Eine meiner Lieblingseigenschaften von Berlin, ist die unfassbare Menge an verrückten Events, die täglich hier stattfinden. Im letzten Monat allein habe ich an einer Kundalini Active Meditation teilgenommen (wo du buchstäblich deinen Körper „schüttelst“, während du 15 Minuten in einem Raum voller Fremder stehst), zu Musik aus aller Welt getanzt (Karnival de Kulturen), bei einem Open-Air-Rave mitten in einem meiner Lieblingsparks (Hasenheide) mitgefeiert und eine mitreißende Performance / Therapiesitzung der mexikanisch-amerikanischen Künstlerin Jazmin Medrano besucht.

Da ich jetzt seit drei Jahren in Berlin lebe, schockiert mich nichts mehr. Einmal ging ich allein in den berüchtigten Berghain-Club und wurde von einem normal aussehenden Mann angesprochen, der nur Tennisschuhe und ein Lederharness auf der Brust trug. „Ich kann deine Füße massieren, wenn du willst“, bot er an. „Nein danke, ich habe keine Lust meine Schuhe auszuziehen“, antwortete ich wahrheitsgemäß.

Es ist am besten, diese Art von trippy Veranstaltungen frei von jeglichen Erwartungen zu besuchen. Genieße die Absurdität. Ich meine, schließlich sind wir alle nur Riesen, die von fleischigem Sternenstaub durchzogen sind, der durch eine Galaxie wirbelt, die unser Verständnis übersteigt. Da könnte man doch auch ein bisschen leben, während man hier ist, oder? Im englischen Teil des Artikels erzähle ich euch ganz ausführlich von einem besonders ungewöhnlichen Event, den ich kürzlich besucht habe…

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