Berlin Heartbeats: Geschichten einer wilden Zeit

Berlin Heartbeats: Geschichten einer wilden Zeit

Foto: Philipp von Recklinghausen / bobsairport

In seiner jüngsten Geschichte kann man in Berlin zu zwei Zeitpunkten von einer “wilden Phase” sprechen. Zum einen waren das die Goldenen Zwanziger, in der Berlin weltweit als ein Schmelztiegel der Musik- und Bühnenkultur bekannt war – besonders für sein ausschweifendes Nachtleben. Die zweite Phase ist die Postwendezeit, also die Zeit nach der Wiedervereinigung, in der Berlin aufblühte und über etwa zwei Jahrzehnte hin zu der weltweit angesagten und beliebten Großstadt geworden ist, wie wir sie heute kennen und lieben. Das neue Buch “Berlin Heartbeats” beschäftigt sich mit genau dieser Phase und dokumentiert eindrucksvoll die Entwicklung der Stadt, angefangen mit den trostlosen Brachen und verwahrlosten Industriegebieten nach dem Mauerfall, in denen sich eine kreative Szene ansiedelte, die sich über verschiedene subkulturelle Strömungen zum Aushängeschild der Stadt avancierten. Mittlerweile ist Berlin wieder für sein ausschweifenden Nachtleben bekannt, so wie es in den 20ern schon war, doch diesmal natürlich in ganz anderer Form. Aber es scheint so, als würde sich die Stadt immer wieder dorthin orientieren. Schauen wir, was die Zukunft bringt!

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Ein Wisch nach Links oder Rechts – Körperscham und Tinder in Berlin

Ein Wisch nach Links oder Rechts – Körperscham und Tinder in Berlin

Jeder Mensch hat eine eigene Sichtweise auf den eigenen Körper. Und oft ist diese Sichtweise vollkommen konträr zu dem, was andere Menschen in uns sehen. Ein neuer Liebhaber kann deine Nase total sexy finden, ohne zu wissen, dass du dich deine halbe Kindheit für sie geschämt hast.

Bei der Bildauswahl beim Online-Dating, wie bei Tinder, sind wir noch viel extremer von unserer verzerrten Sichtweise beeinflusst. Auf einmal ist der Blick auf die eigenen Makel 100 Mal kritischer. Diesen Aspekt der Selbstzerfleischung fand meine Freundin und Fotografin Eylül Aslan besonders interessant.

In einem einzigartigen Foto-Projekt traf sie über Tinder 40 Männer und fragte sie nach ihren liebsten und ihren angeblich hässlichsten Körperstellen. Danach sollten die Männer Eylül die gleichen Fragen stellen. Die Antworten sind jetzt in einem subtil erotischem Fotobuch zusammengefasst. Trompe L’oeil heißt das Buch angelegt an der Idee der Illusion und Täuschung des Auges in der Malerei.

Diesen Donnerstag findet der Buchlaunch in der Blogfabrik statt. Kommt vorbei und schaut euch dort das Buch live und in Haut-Farbe an. Mehr Bilder aus dem Buch nach dem Klick.

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Diese Berlinern haben Außergewöhnlich Progressive Lebensstile

Diese Berlinern haben Außergewöhnlich Progressive Lebensstile

Das neue Buch Einfach Leben von Lina Jachmann ist ein Lifestyle Guide nicht nur für all diejenigen, die sich für Minimalismus schon interessiert, aber auch für all die, die das Leben in einer einfacheren Form gerne einmal ausprobieren wollen. Die Veröffentlichung ist eine besondere Sammlung von inspirierenden Geschichten über Leute, die dank Minimalismus wirklich ein glücklicheres Leben führen. Manche von ihnen sind mit Berlin verbunden – im englischen Teil des Textes stellen wir sie euch vor! Weiterlesen…

Das Daily Portrait Berlin Buch

Das Daily Portrait Berlin Buch

Martin Gabriel Pavel hat seine besondere Fotoserie mit einem Foto von der schönen Elle in ihrer Wohnung angefangen. Diese wiederum hat dann einen Tag später M fotografiert, der daraufhin Jonathan fotografiert hat und so weiter. Manchmal waren sie ganz nackt, manchmal in Unterhose. Wenn ihr die 381 Bilder, die so entstanden sind, gerne veröffentlicht sehen würdet – der Fotograf bittet hier um Unterstützung. Mehr Infos und ein Video gibt es im Englischen Teil.

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Wie man ein unvergessliches Dinner zaubert

Wie man ein unvergessliches Dinner zaubert

Eines unserer Hauptziele hier auf dem Blog ist es, für euch Möglichkeiten aufzuzeigen, wie ihr in Berlin eine wahnsinnig gute Zeit haben könnt. Egal ob ihr hier wohnt oder zu Besuch seid, wir wollen dass ihr das Beste aus der Stadt für euch rausholt und unvergessliche Momente hier erlebt. Mit unseren Guides und Reviews geben wir euch regelmäßig Empfehlungen, was ihr hier unternehmen könnt – dank unserer Kollaboration mit Priceless® Berlin konnten wir sogar noch ein ganz neues Spektrum an einzigartigen Erlebnissen für euch auftun.

Doch was macht eine Erfahrung wirklich einzigartig und unvergesslich? Das ist nämlich gar nicht so einfach wie es klingt. Wir haben uns eine Menge Gedanken dazu gemacht, denn wir wollten selber einen “unbezahlbaren” Moment für euch erschaffen. Da jetzt die Zeit der gemütlichen Abende Zuhause und der festlichen Dinner langsam beginnt, lag es natürlich nahe etwas zum Thema Essen zu machen. Also haben wir uns mit jemandem zusammengetan, der sich mit gutem Essen auskennt: unsere Blogfabrik-Kollegin Sophia Hoffmann, die gerade erst ihr zweites Kochbuch rausgebracht hat mit dem Titel “Vegan Queens”. Zusammen mit ihr haben wir uns einen Dinner-Event der besonderen Art ausgedacht.

“Harvest Muse” war der Titel und es war weitaus mehr als nur eine gewöhnliche Dinnerparty. Für unseren Gäste hat Sophia einen sprichwörtlichen Altar mit den Früchten des Herbstes kreiert – eine wunderschöne essbare Installation, die zunächst bestaunt und fotografiert wurde, und dann mit Genuss verspeist. In einem Interview erklärt und Sophia, wie sie auf die Idee kam und welche Ratschläge sie unseren Lesern gibt um auch so ein einzigartiges Dinner zu veranstalten.

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Eine Flucht in die Natur

Eine Flucht in die Natur

Fotos: Manuel Moncayo

Es gibt solche Momente im Alltag, in denen man einfach für eine kurze Weile pausieren, tief atmen, seinen Kopf aus allen ärgerlichen und zeitraubenden Ablenkungen ziehen und einfach nur existieren will, ohne zu befürchten, dass man seinen Tagesablauf zeitlich schon wieder verkackt hat. Alles, was man braucht, ist lediglich ein paar Minuten, in denen man wirklich überlegt, was man macht und wer man geworden ist. Wie oft geht man einer solchen Pause nach, um sein Umfeld zu betrachten, um zu schätzen, was man alles hat und um festzustellen, dass die Mehrheit seiner sogenannten “Probleme” unvorstellbar unwichtig angesichts der kurzen Lebensdauer des Menschen ist? Obwohl im Alltag wortwörtlich zu pausieren nicht möglich ist, davon zu fliehen erweist sich als genauso bereichernd.

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Der Berlin-Code: Wie man die Stadt verstehen kann

Der Berlin-Code: Wie man die Stadt verstehen kann

In der Zeit, die wir entweder als Besucher oder als Einwohner in Berlin verbracht haben, wieviel Energie haben wir eigentlich darin investiert, Berlin zu entdecken und kennenzulernen? Sind wir überhaupt in der Lage, etwas Aufschlussreiches über die Stadt zu sagen, von der wir so gerne immer wieder schwärmen?

Basierend auf dieser Problematik ergibt Brenda Strohmeiers und Alexander S. Wolfs “Der Berlin-Code” einen einzigartigen Leitfaden, welcher sich an alle richtet, die nach den Grundwerten der Stadt suchen. Das Besondere am Berlin-Code ist, dass er über die üblichen Fragen “Wohin soll man zum essen bzw. trinken gehen?” hinausgeht und sich in Thematiken vertieft, mit denen man sich nicht durch eine einfache Suche auf Google auseinandersetzen kann.

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Berlin’s Nachtleben und Musikszene der 1920er

Berlin’s Nachtleben und Musikszene der 1920er

Fotos: Berlin – Sounds of an era

Die Stadt hatte ein juwelenhaftes Funkeln, besonders nachts, das es in Paris nicht gab“

Josephine Baker

Berlin in den 20ern: Mit dem aufkommenden Jazz und den kürzer werdenden Kleidern kam auch ein neues Lebensgefühl in die Stadt. Die Epoche der Weimarer Republik hat womöglich den Ton für die späteren Jahre der Stadt, bis ins Heute geprägt – inklusive wildem Tanzen, lauter music und freiem Geist.

Die Stadt in Glanz und Gloria, mit den Schrecken des Krieges und der sich immer wandelnden kulturellen Szene hat einige interessante musikalische Zeitzeugen hinterlassen. Das Buch „Berlin – Sounds of an era“ lässt all diese Zeitzeugen auf 176 Seiten zu Wort kommen – in Form von Musikstücken, Fotografien und Berichten. Seht ein paar Eindrücke nach dem Klick. Weiterlesen…