Clubkultur: Die Neue Nightlife Doku tourt durch Berliner Clubs

Clubkultur: Die Neue Nightlife Doku tourt durch Berliner Clubs

Wenn wir schon nicht in Berliner Clubs tanzen können, können wir wenigstens eine Dokumentation über das Clubbing dort sehen, oder? Mit den Corona-Bestimmungen ist es wirklich schwierig geworden, einen Club zu betreiben und das bedroht die eine Sache, die Berlin in den letzten paar Jahrzehnten weltweit bekannt gemacht hat. Während alles wieder offen ist nach dem endlosen Lockdown, sind Clubs immer noch die eine Art von Ort, der nicht geöffnet werden darf. Nicht, dass das nicht verständlich wäre – aber es macht es nicht besser oder fair für die Menschen dahinter.

Die neue Dokumentation Clubkultur der Filmemacherinnen Leonie Gerner und Andrea Schumacher für Hauptstadt.tv beleuchtet die Bedeutung der Berliner Clubszene mit verschiedenen Interviews mit Clubbesitzern, Nightlife-Künstlern, DJs und Musikern, aber auch Politikern und der Berliner Clubcommission. Wir bekommen auch eine Menge Filmmaterial von einigen wilden Berliner Nächten zu sehen, die uns super nostalgisch machen und sich anfühlen, als ob sie aus einer fernen Zeit Jahrzehnte in der Vergangenheit stammen.

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Boy Meets Boy: Ein neuer Film, der uns in das unbeschwerte Berlin vor der Pandemie zurückführt

Boy Meets Boy: Ein neuer Film, der uns in das unbeschwerte Berlin vor der Pandemie zurückführt

Ein neuer Trailer für den mit Spannung erwarteten Queer-Film “Boy Meets Boy” wurde vor der Weltpremiere des Films beim diesjährigen BFI Flare: London LGBTQI+ Film Festival vorgestellt. Unter der Regie von Daniel Sánchez López erleben wir eine Liebesgeschichte, die zwischen zwei Jungs auf einer Tanzfläche entflammt und sich zu einem eintägigen Abenteuer auf den Straßen Berlins entwickelt.

“Die Gegensätze in ihren Leben und Werten zwingen jeden von ihnen, sich mit seinen eigenen Wahrheiten zu konfrontieren. Boy Meets Boy ist ein abendfüllender Film über die Reise einer kurzen Begegnung: die Spuren, die ein flüchtiger Moment der Freude hinterlässt”, heißt es in der offiziellen Synopsis.

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Futur Drei – Die Realität Crashen mit einer Queeren POC-Fantasie

Futur Drei – Die Realität Crashen mit einer Queeren POC-Fantasie

Bist du jemals aus dem Kino rausgegangen und hattest das Gefühl, dass der Film in deinem Kopf immer noch läuft? Als ich letzten Samstag aus Futur Drei rauskam und mit meinen Freunden mit dem Fahrrad durch Kreuzberg fuhr, hatte ich genau dieses Gefühl.

“Futur Drei – No hard feelings ” erzählt die Geschichte von Parvis, eines jungen schwulen Mannes, der mit seinen Eltern in Hildesheim lebt. Diese sind vor seiner Geburt aus dem Iran nach Deutschland eingewandert. Während er ein sorgenfreies und halbwegs integriertes Leben führt, langweilen ihn die Partys und das Ficken mit willkürlichen Typen und er wirkt verloren.

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Behind the Tree: Die neue Streaming-Plattform aus Berlin ist wie Netflix für Arthouse Filme

Behind the Tree: Die neue Streaming-Plattform aus Berlin ist wie Netflix für Arthouse Filme

Foto: The Invisible Frame. 

Wenn ihr den Eindruck habt, dass ihr Netflix seit dem ersten Corona-Lockdown bereits dreimal komplett gesehen habt, haben wir aufregende Neuigkeiten für euch! Behind the tree ist eine neue Streaming-Plattform aus Berlin mit Arthouse- und Kurzfilmen.

Die Website bietet eine Vielzahl unabhängiger Filmgenres, darunter Dokumentar-, Horror- und Animationsfilme. Viele der Filme sind auf Deutsch, aber die meisten haben englische Untertitel. Die Website zeigt auch einige internationale Produktionen, wie den Film “The Invisible Frame”, in dem Tilda Swinton die jüngere Geschichte Berlins erforscht.

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In Berlin wächst kein Orangenbaum – Ein Film von Kida Ramadan

In Berlin wächst kein Orangenbaum – Ein Film von Kida Ramadan

Foto: Tim Rosenbohm, Port au Prince Pictures. 

Bei iHeartBerlin zeigen wir gerne verschiedene Perspektiven auf die Stadt und beweisen, dass Berlin wirklich eine Leinwand für alle möglichen Geschichten ist. “In Berlin wächst kein Orangenbaum”, das Regiedebüt von Kida Ramadan, ist ein Film, der die Straßen Kreuzbergs in einer Weise zeigt, die über die üblichen Bilder von nächtlichen Snacks und Partys hinausgeht.

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Das Visionär Film Festival bringt visionäre Filmdebuts aus aller Welt nach Berlin

Das Visionär Film Festival bringt visionäre Filmdebuts aus aller Welt nach Berlin

Liebe Filmfreunde,
Habt ihr den ganzen Sommer damit verbracht, Parasite in allen Sprachen und mit einer Überdosis an Little Women in jedem Freiluftkino der Stadt erneut zu schauen? ( Randbemerkung: ja, wir vermissen auch die Greta Gerwig aus Lady Bird) Lasst uns gar nicht erst über eure unglückliche Beziehung zu eurer brandneuen Video-on-Demand-Plattform (#sosadsohorny) sprechen. Wir wissen, dass euch der plüschige Samt des Kinositzes fehlt und ihr euch nach der romantischen Dunkelheit des Theaters und der darin eingewickelten mystischen Energie sehnt. Ihr seid wie wir: Sehnsucht nach einem neuartigen Filmereignis wie dem Pornofilmfestival, der Berlin Feminist Film Week, dem Xposed International Queer Film Festival, der Woche der Kritik und natürlich dem Goldstandard, der Berlinale.

Filmfreaks, wir haben etwas, das nur für euch ist: die vierte Ausgabe des Visionär-Filmfestivals. Ursprünglich für April geplant ( geh nach Hause, Miss Corona), wird das Festival ( vor Ort!) vom 21. bis 28. September stattfinden. Das VFF präsentiert neue Talente und bietet eine Auswahl von Filmemachern aus der ganzen Welt, die sich in ihren abendfüllenden Debütfilmen als wagemutig, originell und visionär erweisen. Da der Tag nur wenige Stunden hat, gibt es hier einen Überblick über die Filme, die man gesehen haben muss:

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Chasing Paper Birds: Ein Reise ins Vergangene Jahrzehnt in Friedrichshain

Chasing Paper Birds: Ein Reise ins Vergangene Jahrzehnt in Friedrichshain

Die Weltpremiere des Films Chasing Paper Birds wird am 17. September bei vielen ein Gefühl der Nostalgie auslösen. CPB ist ein Film, der durch und durch die Seele der 2010er Jahre in Berlin widerspiegelt. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem pulsierenden Friedrichshain und dessen Bewohnern.

Mariana Jukica, eine ehemalige Regisseurin von Musik- und Werbefilmen, hat es geschafft, das Lebensgefühl von damals bis ins kleinste Detail einzufangen. Sie weckt Erinnerungen an den gelebten Wahnsinn der Zeit vor dem banalen Berlin-Ballermann Tourismus.

Erzählt wird der Film aus drei Perspektiven. Mia, Keks und Ian, alle Ende zwanzig, Anfang dreißig befinden sich auf der Flucht vor der Realität und auf der Suche nach dem eigenen Glück.

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Berlin, Berlin: Die Kultserie und der neue Kinofilm auf Netflix

Berlin, Berlin: Die Kultserie und der neue Kinofilm auf Netflix

Frech, charmant und unverfroren 2000er – die deutsche Kultserie Berlin Berlin kehrt auf unsere Bildschirme zurück! Wer kennt sie noch? Die frisch gebackene Abiturientin Lolle und ihre tollpatschigen Lebens- und Liebesabenteuer. Für einige wird allein der Vorspann der 2000er Kultserie Kindheitserinnerungen wecken: die wilden Kamerafahrten durch Berlin, die…, das eingefangene Großstadtgefühl. Zwischen 2003 und 2007 lief die Serie auf dem öffentlich-rechtlichen Sender ARD und begeisterte über 4 Staffeln lang ein Millionen-Publikum.

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Ein niedlicher Werbespot offenbart die wahre Natur der Deutschen

Ein niedlicher Werbespot offenbart die wahre Natur der Deutschen

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Haben du dich jemals gefragt, warum den Deutschen ein gewisser Sinn für Humor fehlt? Für Humor braucht man Ironie und Übertreibung und beide Fähigkeiten sind nicht unbedingt in die deutsche DNA eingebrannt. Auch für ein paar komödiantische Effekte müssen ein paar Dinge, ab und zu ein bisschen schief gehen. Natürlich nicht katastrophal schief, wie zurzeit bei dieser Pandemie. Doch in jeder lustigen Geschichte gibt es eine richtige Menge an Missgeschicken, die eine Geschichte spannend machen.

Eines ist sicher: die Deutschen hassen es Probleme auf dem letzten Drücker zu lösen. Kein Wunder, dass sie eines der Länder mit den meisten Versicherungen und Sicherheitsmaßnahmen der Welt sind. Und diese Vorsicht macht die Deutschen sehr erfolgreich im Umgang mit großen Problemen. 

Die Berliner Werbeagentur Dojo hat diese Art des vorsichtigen Denkens in einer sehr niedlichen Fernsehwerbung nachgezeichnet. Ein Papa bringt sein Kind noch bei Tageslicht ins Bett (etwas typisch Deutsches) und liest ihm eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Doch die Geschichte erweist sich als super langweilig, weil nichts Schlimmes passiert. Die Firma, die diese Anzeige bewirbt, ist der deutsche TÜV – eine Sicherheitszertifizierungs-Unternehmen, welches bereits seit 1866 existiert. Ihr Anspruch ist: Wir sind die langweiligste Firma der Welt. Und dieses bisschen Augenzwinkern, ist das wahre Kern des deutschen Humors. 

 

 

Windowflicks: Ein Kino im eigenen Hinterhof

Windowflicks: Ein Kino im eigenen Hinterhof

Da die Kinos in Berlin höchstwahrscheinlich noch einige Monate geschlossen bleiben, scheint das Erlebnis, einen Film gemeinsam zu sehen, in weite Ferne gerückt. Aber wenn ihr nicht ins Kino gehen könnt, kann das Kino vielleicht zu euch kommen. Dies ist die Idee hinter dem neuen Projekt Windowflicks. Die Macher dahinter nutzen die Brandmauern in Hinterhöfen von Wohngebäuden als Leinwand und projizieren Filme, die das ganze Haus oder die Nachbarschaft von ihren Fenstern oder Balkonen aus genießen kann. Es ist eine so einfache Idee, den Menschen in diesen seltsamen und aufreibenden Zeiten das Vergnügen zurückzugeben, gemeinsam einen Film zu sehen.

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