Polnischer Lifestyle in Berlin

Polnischer Lifestyle in Berlin

“Doublefaced No. 21”, Foto: Sebastian Bieniek

Berlin ist eine Puzzlestadt, ein Mosaik aus Mengen und Möglichkeiten. Die charmante Charakteristik und unverkennbare Andersartigkeit Berlins wird von all den verschiedenen Menschen, die hier wohnen geformt. Ein Berlin ohne die kulturelle Vielfalt ist nicht nur schwer vorstellbar – es wäre schlichtweg nicht so interessant. Die Bewohner Berlins bilden ein farbenfrohes Kaleidoskop ethnischer Elemente, das das Stadtbild Berlins trägt.

Wir wollen einen näheren Blick werfen auf all die Möglichkeiten und Wege, die Stadt zu erleben und präsentieren euch heute: Den polnischen Lifestyle in Berlin.

In unserer letzten Ausgabe haben wir euch vom türkischen Lifestyle in der Hauptstadt erzählt. Dieses Mal wollen wir die wunderbaren polnischen Möglichkeiten eure Tage in Berlin zu verbringen nahe bringen. Von Pieroggen zu polnischer Mode: Deutschland und Polen verbindet eine Menge Geschichte die bis ins Heute andauert. Seht unsere kleine Auswahl im englischen Teil des Artikels.

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Ein Hoch auf die Schönheit des Mannes

Ein Hoch auf die Schönheit des Mannes

Foto: Jean-Baptiste Huong

Für die längste Zeit war die Schönheit des menschlichen Körpers in der Kunst und künstlerischen Fotografie irgendwie ein Taboo. Für die Alten Meister war es das natürlichste der Welt, doch in unserer Zeit ist es als kommerziell verschrien und zählt nicht als Kunst. Kunst darf nicht gefällig sein, geschweige denn schön im klassischen Sinne. Das ist eher was für die Werbung, oder im Falle der menschlichen Physik: Erotik.

Es ist eigentlich eine Schande, denn der menschliche Körper ist so geeignet als Subjekt der Kunst wie jeder andere, und das nicht nur in abstrakter oder dokumentarischer Form. Dabei ist es doch erfreulich zu beobachten, dass die Kunstwelt sich langsam aber sicher von diesem Klischee verabschiedet. Mehr Künstler experimentieren mit Nacktheit, Sex, ja sogar Pornography. Und sogar die Galerien nehmen das ganze auf. Jetzt sind Künstler, die schöne Körper fotografieren nicht mehr nur als “Fotografen” abgestempelt, sondern der Titel Künstler bleibt ihnen erhalten. Ich finde das eine durchaus positive Entwicklung und finde das sollte man wertschätzen.

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Großartige Unabhängige Bücherläden in Berlin

Großartige Unabhängige Bücherläden in Berlin

Foto: Alicia Kassebohm

Wir alle wissen um die Schönheit eines guten Buches. Der Luxus, sich im geschriebenen Wort zu verlieren ist unvergleichlich. Wir haben euch von Berlins Leseliste erzählt. Jetzt ist es Zeit, einen Blick darauf zu werfen, wo man diese Bücher unter anderem bekommen kann.

Es gibt über 285 Buchläden in Berlin. Jeder in seiner eigenen Ästhetik. Manche sind größer, manche kleiner, alle sind gut. Ein paar der Läden haben allerdings solch eine besondere Atmosphäre dass es wert ist, sie euch zu zeigen. Seht 12 unserer liebsten Buchläden Berlins im englischen Teil des Artikels.

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Als Berlin eine Metropole wurde

Als Berlin eine Metropole wurde

Mehringplatz , Foto: Robert Prager, 1894

Es war einmal vor langer Zeit, da war Berlin königliche Residenzstadt, eine Zeit preußischen Glanzes. Im 19. Jahrhundert veränderte sich die Stadt mit der Industrialisierung und wurde danach die Hauptstadt des wilhelminischen Kaiserreiches. Die Fotografien aus dieser Zeit dokumentieren eine Stadt im Wandel, sie zeigen Berlins Entwicklung zu einer Metropole.

Miriam Paeslack hat einen Bildband zusammengestellt, der voller Fotografie-Schätze ist, die den Wandel der Stadt zeigen. Ihr Bildband „Berlin im 19. Jahrhundert: Frühe Photographien 1850-1914“ wurde im Schirmer/Mosel Verlag rausgegeben.

Ein paar Fotos vorab zum Bewundern gibt es direkt nach dem Klick.

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Eine Berlin-Leseliste

Eine Berlin-Leseliste

Foto: oh_hedwig

Erst kürzlich sprachen wir von Berlins berühmten Exil-Schriftstellern. Heute geht es zur Sache: Wir präsentieren euch eine Liste an Büchern, die in Berlin spielen und sich um die Hauptstadt drehen. Ein paar der berühmten, nach Berlin ausgewanderten Autoren finden sich hier auch wieder. Wir haben uns auf Bücher konzentriert, die es auf Deutsch und Englisch zu lesen gibt. Hier sind zehn Bücher, die ihr euch unter die Nase halten solltet. Im englischen Teil des Artikels mit Links zu den englischen Versionen der Bücher.

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Gender as a Spectrum

Gender as a Spectrum

Fotos: Joseph Wolfgang Ohlert

Gender, Identität und Selbstausdruck sind sehr empfindliche, intime Lebensthemen.

Das wahrhaftige Kaleidoskop menschlicher Identitäten, Facetten oder Präferenzen ist so vielfältig wie es Menschen auf diesem Planeten gibt. Jenseits der Schwarz-Weiß-Welt gibt es eine ganze Spanne von Farben, die das Leben erst interessant machen. Und doch wollen wir bei aller Diversität das Gleiche: Anerkennung. Anerkennung dafür, wer wir sind und was wir fühlen.

Um besagte Anerkennung zu erhalten, ist Sichtbarkeit unerlässlich.

„Gender geht jeden etwas an und ist Teil einer jeden Identität“ sagt Joseph Wolfgang Ohlert, Autor des neu erschienenen Buches „Gender as a Spectrum“.

Der Fotograf hat zusammen mit Entertainerin, Künstlerin und Transgender-Aktivistin Kaey Menschen aus Berlin und verschiedenen Orten der Welt porträtiert. Alle sind eine Facette des Kaleidoskops, bewegen sich auf der Skala zwischen der Gender-Polarität. Über zwei Jahre hat Ohlert mit Kaey an dem Buch gearbeitet, hat Menschen auf eine authentische, nahe Weise eingefangen, die nicht nur roh sondern auch rar ist. Während Ohlert die Fotografien anfertigte, widmete sich Kaey dem Interviewen der Porträtierten. So kann der Leser auf über 200 Seiten die Menschen, ihr persönliches Selbstverständnis und Selbstdefinition, ihre Ansichten und Wünsche noch besser kennenlernen.

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Berliner Tattoo Meister: Myra Brodsky

Berliner Tattoo Meister: Myra Brodsky

Berlin ist eine Sammelstelle und Zentrum vieler kreativer Szenen, auch talentierte Tätowierer sind keine Seltenheit und zahlreich zu finden. Ganz vorne mit dabei ist Myra Brodsky, die kurz vor der Veröffentlichung ihres ersten Buches steht. Myra lebt und arbeitet derzeit in Berlin und ist eher zufällig zum Tätowieren gekommen, während sie Visuelle Kommunikation studierte.

Nachdem sie ihre erste Maschine 2008 geschenkt bekam, tätowierte sie zu erst sich selbst und Freunde und entwickelte in den folgenden vier Jahren ihren ganz eigenen Stil: Old school kombiniert mit einem New School Einfluss, Details aus Barok, Renaissance, der viktorianischen Ära und Rokoko. In den vergangenen 7 Jahren hat Myra hunderte Tattoos gestochen – von freihändigen Meisterwerken mit Einhörnern, Meerjungfrauen, Magiern bis hin zu Ganzkörperteilen und Schmetterlinge. Mehr von ihrer Arbeit und Details zu ihrer Buchveröffentlichung gibt es nach dem Sprung… Weiterlesen…

Die Berlinerin: Eine Porträt Serie

Die Berlinerin: Eine Porträt Serie

Fotos: Ashkan Sahihi

„Berlin wird immer im Auge behalten.“

Die Seele einer Stadt liegt zu Teilen in den Menschen, die sie bewohnen. Das Stadtbild besteht aus den Gesichtern der Straßen. Schauen wir aber genauer hin, fragen wir uns: Wer ist Berlin?

Einen Teil der Antwort hat Fotograf Ashkan Sahihi. Die Hauptstadt hat viele Gesichter, so viel ist klar. So viele, dass Sahihi über dreihundert von ihnen porträtiert hat.

Die 375 Porträts der Berlinerinnen sind Teil der Serie „Die Berlinerin – Das Porträt einer Stadt“, die in mehreren Ausstellungen in Berlin gezeigt wurden. Außerdem sind die Fotografien als Buch erschienen beim Distanz-Verlag. Auf 848 Seiten bekommen Interessierte einen Eindruck von der Hauptstadt, der jenseits von Fremdzuschreibungen liegt. Seht einen Vorgeschmack nach dem Klick.

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Die andere Seite des Berliner Nachtlebens

Die andere Seite des Berliner Nachtlebens

Fotos: Christian Reister

Wenn wir an Berlins Nachtleben denken, dann denken wir an Techno Clubs, Hipster Partys und lange Schlangen an Burger Joints. Doch so groß wie Berlin ist, so viele Parallelwelten gibt es, zu denen unsereins kaum Zugang hat. Versteckte Stripclubs, Privatpartys, alte Ballhäuser, Kneipen, ungewohnte Orte und Menschen. Aber so komisch die von uns auch sind, so komisch sind auch wir für die.

Der Fotograf Christian Reister hat ein paar dieser vielen anderen Seiten von Berlins Nachtleben in seinem Fotoband Alle Katzen Grau eingefangen. Durch seine Linse hindurch führt er uns auf eine Reise durch Nacht an Orte, die so fremd erscheinen, aber dennoch in derselben Stadt sind, die wir so gut kennen. Fernab von den hippen Clubs, überfüllten Bars und bekannten Partymeilen. Eine Welt jenseits der Jugendkultur, weit weg von Technopartys und über jegliche Grenzen hinaus. Das Buch ist in einer schönen limitierten Edition von 200 erhältlich. Nach dem Klick gibt es einen Vorgeschmack.

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Berlin tanzt in Clärchens Ballhaus – 100 Jahre Vergnügen

Berlin tanzt in Clärchens Ballhaus – 100 Jahre Vergnügen

Foto: Clärchens Ballhaus

Wir lieben das Clärchens Ballhaus! Hier kann man zu jeder Jahreszeit leckeres Essen genießen und hat dabei eine große Auswahl – von leichten Suppen und Salaten, bis zu typisch deutschen Buletten oder auch eine der schmackhaften Pizzen – hier hat man die Qual der Wahl. Im Sommer genießt man sein Bier draußen im Biergarten, in einem geheimnisvollen Ambiente zwischen alten Gemäuern, denen man die vielen Jahre ansieht. Im Winter geht`s rein zum Speisen und zu unterschiedlichen Veranstaltungen in den berühmten Spiegelsaal – ein wunderschöner bejahrter Saal, verziert, wie der Name schon erahnen lässt, mit vielen Spiegeln rundherum.

Das Clärchens ist aber auch ein Ort der Tanzenden – es wird täglich das Tanzbein geschwungen und man kann in Kursen wie Standard, Salsa oder Tango auch selber aktiv werden.

Da das Haus so offensichtlich zu den älteren Gebäude unserer Stadt gehört (es gilt als eines der letzten erhaltenen Ballhäuser Berlins und wurde 1913 von der Familie Bühler gegründet) wollten wir mehr darüber erfahren und sind dabei auf das tolle Buch Berlin tanzt in Clärchens Ballhaus: 100 Jahre Vergnügen – eine Kulturgeschichte gestoßen. Das im Nicolai Verlag erschienene Buch ist von Marion Kiesow liebevoll verfasst und gestaltet worden. Hier wird die komplette Geschichte des Ballhauses behandelt, von ihren Anfängen bis in die heutige Zeit – und das alles mit wundervollen alten Fotografien, die einen nur begeistern können. Der Autorin merkt man die Leidenschaft und das Interesse an – und auch nachdem das Buch fertig ist, ist Marion Kiesow es noch nicht – sie bietet spannende Führungen an, bei denen man die Geschichte vor Ort erleben kann. Es gibt die Führung durch das Ballhaus mit anschließendem Kaffee & Kuchen und neuerdings auch in Kombination mit einem Streifzug durch die Auguststr., die viele Geschichten zu erzählen hat. Die Führungen finden je nach Verfügbarkeit des Saales sonntags statt.

Nach dem Klick stellen wir euch einige Bilder aus dem Buch vor und zeigen euch ein Video, das nach der Wende gedreht wurde und in dem man Clärchens Geschichte in auch bewegter Form anschauen kann.

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