Foto: Hendrik Thul. 

Ich bin überglücklich, dass unsere Gesellschaft sich endlich mehr mit Achtsamkeit und psychischer Hygiene auseinandersetzt. “Self Care” ist mittlerweile keine Nische mehr, sondern ein geläufiges Bedürfnis. Selbst in Berlin, wo unsere Generation sich lieber mit Alkohol und Parties betäubte, anstatt sich mit seinen Gefühlen auseinander zu setzen. Heute ist die tägliche Morgenmeditation mit Mediations-Apps wie Headspace ein Teil der Routine vieler junger Erwachsener. Ebenso Sport, eine ausgewogene Ernährung und vor allem ein gesunde Beziehung zu sich selbst. Auf der Arbeit oder zu Hause, überall wird Selbstliebe und Achtsamkeit thematisiert.

Yoga – die Mutter der körperlichen und geistigen Wellness – ist heute gefragter denn je. Deshalb dachten wir, wir wollen euch ermutigen, euch um euer Wohl zu kümmern und euch einige der faszinierendsten Yogis Berlins näher bringen. Ihr Fachwissen über die Yogaszene gibt euch einen Einblick, welches Yoga-Studio ihr zur Abwechslung besuchen könnt und wem ihr online folgen solltet, um weitere Denkanstöße über die Meditationspraxis und die damit verbundene Denkweise zu bekommen.

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So stellen wir euch in diesem Artikel eine Bandbreite an Yogalehrern vor, da wir wissen, dass das große Angebot in Berlin einen manchmal etwas einschüchtern kann. Jeder Lehrer hat seinen eigenen Methoden und oft weiß man vorher nicht, ob sie zu einem passen. Umso praktischer ist dafür eine Mitgliedschaft mit Urban Sports Club, da ihr somit verschiedene Lehrer ausprobieren könnt, um den zu finden, mit dem ihr euch wohl fühlt. Falls ihr etwas neues ausprobieren wollt, könnt ihr auch immer wieder switchen und seit dank eurer Mitgliedschaft keinem Studio verpflichtet.

 

Ulrike Schäfer

 

Ulrike ist 2005 nach Berlin gezogen um Geisteswissenschaften zu studieren, Sport war damals noch nicht in ihrem Fokus. Doch während ihres Neustarts in Berlin hat sie Yoga für sich entdeckt. Obwohl sie sich viele Jahre als Kopfmenschen wahr nahm, konnte sie diese Rolle ablegen und sich auf ihre Yoga-Praxis einlassen. Seitdem sind viele Jahre, aufregende Reisen und 800 Stunden intensives Yoga-Training ins Land gezogen. Heute leitet sie die Redaktion des beliebten Yoga-Blogs Fuck Lucky Go Happy von Rebecca Randak (den müsst ihr gelesen haben!) und unterrichtet regelmäßig Jivamukti Yoga bei Peace Yoga Berlin.

Ihre Empfehlung? Dania Schumann. Dania ist eine Expertin der Yoga-Praxis, der ganzheitlichen Ernährung und Ayurveda. Sie arbeitet als Ernährungswissenschaftlerin sowie als Ayurveda-Therapeutin in Berlin und unterrichtet Yoga bei Yogibar.

 

Foto: Lydia Hersberger

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Michaela Aue

 

Michaela hat viele eigene Projekte in die Yoga-Welt gesetzt, die alle zu einer wichtigen Quelle an Informationen über Yoga, Meditation und Achtsamkeit zusammenwachsen. Zusammen mit ihrer Freundin moderiert sie den „holistic living“ Podcast The Kyōō. Dabei vermitteln die beiden in spannenden Experteninterviews wichtiges Wissen rund um Wellness und ganzheitlicher Ernährung. Darüber hinaus lehrt sie über Instagram hilfreiche Meditationsübungen und regt ihre Abonnenten zu mehrwöchigen, herausfordernden Meditations-Challenges an.

Ihre Empfehlung? Kai Hill. Kai ist ein leidenschaftlicher Yogi und unterrichtet Yoga-Enthusiasten auf der ganzen Welt. Als echter Berliner pflegt er seine Wurzeln und gründete damit den Yoga Tribe in Mitte, sein eigenes Studio.

 

Foto: Alicia Kassebohm

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Eva Kaczor

 

Eva hat ein Diplom in Psychologie und nutzt es anderen Menschen dabei zu helfen, ihr gesamtes körperliches und geistiges Potenzial auszuschöpfen. Zu ihrer Practive gehören unter anderem Vinyasa und Yin Yoga, sowie Meditation und Atmenarbeit. Jeden Montag und Mittwochabend bietet sie ihr Detox Yoga Workout. Außerdem ist sie in der Szene für ihre Yogis On Sound Sessions bekannt, die Deep House Musik und Asanas vereinen. Sehr beliebt ist auch ihre internationale Veranstaltungsreihe Psychedelic Breath. Sie reist damit um die ganze Welt, um ihre Atemarbeit auf Festivals und Konferenzen mit Gleichgesinnten zu teilen.

Ihre Empfehlung? Stephy. Sie unterrichtet Vinyasa und Yin-Yoga am yogafürdich in Schöneberg und führt euch dort in ihre eigene Achtsamkeitspraxis ein, während sie euch gleichzeitig als Anti-Stress-Coach weiterhelfen kann.

 

 

Foto: Tina Groh

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Ditte Kotzian

 

Ditte ist teil eines kreativen Kollektivs mit dem derzeitigen Fokus auf ein tantrisches Hatha-Yoga Projekt. Dabei möchte sie die Yoga Praxis mit Urban Ambient Sounds, Elektro Klängen und traditionellen Sanskrit-Mantren verbinden. “Der Sound hilft, dass die Themen der Klasse nicht nur theoretisch erfasst werden, sondern sich ebenfalls von Innen entfalten”. Dieses Projekt unterrichtet sie im Sunyoga Berlin-Friedrichshain und freut sich immer über Neuankömmlinge!

Ihre Empfehlungen? Nehmt unbedingt mal eine Yogastunde bei Nico, dem Yogi ihres Vertrauens bei Dharma Yoga Berlin!  Wenn Ditte nicht zu Hause praktiziert, dann geht sie zu Sunyoga Berlin. Sie würde darüber hinaus immer ein Yogastudio empfehlen, welches auf dem Weg oder in der Nähe vom Wohn- oder Arbeitsweg liegt. Denn dann lässt sich das regelmäßige praktizieren einfacher umsetzen. Alles an Angeboten die es im Umkreis gibt also unbedingt ausprobieren! Und bei den Lehrern bleiben, bei denen man sich wohl fühlt. Workshops besuchen und Retreats mitmachen, um dann auch mal andere Impulse zu bekommen.

 

Foto: Fotostudio Monbijou

 

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Kevin Junk

 

Kevin ist freier Autor aus Berlin, der Achtsamkeit mit digitaler Kommunikation verbindet. Er meistert die Hektik des Berliner Stadtlebens, indem er regelmäßig Yoga praktiziert. Nachdem er seine Ausbildung bei This is Yoga abgeschlossen hat, gibt er nun private Klassen. Gleichzeitig beschäftigt Kevin die Frage, ob weiße Menschen überhaupt Yoga unterrichten können und hinterfragt dabei die Praxis im Zusammenhang mit cultural appropriation. Neben der körperlichen Perspektive ist ihm Meditation im Zusammenhang mit seiner Yoga-Praxis sehr wichtig, sonst wäre es für ihn nur Sport mit Sanskrit-Begriffen. “Körper und Geist sind für mich Ausdruck des Lebens, die in Einklang miteinander stehen und durch Yoga habe ich einen Weg gefunden beides zu kultivieren.”

Seine Empfehlung? Caroline von NOMNOMYOGA. Sie unterrichtet Vinyasa- und Yin-Yoga in Berlin Prenzlauerberg. Ihre kleinen Gruppen von 8 Personen ermöglichen es dir, eine engere Verbindung zwischen dir und der Yoga-Praxis herzustellen.

 

Foto: Kevin Junk

 

Wir hoffen, wir konnten euch mit den wunderbaren Yogis inspirieren, die wir für euch interviewt haben. So könnt ihr vielleicht bald selbst eure Yoga-Reise beginnen. Da dies ein kostspieliges Hobby sein kann, spart ihr mit einer monatlichen Mitgliedschaft im Urban Sports Club und könnt zusätzlich in der Zwischenzeit auch andere Sportarten ausprobieren. Für die tägliche Meditation bietet außerdem Urban Sports eine besondere Kooperation an. Seit ein paar Monaten könnt ihr nun auch die Meditationsapp Headspace mit der Urban Sports Club Mitgliedschaft kostenfrei nutzen. Viel Entspannung dabei!

Read this article in English.

Franziska
by
on September 19th, 2019
updated on September 23rd, 2019
in Wellness