Berliner Herbstträume: Ein Besuch im Englischen Garten im Tiergarten

Berliner Herbstträume: Ein Besuch im Englischen Garten im Tiergarten

Würdet ihr glauben, dass man auch nach 20 Jahren in einer Stadt noch etwas entdecken kann, was man noch nie zuvor gesehen hat? Ich bin sehr zuversichtlich, was meine Kenntnisse über Berlin angeht, aber an diesem Wochenende war ich wieder einmal überrascht, über etwas zu stolpern, das schon immer da war, über das ich aber weder vorbeikam noch davon gehört habe. Ich spreche über den Englischen Garten in Tiergarten. Ich weiß, dieser Park ist sehr groß und es gibt wahrscheinlich viele Dinge in ihm, die viele von euch vielleicht noch nicht entdeckt haben, aber ich war schon so oft dort, wie um alles in der Welt habe ich diesen unglaublich charmanten Garten übersehen?

Ich bin froh, dass ich ihn jetzt entdeckt habe, mit den schönen Farben des Herbstes, die ihn noch zauberhafter aussehen lassen. Ich glaube, ich war schon lange nicht mehr an einem so bezaubernden Ort wie diesem! Es fühlte sich fast wie in einem ganz anderen Teil der Welt an. Und dort gibt es ein paar Dinge zu finden: Ein Café und Restaurant namens Teehaus, das ganz nett aussieht, einen klassischen Blumengarten, einen Teil, der ein bisschen wie ein botanischer Garten aussieht mit vielen verschiedenen Sträuchern und Pflanzen, einen großen Teich mit einem mystischen Trauerweidenbaum.

Weiterlesen…

Wie Berliner auf den Herbst reagieren

Wie Berliner auf den Herbst reagieren

Illustration: Berk Karaoglu

Der Herbst ist da! Die Zeit des Jahres, wenn wir über die Warschauer Brücke laufen und uns unvorbereitet ein eisiger Wind mitteilt, dass wir die falsche Jacke angezogen haben. Es ist die Zeit, wenn wir im Supermarkt um die Ecke in Schockstarre vor einem Regal voller Lebkuchenherzen und Glühwein stehen. Die Zeit, wenn der Pelzmantel aus dem Schrank geholt werden sollte und es wirklich keinen Sinn mehr macht sich diese reduzierten Sandalen anzuschaffen. War es nicht gerade noch Frühling? Wolltest du nicht noch zu jedem Berliner See? Die Zeit für Bikinis und Sonnencreme ist vorbei! Die kalten Monate sind im Anmarsch. Und die Bewohner dieser Stadt haben ganz unterschiedliche Wege damit umzugehen. In Form eine Reihe von liebevollen Illustrationen stellen wir euch 5 verschiedene Reaktionen der Berliner auf den Herbst vor, die ihr womöglich nur all zu gut kennt…

Weiterlesen…

Die Schönheit der Vier Jahreszeiten in Berlin

Die Schönheit der Vier Jahreszeiten in Berlin

Fotos: Steffimarla

Wenn es um das Wetter in Berlin geht, dann haben wir Berliner doch einiges zu nörgeln. Winter zu kalt, Frühling zu nass, Sommer zu heiß, Herbst passt irgendwie auch nicht. Aber eigentlich gibt es doch in all den Jahreszeiten auch schöne Dinge, die es nur hervorzuheben gilt. Keiner macht das aus unserer Sicht besser als die Instagrammerin Steffimarla. Mit ihrer schönen Bildästhetik, ihrem Faible für Natur und einem guten Auge für unsere schöne Hauptstadt fängt sie immer genau den richtigen Moment am richtigen Ort ein und kreiert somit ein Bild von Berlin, was zu jeder Jahreszeit ganz wunderbar aussieht. Wir haben euch mal eine Auswahl unserer Lieblingsmotive zusammengestellt.

Weiterlesen…

Die Schönheit des grauen Berliner Winters

Die Schönheit des grauen Berliner Winters

Jeder von uns kann stundenlang vom Sommer in Berlin schwärmen, sowie ohne Ende über den Winter und das schlechte Wetter meckern. Macht es jedoch überhaupt Sinn, unvergleichbare Sachen gegenüber zu stellen? Das Video von Chloé Schnorhk hat mir besonders gefallen, da es zeigt, dass eine verborgene Schönheit in jeder Situation zu finden ist, auch in den grauen Farben der kalten Jahreszeiten in Berlin.

Weiterlesen…

Wie man ein unvergessliches Dinner zaubert

Wie man ein unvergessliches Dinner zaubert

Eines unserer Hauptziele hier auf dem Blog ist es, für euch Möglichkeiten aufzuzeigen, wie ihr in Berlin eine wahnsinnig gute Zeit haben könnt. Egal ob ihr hier wohnt oder zu Besuch seid, wir wollen dass ihr das Beste aus der Stadt für euch rausholt und unvergessliche Momente hier erlebt. Mit unseren Guides und Reviews geben wir euch regelmäßig Empfehlungen, was ihr hier unternehmen könnt – dank unserer Kollaboration mit Priceless® Berlin konnten wir sogar noch ein ganz neues Spektrum an einzigartigen Erlebnissen für euch auftun.

Doch was macht eine Erfahrung wirklich einzigartig und unvergesslich? Das ist nämlich gar nicht so einfach wie es klingt. Wir haben uns eine Menge Gedanken dazu gemacht, denn wir wollten selber einen “unbezahlbaren” Moment für euch erschaffen. Da jetzt die Zeit der gemütlichen Abende Zuhause und der festlichen Dinner langsam beginnt, lag es natürlich nahe etwas zum Thema Essen zu machen. Also haben wir uns mit jemandem zusammengetan, der sich mit gutem Essen auskennt: unsere Blogfabrik-Kollegin Sophia Hoffmann, die gerade erst ihr zweites Kochbuch rausgebracht hat mit dem Titel “Vegan Queens”. Zusammen mit ihr haben wir uns einen Dinner-Event der besonderen Art ausgedacht.

“Harvest Muse” war der Titel und es war weitaus mehr als nur eine gewöhnliche Dinnerparty. Für unseren Gäste hat Sophia einen sprichwörtlichen Altar mit den Früchten des Herbstes kreiert – eine wunderschöne essbare Installation, die zunächst bestaunt und fotografiert wurde, und dann mit Genuss verspeist. In einem Interview erklärt und Sophia, wie sie auf die Idee kam und welche Ratschläge sie unseren Lesern gibt um auch so ein einzigartiges Dinner zu veranstalten.

Weiterlesen…

Leaf the Train: Eine Interventionskunst in der U-Bahn

Leaf the Train: Eine Interventionskunst in der U-Bahn

Vor ein paar Tagen tauchten mysteriöse Fotos aus der Berliner U-Bahn auf, die einen Wagon voller Laub zeigten. Nun bekannte sich die Interventionsgruppe TOY, die uns auch schon mit Blumenkästen an S-Bahnfenstern beglückten. In ihrem neuesten Video zeigen sie, wie sie die Kiloweise Laub in Dutzenden Müllsäcken in der Nacht heimlich in die U-Bahn geschmuggelt haben.

Weiterlesen…

Verzaubert vom Herbst in Berlin

Verzaubert vom Herbst in Berlin

Foto: max10557

Herbst: die Jahreszeit, in der alles seinen Platz im Alltag wieder einnimmt. Die meisten von uns sind von ihren Reisen zurück und versuchen sich an den “normalen” Modus und seine Herausforderungen anzupassen. Diese Veränderung bzw. dieser Übergang vom Sommer in den Winter spiegelt sich im Wetter wider: die Temperatur nimmt erheblich ab, aber -noch- nicht zu dem Ausmaß, das uns zwingen würde, wie ein Eskimo auszusehen; gleichzeitig wird die Atmosphäre mit einer subtilen Nostalgie für den vergangenen Sommer in Kombination mit der Neugier erfüllt, zu sehen, wie sich unser Leben und unsere Pläne für die nächsten Monate entwickeln werden.

Die Natur befindet sich im Vordergrund dieser Geschichte und sorgt dafür, dass die zahlreichen Baumblätter in erdigen Farbtönen den seelenlos Beton von Straßen und Bürgersteigen sowie die Parks dekoriert. Obwohl er die Kriterien des guten Wetters nicht erfüllt, schafft es der Herbst, die alternative Schönheit der Natur zu erfassen.

Weiterlesen…

Ein Survival Guide für die kalten Jahreszeiten in Berlin

Ein Survival Guide für die kalten Jahreszeiten in Berlin

Fotos: Tim Raack

Der heiß geliebte Sommer ist leider vorbei: keine Open-Airs mehr, keine Biere in der Sonne an der Spree, kein Meckern über die Hitze; alle diese schönen Momente fangen an, Ausstellungsstücken unserer Erinnerungen zu werden. Der Winter bahnt sich tatsächlich in Berlin an und viele von uns verfallen sofort in Trübsinnigkeit und Depressionen in Anbetracht der kommenden, kalten Monate. Aber man kann dieser Jahreszeit doch durchaus auch etwas abgewinnen. Die graue, feuchte Tristesse hat doch auch irgendwie etwas schaurig schönes an sich.

Weiterlesen…

Ein Jahr in Berlin

Ein Jahr in Berlin

Ein Jahr in Berlin – es ist sozusagen ein Jubiläum. Dies ist meine Geschichte dieser unsagbar vergebenden Stadt. Eine Geschichte erzählt durch für sehr prägnante Jahreszeiten, drei Wohnungen,  mehreren Jobs, unzähligen flüchtigen Freundschaften und einer äußerst schwierigen Sprache. Es ist eine Geschichte von enormer Dichte, die gefangen ist zwischen seiner schweren Geschichte und der unbeschreiblichen Leichtigkeit und Freiheit, die selbst aus den dunkelsten Ecken hervor scheint.

Diese Stadt, die ich jetzt mein Zuhause nenne, ist wirklich außergewöhnlich, ein Anomalie. Sie ist in ihr nächstes Kapitel übergegangen, folgt den Konturen der Geschichte, blüht auf in ein liberales und kulturelles Zentrum. Es hat sich bis zur Unkenntlichkeit verändert, sich zu einer Stadt der Toleranz und Akzeptanz profiliert – ein Ort, wo Menschen frei sind von Vorverurteilungen, und sich offener und ehrlicher ausdrücken können. Doch trotz alle dem konnte ich auch Berlin’s Abgründe spüren.

Dies ist meine Zeit in Berlin…

(Die ganze Geschichte von Liam McGuckin gibt es im englischen Teil des Artikels)

Weiterlesen…