Der Berlin Marathon und Nike’s Home of Running

Der Berlin Marathon und Nike’s Home of Running

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Am vergangenen Wochenende fand der große Berlin Marathon statt, und unser Gastautor Laurent ist mitgelaufen. Es war für ihn der erste Marathon überhaupt und genau deshalb ein ganz besonderes Ereignis für ihn. Um richtig auf den Marathon vorbereitet zu sein, haben wir Laurent in das Home of Running geschickt, ein spezieller Ort, den Nike in Zusammenarbeit mit der Charité in ihrem Flagship Store am Ku’damm errichten haben. Dort konnten Läufer vor und nach dem Lauf mit verschiedenen Trainings und Behandlungen genießen, die von Profis aus der Sportmedizin durchführt wurden. Am Abend vor dem Lauf durfte Laurent auch an einem besonderen Carbload Dinner teilnehmen, an dem es selbstgemachte Pasta und Risotto gab. Im Anschluss an den großen Marathon hat er für uns dann einen Panel Talk moderiert, bei dem er mit den Gründern von zwei der größten Laufgruppen Berlin’s sprach. All das und mehr könnt ihr in Laurent’s ausführlichen Bericht im englischen Teil nachlesen. Wir danken Nike für die Einladung und die Unterstützung der Running Community!

Wie iHeartBerlin Leser Jacob seine rechtswidrig hohe Miete um 226 EUR reduziert hat

Wie iHeartBerlin Leser Jacob seine rechtswidrig hohe Miete um 226 EUR reduziert hat

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Das Thema der steigenden Mieten in Berlin plagt uns seit einigen Jahren und es scheint nicht besser zu werden, da der Mangel an verfügbaren Zimmern und Wohnungen im Laufe der Zeit immer größer wird. Die Situation hat dazu geführt, dass gierige Immobilienunternehmen die gesetzlichen Mietregelungen ignorieren und Wohnungen zu Preisen anbieten, die sich nur die Vermögendsten leisten können. Die vor einiger Zeit eingeführte „Mietpreisbremse“ war als Instrument gedacht, um zu verhindern, dass Vermieter überhöhte Preise verlangen. Aber der Mechanismus verlangt von den Leuten, dass sie selbst Maßnahmen ergreifen, denn niemand tut es für sie.

Vor ein paar Monaten haben wir uns genauer angesehen, was ihr tun könnt, wenn ihr denkt, dass eure Miete illegal hoch ist. Nun, da einige Zeit vergangen ist, wollten wir es wissen: Funktioniert es tatsächlich? Wir haben uns mit einem iHeartBerlin-Leser in Verbindung gesetzt, der den Prozess mit einer der Optionen aus dem Artikel durchlaufen hat: dem Verbraucherdienst wenigermiete.de. Zu unserer Freude gelang es ihm, seine monatliche Miete um 226 EUR zu senken. Wir haben ihn in seiner Wohnung in Neukölln getroffen und mit ihm darüber gesprochen, wie das funktioniert.

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Die Geschichte der Berliner Mauer als Comic

Die Geschichte der Berliner Mauer als Comic

Am 9. November diesen Jahres jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Kurioser Fakt, so richtig komplett, bis auf die letzten Stücke, die noch heute stehen, wurde die Mauer erst im Jahr 1991 abgebaut. Aber das große historische Ereignis mit den Menschen, die auf der Mauer sitzen und deren Öffnung feierten, bevor sie dann mit Hämmern und Hacken auf sie losgingen, das war in der Tat 1989.

Zum Tag der Deutschen Einheit (übrigens erst das 29. Jubiläum hier, denn die politische Wiedervereinigung fand erst 1990 statt) wollen wir mit euch einen großartigen Comic von unserer geschätzten Kollegin Sophia Halamoda teilen. Mit viel Liebe zum Detail und einer Portion Humor hat sie sowohl ernste als auch kuriose Aspekte der Geschichte der Berliner Mauer zusammengefasst. Der Comic ist eigentlich schon vor einer ganzen Weile entstanden, wird aber bald schon als Teil des neuen Buches „Like A Berliner“, welches Sophia mit uns im November herausbringen wird, wieder veröffentlicht. Zum Buch werdet ihr hier bald auch schon mehr erfahren, ihr könnt gespannt sein!

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Trainspotting Berlin: Morgendliche Misere

Trainspotting Berlin: Morgendliche Misere

Einer dieser Morgende. Die Nacht war zu lange, der Wecker zu früh, der Kaffee zu spät — und drei Tassen zu wenig.

Während ich über meine offenen Schnürsenkel im Hausflur falle, frage ich mich, ob ich mich nicht doch lieber krank hätte melden sollen.

Der aggressive Miniatur-Hund meiner Nachbarin aus dem zweiten Stock springt mir mit grellem Gebell fast an die Gurgel, mein Herzschlag steigt in ungesunde Höhen und meine Laune sinkt auf einen neuen Tiefpunkt.

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Der Weltweite Klimastreik brachte 270.000 Menschen in Berlin auf die Straßen

Der Weltweite Klimastreik brachte 270.000 Menschen in Berlin auf die Straßen

Der globale Klimastreik fand heute in Berlin und in vielen anderen Städten der Welt statt. Fridays for Future, die von der jungen schwedischen Aktivistin Greta Thunberg ins Leben gerufene Bewegung, gab an, dass in Berlin rund 270.000 Menschen auf die Straße gegangen sind, eine Zahl, die weit über den Erwartungen liegt. Es war sicherlich die größte Demonstration, auf der ich je war, noch größer als die Europa-Demo im Frühjahr und die #unteilbar Demo im vergangenen Herbst (ausgenommen Christopher Street Day).

Diese große Beteiligung und das Engagement der Menschen im Kampf für Klimagerechtigkeit war wirklich sensationell, aber am meisten beeindruckt haben mich die Jugendlichen und Kinder, die kamen, schrien und sangen mit einem solchen Ernst, dass es in meine Knochen ging. Ich denke, ihr Ruf nach Gerechtigkeit war das mächtigste Element der gesamten Parade. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es sich für Kinder anfühlen muss, die mit dem Verständnis aufwachsen, dass frühere Generationen (einschließlich uns selbst) die Zukunft ihres Planeten weitgehend zerstört haben.

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Global Climate Strike in Berlin

Global Climate Strike in Berlin

Dank der von der jungen Greta Thunberg initiierten FridaysForFuture Bewegung ist die Klimakrise als ein Thema, das alle angeht, in das allgemeine Bewusstsein eingetreten. Die Berliner Klima Demo diesen Freitag im Rahmen des bevorstehenden Global Climate Strike ist für uns alle eine Chance, unseren Widerstand gegen die Industrie für fossile Brennstoffe zu demonstrieren.

Seid mit dabei diesen Freitag ab 12 Uhr am Brandenburger Tor!

Das Queere Berlin muss auch in Polen Gesicht zeigen

Das Queere Berlin muss auch in Polen Gesicht zeigen

Es ist sehr einfach mittlerweile in Berlin ein queeres und entspanntes Leben zu führen. Aber gerade mal zwei Stunden von hier in unserem Nachbarland Polen ist die LGBTQI* Community sowohl von Politik als auch von der Öffentlichkeit verschiedener Repressalien ausgesetzt.

Nun kündigt sich ein Event an, wo die Berliner Community die Chance hat sich für ihre Nachbarn einzusetzen und ihr buntes Gesicht zu zeigen. Die Szczecin Pride Parade steht vor der Tür und die Organisation Voices4Berlin hat es sich zum Ziel gesetzt möglichst viele Berliner als Support nach Stettin zu bringen.

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Trainspotting Berlin: Vergiss nicht, in der U7 zu Lächeln

Trainspotting Berlin: Vergiss nicht, in der U7 zu Lächeln

Kleine Anekdoten von flüchtigen Momenten unterwegs.

Ich setze mich auf eine dieser unbequemen Metallbänke in unentschlossenen Grautönen. Rathaus-Neukölln. 4.30h. Samstagmorgen.
Ich weiß nicht, ob ich noch betrunken oder schon verkatert bin.

Die Party war zu lang, die Drinks zu viele, und – natürlich – dieser süße Brasilianer musste eine Berliner Luft aufmachen.

Ich schaue nach oben, links und rechts; ich frage mich, welcher Innenarchitekt sich Eierschalen/Kotze als passende Farbwahl für den öffentlichen Nahverkehr ausgedacht hat…
Aber andererseits – Die U7-Linie stammt aus den 1930er Jahren, Zeiten, in denen Braun im Trend lag.

Aggressive, gelbe Pixelbuchstaben versprechen eine 14-minütige Wartezeit – die Apokalypse, für Berliner Maßstäbe.

Ein rauer Kerl neben mir fängt an, hypnotische Geräusche zu murmeln; sein fester Blick auf eine Aldi-Tasche, als wäre er ein Schlangenbeschwörer,
mir gegenüber, schiebt sich ein betrunkenes Paar die Zungen in einem beunruhigenden, sich wiederholenden Rhythmus in die Kehle,
während irgendwo auf der Plattform ein blechernes Medley aus „Oh Happy Day“ und „Oh When the Saints“ aus einem alten Saxophon in voller Disharmonie explodiert.

Die Kopfschmerzen beginnen zu pochen, die Müdigkeit greift an, meine Augen werden schwer.

Ich hätte mir ein Taxi nehmen sollen.

 

 

Ich wache durch das krachende Geräusch des ankommenden Zuges auf. Entsetzt schaue ich mich um, mein Rucksack mit geschlossenem Reißverschluss steht immer noch neben mir, mein Handy liegt sicher in der rechten Hand.

Die Zungen lösen sich, der glasige Blick hebt sich langsam, „Oh When the Saints“ verblasst mystisch hallend von den gefliesten Wänden während die U7 in die Station rattert.

4.44h.

Als ich aufstehe,
ein kleines Stück Papier, beschriftet mit dicken, hastig geschriebenen Buchstaben, fällt zu Boden.
Ich hebe es auf.

„Du siehst süß aus, wenn du schläfst. Komm sicher nach Hause :* :)“

Wie das Laufen mich immer wieder zu neuen Taten inspiriert

Wie das Laufen mich immer wieder zu neuen Taten inspiriert

Fotos: Vismante Ruzgaite. 

Ich bin bereits meinem ganzes Leben lang sportbegeistert und aktiv. Aber erst als ich nach Berlin zog, begann ich mich mehr für das Laufen zu interessieren und entdeckte meine Leidenschaft dafür.

In den ersten Tagen in Berlin traf ich zufällig eine Freundin, die mich an einem Mittwochmorgen vor der Arbeit zu ihrer Laufgruppe einlud. Zuerst war ich skeptisch, warum sollte ich mit Leuten joggen? Ich hatte Laufen immer als eine persönliche Erfahrung gesehen, fast wie einen meditativen Moment, um den Kopf frei zu bekommen. Aber wenn man in eine neue Stadt zieht, will man neue Leute kennenlernen, oder? Also beschloss ich, mich ihrem Lauf anzuschließen. Es war mein erster Lauf in einer Gruppe und es gefiel mir sofort. In nur einer Stunde hatte ich viele neue Leute kennengelernt und konnte viel über die Stadt, ihre verschiedenen Stadtteile und ihre Geschichte erfahren. Es war eine aufschlussreiche Erfahrung! Ich entdeckte die Vorteile des Laufens in einer Gemeinschaft und die Zugehörigkeit zu einer Gruppe machte mir klar, dass Laufen auch eine Aktivität sein kann, um zu verbinden, zu sozialisieren, zu lachen und zu teilen.

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Von Komfortzonen und Sex Clubs in Berlin

Von Komfortzonen und Sex Clubs in Berlin

Unter den zahlreichen Ausgehmöglichkeiten in Berlin gibt es etwas Besonderes, das mich schon immer fasziniert hat. Bis vor kurzem habe ich mich dem Konzept der Orgien nur angenähert, wenn ich mich auf sexpositiven Partys wie Pornceptual oder Gegen auf der Tanzfläche bewegte. Erst vor einiger Zeit habe ich es gewagt, meine Komfortzone zu verlassen und mich auf eine richtige Swinger Party in einem Sex Club einzulassen. Es war definitiv eine lehrhafte Erfahrung. Mehr dazu im englischen Teil.