Ein Blick in die Zukunft Berlin’s in den nächsten 50 Jahren

Ein Blick in die Zukunft Berlin’s in den nächsten 50 Jahren

Berlin ist eine Stadt der Neuerfindungen auf allen Ebenen – die Menschen kommen hierher, um sich neu zu erfinden, und die Stadt selbst erfindet sich immer wieder neu. Mit einem ständigen Zustrom von Menschen, die jedes Jahr nach Berlin kommen, um die reiche Geschichte, die vielen Partys oder einfach die politische Sicherheit zu entdecken, könnte die Zukunft der Stadt in viele Richtungen gehen. Wird der Wohnungsmarkt noch härter umkämpft sein? Wird die Stadt Wege finden, um umweltfreundlicher zu werden? Wird das Coronavirus die Stadt zur Stagnation zwingen oder wird die Kreativität weiter aufblühen? Im Moment scheint Berlin am Rande einer weiteren Phase der Neuerfindung zu stehen.

100 Jahre Berlin – unvollendete Metropole, eine kostenlose Ausstellung im Kronprinzenpalais, die noch bis Februar 2021 geöffnet ist, derzeit jedoch wegen dem Lockdown pausiert, versucht, einige dieser Fragen zu beantworten, indem sie einen Blick auf das vergangene Jahrhundert wirft. Unvollendete Metropole feiert den hundertsten Jahrestag des Konglomerats Berlin und fordert den Besucher auf, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um nach vorne zu blicken. Die Ausstellung gibt einen Rückblick auf die städtebaulichen Erfolge und Misserfolge der letzten 100 Jahre in Berlin und zeigt auch die Siegerbeiträge des Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Berlin-Brandenburg 2070. Diese Beiträge geben eine Vorstellung davon, wie die Stadt in 50 Jahren aussehen könnte. Hier ist, was diese Gewinnerbeiträge vorschlagen:

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Berliner Utopie: Eine Optimistische Vision der Oberbaumbrücke

Berliner Utopie: Eine Optimistische Vision der Oberbaumbrücke

Heute möchten wir mit euch ein sehr optimistisches und fröhliches Kunstwerk teilen, von dem wir hoffen, dass es euren Tag ein wenig erhellen wird wie unseren.

Wir haben bereits vor einiger Zeit die Arbeit des portugiesischen Künstlers und Architekten Bruno Pinto da Cruz mit unserem Beitrag über seine ISOMATIC Serie und in unserem Guide über das portugiesische Leben in Berlin mit euch geteilt. Jetzt hat er ein großartiges neues Werk seiner lebhaften ISOMATIC Reihe zum Thema Berlin veröffentlicht, das ihr euch ansehen solltet.

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Was macht eigentlich den Reiz von Berlin-Kreuzberg aus?

Was macht eigentlich den Reiz von Berlin-Kreuzberg aus?

Fotos: Roger Sabaté

Für mich war Kreuzberg schon immer ein Ort, der gemischte Gefühle auslöst. Versteht mich nicht falsch, ich verstehe, dass viele Menschen diesen Bezirk besonders lieben, und ich habe auch eine große Wertschätzung für ihn. Aber um zu beantworten, was genau den Reiz von Kreuzberg ausmacht, muss man das etwas näher ausführen.

Kreuzberg war lange Zeit alles andere als populär für den normalen Berliner. Tatsächlich war der Bezirk in der Zeit der Teilung Berlins nicht gerade begehrt. Das mag mit der Nähe zur Berliner Mauer zusammenhängen. Der kleine Bezirk hatte drei Seiten der Mauer in Richtung Mitte, Friedrichshain und Treptow. Wie uns die Geschichte lehrt, wurden die Gebiete in Richtung der Mauer als gefährlich angesehen – es gab Fälle, in denen Grenzpatrouillen versehentlich auf Menschen auf der westlichen Seite schossen, weil sie dachten, es seien Menschen aus dem Osten, die auf der Flucht waren. Ich bin mir nicht sicher, ob dies vielleicht eher ein urbaner Mythos ist, aber diese Geschichten sind mir immer wieder begegnet.

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Hört auf unsere Stadt zu verkaufen!

Hört auf unsere Stadt zu verkaufen!

Vor Kurzem wurden Dutzende der ikonischen Gebäude an der Berliner Karl-Marx-Allee, Zuhause für Tausende von Menschen, durch einen privaten Investoren gekauft. Das ist ein unheimliches Symbol für die derzeitigen Vorgäng im Wohnungsmarkt der Stadt. Aber geht’s hier nur um Geld, Geld, Geld, wir müssen uns ducken und irgendwie klar kommen, oder wer hat hier das letzte Wort?

Die “Deutsche Wohnen”Gebäude erward die Gebäude – der größten privaten Immobilienunternehmer in der Hauptstadtregion, oft Ziel von Kritik für seine rigide Mieterhöhungspolitik. 700 Wohnungen in Berlins berühmten Nachkriegs-Zuckerbäcker-Pälasten, entlang der ehemaligen Stalinallee der DDR, wechseln den Besitzer.

Shit. Ich wohne selbst dort. Und was jetzt?

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Die Farben und Strukturen Berlin’s

Die Farben und Strukturen Berlin’s

Fotos: Robert Kleinfeld

Berlin ist vieles, doch eins vielleicht am wenigsten: Eine hübsche Stadt. Die vorherrschenden Farben sind grau, die Architektur eher unaufgeregt und funktional. Immerhin haben wir viel grün zwischen all dem Putz und Beton, aber da hört es auch schon auf mit der Farbenpracht. Berlin’s Stärken liegen eben nicht im visuellen Erscheinungsbild der Stadt. Das ist auch in Ordnung so.

Der Fotograf Robert Kleinfeld hat sich an die Ästhetik der Stadt aus einer anderen Perspektive herangearbeitet. In seiner Fotostrecke lenkt er die Aufmerksamkeit auf Details der Stadt, die erstaunlich farbenfroh und expressiv sind. Hell Flächen kontrastieren mit einem leuchtend blauen Himmel, wie wir ihn dieses Jahr viel zu selten sehen durften. Ungewohnte Strukturen treffen auf natürliche Texturen. Gerade Linien machen unerwartete Wendungen. Man könnte meinen Berlin ist doch ein visuelles Meisterwerk, dessen Schönheit jedoch im Detail verborgen ist.

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Die Gentrifizierungsprozesse in Berlin verstehen lernen mit Hilfe der Architektur

Die Gentrifizierungsprozesse in Berlin verstehen lernen mit Hilfe der Architektur

FotoDenis BocquetCC

Gentrifizierung ist ein Monster. Böswillig vertreibt es Omis und Künstler aus den einst kreativen und vielfältigen Wohngegenden unserer Stadt und macht daraus sterile Shoppingmall-Landstriche und snobbigge Schwabenloft-Kieze.

Im allgemeinen Volksglauben sind für das Monster eine handvoll mieser Schurken verantwortlich. Investoren, korrupte Politiker, Großverdiener, Unternehmer. Damit diese ihre fiesen Pläne umsetzen, gibt es die Handlanger der Schurken: Architekten und Stadtplaner.

Das echte Leben ist leider nicht so schwarz und weiß, wie es uns die urbanen Märchen verklickern möchten. Daher haben wir uns mit Itay Friedman getroffen. Als Architekt ist er täglich mit der Veränderung Berlins konfrontiert und hat uns durch ein längeres Gespräch einige neue Blickwinkel auf die Gentrifizierungsprozesse geschenkt. Das gesamte Interview findet ihr im englischen Teil des Artikels.

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Berlin als kunterbuntes Ferienparadies

Berlin als kunterbuntes Ferienparadies

Illustrationen: Bruno Pinto da Cruz

Nach Nicola Napolis K.o.tti Panorama und Muschi Kreuzbergs Spielteppich haben wir heute eine weitere geniale Illustration, die das berühmt berüchtigte Kottbusser Tor darstellt. Die Illustration stammt vom Architekten Bruno Pinto da Cruz und zeigt den Berliner Knotenpunkt in Pastellfarben getüncht als fröhliches Urlaubsparadies mit Dachpools und Liegestühlen. Ob der Kotti tatsächlich einmal so idyllisch sein wird sei mal so dahingestellt, aber die Vision ist auf jeden Fall fantastisch. Wem der bunte Spaß gefällt, kann sich diese und andere Architekturillustrationen aus Berlin auch als Print bestellen auf der ISOMATIC Website von Bruno.

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5 Versteckte Highlights Zeitgenössischer Architektur in Berlin

5 Versteckte Highlights Zeitgenössischer Architektur in Berlin

Der in Berlin lebende Architekt Itay Friedman kennt sich sehr gut aus mit der zeitgenössischen Architektur der deutschen Hauptstadt. Für uns hat er fünf außergewöhnliche Design-Perlen ausgesucht, die ihn persönlich begeistern. Von futuristischen Baumhäusern zu kubistischen Wunderwerken bis zum Museum für Architektur-Zeichnungen kann man im englischen Teil des Artikels einige besondere Bauwerke kennenlernen, von denen man vielleicht bisher noch nie was gehört hatte.

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Blackout Berlin: Eine Abstrakte Interpretation der Stadt

Blackout Berlin: Eine Abstrakte Interpretation der Stadt

Illustrationen: Marie M. Benaboud

Heute haben wir einen besonderen Augenschmaus für die minimalistischen Berlinfans unter euch. Die Künstlerin Marie M. Benaboud fertigt liebevoll gestaltete Siebdrucke von stilisierten Stadtansichten Berlin’s an unter dem Titel Blackout Cities. Erhältlich sind die schönen schwarz/weiß Drucke in limitierten Auflagen gerahmt oder als Poster, sowie auch als Postkarten oder Beutel unter anderem bei of/Berlin oder in ihrem eigenen Webshop.

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Zeitreise Berlin: Die Geschichte des Soho House Gebäudes

Zeitreise Berlin: Die Geschichte des Soho House Gebäudes

Alle kennen das bemerkenswerte Gebäude in der Nähe vom Rosa-Luxemburg-Platz, in dem sich der exklusive Soho House Club befindet. Manche haben aber keine Ahnung von der erstaunlicher Geschichte dieses Eckhauses. Ursprünglich als erstes Kreditkaufhaus errichtet diente es in der Zeit des Kriegs der Hitlerjugend, und danach wurde als die Zentrale fur die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) benutzt. Wir haben kürzlich Fotos von allen diesen Perioden entdeckt.

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