Ist Berlin (un)männlich?

Ist Berlin (un)männlich?

photo: Liam Warton

Mannsein braucht oft Raum. Raum um breitbeinig in der U Bahn dazusitzen oder auf dem Chefsessel der obersten Etagen der Dax-Konzerne. Aber in Berlin begegnet man immer wieder Männern (egal ob schwul, hetero oder bi), die keineswegs Lust haben, Teil eines Stereotypes sein zu wollen. Die gerne Platz lassen für Spielraum der Geschlechter und der Identitätskonzepte.

Genau solche Männer wurden von den vier Fotografen Annika Weertz, Joseph Barrett, Liam Warton and Phoebe Jane Barrett portraitiert. Entdeckt und miteinander ins Gespräch gebracht von der Kuratorin Laetitia Duveau von Curated by Girls stellen sie diesen Samstag ihre Werke aus unter dem Motto: New Masculinity.  Eine Männlichkeit, die nicht nur neu ist, sondern vor allem mit einer neuen Sanftheit in die Welt getragen wird. Eine Sanftheit die uns an düsteren Novembertagen hoffentlich zum Trost wird. Eine Vorschau der Ausstellung folgt.

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Berlin Feminist Film Week

Berlin Feminist Film Week

Foto: Annique Delphine

Bei den Oscars kann man sich ganz gut vor Augen führen wie die Geschlechterrollen im Filmbusiness so verteilt sind. In den wichtigsten Kategorien wie Beste Regie, Bestes Drehbuch, Bester Film sind hauptsächlich weiße Herren nominiert; der rote Teppich wird hingegen von den Roben der Damen dominiert. Als Kathryn Bigelow 2010 als erste Frau einen Regie-Oscar für The Hurt Locker erhielt, hatten bereits 81 Männer einen dieser Super-Oscars zuhause.

Es ist also einiges zu tun für die Frauen in der Welt des Films und genau dies hat sich die Berlin Feminist Film Week zur Aufgabe gemacht…

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