, sondern auch die Berliner auf die Ausschreibungsmisstände, die rund um das Gelände des Flughafen Tempelhofs stattfinden, aufmerksam machen wollte. Im Rahmen der jüngsten geologischen Ereignisse habe ich mich gefragt, was wäre, wenn statt dem Berg ein künstlicher Vulkan auf dem Gelände vom Flughafen Tempelhof errichtet werden würde, der die Bevölkerung Berlins durch einen Aschering vom Rest der Welt abschottet. Wieso das für viele eher ein Wunsch- als ein Horrorszenario wäre und wie man in diese Vulkanotopia überlebt nach dem Klick.

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C.R. by C.R.
on April 23rd, 2010
in Berlinstorys, Stories
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Schwarze Paradiesvögel

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Die vergangene Fashion Week war nicht nur für Frank wegen seinem tollem Event eine ganz besondere Zeit. Suz und ich sind auf analogem Wege unseren Lesern fremdgegangen und haben eine kleine, täglich erscheinende Kolumne unser Eigen nennen dürfen. In der Zeitung Fashion Weeks Daily konnte man unsere Ergüsse zum Modezirkus verfolgen. Für alle, die kein Exemplar ergattern konnten (und wir hatten es auch nicht immer einfach eins zu finden), folgt nun der erste Text von mir nach dem Klick und noch mehr Fotos, die wir in unserem Friedrichshainer Lieblingsladen Episoda machen durften.

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C.R. by C.R.
on Januar 26th, 2010
in Stories, X
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Pennergeflüster

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Foto: Nalilo at Flickr

“Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See, kam ein Krokodilchen, tat den Entchen weh”, singt der Penner oder Obdachlose oder einfach nur geistig verwirrte und körperlich verwahrloste alte Mann, der einen Meter neben mir in der Straßenbahn steht. Die wenigen anderen Fahrgäste schauen beschämt zu Boden. Ich musste letztes Jahr für ein Seminar Interviews mit Obdachlosen führen und jeder, den ich befragen durfte, meinte zu mir, das Schlimmste wären die meidenden Blicke. Als würden die Menschen einem nicht mal einen Blick gönnen wollen. Also schaue ich ihn an und lächle ein wenig. Aber auch nur so viel, dass er nicht denkt, ich will ihn auslachen.Fast bereue ich es ein wenig, als er sich daraufhin auf den Platz neben mich setzt und mir anfängt eine Geschichte zu erzählen. Falls ihr sie lesen wollt, dann klickt auf weiter oder lächelt euch euren eigenen Obdachlosen an, der sie euch erzählt.

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C.R. by C.R.
on Januar 14th, 2010
in Berlinstorys, Stories
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Was kostet ein Traum?

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Nach einigem Hick-Hack mit meinem Bewerbungsformular (welches ich nochmal abschicken musste, da ich es nicht vollständig ausgefüllt hatte, soviel zu bürokratiefreiem Träumen…) habe ich nun endlich meinen neuen Reisepass für das Land der Träume erhalten. Ich habe sogar ein bisschen Begrüßungsgeld in eigener Währung bekommen. Haha, ich dachte sowas gibt es nur hier in Berlin…

Ich mag die Idee, dass in unseren Träumen eine andere Währung vorherrscht. Euros und Dollar werden bedeutungslos, denn hier können wir alles haben, ohne dafür reich sein zu müssen. Dein Lieblingsdrink kostet dich nicht mehr als einen Moment träumen. Doch was ist der Preis, den man dafür zahlt, sich in seine Traumwelt fallen zu lassen, wo man doch am Ende sowieso wieder zurückkehren muss in die Realität, die von unserem finanziellen Status bestimmt wird.

Das werde ich wohl bald rausfinden. Meine Reise ins Land der Träume ist für kommenden Samstag geplant…

Frank by Frank
on November 2nd, 2009
in Stories
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