Clubkultur: Die Neue Nightlife Doku tourt durch Berliner Clubs

Clubkultur: Die Neue Nightlife Doku tourt durch Berliner Clubs

Wenn wir schon nicht in Berliner Clubs tanzen können, können wir wenigstens eine Dokumentation über das Clubbing dort sehen, oder? Mit den Corona-Bestimmungen ist es wirklich schwierig geworden, einen Club zu betreiben und das bedroht die eine Sache, die Berlin in den letzten paar Jahrzehnten weltweit bekannt gemacht hat. Während alles wieder offen ist nach dem endlosen Lockdown, sind Clubs immer noch die eine Art von Ort, der nicht geöffnet werden darf. Nicht, dass das nicht verständlich wäre – aber es macht es nicht besser oder fair für die Menschen dahinter.

Die neue Dokumentation Clubkultur der Filmemacherinnen Leonie Gerner und Andrea Schumacher für Hauptstadt.tv beleuchtet die Bedeutung der Berliner Clubszene mit verschiedenen Interviews mit Clubbesitzern, Nightlife-Künstlern, DJs und Musikern, aber auch Politikern und der Berliner Clubcommission. Wir bekommen auch eine Menge Filmmaterial von einigen wilden Berliner Nächten zu sehen, die uns super nostalgisch machen und sich anfühlen, als ob sie aus einer fernen Zeit Jahrzehnte in der Vergangenheit stammen.

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Die Progressive Club Szene Berlin’s in den 90ern

Die Progressive Club Szene Berlin’s in den 90ern

Seit meinem Umzug nach Berlin im Jahr 2000 habe ich so einiges vom Nachtleben Berlin’s mitbekommen. Ich hab die Clubszene vor dem Berghain kennengelernt. Anfang der 2000er gab es noch eine viel größere Untergrundszene. Viele kleine Clubs, die ständig wechselten, sich nur über Mundpropaganda bewarben. Schon damals hörte ich aus Erzählungen von den 90ern, die noch als viel progressiver und wilder galten, als alles, was nach den 2000ern kam. Ich war zwar damals auch ein Mal in Berlin mit 17, jedoch hatte ich kaum Möglichkeiten mich richtig über die Clubszene zu informieren, weswegen ich schnell auf all den falschen Parties landete.

Die folgende kurze Doku aus der Sending arte TRACKS aus dem Jahr 1997, portraitiert einen kleinen Auszug der Clubszene aus den 90ern anhand von ein paar bekannten Bespielen wie dem damals total untergrundigen Matrix und dem schon recht etablierten Technoclub Tresor, der aber noch in einer anderen Location war als heute. Schau am besten mal rein und lasst euch von der Club Szene Berlin’s in den 90ern inspirieren.

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Dieser neue Film zeigt dir das Leben im berühmt-berüchtigten Neukölln

Dieser neue Film zeigt dir das Leben im berühmt-berüchtigten Neukölln

“Überleben in Neukölln” – so heißt der neue Film von Dokumentarfilmer Rosa von Praunheim. Wir treffen eine Dragperformerin, einen androgynen kubanischen Tänzer, oder eine queere syrische Sängerin, die in Neukölln endlich Freiheit findet. Durch schwule Nackt-Kochkurse, feministisches Theater und türkische Demonstrationen leitet uns der Film durch Neuköllns kreative Widersprüche. Ein Viertel, das in den letzten 10 Jahren zum Mekka einer jungen, kreativen Szene wurde, wo das alte und das neue Berlin aufeinander treffen, und Mietspekulanten ihr Unwesen treiben können.

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Mein wunderbares West-Berlin

Mein wunderbares West-Berlin

Berlin ist weltweit bekannt für seine Offenheit und Toleranz besonders für Menschen jenseits der hetero-normativen Gesellschaft. Viele Menschen kommen hier her um so zu leben und lieben, wie sie es in ihrer Heimat zum Teil nicht konnten. Schon seit vielen Jahrzehnten gibt es in Berlin Einrichtungen wie das Schwuz, die Siegessäule, den Teddy Award und die Aidshilfe, doch wusstet ihr, dass all diese ihren Ursprung in West-Berlin haben?

In 19 individuellen Geschichten zeigt der Dokumentarfilm “Mein wunderbares West-Berlin” von Jochen Hick das schwule Leben der westdeutschen Enklave umgeben von der Mauer zur ehemaligen DDR. Bekannte wie unbekannte Persönlichkeiten erzählen von ihren Erinnerungen an das Leben in West-Berlin. Bereits auf der diesjährigen Berlinale konnte der Film das Publikum begeistern, am 29. Juli 2017 kommt er nun in die Kinos.

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Berlin-Prenzlauer Berg (1990)

Berlin-Prenzlauer Berg (1990)

Besonders für unsere Leser, die sich für die Geschichte Berlins interessieren, ist diese wunderbare Doku von Petra Tschörtner über den Prenzlauer Berg im Jahr der Wende absolutes Pflichtprogramm. Was mir besonders gefällt sind die vielen Parallelen zu unserer heutigen Subkultur. Ebenso ist es interessant zu sehen, wie schwer die Wiedervereinigung für viele Ostbürger eigentlich war. Ab Minute 29 solltet ihr mal auf den langhaarigen, bärtigen Fotografen achten, die die Travestie-Show dokumentiert. Ist er etwa die 90er Version von mir?

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Komet Bernhard – Ein Berliner Original

Komet Bernhard – Ein Berliner Original

Foto: freshmilk

Weißes Haar, ein langer Bart der zum Beat wippt. Der Bart gehört zu einem Mann, der zu Techno Musik tanzt, Seifenblasen macht und vor guter Energie glüht. Das ist Komet Bernhard, eine lebende Legende in Berlin. Wenn du die letzten Jahre im Berliner Nachtleben unterwegs warst, wirst du sicher schon von ihm gehört oder ihn sogar persönlich getroffen haben.

Wie ein Maskottchen des Berliner Nachtlebens (und das meine ich im besten Sinne) ist Bernhard immer da, wo du ihn womöglich nicht erwartest. Oder doch erwartest. Tanzend zwischen jungen Hüpfern, hat er die Zeit seines Lebens. Oft ist es allerdings nicht möglich im Dunkel der Nacht und im Geplapper der Party den Menschen hinter dem flüchtigen ersten Blick zu erfassen.

Deswegen haben sich die Macher von freshmilk überlegt, die ravende Legende ein bisschen besser kennenzulernen: In einer 25-minütigen Dokumentation. Angefangen in seiner Wohnung, folgen die Filmemacher Komet Bernhard durch einen seiner vielen Streifzüge durch die Berliner Nacht. Und lernen ihn mit jedem Schritt ein bisschen besser kennen.

Es ist zu sehen: Die Welt ist ein großes Wunder für den mittlerweile 67jährigen, der sich einen jugendlichen Geist und große Augen bewahrt hat: „Ich tanze um meine Leben – wenn ich nicht tanzen würde, wäre ich nicht mehr hier“, sagt Bernhard. Und in dieser Dokumentation könntest du herausfinden, warum das so ist.

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Die Geschichte von Abandoned Berlin

Die Geschichte von Abandoned Berlin

Nachdem wir euch vor einer Weile bereits das Fotobuch zum Erfolgsblog Abandoned Berlin, der Nr.1-Quelle für Urban Explorer, vorgestellt haben, gibt es heute etwas in Bewegtbild für euch. Der Filmemacher Jordi Busquets hat sich mit Ciarán Fahey, dem Gründer des Blogs, zusammengesetzt und ihn seine Geschichte erzählen lassen. Dazu gibt es ein paar Aufnahmen der sagenumwobensten verlassenen Orte in Berlin, mit dabei Teufelsberg, Spreepark, Tempelhof und mehr. Viel Spaß mit dem Video nach dem Klick.

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LeidenSchafft – Ein Film über Berliner Hip Hop

LeidenSchafft – Ein Film über Berliner Hip Hop

Fotos: LeidenSchafft

Die Berliner Untergrund-Szene ist einer der vielfältigsten der Welt. Das macht Sinn, denn überall dort, wo eine große Gesellschaft ist, gibt es einen Untergrund, einen Gegenpol zur Mehrheit.

Wenn man sich heutzutage in der Hip Hop Landschaft umsieht, stellt man fest: Einiges hat sich geändert. Der Subkultur-Charakter im Hip Hop scheint zu verschwinden und langsam aber sicher kam Deutschrap in den Mainstream. Dennoch ist Hip Hop noch immer eine Stimme für die Ungehörten, ein Organ für die Jugend und ein Raum für Widerstand.

Der junge Filmemacher und Fotograf Mirza Odabaşı hat sich auf eine Reise in die Vergangenheit gemacht um sich mit verschiedenen Künstlern aus der Berliner Rap – und Hip Hop-Szene zu treffen. In seinem Dokumentarfilm LeidenSchafft geht Odabaşı in die Tiefe und die Bedeutung der Hip Hop Musik, spricht mit Menschen über Identität und Selbstdefinition innerhalb und außerhalb der Musik.

Dafür hat er sich mit vielen Ikonen der Szene getroffen, von sehr bekannten Künstlerin wie Marteria, Chefket, Eko Fresh und vielen mehr aber auch vielen Oldschool-Wegbereitern wie Killa Hakan, Marcus Steiger oder Spaiche sind viele dabei.

In 43 Minuten schafft es Odabaşı, solche Themen wie Ausgrenzungserfahrungen  und Identitätsfindung anzusprechen. Außerdem beleuchtet er die möglichen Gründe warum ausgerechnet Hip Hop so beliebt bei den sozial vermeintlich schwächeren Jugendlichen ist und porträtiert in schönen Bildern die Menschen, die die deutsche Hip Hop Szene geformt haben. “LeidenSchafft” ist somit ein Rückblick und Bestandsaufnahme zugleich. Und bringt Licht in den Untergrund. Und in menschliche Gefühle.

Seht ein paar Eindrücke aus dem Film und einen Teaser nach dem Klick. Weiterlesen…

Das nackte Pferd und andere Berliner Straßenmusikanten

Das nackte Pferd und andere Berliner Straßenmusikanten

Berlin ist ja nun wahrlich äußerst vielfältig in Sachen Straßenmusikanten. In den U-Bahnen gibt es diverse Gitarre-spielende Singer Songwriter, auch mal ne lustige rumänische Blechblaskapelle, am Alexanderplatz gibt es die Panflötenfraktion und in den Tunneln unter der Siegessäule wenn man Glück hat ein paar coole Percussions. Der vielleicht auffälligste Straßenmusikant der jüngsten Zeit war jedoch mit Sicherheit The Neigh Kid Horse (das nackte Pferd). Letzten Sommer konnte man ihn vermehrt in Berlin entdecken, aber auch am vergangenen Wochenende war er wieder in Berlin aufzufinden. Dahinter steckt der australische Journalist und Filmemacher Carl Tomich, der die Aktion als Experiment und Promotionplattform für seine Dokumentation Busking for Berlin einsetzte, in der es um das Leben von den vielen Straßenmusikanten in Berlin geht. Den Film gibt es nach dem Klick.

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Berlin Voguing Out Festival 2014 – Eine Reise in den Fernen Osten

Berlin Voguing Out Festival 2014 – Eine Reise in den Fernen Osten

Fotos: Gero Brelder

Anders als viele Berliner habe ich eine persönliche Vorliebe für extrovertierte Tänzer. Während andere die Augen verdrehen, fiebere ich mit, wenn jemand sich vom Beat, der Aufregung und der Aufmerksamkeit hinreißen lässt auf der Tanzfläche abzugehen. Den Wettkampf mit der Discokugel wer am meisten glitzert, können vor allem talentierte Voguing-Tänzer gut für sich bestreiten.

Viele der hier in Berlin ansässigen Talente werden nun diese Woche ihr Bestes geben. Beim Berlin Voguing Out Festival haben sie die Chance, an verschiedenen Abenden ihren Voguingkampfgeist unter Beweis zu stellen. Das sollte man sich nicht entgehen lassen und hier und hier und hier alle weiteren Details rausfinden. Ein paar Voguing-Bilder der letzten Veranstaltungen gibt es nach dem Klick.

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