Deborah Borque for Front Row Society
Jeder, der uns ein wenig länger verfolgt, weiß, dass wir nicht nur gerne lecker essen gehen und am Wochenende gerne ausgehen, sondern auch einen persönlichen Faible für die Berliner Modeszene haben. Daher finden wir es toll zu verfolgen, wie sich gerade Jungdesigner in dieser Stadt so machen und entwickeln und unterstützen sie dabei gerne. Neben Modenschauen, Webserien und eigenen Shootings werden wir diesen Donnerstag eine Filmnacht präsentieren mit unseren liebsten Modefilmen. Da hoffen wir natürlich, dass der eine oder andere vorbeischauen mag. Im Zuge dessen würden wir euch gerne die aus unserer Sicht kreativsten Berliner Modelabels vorstellen.
Auch möchten wir euch auf die Kooperation zwischen Zalando Lounge und einer Gruppe junger Berliner Modelabels aufmerksam machen, die für Fans der Labels wirklich nicht ohne ist. Zalando Lounge ist eine exklusive Shopping-Erfahrung bei der man per Newsletter von ganz besonderen Angeboten erfährt. In den kommenden Wochen werden auch eine Reihe junger Berliner Designer da ihre Kleidung anbieten mit einem Rabatt von bis zu 75%. Das kann sich also sehen lassen, daher würden wir euch eine Anmeldung empfehlen, wenn ihr gerne ein besonderes Schnäppchen mit Kreationen von Sopopular, Blush, Umasan, Frontrow Society und LVC by Lauren Victoria Craig ergattern wollt. Damit ihr diese Labels besser kennenlernt, haben wir im englischen Teil des Artikels ausführlich über diese geschrieben.
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von Claudio | Mode
Wenn das arme Berlin reich an einer Sache ist, dann ist das mit Sicherheit die vielfältige Street Art die man hier überall an den leeren Wänden der Stadt finden kann. Besonders in Kreuzberg und auf den verlassenen Industriegebäuden entlang der Spree findet man wunderbare Kunstwerke, die die alten Ruinen in neue Leinwände umfuntionieren. Leider hat diese Art von Kunst einen Nachteil: Man kann sie nicht kaufen und zuhause aufhängen. Dennoch gibt es einige schöne Produkte, die sich mit dem Thema auseinander setzten, so dass man doch davon etwas in Händen halten kann. Für meine erste Kollektion auf eBay Heute habe ich davon einige für euch zusammengestellt. Mehr dazu nach dem Klick.
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von Frank | Kunst, Mode
Ein Design zu entwerfen mit dem Thema Berlin, ohne dabei in die offensichtliche Falle zu tapsen, am Ende wie ein Touri-Produkt auszusehen, ist ne echte Herausforderung. Gaspare Buzzatti und Lisa Filipini haben diese aber mit Auszeichnung gemeistert und haben für ihre Anhängerkette Pulsader – Berlin’s Beat den ersten Preis beim sei.berlin Souvenir Wettbewerb des Senats gewonnen. Der Anhänger stellt einen Ausschnitt des Berliner Stadtkerns um die Spree herum dar in Form eines Gitters. Somit besteht ein direkter Bezug zur Stadt, ohne dabei auf die üblichen Formen des Fernsehturms oder des Brandenburger Tors zurückgreifen zu müssen. Sehr clever und ebenso schön.
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von Frank | Mode
Da wir abends unterwegs sind, um unsere Partyschnappschüsse zu fabrizieren, müssen wir wohl oder übel, die morgendlichen Shows ausfallen lassen. Zum Glück haben wir diese Saison Verstärkung von Olga Khristolyubova bekommen, die ein paar unserer Modewochenartikel mit fotographischen Momenten bereichern wird. Ihre Impressionen zur eleganten und doch wie immer schlichtschönen Hien Le Show findet ihr nach den Klick.
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von Claudio | Mode
Allgemein scheu ich Massenveranstaltungen und finde darin wenig Reiz. Am irritierendsten jedoch ist in meinen Augen das Oktoberfest. Im Irrglauben man würde als Berliner davon verschont bleiben, wurde man dieses Jahr durch soziale Medien ungewollt überschwemmt von Kotz-Tumblrn, Fashionbloggern, die Ausschnitt im Dirndl präsentieren und Homosexuelle, welche in Lederhosen die neusten Sex-Fetische entdecken. Gott sei Dank ist hoffentlich damit jetzt für ein Jahr Schluss.
Zwischen dem ganzen Grauen ist mir allerdings eine Strecke positiv aufgefallen. Der Fotograf Claudio Oliverio hat eine Modestrecke zum Thema Oktoberfest geshootet, die mich nachdenklich gemacht hat. Diese erzählt die Geschichte von einem jungen Paar, welches sich auf das Oktoberfest aufmacht. Wie in den Bildern zu sehen, ist das Mädchen blond und hellhäutig und der Junge von dunkler Hautfarbe. Dieser Fakt kombiniert mit einem dezenten 60er Styling, lässt mich an Zeiten zurückdenken, wo solche Beziehungen in Deutschland noch undenkbar waren. Still und heimlich frage ich mich auch zugleich, ob es im CSU-wählenden Bayern mittlerweile denn überhaupt denkbar wäre. Vorstellbar wäre es, dass es noch heute Dorfgemeinschaften gibt, die keine Akzeptanz für so eine Beziehung hätten. Doch irgendwie strahlt das Paar auch eine wunderschöne Zuversicht und Gelassenheit auf diesen Bildern aus. Auch wenn es sich hierbei nur um eine Inszenierung handelt, gibt sie mir die Hoffnung, dass wir irgendwann nichts Kontroverses mehr in diesen Fotos erkennen werden können. Mehr Bilder von der Strecke nach dem Klick.
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von Claudio | Mode
Erst vor wenigen Monaten eröffnete im unteren Teil des Weinbergwegs ein brandneuer, toller Laden namens Superconscious. Stilistisch vergleichbar mit SoTo und Civilist gibt es hier Streetwear – hauptsächlich für den Mann, aber auch ein bisschen was für Mädels – jedoch findet man hier komplett andere Marken, meist neue Labels oder bisher hier in Berlin eher unbekannte. Genau auf solche Labels stehe ich besonders, weswegen ich hier auch bereits einige Male schon zugelangt habe. Besonders gefallen mir die Auswahl der Sachen von The Hentsch Man, Enclave, Topo Design, Muttonhead und Sheriff & Cherry hier, es gibt jedoch auch noch einiges mehr zu entdecken.
Nach dem Klick ein paar Eindrücke aus dem Laden und die Details.
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von Frank | City Guide, Mitte, Shops
An diesem schönen Montagnachmittag möchte ich euch gern ein junges Labels aus Berlin und Paris vorstellen: VAISSLLE.
Die Sachen sind durchaus ein bisschen eigenwillig. Komisch könnte man sagen, aber auf ne sympatische Art. Ein bisschen 90er Rave gemischt mit zeitgenössischer Hipster-Ästhetik. Ich finde es hat Humor, das gibt es ja viel zu selten in der Mode. Aber schaut euch am besten selbst mal das Lookbook an.
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von Frank | Mode
Die Design Woche hat begonnen und ich besuchte gestern das vielleicht zentralste Ereignis – die DMY. Die Annahme, DMY mit anderen Messen im Flughafen Tempelhof wie Bread & Butter zu vergleichen ist irgendwie vollkommen falsch. Die Hangars als riesige Kokons für kleine, aber gute Ideen zu erleben, ist jedes Jahr ein einzigartiges Vergnügen dieser speziellen Messe. Beim DMY gibt es keine Design-Marken wie in Mailand. Aber sicherlich werden internationale Ideen und raffinierte ästhetische Konzepte präsentiert. Die Ausstellungsoberflächen sind meist aus natürlichen Materialien wie Holz oder Stein. Die meisten interessanten Design-Objekte selbst bestehen aus einer Kombination aus neu entwickelten (manchmal recycelten) Materialien und traditionellen Materialien wie Glas, Keramik und Holz. Was mir aufgefallen im Vergleich zu den Jahren zuvor, ist, dass weniger Architektur und Design für den öffentlichen Raum vorgestellt wurde. Im Allgemeinen mochte ich die Ausstellung auch wenn einige mehr ganzheitliche Gestaltungskonzepte mich mehr inspiriert hätten mehr als nur einzelne Objekte. Meine fotografische Eindrücke nach dem Sprung.
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von Claudio | Kunst
Für die dritte Ausgabe unserer Interviewserie The Berlin Experts sprachen wir mit Arne Eberle, Gründer der Mode-Agentur Arne Eberle Press+Sales und Herausgeber des Œ Magazine. Seit vielen Jahren unterstützt er die talentiertesten deutschen Designer, glaubt an ihre Kreativität und präsentiert ihre Kollektionen nicht nur auf der Berliner Fashion Week, sondern auch auf internationalen Modemessen. Eines der Highlights seines Schaffens in Berlin ist der Collect Showroom für zeitgenössische Mode, die ultimative Plattform um die Qualität, Fähigkeit und Coolness lokaler Designer zu fördern. Nach dem Klick mehr zu seinen Gedanken über Berlin und seine ständig wachsenden Modeszene.
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von Devid | Mode, Leute
Wenn man sich in der Berliner Modeszene ein wenig auskennt und auf den dazugehörigen Events verkehrt, wird man sich über die außergewöhnliche Erscheinung von Tata Christiane wahrscheinlich ein wenig wundern. Wie eine moderne Schamanin fällt sie nicht nur durch ihr exzentrisches Auftreten auf, sondern auch durch ihre liebevolle und positive Energie. Ich glaube ich habe es noch nie erlebt, dass die kleine französische Frau kein Lächeln auf den Lippen hatte und kein freundliches charmantes Wort mit französischem Akzent austauschen konnte. Gerade im Modekosmos ein sehr angenehmer und liebenswerter Mensch. Außergewöhnlich ist ebenfalls ihre neue Kollektion Le troisième Oeil (das dritte Auge). Meiner Meinung nach die perfekten Afteryogaparty Outfits.
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von Claudio | Mode