Das Pornfilmfestival Berlin: Alternative Sexuelle Perspektiven

Das Pornfilmfestival Berlin: Alternative Sexuelle Perspektiven

Tom of Finland – Film

Ein Jahr ist vergangen. Ein Jahr, in dem wir ganz still geworden sind. Wieder wuchs in uns die Scham, unsere Liebe zu Filmen mit viel nackter Haut, Lust und Sex zu äußern. Aber es ist wieder so weit: Es ist Zeit, ohne Scham zu schreien: PORNOS SIND GEIL! Denn das Pornfilmfestival Berlin ist zurück. Eine Woche lang bekommen wir visuelle Präsentationen von Sex und Liebe, die weder erniedrigend, noch geschmacklos sind, und zeigen, dass man mehr als nur eine Nische des sexuellen Spektrums auf der Leinwand darstellen kann. Filme, Panels, Lesungen und Performances, die sexuelle Blickwinkel außerhalb gesellschaftlicher Norm und Moral, abseits von konstruierten Geschlechteridentitäten erkunden. Press Play! Wir können es gar nicht erwarten.

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Pornfilmfestival Berlin – Happy End garantiert

Pornfilmfestival Berlin – Happy End garantiert

ALFA / Ich – Ein Groupie

Einmal im Jahr, genauer gesagt im Herbst, wird Berlin zur Gastgeberin für ein Film Festival der besonderen Art. Also aufgepasst, ihr sexy Menschen, Sex Liebhaber*innen und kinky Köpfe. Während die Erotikmesse Venus sich auf die Art von Porn fokussiert, die hauptsächlich normative Stereotypen bedient, die ziemlich sexistisch sind, bietet das Porn Film Festival eine alternative zu normativen Stereotypen. In Deutschlands ältestem Kino, dem Moviemento in Kreuzberg, werden Dokumentationen über das Leben und die Arbeit in der Sexindustrie gezeigt. Filme mit einer humorvollen Herangehensweise, konzeptueller Ästhetik und außergewöhnlichen Geschichten. Pornografie kann so viel mehr sein als Mainstream. Die, die im Rahmen dieses Festivals gezeigt werden drehen sich alle um eine authentische Darstellung von Lust, sexy nicht-normative Körper, queeren Sex und erotische Begegnungen zwischen emanzipierten Individuen mit empowernden Perspektiven.

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Porno gegen die Norm: Pornfilmfestival Berlin

Porno gegen die Norm: Pornfilmfestival Berlin

BCALLA

Der Winter kommt! Diese Aussage weckt wirklich keinerlei Orgasmus in irgendeinem Berliner. Ganz im Gegenteil! Als tröstend könnte man die im Herbst stattfindende “Sex Week” empfinden, die zumindest bei einigen die Empfindungs-Wallungen zum Kochen bringt. Neben dem ganzen Mainstreamkram, wie der Venus, die uns jedes Jahr aufs neue mit geschmacklosen Plakaten belästigt, gibt es zum Glück ein paar interessante eher “alternative” Veranstaltungen, die auch die lokale Porno-Szene zu schätzen wissen. Jedes Jahr aufs neue empfehlen wir euch beim Pornfilmfestival Berlin vorbeizuschauen, die wirklich mit einer guten, aufgeklärten und zum Teil sogar feministischen Pornofilmauswahl aufwartet. Ganz schön viele Trailer zum Reinschauen gibt es nach dem Klick.

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3. Pornfilmfestival Berlin

Not The Bradys

Schon zum 3. Mal wird eines der ungewöhnlichsten Filmfestivals in Europe in Berlin stattfinden! Während draußen die Temperaturen in den Keller purzeln, wird es in den kommenden Tagen in den Kinos Moviemento, Eiszeit und Xenon immer heißer, denn dann findet sich dort das Pornfilmfestival Berlin ein, um den cineastischen Sex aus der Schmuddelecke herauszuholen und die vielfältigen Erscheinungsformen der filmischen Fleischeslust auf die große Leinwand zu bringen. Wer jetzt denkt „Oh mein Gott, wie eklig” sollte vielleicht mal nach dem Klick nachlesen, wie die Veranstalter das Festival interessanterweise definieren.

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Berlin Bleibt Sexy: 10 Sexfluencer, die gegen Zensur kämpfen

Berlin Bleibt Sexy: 10 Sexfluencer, die gegen Zensur kämpfen

Diese zehn Männer und Frauen haben keine Angst nackte Haut zu zeigen.

Mit ihrer Arbeit verwischen sie die Grenzen von Kunst, Pornografie, Sexarbeit, politischem Aktivismus oder was als “professionelle” Arbeit angesehen wird. Doch ihr Mut sich gegen Zensur und für sexuelle Freiheit einzusetzten hat auch seinen Preis. Die explizite Natur ihrer Arbeit oder Online-Auftritts ist für viele wie eine Freikarte zum sexuellen Übergriff, verbal oder sogar physisch. So à la: “Mit der/dem kann man’s ja machen!”

“Ich habe mich in einigen sehr gefährlichen und unbequemen Situationen wiedergefunden”, berichtet unser Cover-Model Sam Morris gegenüber der Gay Times. “Ich wurde sexuell erpresst, angegriffen, verbal belästigt und vergewaltigt. Diese Situationen entstanden zwischen angesehenen Fotografen, erfolgreichen Zeitschriftenredakteure, und anderen schwulen Männer, die mir begegnet sind. ”

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Ein Gay Guide für Berlin

Ein Gay Guide für Berlin

Berlin ist vieles, aber Berlin ist auf jeden Fall ziemlich gay. Die Hauptstadt ist berühmt-berüchtigt als LGBTQ Hotspot. In unzähligen Bars, Clubs, Partys, und anderen Orten,treffen verschiedene Styles, Szenen, und Menschen aufeinander. Das kann mitunter ziemlich verwirrend werden. Hier gibt es für jeden und jede etwas, und das kann auch ziemlich überfordern. Wir haben eine kleine Liste von Orten und Events zusammengestellt, die queer Berliner kennen sollten. Mehr dazu im englischen Teil.

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Eine sexuelle Befreiung

Eine sexuelle Befreiung

Da draußen in der Welt hat Deutschland und vor allem Berlin den Ruf eines sexuell liberalen Orte. FKK-Strände, Sex-Partys, unzensierte Brüste im Fernsehen, experimentelle Sex-Praktiken sowie die Akzeptanz verschiedenen sexuellen Orientierung und Identitäten gegenüber. Ist schon klar: Wir Berliner sind wild, exzessiv und ständig geil – na ja, zumindest in den Augen der übrigen Welt.

Als Berlinbewohner und Deutscher konnte ich nie so wirklich selber feststellen, dass die Deutschen besonders unanständig oder mehr Sex-verrückt sind als in anderen Ländern. Nie hatte ich den Eindruck, dass Berlin sexuell mehr offen ist als andere europäische Städte. Klar, es gibt vielleicht ein paar mehr Sex-Clubs hier, aber ich bezweifle, dass es keine ähnliche Orte im Rest der Welt gibt. Sie finden nur mehr hinter verschlossenen Türen statt. Hier war Sex immer da: Swinger-Clubs, Dark Rooms, Fetisch-Partys. Aber aus meiner Sicht war es fast eine alternative Szene, die man nur sehen konnte, wenn man wusste, wo man hinschauen musste. Sie war “Underground”. Doch das hat sich mittlerweile geändert.

Gerade ist eine positive Entwicklung zu beobachten, was Sex und den Körper angeht; es gibt ein gesellschaftliches Erwachen von der beklemmenden Einstellung, dass Sex etwas ist, für das man sich schämen und das im Privaten gehalten werden muss. Menschen begrüßen Sex mehr und somit ihre eigenen Körper und Wünsche. Ist das nicht etwas, wonach wir alle streben sollten? Mehr in der englischen Version…

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Porn Film Festival Berlin – Heilige Brüste und bumsende Trailers

Porn Film Festival Berlin – Heilige Brüste und bumsende Trailers

Eigentlich müsste doch die Woche, in der die Venus stattfindet, die Sex Week Berlin heißen oder? Ich frage mich, ob das jemals im Senat zur Disskussion stand, und ich frage mich inwieweit der Senat die Venus nicht insgeheim ein ganzes Stückchen unterstützt. Sinnvoller als die Bread & Butter ist sie auf alle Fälle. Leider braucht man sich nur die Plakate anzuschauen, um festzustellen, dass es total sexistischer Kackscheiß ist, von dem man(n) einfach die Finger lassen sollte. Einen Event gibt es allerdings zur Sexwoche wo man getrost hingehen kann: Das Porn Film Festival Berlin. Das sehr alternative Programm von diesem filmischen Ereignis verspricht mehr als nur flache Dialoge und nacktes Fleisch. Anschauenswert sind bestimmt einiger der Kurzfilme und unter dem Prädikat wertvoll kann auch mal die Dokumentationen betrachten. Das Porn Film Festival Berlin findet einmal im Jahr im Herbst statt. Nach dem Klick gibt es eine Menge Trailer als Vorgeschmack.

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Schauen wir ein paar Pornos!?

Schauen wir ein paar Pornos!?

Als ich vor zwei Jahren zum erste Mal beim Berlin Porn Film Festival war, war ich – das kann ich heute zugeben – durchaus nervös. Natürlich habe ich getan, als sei ich super cool und alles easy, aber als ich das Moviemento betrat, hatte ich doch ein schummeriges Gefühl und war nicht sicher, was mich gleich erwarten würde. Es half nicht, dass ich das Kino noch nicht kannte, alle sich zu kennen schienen und in einer dunkelroten Bar abhingen, aber als ich mich zum Platz gekämpft hatte und der Film begann, war alles wieder gut und ich konnte den Dokumentarfilm, den ich sah, genießen. Es war eine Doku von Rosa von Praunheim und demnach gar kein richtiger Porno und bis heute habe ich es auch noch nicht zu einem öffentlichen Porno Screening geschafft, aber das könnte sich diese Woche nun ändern…

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