On Fire – Über Geschlechter und Traditionen

WENA-MAMELA

Foto: Dorkypark

On Fire ist das aktuelle künstlerische Austauschprogramm mit Südafrika über Geschlechter und Traditionen mit Performances kuratiert von Constanza Macras und Tamara Saphir im Studio44 von Dorkypark. Heute und morgen gibt es dort die Stücke Mandioca und Wena Mamela, die ich euch gern empfehlen würde. Die Details dazu nach dem Klick.

Frank by Frank
on März 28th, 2014
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The Nights: Ein erotischer Märchentraum

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Alle Fotos: Bettina Stöß

Das Morgenland hat mich schon immer fasziniert. Die Ästhetik der arabischen Welt mit ihren abstrakten Illustrationen und symmetrischen Architekturgestaltungen hat mich schon immer angesprochen. Weniger angesprochen hat mich allerdings der islamische Konservatismus und die Tabuisierung (bis hin zur Verteufelung) von Sexualität. Die scheint jedoch nicht in jeder Epoche der Fall gewesen zu sein. Eines der bekanntesten Werke der persisch-arabischen Literatur sind die Erzählungen von 1001 Nacht. Darin wird erzählt, wie die schöne Scheherazade um ihrer unverschuldeten Hinrichtung zu entfliehen dem Prinzen jede Nacht aufs Neue mit einem Märchen verführt.

Sehr verführerisch ist auch das aktuelle Ballett vom Staatsballett Berlin mit dem Titel The Nights vom etablierten französischen Choreografen Angelin Preljocaj, der auch schon für die sehr erfolgreiche Schneewittchen-Inszenierung verantwortlich war. Auch diesen Abend sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, denn allein die wunderbare Musik von Natacha Atlas die Kostüme von Azzedine Alaïa geben den  Choreografien von Preljocaj den letzten Schliff. Mehr Bilder und die Termine nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on Februar 17th, 2014
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The Open Square – Zwischen Licht und Schatten

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Photo: Enrico Nawrath

Es gibt wenige Tanz- und Theaterstücke, die mich so begeistern, dass es mir schwer fällt, die Begeisterung zu verschriftlichen. Dabei geht es weniger darum Worte zu finden, die der Erfahrung gerecht werden könnten, sondern vielmehr darum, dass ein Tanzstück so gut ist, dass sich der Kopf ausschaltet und man sich komplett der sinnlichen Erfahrung hingibt. Diesen seltenen Zustand hatte ich vor über einem Jahr der Inszenierung The Open Square von Itzik Galili am Staatsballett Berlin zu verdanken. Trotz meiner Wortlosigkeit will ich es nicht verpassen euch diese einzigartige tänzerische Arbeit aus Körper, Licht und Schatten zu empfehlen. Mit Open Square bewegt sich das Staatsballett in eine neue, fast postmoderne Richtung und schafft es klassiche Ballettbewegungen in neue Kontekte und sinnliche Formen zu platzieren. Sowohl ensembletechnisch als auch solistisch ein herausragender Abend, wo man sich wünscht, er würde nicht vorbeigehen. Mehr Bilder und die Spieldaten nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on Februar 10th, 2014
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Die wilden Tanztage Berlin 2014

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Foto: Dario Jacopo Lagana

Für schönen Tanz braucht man nicht nur  gute Tänzer, sondern auch einen spannenden Raum. Kaum ein anderer Ort bietet so spannende und abwechslungsreiche Räume für zeitgenössischen Tanz wie die Sophiensaele. Doch auch was die Tänzer angeht, weiß der Tanzkurator der Sophiensaele, Peter Pleyer, welche Charaktere für ein spannendes Festival von Nöten sind. Daher kann man sich wirklich auf die kommenden Tanztage Berlin freuen, die wie jedes Jahr im Januar in den Sophiensaelen stattfinden.

Der Fokus der diesjährigen Ausgabe liegt auf Berliner ChoreografInnen, die nicht die gängigen Ausbildungsgänge absolviert haben (wie z.B. das HZT), sondern sich auf anderen Wegen als „Wildwuchs“ ihren Weg in die freie Tanzszene gebahnt haben. Wie bei jedem Festival muss man sich auf Überraschungen jeglicher Art gefasst machen. Da wir allerdings schon ein klein wenig Gespür entwickelt haben, was für unsere Leser spannend sein könnte, haben wir im englischen Teil des Artikels ein paar Empfehlungen für euch zusammengestellt. Ansonsten findet ihr hier das volle Programm.

Claudio by Claudio
on Januar 6th, 2014
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Diary of a Lost Decade – Nir de Volff neues Tanzstück in den Sophiensaelen

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Foto: Bernhard Musil

Meine Hauptargumente, wenn ich eine unschuldige Person aus meinem Freundeskreis Opfer werden lasse meiner Freizeitausflüge in den zeitgenössischen Tanz: Das wird dir gefallen, das ist total inspirierend, energetisch, einnehmend und so weiter und so weiter. Das zieht immer nur so halb, hab ich das Gefühl, weshalb ich dann immer mit großen erwartungsvollen Augen in das Gesicht meines Opfers schauen muss, um mein gewünschtes Ziel zu erreichen. Anders bei dem israelischen Choreograph Nir de Volff und seiner Compagnie Total Brutal. Da muss ich einfach nur sagen: Du, das ist lustig, alle sind nackt und sehen gut aus und tanzen ganz verrückt. Selbstverständlich ist das nur so flapsig dahingesagt und die Stücke haben mehr Inhalt zu bieten (manchmal sind sie aber wirklich nur lustig, ist ja auch ok).

Diesen Donnerstag hat Nirs letztes Werk seine Deutschlandpremiere. In Diary of a Lost Decade geht es um die beiden Städte Berlin und Tel Aviv, in denen trotzt finanzieller und politischer Schwierigkeiten sich am Ende alle jungen Einwohner doch nur mit Parties und Drogen beschäftigen. Fast rückblickend auf die Goldenen 20er wird der Rave-Club zum Cabaret der Neuzeit. Man darf gespannt sein. Die Daten und mehr Bilder nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on Oktober 16th, 2013
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Lapdance für Einsteiger

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Dani Brown war eine der Choreographen und Tänzer des Gemisches Doppel Festivals in den Sophiensaelen vor ein paar Wochen. Zusammen mit Audiokünstler Gael Cleinow leckte sie für uns so einige Eis am Stiel für unsere GIF Installation. Diesen Montag wird sie ihre Sinnlichkeit in einem ganz anderen Zusammenhang beweisen. Als Teil des Tanzland Festival auf der Ponderosa Ranch (einer Künstlergemeinde auf einer Farm in Brandenburg) wird sie zusammen mit Gael einen Lapdance Workshop geben. Wie genial ist das denn? Lapdance von einer so großartigen zeitgenössischen Tänzerin zu lernen, und das auch noch auf einer Farm! Euer Freund/eure Freundin, bzw. euer nächstes Date kann sich auf was gefasst machen! Mehr Infos nach dem Klick.

Frank by Frank
on August 9th, 2013
in Kunst, Theater
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Gemischtes Doppel: Peter Pleyer und seine Tanz-Sommerhits

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Wenn ich mir vorstelle, wie ich als Tanzkurator von einem spannendem Festival zum nächsten fahre um meine persönliche Auswahl an Künstlern zu treffen, die ich in mein eigenes Theater einlade, dann überdenke ich doch für ein halbes Stündchen meine aktuelle Berufswahl. Dennoch bin ich ganz dankbar, dass ich zumindest Leute kennenlernen kann, die solch einen Beruf ausüben, wie Peter Pleyer, den Tanzkurator der Sophiensæle. Gemeinsam mit Franziska Werner, der künstlerischen Leiterin des Hauses, hat er mit Gemischtes Doppel ein Tanz-Special zum Abschluss der Spielzeit geschaffen. Darin werden unabhängig einer Thematik oder eines Konzepts, Tanz und Perfomance Stücke gezeigt, die als herausragend aufgefallen sind in der Saison 2012/2013. Wie er zu diesen 7 Tanz Sommerhits gekommen ist und welche er warum empfehlen würde, könnt ihr in der englischen Version des Artikels nachlesen. Das Programm vom Gemischtes Doppel findet ihr außerdem hier oder in unserem Eventkalender.

Claudio by Claudio
on Juni 10th, 2013
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Schau mich an und lächle!

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Inspiriert durch die Essays Über Fotografie von Susan Sontag zeigt die Kinetics Dance Company im Theater im Aufbauhaus die Inszenierung: Schau mich an und lächle! In diesem Tanz- und Theaterstück über Fotografie wird die Brutalität und Schönheit des Mediums reflektiert. Der Besitz einer Kamera macht den Menschen zum Voyeur. Er ist Herr der Lage. Das Fotografieren schafft eine chronisch voyeuristische Beziehung zur Welt und verleiht Ereignissen Bedeutung.  Die Daten und die Adresse sowie mehr Infos nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on März 14th, 2013
in Kunst, Theater
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fernsehensüchtig: A Haunted House

fernsehensüchtig: A Haunted House

Vergangene Woche wurde wir überraschenderweise erneut heimgesucht von den Geistern von Halloween bei der Geisterhausperformance fernsehensüchtig von Justin Kennedy, die von Donnerstag bis Sonntag im Gemeindehaus der Immanuelkirche stattfand. Im Gegensatz zu den meisten Geisterhäusen, die ich während bzw. um Halloween gesehen habe, war dieses ganz anders, sehr elaboriert mit vielen verschiedenen Szenarien, Schauspielern und Performern. Hier konnte man sich endlich mal gehörig gruseln. Die meiste Zeit war es natürlich ziemlich dunkel, weshalb ich leider mit Blitz fotografieren musste, was so ein bisschen was von der Stimmung auf den Fotos genommen hat. Dennoch möchte ich euch auf eine kleine Tour mitnehmen durch dieses verrückte Haus. Die Fotos und ein paar Animationen nach dem Klick.

Frank by Frank
on November 29th, 2012
in Fotos
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Cinéma de Mode: G(O)OD + (D)EVIL

twenty6 magazine g(o)od+(d)evil

Nach meinem religiös angehauchtem Halloweenkostüm war ich diese Woche in Stimmung für einen religiös angehauchten Modefilm. Der eindrucksvolle neue Kurzfilm G(o)od + (D)evil von Chris Turner für das Twenty6 Magazine ist genau das richtige. Ein paar teuflische Tänzchen und göttliche Mode gibt es im Video nach dem Klick.

Frank by Frank
on November 10th, 2012
in Mode, Videos
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