Die Peepshow in der Wilden Renate gibt Tiefe Einblicke in Sinnliche Fantasien

Die Peepshow in der Wilden Renate gibt Tiefe Einblicke in Sinnliche Fantasien

Performer: Bishop Black

Versteckt in den Tiefen des Biergartens des Salons Zur Wilden Renate liegt die Peepshow, ein Blick in eine rubinrote Fantasie.

Zwischen dem derzeit geschlossenen Club und der Selbstbedienungstheke steht die Peepshow-Box, so unscheinbar, dass man sie von weitem an einem gewöhnlichen Abend bei Bier und Zigarette übersehen könnte. Zum Glück bist du heute Abend etwas neugieriger, und auf den zweiten Blick entdeckst du kleine Ausschnitte, die in den Kasten hineinschauen, unter denen jeweils eine kleine Vagina eingegipst ist und auf denen ein Schild mit der Aufschrift “Tip the slit” steht. Kurz vor 20:30 Uhr verkündet eine Stimme über ein Megaphon, dass es noch 2 Karten für die Peepshow um 20:30 Uhr gibt. Kauf eine. Kauf die andere für deinen Freund, wenn du fünf Euro übrig hast.

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Träumen in Quarantäne: Wilden Renates Overmorrow Installation

Träumen in Quarantäne: Wilden Renates Overmorrow Installation

Wilden Renate’s Overmorrow ist eine immersive begehbare Kunsterfahrung, die von über 40 Künstlern geschaffen wurde, von bekannten Kollektiven wie Bad Bruises und TrashEra bis hin zu Newcomern. Die Installationen, Performances und Ausstellungen nehmen die meisten Innenräume der Wilden Renate ein und bieten etwa 1 Stunde Erkundung in dunklen, sich verwandelnden Räumen.

Das Publikum betritt in Zweiergruppen mit 5-Minuten-Intervallen, was in etwa der Zeit entspricht, die für jeden Raum vorgesehen ist, und bahnt sich seinen Weg durch die 17 miteinander verwobenen “Positionen”. Die “Positionen” reichen von Ausstellungen von Ölgemälden über interaktive Installationen bis hin zu Performances und sind durch die Themen Isolation und Zukunft lose miteinander verbunden. Sie überschneiden sich oft, reflektieren sich gegenseitig und können im Voraus gesehen oder gehört werden, was zur traumhaften Natur der Reise beiträgt.

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Eine wilde Berliner Hochzeit in der Wilden Renate

Eine wilde Berliner Hochzeit in der Wilden Renate

photos: Jule Müller

Berlin ist ja ziemlich typisch für all die unkonventionellen Ideen, die hier umherschwirren und das überträgt sich eigentlich auf fast alles, so auch auf traditionelle Dinge wie das Heiraten. Heute möchten wir euch einen wunderschönen neuen Film von den Hochzeitsfilmemachern von Hearts on Tape vorstellen, der eine wilde Hochzeit im Mexiko-style im Nachclub Zur Wilden Renate zeigt. Das ganze sieht wirklich traumhaft und so wahnsinnig liebevoll aus, genau so stelle ich mir eine bunte, verrückte Hochzeit von coolen Berlinern vor. Das ganze ist übrigens das neue Musikvideo für den Moewe Remix von Mobys neuem Song Almost Home. Viel Spaß mit dem tollen Film und ein paar schönen Fotos vom Dreh von der talentierten Hochzeitsfotografin Jule Müller (eine Hälfte von Im Gegenteil) nach dem Klick.

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Die Wilde Renate auf dem Boot

Die Wilde Renate auf dem Boot

Foto: Crystalmafia

Berlin kennt man nur richtig, wenn man es vom Wasser aus betrachtet. Das dachten sich auch die Leute vom Salon zur Wilden Renate, zumindest aus gesteigerten Partygründen mieten sie einmal im Jahr ein Boot, die MS Renate und stechen in See, auf zu einer großen Party. Dieses Jahr war die Fahrt am 1. Mai, soeben wurde das Video hierzu released. Schaut es nach dem Sprung mit Musik von 80s Band Talk Talk Talk im Remix.

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Die Wilde Renate

Salon Zur Wilden Renate

Letzte Woche hatten wir endlich die Gelegenheit die neuen Location in Friedrichshain zu besuchen, von der wir schon so viel gehört haben. Der klangvolle Name “Salon Zur Wilden Renate” ist ja schon mal mehr als vielversprechend. Weniger schön ist dagegen die ungünstige Lage am Rande von Friedrichshain direkt an der Treptower Brücke, das schreit nur so nach Kurzstreckentaxi. Als wir das letzte Mal dort hingehen wollten, ging es schon vor der Tür ziemlich wild her. Hier haben sich nämlich die Leute nur so gestapelt. Und als es nach einer halben Stunde einfach nicht voran ging, haben wir es aufgegeben. Deswegen sind wir vergangenen Samstag auch extra früh aufgetaucht, was sich auch als überaus weise herausgestellt hat. Lest weiter um ein paar Fotos zu sehen und zu erfahren, wie es drinnen war.

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Berlin’s Clubculture Reboot: PCR-Test Indoor Parties & Impfnächte mit DJ Sets

Berlin’s Clubculture Reboot: PCR-Test Indoor Parties & Impfnächte mit DJ Sets

Es fühlt sich an, als ob das Berliner Nachtleben schon so lange auf Eis liegt, dass wir uns nicht einmal mehr daran erinnern können, wie ein Club von innen aussieht und riecht. Während die wenigen Clubs, die mit einem Außenbereich gesegnet sind, diesen Sommer schüchtern und leise ein paar Open-Air-Partys veranstalten und so zumindest einem kleinen Teil der Berliner Clubgänger ein bisschen Dancefloor-Magie bieten, ist die Mehrheit der Clubs, die nur über eine Indoor-Tanzfläche verfügen (das sind etwa 75 %), nun schon seit über einem Jahr geschlossen.

Das hat natürlich ein totales Ungleichgewicht geschaffen. Für die Clubs, denn diejenigen, die nicht über den Luxus eines Außenbereichs verfügen, sind hier eindeutig im Nachteil, aber auch für die Clubgänger, denn da es so wenige Möglichkeiten für legale Partys gibt, haben sich viele Veranstalter dazu entschlossen, ihre Veranstaltungen geheim zu halten, oder selbst wenn sie sie öffentlich ankündigen, sind die Tickets innerhalb weniger Stunden ausverkauft, so dass viele willige Raver keinen Zugang zu dem ganzen Spaß haben. Auch das scheint ziemlich unfair zu sein.

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Clubkultur: Die Neue Nightlife Doku tourt durch Berliner Clubs

Clubkultur: Die Neue Nightlife Doku tourt durch Berliner Clubs

Wenn wir schon nicht in Berliner Clubs tanzen können, können wir wenigstens eine Dokumentation über das Clubbing dort sehen, oder? Mit den Corona-Bestimmungen ist es wirklich schwierig geworden, einen Club zu betreiben und das bedroht die eine Sache, die Berlin in den letzten paar Jahrzehnten weltweit bekannt gemacht hat. Während alles wieder offen ist nach dem endlosen Lockdown, sind Clubs immer noch die eine Art von Ort, der nicht geöffnet werden darf. Nicht, dass das nicht verständlich wäre – aber es macht es nicht besser oder fair für die Menschen dahinter.

Die neue Dokumentation Clubkultur der Filmemacherinnen Leonie Gerner und Andrea Schumacher für Hauptstadt.tv beleuchtet die Bedeutung der Berliner Clubszene mit verschiedenen Interviews mit Clubbesitzern, Nightlife-Künstlern, DJs und Musikern, aber auch Politikern und der Berliner Clubcommission. Wir bekommen auch eine Menge Filmmaterial von einigen wilden Berliner Nächten zu sehen, die uns super nostalgisch machen und sich anfühlen, als ob sie aus einer fernen Zeit Jahrzehnte in der Vergangenheit stammen.

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Diese Berliner Clubs sind die Ersten, die wieder aufmachen

Diese Berliner Clubs sind die Ersten, die wieder aufmachen

Foto: Birgit & Bier. 

Trotz vieler verschiedener Bemühungen und vieler alternativer Konzepte ist es die Berliner Clubszene, die wohl am meisten unter der Pandemie in der Berliner Kulturlandschaft leidet, denn die meisten der Orte sind nun schon seit über einem Jahr geschlossen. Während ihre Zukunft in der Schwebe ist und eine Wiedereröffnung für Indoor-Partys nicht wirklich drin ist, hat zumindest eine politische Bewegung erreicht, dass sie als Orte der Kultur anerkannt werden, was einen großen Unterschied für sie macht, wenn es um Steuern und Finanzierung geht.

Aber die Berliner Nachtleben-Szene war schon immer erfinderisch, und so ähnlich wie letztes Jahr nach dem ersten Lockdown, wo die wenigen Clubs, die den Luxus eines Außenbereichs haben, mit alternativen Nutzungskonzepten wie Biergärten aufwarteten, um über den Sommer teilweise wieder öffnen zu können, passiert das Gleiche jetzt mit den ersten Clubs, die bereits wieder für Gäste geöffnet haben.

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Berlin Offstage Besucht Künstler*innen Zuhause Während des Lockdowns

Berlin Offstage Besucht Künstler*innen Zuhause Während des Lockdowns

photos: Aja Jacques. 

Es bedarf einer großen Anstrengung für einen Künstler*innen, eine Karriere aufzubauen. Berlin ist zweifelsohne ein Zentrum für Avantgarde-Kunst aus aller Welt und bietet eine einzigartige Plattform für innovative und nicht stigmatisierte Kunst. Während des letzten Jahres der Schließungen durch Covid mussten sie jedoch opfern, was sie in Jahren aufgebaut haben. Berliner Künstler*innen haben unser Nachtleben und unsere Kunstszene mit ihrer vielfältigen und originellen Note verschönert, aber jetzt, ohne Jobs, ohne Bühnen und ohne Live-Publikum, werden sie ihrer Plattformen beraubt, obwohl ihre Kunst immer noch vor Talent und Kreativität strahlt.

Die Fotografin und ehemalige Performance-Künstlerin Aja Jacques hat Berlin Offstage geschaffen, nachdem sie die letzten drei Monate damit verbracht hat, einige dieser Künstler*innen in ihren Wohnungen zu interviewen und zu fotografieren und führt uns durch eine Reihe von Vignetten über ihre Ängste und Sorgen. Jacques möchte einen offenen Raum für öffentliche Diskussionen über die Kämpfe der Kunstszene in Berlin schaffen, die durch die Pandemie im Stich gelassen wurde.

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Undress to Express – Ein Interview mit dem Berlin Strippers Collective

Undress to Express – Ein Interview mit dem Berlin Strippers Collective

Fotos: Megan Auer. 

Berlin ist zweifelsohne eine hedonistische Stadt. Sie ist bekannt für ihre wilden Sexclubs, ihre ausschweifende Essenskultur, ihren exzessiven Alkoholkonsum und die Legalisierung von Sexarbeit. Trotz dieses sündigen Rufs sind Sexworker in Berlin immer noch mit dem gleichen Stigma konfrontiert wie anderswo. Das Berlin Strippers Collective (BSC) ist eine Organisation von Stripper*innen, die in Berlin leben und daran arbeiten, ihre Geschichten durch Kunst und Veranstaltungen zu erzählen, während sie immer für ihr ultimatives Ziel eintreten und kämpfen: die Entkriminalisierung.

Ich setzte mich mit drei Mitgliedern von BSC an einem bewölkten und grauen Sonntagnachmittag auf Zoom zusammen, um über ihre Ziele, Veranstaltungen und darüber zu sprechen, wie die Berliner, die die hedonistische Kultur hier so eifrig unterstützen, die absolute Wurzel davon unterstützen können: Sexarbeit. Die Mädels stellten sich als Mia Onacid aus Spanien, Edie Montana aus Italien und Chiquilove vor, die ursprünglich aus Venezuela, aber seit kurzem aus London stammt. Jede von ihnen machte es sich in ihrem kleinen Zoom-Fenster gemütlich, komplett mit Pflanzen, Landkarten, Ikea-Leuchten und Mimosen in der Hand.

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