Während der Zeitgeist sexuelle Vielfalt und sexuelle Positivität feiert, scheint es als wolle die Zensur in digitalen Räumen die Zeit zurück drehen und einen antiquierten Moralcode reetablieren. Gerade für junge Nutzer Sozialer Medien ist das gefährlich.

Die jüngste Ausstellung von iHeartBerlin, #UNCENSOREDBERLIN, stellt die Darstellungen des menschlichen Körpers in den Mittelpunkt, die von digitaler Zensur betroffenen ist und bietet den teilnehmenden Künstlern*innen eine einzigartige Plattform, um sich frei ausdrücken zu können.

„Ihr Post wurde entfernt, da er nicht unseren Community-Richtlinien entspricht.“ – Für viele Benutzer der Social-Media-Plattform Instagram, insbesondere aber für viele Künstler, ist dieser Satz zu einem all zu bekannten Feind geworden. Welche Art von Community schränkt unser Recht auf Selbstentfaltung ein?

Foto: Spyros Rennt

Foto: Ana Hell

Foto: Florian Hetz

Foto: Ema Discordant

Foto: Manuel Moncayo

Foto: Mischa Badasyan

Die Ausstellung findet vom 7. bis zum 11. Dezember Freitag – Montag von 12h-20 Uhr und Dienstag von 12-18 Uhr in der Blogfabrik statt, Oranienstr. 185 (Aufgang 5), 10999 Berlin-Kreuzberg.

Gezeigt werden über 50 Arbeiten der Künstler Aja Jane, Ana Hell, Andrea Galad, Bob Jones, Camilla Storgaard, Chris Phillips, Cochon de Cauchemar, Ema Discordant, Eylül Aslan, Florian Hetz, Giselle Galvao, Joanna Legid, Joseph Wolfgang Ohlert, Majdi Laktinah, Manuel Moncayo, Michelle Gutiérrez Fernández, Mischa Badasyan, Nathalie Dreier, Noel Alejandro, Poppy Sanchez, Rafael Medina, Sam Morris, Spyros Rennt, Tea Marta, Victor Luque, Yuliang Liu.

In Medienpartnerschaft mit Pornceptual, Missy Magazine und Daddy Magazine. Mit Unterstützung von Boesner.

Mehr Informationen zu unserer Austellung findest du in der englischen Version.

Read this article in English.