
Im ersten Drittel des Frankokanadischen Films I Killed My Mother wird man von einem Gedanken nicht losgelassen: Wie unheimlich anstrengend ist eigentlich dieser Junge?! Doch im Verlaufe des intimen Familiendramas beginnt man zu verstehen, warum Hubert eigentlich so wahnsinnig dramatisch geworden ist. Man könnte es eine sehr spezielle Beziehung zu einer Mutter bezeichnen. Bin ich froh, dass meine Familie (für nordische Verhältnisse) total normal ist!
Im Vorfeld war ich etwas skeptisch, was diesen Streifen anging, denn wenn mich eins an Filmen und Theaterstücken nervt, dann ist es ewiges Rumgeschreie und hysterische Anfälle. Doch dies stört in diesem Film keinesfalls, denn er ist unglaublich gut durchdacht und gespielt. Ich bin total beeindruckt vom 21jährigen Autoren, Regisseur und Schauspieler Xavier Dolan, der viele autobiografische Elemente in die Geschichte eingebaut hat. Brilliant! Fotos, Trailer und Spielzeiten in Berlin nach dem Klick.
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by Frank
on Februar 25th, 2011
in Filme
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Gestern abend hatten die It Boys ihre erste Party im HBC Kino. Falsche Wimpern, Luftballons, Konfetti, Glitzermake-Up, Flitterkanonen und mehr Kleider und Highheels als es Mädchen im Raum gab waren hier ingesagt. Besonders gerührt war ich von der Stimmung zum Ende der Party hin, zu dem sich plötzlich wirklich jeder mit jedem angefreundet hatte um ne schöne Zeit zusammen zu haben!
Anzumerken an dieser Stelle auch meine ersten Experimente mit Make-Up. Ich konnte mich dem Gesichtsmake-up zwar noch erfolgreich entziehen, aber meine Nägel hab ich zum Anlass des Abends mal in schlumpfig blauen Uslu Airlines Nagellack getunkt. Mit wunderbar bunten Ergebnissen
Mehr Eindrücke der Party nach dem Klick.
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by Frank
on Oktober 9th, 2010
in Party
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Heute Abend schmeißen ein paar durchgeknallte Freunde von mir eine neue Party im HBC für solche Jungs und Mädels, die sich gerne mal aufbrezeln und zu trashiger Popmusik tanzen wollen. It Boys! ist der Name des ganzen. Was so ein bisschen wie ein Egotrip klingt, soll vielmehr in Frage stellen, was allgemein als cool gilt, die Dehnbarkeit der Definition von Männlichkeit ausreizen und vor allem zeigen, dass man sich selbst nun wirklich nicht in jeder Situation ernst nehmen muss. Also, Kinder, holt eure abfahrenen Fetzen raus und meldet euch hier an.
by Frank
on Oktober 8th, 2010
in Party
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… im shady NBI. Mehr Impressionen nach dem Klick.
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by Frank
on September 5th, 2010
in Party
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Fotos: Katja Hentschel
Die Arm & Sexy Party gibt es jetzt seit über zwei Jahren. Ich hab es bereits dreimal dahin geschafft und die letzte Party am vergangenen Freitag war für mich die beste bisher. Wiedermal musste man in eine der hintersten Ecken eines Berliner Kiezes in eine ablegene Bummskneipe, wie man so schön sagt. Denn das ist das Konzept dieser Partyreihe: Schön trashige Locations (inklusive dem antiquierten aber urigen Barpersonal), billige Getränke, Luftballons, Girlanden und Musik die einfach Spaß macht. Das Publikum, was auf diese undergroundige Party findet, ist ein sehr angenehmer Mix aus irgendwie allem, mit nem hohen Anteil an Schwulen (abhängig vom Abend eher hip würde ich sagen, aber da werden gleich wieder alle Hipsterhater drauf anspringen bei dieser Wortwahl). Mehr Impressionen inklusive dem unerlaubt verwendeten Bildmaterial von Glamcanyon gibt es nach dem Klick. An der Bar bitte einen Euro für den DJ hinterlassen! Und wenn ihr die nächste Party nicht verpassen wollt, solltet ihr an unserem Partyguide dran bleiben.
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by Frank
on Februar 15th, 2010
in Party
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Am Samstag auf der Wiedereröffnungsparty des .HBC wurde die neue Bühne unter anderem von PnP eingeweiht, von denen ich schon vor einer Weile mal berichtet hatte. Ich war damals schon sehr begeistert, und bin es jetzt um so mehr. Das Thema ihres Auftritts war Hass gegen Lesben und Schwule durch konservative pseudochristliche Glaubensgemeinschaften in den Staaten. Ich sprach mit ein paar Freunden später darüber und die waren etwas gelangweilt, dass die Band dieses Thema aufgegriffen hat. Ehrlich gesagt finde ich das ziemlich ignorant, denn das Thema ist nicht nur aktuell im konservativen Hinterland von Amerika, sondern auch hier auf den Straßen Berlins.
Erst kürzlich musste ich diese traurige Wahrheit selbst miterleben. Als ich mit ein paar schwulen Freunden nachts von einer Party zur anderen in der U-Bahn unterwegs war, wurden wir von einer Gruppe homphober Vollproleten beschimpft und dann auch noch angegriffen. Einer von uns wurde sogar in einer besonders hinterlistigen Aktion auf die Gleise gestoßen. Ich war zum ersten mal in meinem Leben einer solchen Situation ausgesetzt und war total geschockt. Also, ja, dieses Thema wird selbst in Berlin nie alt.
Eindrücke einer gepfefferten Performance nach dem Klick.
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by Frank
on November 30th, 2009
in Musik, Party
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Fotos: photosashion
Als ich in Betracht zog, auf die Le Petit Pö Poolparty im Bar 25 Spa zu gehen, nahm ich mir vor, erstens keinerlei Kuchen zum Frühstück mehr zu essen, und zweitens an dem Tag vorher nochmal ins Fitnessstudio zu gehen. Natürlich musste mir genau an diesem morgen die Cupcake Lady ein paar Stücken Cheesecake und Banana Bread schenken, einfach nur um mich zu quälen, weil sie weiß, dass ich nicht nein sagen kann. Und was hab ich mir eigentlich gedacht, an einem Tag Fitnessstudio überhaupt groß zu reißen? Naja, wenigstens bin ich hingegangen…
Auf der Party haben wir dann bekommen, was der Flyer versprochen hat: Gutgebaute Menschen, die im Pool rumplantschten, eine Champagner Bar, einen Grill und einen netten kleinen Disco-Dancefloor. Nach dem Klick ein paar Impressionen und Stellungen…
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by Frank
on Juni 29th, 2009
in Party
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Beaner
Regen und ein buntes Wochenende, das ist der jährliche CSD! Für Partys im Trockenen oder draußen im Regen klickt auf Englisch und für die Englischunkundige gibt es Flyer nach dem Klick..
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by Suz
on Juni 25th, 2009
in Events, Party
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Wer braucht nen schwulen Indianer, wenn er einen schwulen Hitler in der gleichen Stadt bekommen kann? Bei all den Schwulitäten, die hier bei uns in Berlin ablaufen, sticht dieses Stück wirklich sehr heraus: The Producers – eine österreichische Musical Produktion basierend auf dem Kultfilm Frühling für Hitler von Mel Brooks – läuft dieser Tage im Admiralspalast. Fans von Musicals werden sehr viel Spaß damit haben. Besonders das Musical im Musical ist wahnsinnig gut gemacht und witzig. Mehr Eindrücke von der Bühne nach dem Klick.
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by Frank
on Juni 17th, 2009
in Entertainment, Theater
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Foto: Glamcanyon
So, offenbar gibt es immer noch Menschen in dieser Stadt, die ein Problem mit Mitbürgern der homosexuellen Überzeugung haben. Nicht besonders zeitgemäß, ich weiß, aber es soll ja auch unter den Schwulen noch Leute geben, die in den 80ern hängen geblieben sind. Einer dieser Hater ist jedenfalls ein Eisdielenbesitzer vom Nollendorfplatz (genau der richtige Ort für eine Eisdiele, wenn man was gegen Homos hat, wenn ihr mich fragt), der es für angebracht hielt, ein lesbischen Pärchen davonzujagen, welches sich vor seiner Eisdiele geküsst hat. Die Schweine! Er tat dies aus Rücksicht gegenüber Migranten und Kindern, verteidigte er sich. Genau…
Um also gegen dieses unakzeptable Verhalten des Eisdealers zu protestieren, sind Lesben, Schwule und Unentschlossene aufgefordert sich am Samstag um 14 Uhr in der Maaßenstr. 6 vor der Dolce Freddo Eisdiele zu versammeln und sich zu küssen. Gucken wir mal, wem da dann das Eis von der Waffel fällt.
Und falls ihr euch am Freitag abend auf diese Schwulität erstmal einstellen, oder gar am Samstag abend danach die Küsserei noch bis in die Nacht fortsetzen wollt, dann hat Suz nach dem Klick ein paar reizende Partytipps für euch rausgesucht.
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by Frank
on Mai 7th, 2009
in Schöneberg, Sonst so
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