Das Pornfilmfestival Berlin: Alternative Sexuelle Perspektiven

Das Pornfilmfestival Berlin: Alternative Sexuelle Perspektiven

Tom of Finland – Film

Ein Jahr ist vergangen. Ein Jahr, in dem wir ganz still geworden sind. Wieder wuchs in uns die Scham, unsere Liebe zu Filmen mit viel nackter Haut, Lust und Sex zu äußern. Aber es ist wieder so weit: Es ist Zeit, ohne Scham zu schreien: PORNOS SIND GEIL! Denn das Pornfilmfestival Berlin ist zurück. Eine Woche lang bekommen wir visuelle Präsentationen von Sex und Liebe, die weder erniedrigend, noch geschmacklos sind, und zeigen, dass man mehr als nur eine Nische des sexuellen Spektrums auf der Leinwand darstellen kann. Filme, Panels, Lesungen und Performances, die sexuelle Blickwinkel außerhalb gesellschaftlicher Norm und Moral, abseits von konstruierten Geschlechteridentitäten erkunden. Press Play! Wir können es gar nicht erwarten.

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Freier sein in Berlin

Freier sein in Berlin

Laurence Philomene

Curated By Girls ist eine visuelle Plattform, die von der in Berlin lebenden französischen Künstlerin Laetita Duveau betrieben wird. Ihre Website ist inklusiv – jeder darf seine Arbeit einreichen: Alle Geschlechter, Ethnien, alle Körpertypen, alle Generationen… Wenn man sich die Künstler anschaut, die auf der Plattform vertreten sind wird man eine vielfältige Sammlung vorfinden. Das Ziel ist es, dass sich jede Stimme gehört und respektiert fühlt.

Freer in Berlin ist die neue Ausstellung von Curated by Girls, welche am 8. und 9. Oktober bei Blender & Co in Neukölln zu sehen sein wird. Wir haben uns mit Laetitia ausgetauscht über ihr Projekt, ihre Vision von Kuratierung, Weiblichkeit, Identität und Hipster Ästhetik. Mehr dazu und eine Auswahl der Arbeiten im englischen Teil des Artikels.

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Gender as a Spectrum

Gender as a Spectrum

Fotos: Joseph Wolfgang Ohlert

Gender, Identität und Selbstausdruck sind sehr empfindliche, intime Lebensthemen.

Das wahrhaftige Kaleidoskop menschlicher Identitäten, Facetten oder Präferenzen ist so vielfältig wie es Menschen auf diesem Planeten gibt. Jenseits der Schwarz-Weiß-Welt gibt es eine ganze Spanne von Farben, die das Leben erst interessant machen. Und doch wollen wir bei aller Diversität das Gleiche: Anerkennung. Anerkennung dafür, wer wir sind und was wir fühlen.

Um besagte Anerkennung zu erhalten, ist Sichtbarkeit unerlässlich.

„Gender geht jeden etwas an und ist Teil einer jeden Identität“ sagt Joseph Wolfgang Ohlert, Autor des neu erschienenen Buches „Gender as a Spectrum“.

Der Fotograf hat zusammen mit Entertainerin, Künstlerin und Transgender-Aktivistin Kaey Menschen aus Berlin und verschiedenen Orten der Welt porträtiert. Alle sind eine Facette des Kaleidoskops, bewegen sich auf der Skala zwischen der Gender-Polarität. Über zwei Jahre hat Ohlert mit Kaey an dem Buch gearbeitet, hat Menschen auf eine authentische, nahe Weise eingefangen, die nicht nur roh sondern auch rar ist. Während Ohlert die Fotografien anfertigte, widmete sich Kaey dem Interviewen der Porträtierten. So kann der Leser auf über 200 Seiten die Menschen, ihr persönliches Selbstverständnis und Selbstdefinition, ihre Ansichten und Wünsche noch besser kennenlernen.

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ICH BIN VIELE – Die kleine Meerjungfrau

ICH BIN VIELE – Die kleine Meerjungfrau

In einer Mischung aus Performance, Pop-Konzert und bespielter Installation untersucht das Theaterkollektiv KOIKATE Fischbilder, Frauenbilder und die Abgründe gesellschaftlicher Gender-, Körper- und Identitätsmodelle mit einem einzigartigen Perfomance -Concert diese Woche in den Sophiensaelen.

KOIKATE führt in Ich bin Viele verschiedene Aspekte des Märchens die Kleine Meerjungfrau aus, die im Originaltext nur angedeutet werden. Sie zeigen, was passiert, wenn die Handlung in wichtigen Momenten anders verläuft, als in der Vorlage. So vereint Ich bin Viele all die widersprüchlichen Eigenschaften und Figuren, für die das Fischweib steht: die Mutter, die Muse, die Retterin, die Verführerin, die Geliebte, die verständnisvolle (Ex-) Freundin, das seelenlose Biest, die mordende Femme Fatale, das stumme Opfer, die zarte Schönheit. Und natürlich die Kunst an sich. Wir verlosen 2×2 Tickets für das Perfomance- Konzert diesen Samstag. Mehr dazu nach dem Klick. Weiterlesen…

The Anti-Fashion Week: Fight Lookism

fight_lookism

Passend zu meiner Anti-Fashion Week ist auch die Berliner Streetart und Perfomancebewegung Fight Lookism. Mit Lookism ist laut der Webseite der Mechanismus gemeint, der Menschen aufgrund ihres Körpers irgendwo zwischen den zwei Polen „schön“ und „hässlich“ verortet, wobei Schönsein was positives ist und „hässlich” sein meist negativ bewertet wird. Ich frage mich ob es auch die Leute sind, die auf die Heide Klum -Plakate, auf denen sich das greise Topmodel im Bikini für die neue GNTM-Staffel räkelt, sexistische Kackscheiße geschrieben haben. Die Idee fand ich auf alle Fälle ganz gut.