Fotos: Maxime Ballesteros

Die Ästhetik des in Berlin lebenden, französischen Fotografen Maxime Ballesteros sollte euch allen bestens vertraut sein, denn über ihn haben wir durch seine Ausstellungen und seine Modefotografie für das Berliner Label DSTM schon mehrfach berichtet. Schon seid vielen Jahren sind wir große Fans von Maxime, denn seine Fotos haben so einen großen Wiedererkennungswert, so eine originelle Ästhetik, die wir nur allzu gerne mit dem Sexappeal von Berlin in Verbindung setzen.

Nach all den Jahren waren es nun scheinbar auch für ihn an der Zeit seinen ersten Bildband herauszugeben und so kam es, dass er diesen Monat bei Hantje Cantz Publishing sein wunderschönes Buch Les Absents herausgegeben hat, welches wir euch eindringlich ans Herz legen. In dem Buch nimmt er den Betrachter auf eine bildgewaltige Reise hinter verschlossene Türen und in private Gemächer, in eine Welt in der Tag und Nacht, Traum und Albtraum, Subjektivität und Objektivität von gleicher Bedeutung sind. Wir sind auf jeden Fall verführt und hoffen dieser kleine Auszug aus dem Buch hat bei euch einen ähnlichen Effekt.

He is a fervent fan of analogue photography, which he compares to archery; aiming an arrow carefully to your target, versus a machine gun firing at all directions hoping to find aim. Analogue also helps him work on commission, as there is no way for the photographed to check the image, which creates a trust relationship between them and the photographer. The photographed forgets about their own image, open up, and share something together with the photographer. His body of work seems spontaneously taken, however, he follows some firm rules he doesn’t move away from: “Never use a zoom, if you have to get closer, use your body. Never reframe or crop an image. If it doesn’t work the way you took it originally, you just have to aim and anticipate better. And don’t take two frames of the same thing.”

To follow his work visit his instagram page.

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Stella
by
on Juli 17th, 2017
in Kunst, Bücher