Bleibt dran für ein weiteres Fotoset für den Colors of Pride Kiki Ball von Gina Angels und Papi 007, das in Kürze folgen wird…
Bleibt dran für ein weiteres Fotoset für den Colors of Pride Kiki Ball von Gina Angels und Papi 007, das in Kürze folgen wird…
Die Berliner Ballroom-Szene hat in den letzten Monaten etwas auf die Beine gestellt, das am vergangenen Wochenende endlich Wirklichkeit geworden ist. Mit der Veranstaltung “10s Across the Board: A Ballroom Showdown for the Trophy” brachte die lokale Szene ein neues Format auf die Bühne des Theaters des Westens, das es so in Berlin noch nie gegeben hat. Es bietet eine Alternative zu den klassischen Balls mit ihren Wettbewerben und Battles auf dem Laufsteg und hebt den Ballroom aus dem Untergrund ins Rampenlicht der großen Theaterbühnen der Stadt.
Zwei Ballroom-Legenden stehen hinter diesem Spektakel: Mother Leo aus dem House of Saint Laurent und Mother Ambrosia aus dem House of Gorgeous Gucci. Sie haben sich mit Tingel Tangel – dem neuen Programm im Theater des Westens – zusammengetan, um etwas wirklich Einzigartiges und Fantastisches zu schaffen.
Berlin hat einen neuen Raum und eine neue Plattform für aufstrebende lokale Designer. Was gibt es Besseres, als sich mit der aufregendsten Modenschau während der Berlin Fashion Week in dieser Woche vorzustellen? PLATTE ist ein Projekt, das sich der nachhaltigen Unterstützung der Berliner Modeszene verschrieben hat, indem es aufstrebenden lokalen Designern und Marken Raum, Struktur und Expertise bietet. Die Macher von PLATTE sind liebe Kollegen von iHeartBerlin, die über ein Jahrzehnt an Erfahrung in diesem Bereich verfügen. Sevil Uguz ist die Gründerin von LNFA, einem Netzwerk und Modeladen für lokale Marken im Bikini Berlin, und Arne Eberle ist ein Veteran der Berliner Fashion Week und Mitbegründer des OE Magazine.
Letzte Woche hatten wir das absolute Vergnügen, den ersten IRL-Voguingball in Berlin seit dem Lockdown mit zu präsentieren. Gastgeber war der charmante David Milan, der uns bereits im vergangenen Jahr den großen Pride-Ball und den Ocean-Ball geschenkt hat, über die wir auch berichtet haben. Austragungsort war wieder einmal das Säälchen am Holzmarkt – es ist einfach der perfekte Ort für einen Ball dieser Größe!
Das Thema dieses Balls war Superhelden, was zweifellos das spezifischste und spielerischste Thema der Serie war. Natürlich gab es eine Menge klassischer Superhelden und Bösewichte wie Spiderman und Catwoman. Aber der Aufruf zur Teilnahme forderte die Leute auf, kreativ zu sein, so dass man auch Alltagshelden wie Krankenschwestern, alleinerziehende Mütter, Aktivisten sehen konnte – wir sahen dort sogar die ersten trans-Präsidentschaftskandidatin.
Da wir immer noch in einer Pandemie leben, waren die Umstände für die Veranstaltung ganz anders: Normalerweise kommen über 1000 Menschen zu diesen Bällen, aber um die aktuellen gesetzlichen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten, durften diesmal nur die Teilnehmer und einige wenige House-Mitglieder den Veranstaltungsort betreten. Die üblichen Zuschauer konnten einen professionellen Live-Stream des Balls entweder von zu Hause aus oder beim Public Viewing in Neuzeit Ost in Zusammenarbeit mit Mobile Kino verfolgen. Die vorgeschriebenen Distanzierungs- und Gesichtsmaskenregeln mussten ebenfalls eingehalten werden, was während der Aufführungen schwierig war, als die Energie der Voguers die Oberhand gewann, aber ich denke, das Publikum hat sich recht gut daran gehalten.
Es war ein großartiger Ball, mit vielen atemberaubenden Performances, großartigen internationalen Teilnehmern und einem starken Publikum. Natürlich haben wir für euch ein paar Eindrücke mitgenommen, die ihr unten genießen könnt!
Habt ihr genau so große Lust auf einen Voguing Ball während des CSD wie ich? Es gab viele Absagen in der Berliner Ballroom-Szene, doch der Voguing Ball of Superheroes versucht es einmal anders! Der Ball wird von Voguing Germany organisiert und wird für euch als ganzheitliches Erlebnis vor Ort über eine große Leinwand und per Livestream erlebbar gemacht.
Am Samstag versammelte sich die Berliner Ballroom-Szene zu einem ganz besonderen Wohltätigkeitsball, der vom wunderbaren David Angels Milan und Oliver Jopke ausgerichtet wurde. Nach seinem super bunten Pride Ball im Juli war dies erst sein zweiter Event hier in Berlin, aber ein gewaltiger mit rund 1000 Gästen! Das Thema des Abends war der Ozean. In einer Zeit des Klimabewusstseins war es eine ergreifende Geste für dieses wichtige Ökosystem. Aber es war nicht nur eine Geste: alle Einnahmen an der Tür wurden vollständig der Organisation Ocean Now gespendet, die sich für den Schutz und die Erholung der Ozeane einsetzt. Wir hörten, dass es die stolze Summe von 4.800 EUR war, die zu diesem Zweck zusammengekommen ist.
Das Thema Ozean ließ natürlich viele Voguer mit ihren besten ozeanischen Outfits auf den Runway treten – wir sahen Meerjungfrauen in Netzstrümpfen, Pinguinen, Seestern, viele schimmernde Schuppen und fließende blaue Stoffe. Die Fotografen des fabelhaften Tush Magazins waren im Haus, da sie Medienpartner der Veranstaltung waren, und sie hatten eine ganze Menge zu fotografieren mit all diesen verrückten Looks. Die Gewinner jeder Kategorie nahmen nicht nur ihre Trophäen mit nach Hause, sondern auch die neueste Ausgabe von Tush sowie Goodies der Sponsoren Bumble BFF, Weekday und The Moxy.
Wenn du mehr über die verschiedenen Kategorien und Regeln der Balls erfahren möchtest, solltest du dir unseren aktuellen Ballroom Guide ansehen, den wir mit einigen Mitgliedern aus dem House of Angels fotografiert haben. Nachfolgend findet ihr unsere Fotos und GIFs vom Ocean Ball. Viel Spaß!
Wenn du dich fragst, wann der nächste Ball stattfindet, schau dir unsere Eventseite an und suche nach dem Black Magic Ball bei Gorki.
Die Ballroom Szene in Berlin ist dieses Jahr wirklich on fire. Noch nie gab es so viele Balls wie zur Zeit, gefühlt alle zwei Wochen wird ein neuer angekündigt. Es ist überaus spannend zu beobachten, wie die junge Generation aufsteigt und ihr eigenes Ding macht. Kiki Balls, Kollaborationen, Workshops. Noch nie war der Einstieg in die Szene so leicht und vielseitig.
Beim letzten Ball von David vom House of Milan hatten wir so viel Spaß, dass wir uns im Nachhinein mit ihm zusammengesetzt haben, um ihn bei seinem neuen Ball zu unterstützen. Dieser findet schon diesen Samstag statt: Voguing for the Ocean heißt er – und das bedeutet zum einen ozeanische Outfits, zum anderen werden beim Einlass Spenden gesammelt für Ocean Now, einer Charity die sich für den Schutz dieses wichtigen Ökosystems einsetzt.
Wir werden an der Seite vom Tush Magazin die Veranstaltung medial begleiten. Wir haben uns auch im Vorfeld mit Mother Zueira, David, Shayne und Gina vom Kiki House of Angels getroffen um ein paar der signifikantesten Voguing Moves als GIFs festzuhalten und euch somit auf den Ball am Samstag einzustimmen. Im englischen Teil findet ihr auch eine Art Glossar der ganzen Ballroom Kategorien und Gender. Viel Spaß damit!
Die Ballroom Szene hat meine Faszination für die Subkulturen des Berliner Nachtlebens neu entfacht. Ich bin so glücklich, dass es dort im Moment wieder viel Bewegung gibt, mit regelmäßigeren Balls und vielen Voguing Workshops. Wenn du nicht weißt, wovon zum Teufel ich rede, kannst du dich über die Ballroom Culture und Voguing in frühere Artikel von uns hier und hier belesen.
Am vergangenen Freitag veranstaltete der wunderbare David Milan vom House of Milan seinen allerersten Ball hier in Berlin im Säälchen im Rahmen der Pride Week und mit tatkräftiger Unterstützung von Coca-Cola und Eastpak. Es war ein großartiges Spektakel, das alle Farben des Regenbogens (wörtlich und metaphorisch) unter einem Dach vereinte. Der Runway war in dieser Nacht on Fire mit einigen der besten Outfits und Performances, die ich seit einiger Zeit gesehen habe. Ich liebe es einfach, wie die regulären Outfit-Regeln der Berliner Clubszene völlig auf den Kopf gestellt werden, denn die Leute hier gehen stilistisch eher auf mutig, farbenfroh, extravagant und camp, anstatt sich auf den trendigen, sportlichen, schwarz-in-schwarz Look einschränken zu lassen. Für mich sind die Voguer die coolsten Menschen, die ich mir vorstellen kann, aber gleichzeitig heißen sie alle Arten von Menschen willkommen, so dass man bei ihnen ein sehr gemischtes Publik sieht, welches unterschiedliche Identitäten, Kulturen und Körperformen umfasst.
Die Gäste des Pride Balles waren da keine Ausnahme, so viel Schönheit, dass meine Kamera nicht glücklicher hätte sein können. Natürlich habe ich Unmengen an Fotos gemacht und die wahrscheinlich größte Serie von animierten GIFs erstellt, die ich je für eine Veranstaltung gemacht habe. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Ball (der am 23. August im Schwuz stattfindet) und freue mich auch auf mehr Bewegung in der Berliner Ballroom Szene.
Vor über 50 Jahren aus der queeren Black- und Latin-Underground-Kultur New Yorks stammend, dauerte es erstaunlich lange, bis die Ball Culture im guten alten Berlin angekommen war. Dank dem berühmten Dokumentarfilm Paris Is Burning und – ja, vielleicht auch wegen diesem einen Madonnenlied – ist die Ballroom Community und insbesondere eine ihrer Disziplinen – Voguing – aus der Subkultur in den Mainstream aufgestiegen und hat das Konzept auch in viele Großstädte in der Welt gebracht. Erfahrt mehr über die Geschichte des Voguings in einer unserer älteren Beiträge zum Thema.
In Berlin hat eines der großen unabhängigen Theater die lokale Ball Culture angenommen und auf seine Bühne eingeladen. Gemeinsam mit der Berlin Ballroom Community gelingt es dem Hebbel Am Ufer, die intime Welt der Ballrooms mit der extrovertierten Welt der Performance-Kunst erfolgreich zu verschmelzen. Es ist ein fantastisches Spektakel, das einem breiteren Publikum einen Einblick in eine ansonsten recht private Welt ermöglicht und Leute, die neugierig auf Voguing sind, ermutigt, einem House beizutreten oder gar ein neues zu gründen. Berlin hat bereits ein paar “Houses”, so nennt man eine Gruppe von Voguern, die eine fabelhafte kleine Familie bilden.
Am vergangenen Samstag hatten wir die Chance, dem Opulence Ball im HAU2 beizuwohnen und wir würden natürlich nicht die Gelegenheit verpassen, ein paar Fotos und animierte GIFs zu machen. Geniesst die Show!
Auch wenn es in Berlin noch viele Ballsäle gibt aus alten preußischen Zeiten: Klassische Bälle finden da kaum noch statt. Letzten Freitag wurden wir allerdings gelehrt was hinter dem Wort Ball noch alles stecken kann.
Beim Incrediball von Berlin Voguing Out ging es nicht darum besonders hübsch auszusehen. Die krassesten Voguing-Tänzer aus ganz Deutschland und Europa battelten um heißgeliebte Trophäen. Initiert wurde dieses besondere Voguing-Festival vom House of Melody. Angeführt von der einzigartigen Georgina Leo Melody bringt das House of Melody den Zauber des Voguings zu uns nach Berlin.
Als kleinen Einblick in diese einzigartige Subkultur haben wir euch ein paar schöne Fotos vom Incrediball mitgebracht. Viel Spaß.