Ein anderer Blick auf die Fusion

Ein anderer Blick auf die Fusion

Unser Gastautor Ole Ukena ist Konzept-Künstler und Fotograf und hat eine ganz eigene und etwas verzauberte Sicht auf die Welt um uns herum. Diese dokumentiert er in seinem Fotoblog Eye of Ole. Für uns hat er sich das Fusion Festival von einer ganz anderen Perspektive angeschaut. Lest seine Gedanken dazu im englischen Teil des Artikels. Bilder nach dem Klick.

by Guest Author
on Juli 4th, 2014
in Fotos, Stories
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Hofesh Schechter: Sun – Moderner Tanz im Haus der Berliner Festspiele

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Foto: Gabriel Zucca

Ein weiteres einzigartiges Tanz-Highlight erwartet euch nächste Woche. Der Israelische Choreograph Hofesch Schechter ist eingeladen worden beim diesjährigen Foreign Affairs Festival das Stück Sun zu präsentieren. In der verstörender Produktion wird die Perfektion verzerrt, die Harmonie weicht einer intuitiven Beschreibung von Feindschaft und Gewalt. Vom anfänglichen höfischen Idyll bis zur puren, kargen Vision einer perfekten Welt umspannt Shechters Choreografie frenetische Hingabe. Die Arbeit begegnet dem ländlichen Schrecken des Kolonialismus mit einer Spur scharfen Humors. Die kraftvolle, virtuose Choreografie befasst sich mit den dunklen Seiten nicht nur der längst vergangenen Kolonialzeiten, sondern auch der unseren. Ein erweitertes Ensemble von 14 Tänzern wird von einem eklektischen Soundtrack begleitet, der auch von Shechter selbst komponierte Musik enthält. Mehr Infos, der Trailer und Bilder nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on Juli 3rd, 2014
in Theater
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20 Dancers for the XX Century – Boris Charmatz im Treptower Park

20 Dancers for the XX Century – Boris Charmatz im Treptower Park

Letzten Samstag trotzte ich aller Unwetterwarnungen und machte mich auf meinem neuen Fahrrad, auf dem Weg zum Treptower Park zum Sowjetischen Ehrenmal. Der Grund: Das Festival vom Haus der Berliner Festspiele Foreign Affairs ist wieder in der Stadt und beschert den kulturinteressierten Großstädtern wieder mal ein spannendes Potpourri an Musik, Tanz und Theaterstücken aus aller Welt.

Ein ganzes Kapitel des Festivals wird vom französischen Tänzer und Choreograph Boris Charmatz und sein Musée de la danse gestaltet. In der neu für das Festival entwickelten Inszenierung 20 Dancers for the XX Century wird von 20 Tänzern ein Parcours durch die Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts vorgeführt. Dabei zeigen die verschiedenen Tänzer nicht nur die Choreographien, sondern vermitteln auch das entsprechende Hintergrundwissen. In einer wilden Spannbreite von Meyerholds Biomechanik über Volkstanz und Vogueing bis zum zeitgenössischen Tanz werden da verschiedene Stile und Choreographen kommentiert. Herausragend ist es natürlich wenn die Tänzer von ihren realen Erlebnissen mit den entsprechenden Choreographen wie Pina Bausch oder Megg Stuart berichten. Dadurch wird Tanz nicht nur ästhetisch vom Zuschauer erfasst sondern spiegelt auch die individuelle Erlebnisdimension des Tänzers wieder. Mehr dazu nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on Juli 1st, 2014
in Fotos, Theater
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Soon you are theirs: Eine getanzte Retrospektive

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Foto: Florian Braun

Retrospektiven kennt man von hundertjährigen Künstlern oder in die Jahre kommenden Musiker. Wenn zwei junge, hübsche Tänzer ein Retrospektive-Festival ihrer Arbeiten ins Leben rufen, muss man schon einiges geleistet haben. Das haben Jared Gradinger und Angela Schubot tatsächlich schon. Ich bin vor allem von ihren ersten Stück Is Maybe begeistert. Alle ihre Arbeiten sind diese Woche im Hebbel am Ufer Theater zu erleben.  Genaue Infos findet ihr im Facebook-Event. Mehr Bilder nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on April 23rd, 2014
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On Fire – Über Geschlechter und Traditionen

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Foto: Dorkypark

On Fire ist das aktuelle künstlerische Austauschprogramm mit Südafrika über Geschlechter und Traditionen mit Performances kuratiert von Constanza Macras und Tamara Saphir im Studio44 von Dorkypark. Heute und morgen gibt es dort die Stücke Mandioca und Wena Mamela, die ich euch gern empfehlen würde. Die Details dazu nach dem Klick.

Frank by Frank
on März 28th, 2014
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The Nights: Ein erotischer Märchentraum

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Alle Fotos: Bettina Stöß

Das Morgenland hat mich schon immer fasziniert. Die Ästhetik der arabischen Welt mit ihren abstrakten Illustrationen und symmetrischen Architekturgestaltungen hat mich schon immer angesprochen. Weniger angesprochen hat mich allerdings der islamische Konservatismus und die Tabuisierung (bis hin zur Verteufelung) von Sexualität. Die scheint jedoch nicht in jeder Epoche der Fall gewesen zu sein. Eines der bekanntesten Werke der persisch-arabischen Literatur sind die Erzählungen von 1001 Nacht. Darin wird erzählt, wie die schöne Scheherazade um ihrer unverschuldeten Hinrichtung zu entfliehen dem Prinzen jede Nacht aufs Neue mit einem Märchen verführt.

Sehr verführerisch ist auch das aktuelle Ballett vom Staatsballett Berlin mit dem Titel The Nights vom etablierten französischen Choreografen Angelin Preljocaj, der auch schon für die sehr erfolgreiche Schneewittchen-Inszenierung verantwortlich war. Auch diesen Abend sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, denn allein die wunderbare Musik von Natacha Atlas die Kostüme von Azzedine Alaïa geben den  Choreografien von Preljocaj den letzten Schliff. Mehr Bilder und die Termine nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on Februar 17th, 2014
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The Open Square – Zwischen Licht und Schatten

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Photo: Enrico Nawrath

Es gibt wenige Tanz- und Theaterstücke, die mich so begeistern, dass es mir schwer fällt, die Begeisterung zu verschriftlichen. Dabei geht es weniger darum Worte zu finden, die der Erfahrung gerecht werden könnten, sondern vielmehr darum, dass ein Tanzstück so gut ist, dass sich der Kopf ausschaltet und man sich komplett der sinnlichen Erfahrung hingibt. Diesen seltenen Zustand hatte ich vor über einem Jahr der Inszenierung The Open Square von Itzik Galili am Staatsballett Berlin zu verdanken. Trotz meiner Wortlosigkeit will ich es nicht verpassen euch diese einzigartige tänzerische Arbeit aus Körper, Licht und Schatten zu empfehlen. Mit Open Square bewegt sich das Staatsballett in eine neue, fast postmoderne Richtung und schafft es klassiche Ballettbewegungen in neue Kontekte und sinnliche Formen zu platzieren. Sowohl ensembletechnisch als auch solistisch ein herausragender Abend, wo man sich wünscht, er würde nicht vorbeigehen. Mehr Bilder und die Spieldaten nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on Februar 10th, 2014
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Die wilden Tanztage Berlin 2014

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Foto: Dario Jacopo Lagana

Für schönen Tanz braucht man nicht nur  gute Tänzer, sondern auch einen spannenden Raum. Kaum ein anderer Ort bietet so spannende und abwechslungsreiche Räume für zeitgenössischen Tanz wie die Sophiensaele. Doch auch was die Tänzer angeht, weiß der Tanzkurator der Sophiensaele, Peter Pleyer, welche Charaktere für ein spannendes Festival von Nöten sind. Daher kann man sich wirklich auf die kommenden Tanztage Berlin freuen, die wie jedes Jahr im Januar in den Sophiensaelen stattfinden.

Der Fokus der diesjährigen Ausgabe liegt auf Berliner ChoreografInnen, die nicht die gängigen Ausbildungsgänge absolviert haben (wie z.B. das HZT), sondern sich auf anderen Wegen als „Wildwuchs“ ihren Weg in die freie Tanzszene gebahnt haben. Wie bei jedem Festival muss man sich auf Überraschungen jeglicher Art gefasst machen. Da wir allerdings schon ein klein wenig Gespür entwickelt haben, was für unsere Leser spannend sein könnte, haben wir im englischen Teil des Artikels ein paar Empfehlungen für euch zusammengestellt. Ansonsten findet ihr hier das volle Programm.

Claudio by Claudio
on Januar 6th, 2014
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Diary of a Lost Decade – Nir de Volff neues Tanzstück in den Sophiensaelen

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Foto: Bernhard Musil

Meine Hauptargumente, wenn ich eine unschuldige Person aus meinem Freundeskreis Opfer werden lasse meiner Freizeitausflüge in den zeitgenössischen Tanz: Das wird dir gefallen, das ist total inspirierend, energetisch, einnehmend und so weiter und so weiter. Das zieht immer nur so halb, hab ich das Gefühl, weshalb ich dann immer mit großen erwartungsvollen Augen in das Gesicht meines Opfers schauen muss, um mein gewünschtes Ziel zu erreichen. Anders bei dem israelischen Choreograph Nir de Volff und seiner Compagnie Total Brutal. Da muss ich einfach nur sagen: Du, das ist lustig, alle sind nackt und sehen gut aus und tanzen ganz verrückt. Selbstverständlich ist das nur so flapsig dahingesagt und die Stücke haben mehr Inhalt zu bieten (manchmal sind sie aber wirklich nur lustig, ist ja auch ok).

Diesen Donnerstag hat Nirs letztes Werk seine Deutschlandpremiere. In Diary of a Lost Decade geht es um die beiden Städte Berlin und Tel Aviv, in denen trotzt finanzieller und politischer Schwierigkeiten sich am Ende alle jungen Einwohner doch nur mit Parties und Drogen beschäftigen. Fast rückblickend auf die Goldenen 20er wird der Rave-Club zum Cabaret der Neuzeit. Man darf gespannt sein. Die Daten und mehr Bilder nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on Oktober 16th, 2013
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Lapdance für Einsteiger

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Dani Brown war eine der Choreographen und Tänzer des Gemisches Doppel Festivals in den Sophiensaelen vor ein paar Wochen. Zusammen mit Audiokünstler Gael Cleinow leckte sie für uns so einige Eis am Stiel für unsere GIF Installation. Diesen Montag wird sie ihre Sinnlichkeit in einem ganz anderen Zusammenhang beweisen. Als Teil des Tanzland Festival auf der Ponderosa Ranch (einer Künstlergemeinde auf einer Farm in Brandenburg) wird sie zusammen mit Gael einen Lapdance Workshop geben. Wie genial ist das denn? Lapdance von einer so großartigen zeitgenössischen Tänzerin zu lernen, und das auch noch auf einer Farm! Euer Freund/eure Freundin, bzw. euer nächstes Date kann sich auf was gefasst machen! Mehr Infos nach dem Klick.

Frank by Frank
on August 9th, 2013
in Kunst, Theater
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