New York in den 60er Jahren. Die Lower East Side ist die Spielwiese von Malern, Musikern, Schriftstellern und Künstlern aller Disziplinen. Große Hoffnungen sind ihnen allen gemein, obwohl es einem Großteil nicht gelingt mit ihrer Leidenschaft ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Llewyn Davis (Oscar Isaac) ist ein nicht besonders erfolgreicher Folk-Sänger. Er schläft bei Freunden (Justin Timberlake, Carey Mulligan) auf der Couch, spielt immer wieder im gleichen Schuppen und zutiefst verletzt seines ehemaligen Partners. Der neue Film der Coen-Brüder Inside Llewyn Davis taucht tief ein in Llewyns Welt und entführt den Zuschauer auf eine wundervolle Reise durch die Untiefen der vielleicht verletzlichsten Seelen der Filmgeschichte.
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von Lia | Filme
Seit Wochen plane ich in dieser Woche über Moonrise Kingdom und Wes Anderson zu schreiben. Zur Vorbereitung habe ich alle seine Filme erneut geschaut, mir Kritiken und Background Infos durchgelesen und immer wieder den Trailer geschaut. Nur habe ich es irgendwie nicht geschafft mir einen Termin für den Kinobesuch freizuhalten. Tja und nun ist Dienstag und ich habe Moonrise Kingdom noch gar nicht gesehen.
Kurzum habe ich also beschlossen einen Double Feature aus der Geschichte zu machen! Diese Woche eine kleine Vorstellung und frühere Werke und nächste Woche dann – versprochen – alles zu Moonrise Kingdom…
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von Lia | Entertainment, Sonst so, Filme
Momentan sind gleich zwei Filme im Kino die sich mit dem Thema Krebs beschäftigen. Der Independant Film Das Leben gehört Uns aus Frankreich und die amerikanische Tragikkomödie 50/50 – Freunde fürs (Über)Leben. Obwohl Filme, die sich mit Krebs beschäftigen, natürlich alles andere als ein erbauliches Thema sind, habe ich mich dennoch dazu entschieden, in dieser Woche darüber zu schreiben. Insbesondere da die Filme sich dem Thema auf gänzlich unterschiedliche Weise nähern…
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von Lia | Entertainment, Filme

Filme unterhalten und entführen in andere Welten. Sie berühren, veranlassen zum Nachdenken, Überdenken und dazu den eigenen Blick vielleicht ein bisschen nachzujustieren. Ab kommender Woche stelle ich auf iheartberlin jeden Dienstag neue Filme, Filme zu aktuellen Themen oder Filme für bestimmte Stimmungen vor, lasst Euch überraschen.
In dieser Woche möchte ich mich aber erst einmal selbst vorstellen. Gestern hätte ich dies anders getan als heute, statt also statische Verben zu bemühen, habe ich mich entschlossen auf Filme hinzuweisen, die mich einmal verändert haben.
Wenn ich einen Kinosaal betrete, werde ich still, und sobald der Film beginnt, blende ich alles um mich herum aus, bin völlig allein mit der flackernden Bilderwelt. Einige Male haben mich Filme so gepackt, dass ich nach 90 Minuten wahrlich gewandelt den Saal verließ. An alle vier Situationen erinnere ich mich klar und gern, all die Filme möchte ich nicht erneut sehen. Aus Angst vor dem Verlust dieser Illusion, aus Respekt vor dem damaligen Momentum und der Vermutung, dass jene Katharsis nicht reproduzierbar ist. Strengstens subjektiv deutet die Auswahl vielleicht ein wenig auf meine Person hin und gibt einen kleinen Ausblick darauf, was Euch hier dienstags erwarten wird.
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von Lia | Filme