Portraits einer Berliner Straße: 100 Bewohner der Eisenacher Straße in Schöneberg

Portraits einer Berliner Straße: 100 Bewohner der Eisenacher Straße in Schöneberg

In den letzten 15 Jahren haben wir hier auf iHeartBerlin so viele wunderbare Porträtserien über Berliner*innen gemacht: ob nackt, kreativ, U8-fahrend, durchs Fenster oder verliebt – es gibt sie wirklich in allen Lebenslagen zu finden und zu portraitieren.

Heute möchten wir euch eine brandneue Porträtserie mit dem Titel “Eisenacher Hundert” vorstellen, und dieses Mal hat das Konzept gleich einen doppelten Clou parat. Nicht nur, dass alle in dieser Serie porträtierten Personen in derselben Straße wohnen, sie repräsentieren auch alle unterschiedlichen Altersstufen zwischen 1 und 100. Dies könnte also die generationenübergreifendste Serie sein, die wir bisher vorgestellt haben.

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Berliner Unterstützen Menschen aus der Ukraine – Und So Könnt Auch Ihr Helfen

Berliner Unterstützen Menschen aus der Ukraine – Und So Könnt Auch Ihr Helfen

Berliner Proteste gegen den Ukraine-Krieg, von Lewin Bormann, CC BY-SA. 

Während wahrscheinlich viele von uns immer noch mit den Auswirkungen der anhaltenden Pandemie zu kämpfen haben, wurde die Welt vor einer Woche mit einem weiteren Schocker konfrontiert: Ein gewalttätiger Krieg, der näher vor unserer eigenen Haustür ist, als viele von uns je erwartet hätten. Die Menschen in der Ukraine mussten sich schon so lange mit der Aggression des unliebsamen benachbarten Autokraten auseinandersetzen, dass wir im Westen Europas diesen anhaltenden Konflikt bereits in unser Unterbewusstsein verdrängt haben. Doch nun ist er kaum noch zu übersehen und ein brutaler Weckruf für den Rest Europas, wie unbeständig die Welt ist, in der wir zu leben glauben.

Die Reaktion der Menschen in den anderen europäischen Ländern war überwältigend positiv gegenüber den Menschen in der Ukraine. Es ist rührend zu sehen, wie die Menschen nicht nur in zahllosen Freiheits- und Friedensmärschen auf dem ganzen Kontinent (auch innerhalb Russlands) massiv ihre Solidarität und ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht haben, sondern auch, wie viele Hilfe und Unterstützung in Form von Transport, Versorgung und Unterbringung für Flüchtlinge aus der Ukraine organisiert haben. Es mag ein voreingenommener Eindruck sein, aber ich kann nur hoffen, dass die Entschlossenheit und Effizienz der MENSCHEN auch mehr UNTERNEHMEN und REGIERUNGEN dazu inspirieren wird, diesem Beispiel zu folgen.

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Deutsch Integration Mal Anders: Wie man in das Leben in Berlin eintauchen kann

Deutsch Integration Mal Anders: Wie man in das Leben in Berlin eintauchen kann

Berlin wird oft als Hauptstadt der Individualisten angesehen, und wir sind jeden Tag dankbar für seine Inklusivität. Aber wie viele von uns Ausländern wissen, wird die Idee, sich in das Leben in Deutschland integrieren zu müssen, von einigen Institutionen immer noch sehr stark gepredigt, und ihre Prinzipien werden dementsprechend in speziellen Kursen gelehrt. Offensichtlich ist die westliche Denkweise, einzigartige Menschen zu perfekten (und langweiligen) Bürgern zu formen, von Natur aus fehlerhaft, und wir können es besser machen. Aber warum sollten wir nicht ein wenig lachen, während wir uns um den sozialen Wandel bemühen? Wir haben dem Integrationsprozess unseren eigenen Stempel aufgedrückt und präsentieren euch unseren iHeartBerlin Guide to German Integration, mit dem ihr endlich voll und ganz in das Leben in Berlin eintauchen könnt!

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Die Absurdesten Lebensmittel, die man in deutschen Supermärkten finden kann

Die Absurdesten Lebensmittel, die man in deutschen Supermärkten finden kann

Illustrationen: Berk Karaoglu. 

Wir alle wissen, dass die Deutschen ihre Macken haben – in der Vergangenheit haben wir über ihre Besessenheit von Bürokratie, ihre sprachliche Vorliebe für die Wurst und ihren einzigartigen Sinn für Humor geschrieben, neben vielen anderen fesselnden Themen. Diesmal begeben wir uns in das seltsame Reich der deutschen Essenserfindungen: Dinge, die man leicht in einem deutschen Supermarkt finden kann, aber eigentlich würde es lieber nicht machen. Eine Warnung: Dieser Artikel fällt nicht wirklich in die NSFW-Kategorie, aber ihr solltet ihn wahrscheinlich um die Mittagszeit vermeiden.

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5 Dinge in Berlin, die von der Pandemie nicht betroffen waren

5 Dinge in Berlin, die von der Pandemie nicht betroffen waren

Illustrationen: Berk Karaoglu. 

Mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie scheint es, als ob wir in fast jedem einzelnen Aspekt unseres Lebens Spuren davon finden können. Ob bei der Arbeit, in der Freizeit oder in der Gesellschaft – die Chancen stehen gut, dass ihr euch mehrfach umstellen musstet, und das Tragen einer Maske war nur der Anfang. Aber hier in Berlin gibt es mindestens fünf Dinge, die während der wütenden Pandemie unverändert geblieben sind.

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Eine Andere Art der Self-Care

Eine Andere Art der Self-Care

Wenn wir in den letzten 1,5 Jahren etwas gelernt haben, dann, dass wir uns unserer eigenen psychischen Gesundheit und unseres Wohlbefindens stärker als je zuvor bewusst sein müssen. Self-Care war natürlich schon vor der Pandemie ein Thema, aber durch den psychischen Stress und die Isolation, die viele von uns durchgemacht haben, hat es während der Pandemie sicherlich ein größeres Publikum erreicht.

Aber natürlich ist Self-Care eine sehr subjektive Praxis und jeder hat ein anderes Verständnis davon. Ob man nun inspirierende Zitate auf Instagram teilt, Yogakurse besucht oder sich die Zeit nimmt, ein gesundes Abendessen zu kochen – Selbstfürsorge hat so viele Gesichter. Meine persönliche Version von Selbstfürsorge besteht darin, ein langes Bad mit grünem Licht zu nehmen, während ich von Wanderungen im tropischen Dschungel träume, und manchmal lade ich mich selbst zu einem Brunch ein. Auf der anderen Seite haben wir diese Autorin, die als Form der Self-Care an Orgien teilnimmt. Na ja, jedem das Seine, nicht wahr?

Unsere Kollegin Sophia Halamoda, mit der wir das fabelhafte Buch Like A Berliner herausgegeben haben, hat einen bezaubernden Comic über ihre eigene Selbstfürsorge-Routine herausgebracht, und sagen wir mal so, es ist wirklich eine andere Art… Aber seht selbst!

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We Sing For You: Ein Film über die Magische Kraft der Menschlichen Stimme

We Sing For You: Ein Film über die Magische Kraft der Menschlichen Stimme

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Chores der Staatsoper Berlin startete unsere Team von iHeartBerlin mit einem ganz besonderen Auftrag. Wir fragten fünf Berliner, ob sie für ein musikalisches Experiment auf die große Bühne der Oper kommen würden. Keinen von ihnen wusste, was mit ihnen passieren würde…

Kannst du dich an das letzte Mal erinnern, als jemand für dich gesungen hat, so wie es vielleicht deine Eltern getan haben, als du noch klein warst? Damit meine ich jetzt nicht ein Riesen-Konzert, bei dem Beyoncé oder Lady Gaga auftreten, auch wenn das nach zwei Jahren Pandemie sicher auch mal wieder toll  wäre. Ich meine die persönliche Erfahrung, dass jemand ganz nah bei dir steht und ein Lied nur für dich singt. Ein Lied, das durch deine Ohren, deine Haut in deinen Körper und deinen Geist eindringt. Ein Lied was du unter der Haut spürst.

Nach einem weiteren Winter und Frühling, in dem alle Kulturstätten für die Öffentlichkeit geschlossen waren, haben wir gemeinsam mit der Staatsoper Berlin darüber nachgedacht, wie wir die Kunst des Chorsingens und die Kraft der menschlichen Stimme in einem einzigartigen Film feiern können.

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Wie fühlt es sich an, während der Pandemie nach Berlin zu ziehen

Wie fühlt es sich an, während der Pandemie nach Berlin zu ziehen

Seit März 2020 ist Berlin für seine langjährigen Bewohner nicht mehr wiederzuerkennen. Einen Lockdown nach dem anderen hat unsere sorgenfreie Realität nach und nach in einen dauerhaften Albtraum verwandelt. Was macht den Reiz der freigeistigen Hauptstadt aus, wenn ihre Clubs, Bars und Kultureinrichtungen auf unbestimmte Zeit geschlossen sind? Und doch haben einige mutige Menschen trotz dieser schlimmen Umstände versucht, Berlin zu ihrer neuen Heimat zu machen. Wie unterscheidet sich der Umzug nach Berlin während der Pandemie von dem, was die meisten von uns Expats erlebt haben?

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Eine Besondere Begegnung Berlin: Verrückt sind die Normalen

Eine Besondere Begegnung Berlin: Verrückt sind die Normalen

Fotos: Andrea Hansen. 

An einem Laternenpfahl in Friedrichshain, nicht weit von meiner Wohnung hing er: ein kleiner, halb zerfetzter Zettel. Berlin – die Stadt, deren Bewohner über Zettel kommunizieren.

Wohnungssuchende, Liebeserklärungen, Weltschmerz, verlorene Teddybären, die Ankündigung einer Party, manchmal auch die Ankündigung einer natürlichen Hausgeburt und bei beidem die Bitte, wegen des daraus resultierenden Lärms nicht die Polizei zu rufe. Es gibt wohl nichts, dass sich die Berliner nicht mittels dieser Zettelwirtschaft sagen könnten.

An besagten Tag, auf besagten Zettel wurden helfende Hände für ein Filmprojekt gesucht.

Ich fühlte mich krank und leicht verkatert und beschloss, spontan eine Mail zu schreiben, um das unangenehme Körpergefühl durch angenehme Ablenkung zu ersetzen. Drei Tage später stand ich in einem heruntergekommenen Hinterhof eines ehemaligen DDR-Büros, nahe der Frankfurter Allee und lernte Mariana Ivana, die Regisseurin, kennen.

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Dire-logues: Eine Diskussion über Rassismus in Berlin

Dire-logues: Eine Diskussion über Rassismus in Berlin

“Ich liebe die Südländer” war eine der häufigsten Nachrichten, die ich erhielt, als ich noch auf Dating-Apps unterwegs war, oft als Sahnehäubchen, um das Rezept zu vervollständigen. Offenbar wurde es von einigen als Kompliment aufgefasst, aber für mich war es geradezu beleidigend. Es zeigte nur, dass das fehlende Gerede über Rassen in Deutschland die Menschen nicht darüber aufklärte, dass Rassenfetischismus keine nette Sache ist, sondern eine unverhohlene Objektivierung. Ich war nie Teil des machohaften und aggressiven Südländer-Stereotyps, das sie in ihren Fantasien hatten, und ich war auch nie bereit, das zu sein, zur großen Enttäuschung meiner Verehrer.

Gespräche über Rassen können in Deutschland sehr schwierig sein, selbst in unserer Stadt, die die Menschen als einen der offensten und gleichberechtigtsten Orte der Welt ansehen. Selbstverteidigende Reaktionen auf Gespräche über Rassen und die völlige Ablehnung des Themas haben dazu geführt, dass unsere Gesellschaft Rassismus anders definiert als in anderen Teilen der Welt, was zu einer Vielzahl von Missverständnissen über Rassismus führt. Einige dieser Rassismuserfahrungen in Berlin werden in einer Reihe von kurzen Videoporträts namens DIRE-Logues von BlackBrownBerlin-Mitbegründerin Chanel Knight erzählt. BlackBrownBerlin wurde 2018 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, PoC-Communities in Berlin und darüber hinaus zu stärken und über Diskriminierung und falsche Repräsentation zu sprechen. Unser Interview mit ihnen könnt ihr hier lesen, um mehr über ihre Geschichte, Mission und Aktivitäten zu erfahren.

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