Unsere 12 Lieblings-Berlin-Filme

Unsere 12 Lieblings-Berlin-Filme

Der Himmel über Berlin

Dank der Rainer Werner Fassbinder Ausstellung im Martin-Gropius-Bau mussten wir kürzlich an all die wichtigen und inspirierenden Filme denken, die Berlin als ihre Kulisse verwenden. In einer umstürzlerischen Metropole, die mehr Veränderungen durchlebt hat, wie jede andere Westeuropäische Großstadt, haben viele Filmemacher Werke erschaffen, die als unmissverständliche Liebesgeständnisse an Berlin gesehen werden können. Abgründige Sexszenen, exzessiver Drogenkonsum und politisches Chaos sind nur ein paar der heißen Themen, die unseren Lieblings-Berlin-Filmen behandelt werden. Mit einer Zeitspanne von beinahe 9 Jahrzehnten führt uns unsere Liste an Filmen auf eine Berlin-Tour an verschiedenen historischen Stationen durch all den Exzess und Glamour, und all den Horror und Ernüchterung der Geschichte Berlins. Vom deutschen Expressionismus bis hin zu New Wave, nach dem Klick erfahrt ihr, welche Filme es in unsere Top 12 geschafft haben.

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Diary of a Lost Decade – Nir de Volff neues Tanzstück in den Sophiensaelen

Diary of a Lost Decade – Nir de Volff neues Tanzstück in den Sophiensaelen

Foto: Bernhard Musil

Meine Hauptargumente, wenn ich eine unschuldige Person aus meinem Freundeskreis Opfer werden lasse meiner Freizeitausflüge in den zeitgenössischen Tanz: Das wird dir gefallen, das ist total inspirierend, energetisch, einnehmend und so weiter und so weiter. Das zieht immer nur so halb, hab ich das Gefühl, weshalb ich dann immer mit großen erwartungsvollen Augen in das Gesicht meines Opfers schauen muss, um mein gewünschtes Ziel zu erreichen. Anders bei dem israelischen Choreograph Nir de Volff und seiner Compagnie Total Brutal. Da muss ich einfach nur sagen: Du, das ist lustig, alle sind nackt und sehen gut aus und tanzen ganz verrückt. Selbstverständlich ist das nur so flapsig dahingesagt und die Stücke haben mehr Inhalt zu bieten (manchmal sind sie aber wirklich nur lustig, ist ja auch ok).

Diesen Donnerstag hat Nirs letztes Werk seine Deutschlandpremiere. In Diary of a Lost Decade geht es um die beiden Städte Berlin und Tel Aviv, in denen trotzt finanzieller und politischer Schwierigkeiten sich am Ende alle jungen Einwohner doch nur mit Parties und Drogen beschäftigen. Fast rückblickend auf die Goldenen 20er wird der Rave-Club zum Cabaret der Neuzeit. Man darf gespannt sein. Die Daten und mehr Bilder nach dem Klick.

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