The Accessory Diaries: Black Elephant Jewellery

Ich bin eine gnadenlose Stalkerin und großer Fan der Australierin Lottie Consalvo seit ich einmal bei einem Shooting einige ihrer toll umgestalteten, antiken Schmuckstücke aus Metall für ihr Label Black Elephant Jewellery tragen durfte. Als ich anfing über Accessoire-Designer in Berlin zu schreiben, war sie der Favorit meiner Designer-Belästigungsliste. Glücklicherweise hat sie dem folgenden Interview zugesagt…

Woher kommst du?

Aus Melbourne, Australien.

Was machst du hier?

Ich mache recycelten Schmuck, male, mache Skulpturen und Performances.

Wie finanzierst du dich?

Ich verkaufe Kunst und Schmuck, meistens durch meine Bilder.

Wo kann man mehr über dich heraus finden?

Über meinen Schmuck erfährt man hier: www.blackelephant.com.au , über meine Kunst hier: www.lottieconsalvo.com.

Welchen Reiz hat Berlin?

Es ist eine Plattform, um Kunst zu machen – ohne Gebundenheit.

Ist es für dich leicht, dich in Berlin zu finanzieren?

Ja, ist es wirklich.

Berlin ist arm oder ‘sexy’?

Ich sehe Berlin nicht als sexy, es ist eigentlich genau das Gegenteil und das finde ich attraktiv.

Likes:

1. Berlin ist eine offene Plattform, um schwierige Kunst mit Unterstützung von anderen Künstlern verschiedener Disziplinen zu gestalten.

2. Den Fakt, dass du hier ein billiges und unschönes Appartement mieten und renovieren kannst und es dann zu deiner kleinen Höhle machen kannst.

3. Das Leben auf dem Fahrrad.

4. Das türkisches Essen hier.

5. Der billigen Alkohol und günstiges Essen.

Dislikes:

1. Ich mag es, an einem großen, offenen, industriellen Ort zu arbeiten, aber es ist so kalt in Berlin, so dass du einen kleineren Raum mieten musst, auch eine gute Heizung ist nötig, was die Arbeit, die du machst, wiederum einschränkt.

2. Die private Krankenversicherung ist für das zweite Visa-Jahr vorgeschrieben. Man kann seine Reiseversicherung nach Ablauf des ersten Visa-Jahres nicht mehr nutzen.

3. Das rote Band in der Verwaltung. Man muss 10 Dokumente unterschreiben, um ein Auto für drei Stunden auszuleihen. Es gibt auch nicht sehr viel Nachsicht mit irgendetwas. Unnachsichtige Mentalität.

4. Keine Strände, keine Horizonte.

5. Nach zweieinhalb Jahren fühlt Berlin sich noch immer nicht wie ein Zuhause an.

www.blackelephant.com.au

Interview: Millicent Nobis

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Millicent Nobis ist eine ausgebildete Modedesignerin aus Sydney, Australien, die seit einigen Jahren in Berlin lebt und hier ihr Schmucklabel  Mies Nobis führt. Ihre Erkunddungstouren der Mode- und Kunstszene Berlins kann man auf ihrem Blog Mies in Berlin verfolgen. Für iHeartBerlin.de hat Milli 6 Accessoire Designer auf allen Herren Ländern über ihr Leben in Berlin befragt.

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Frank

Author

Frank ist der Gründer und Chefredakteur von iHeartBerlin. Er fotografiert, macht Videos und schreibt Texte - in der Regel über das, was in Berlin gerade abgeht. Seine Vision und Interessen haben iHeartBerlin seit der Gründung in 2007 geformt - und Frank hofft, dass er noch viele weitere Jahre das Beste von Berlin hervorheben wird.