Fröhlichen deutschen Wörter raten

Fröhlichen deutschen Wörter raten

Illustrationen: Berk Karaoglu

Die deutsche Sprache bietet ja so einige unterhaltsame Aspekte, aus denen sich immer wieder neue redaktionelle Themen für uns spinnen lassen. Neulich haben wir euch zum Beispiel deutsche Beleidigungen mithilfe von lustigen kleinen Illustrationen erraten lassen. Da uns das sehr viel Spaß bereitet hat, wollen wir damit heute weitermachen. Diesmal geht es aber um etwas durchaus positives, und zwar fröhliche Begriffe. Viele davon sind sehr fantasiereich, das geben wir euch gerne mit als Tipp dazu. Aber nun erstmal viel Spaß mit diesen Illustrationen deutscher Wörter. Die Auflösung bekommt ihr, wenn ihr mit der Maus über die Bilder fahrt.

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Tanz mit mir, mein liebstes Berlin

Tanz mit mir, mein liebstes Berlin

Fotos: Min Kyung Choi

Liebstes Berlin, lass uns tanzen!

Trägst bereits Dein prächtigstes Sommerkleid und lachst Dein schönstes Lachen.

Endlich sind Deine Tage lang, Deine Nächte kurz. Verlieren sich ineinander. Haben keinen Anfang und kein Ende.

Die depressive Winterstimmung längst verziehen und vergessen. Düstere Novemberblues schmelzen mit meinem Zitroneneis um die Wette. Der Himmel gestrichen im strahlenden Blau.

Dass ist das Berlin in das ich mich verliebt habe! Alles blüht, alles lebt, alles tobt. Tagsüber in der Sonne baden und den Straßenmusikern lauschen.

Nachts die schillernden Gestalten im Mondlicht tanzen sehen. Genießen ist das halbe Leben.

Durch die Straßen zu laufen ist ein Fest für die Sinne. Coolness tropft Dir aus allen Poren. Der Schweiß des Exzesses hängt feucht in der Luft.

Aufgeladen mit Liebe, Lust, Plänen.

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Die Sonne und die Laune der Berliner

Die Sonne und die Laune der Berliner

Der Berliner Winter ist für uns alle ziemlich hart, grauer Himmel, graue Fassaden, fieser Regen und diese eisige Kälte. Langsam aber sich werden wir alle zu kleinen Grumpy-Cats, deren Sozial-Kontakt aus gegenseitigem Angrunzen in der U-Bahn besteht. Eine tiefe Depression setzt ein, Melancholie, Selbstzweifel: Warum genau wollten wir noch ‘mal in dieser Stadt bleiben? Irgendwann Ende Februar, wenn wir dann zum zweitausendsten Mal dieses deprimierende ‘Bon Iver’ Album gehört haben, sind wir eigentlich ganz kurz davor einfach das Handtuch zu werfen. “Es reicht! Ich hab genug! Ich zieh nach Sevilla!” Aber dann passiert es: Die Sonne und ihre ersten warmen Strahlen finden ihren Weg zurück in die Hauptstadt. Und ihre Bewohner reagieren auf ihre ganz eigene, skurrile Art und Weise…

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Wenn Berlin zurücklächelt

Wenn Berlin zurücklächelt

Schau in den Himmel, mach die Arme auf – Berlin kommt aus dem Staub heraus. Die Luft wird warm um dich herum, Zufriedenheit steigt auf in dir – lass sie sich vermischen, aus dir herauszischen, brech’ in Gelächter aus, lach in die Stadt hinaus.

Berlin ist wieder da, war niemals weg. Die warme Seite der Stadt macht glücklich, das Lächeln ist wirklich. Bei all dem Ernst und dunklen Fragen, wie breit kann dein Lächeln wirklich noch sein? Ziemlich breit und ganz schön hell – versuch drüber zu lachen, lächle in dich hinein!

Von einem Ohr zum anderen, sollten deine Zähne wandern, in deine kleinen Flügel grinsen um in den blauen Himmel zu schwingen. Die Stadt lacht wieder, sie ist glücklich – und schaut jetzt zufrieden auf dein lachendes Gesicht.

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Was Berlin Mir Gegeben Hat

Was Berlin Mir Gegeben Hat

Fotos: blnlove

Immer wieder fühlt es sich so an, als ob ich schon jahrelang in Berlin leben würde. Obwohl ich nur seit einem Jahr hier bin, habe ich hier so viele Erfahrungen zum ersten Mal gemacht. Hier sind ein paar der vielen Sachen, die Berlin mir beigebracht und so großzügig gegeben hat. Ich bin sehr dankbar für alles, was ich bis jetzt erlebt habe. Am meisten bin ich aber dafür dankbar, dass ich wegen Berlin zu einer besseren Version von mir selbst geworden bin.

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Berlin ist… ein Spiegel

Berlin ist… ein Spiegel

In den vergangenen Tagen ist mir deutlicher denn je aufgefallen, wie Berlin zu einem Spiegel seines eigenen Gemütszustandes werden kann. Vor ein paar Tagen führte ich mit einer Kollegin ein Gespräch zur aktuellen Stimmung in der Stadt. Während sie Berlin als grau und schlecht gelaunt wahrnahm, sah ich die Stadt voller Farben, guter Laune und lächelnden Gesichter. Zwei Eindrücke die gegensätzlicher nicht sein könnten. Meine eigene positive Perspektive erkläre ich mir dadurch, dass ich Berlin nach 6 Monaten Abwesenheit einfach wahnsinnig vermisst hatte und nach meiner Rückkehr übermäßig froh war, wieder hier zu sein. Anstelle des typischen Graus sah ich all die schönen Dinge an der Stadt and nahm nur die Leute in den Straßen wahr, die mir mit einem Lächeln begegnen, welches meine eigenen glücklichen Zustand wieder spiegelten. Das ist auch nach einem Monat noch so und ich kann nur hoffen, dass sich dieses Gefühl noch lange hält, bevor es wieder ins Unterbewusstsein fällt. Ich versuche jetzt eigentlich jeden Tag bewusst alle Menschen in den Straßen anzulächeln und ein bisschen positive Gefühle in die Stadt hinauszutragen, die dann hoffentlich langfristig wieder an mich zurück gegeben werden. Also sollte euch in nächster Zeit ein freudig grinsender Mensch in den Straßen begegnen, nicht davon ausgehen, dass der völlig irre ist, sondern einfach zurück lächeln 😉

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Niemals zu alt zum Raven

Niemals zu alt zum Raven

Foto: Francesca Camilla

In Berlin ist man nie zu alt oder zu jung zum Raven. Das ist die Botschaft, die bei diesem freudebringendem Video ziemlich deutlich rüberkommt. Der allseitsbekannte und beliebte Günther Krabbenhöft, Berlin’s stilvollster Senior, tanzt in dem Filmchen voller Energie und ganz ohne Scham durch die Stadt, als wäre das Leben eine große Party. Er tanzt dabei mit jung und alt, Touris und Berliner, Menschen von verschiedener Herkunft, ja sogar Kindern, und zeigt dabei, wie einfach man einen kurzen Moment der Freude miteinander haben kann. Es ist so simpel und so schön, dieser Moment an dem man merkt, dass wir doch alle friedlich und freundlich miteinander in einer Stadt existieren können, ohne Rassismus, Sexismus, Altersdiskriminierung und anderen schlechten menschlichen Angewohnheiten. Berlin ist ein Ort, an dem wir zusammen sein können, an dem jeder so sein kann, wie er ist, ohne schief angeguckt zu werden. Ich finde dieses Gefühl muss sich noch weiter verstärken, denn wir müssen noch einige Hürden überwinden, aber bis dahin tanzen wir einfach euphorisch und optimistisch durch die Straßen, so wie Günther es tut.

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Berlin Braucht Positive Botschaften!

Berlin Braucht Positive Botschaften!

photo: Sascha Kohlmann

Vor ein paar Wochen wurde ich spontan dazu eingeladen Teil eines Videos von Huawei für ihre neue #humantouch Kampagne zu werden. In dem Video geht es darum, dass fremde Menschen sich gegenseitig positive Botschaften zusenden, die sie berühren oder zum lächeln bringen sollen. Es ist ein sehr minimalistisches Konzept, aber mit einer emotionalen Tiefe.

Das fertige Video zu sehen, hat mich etwas zum Nachdenken gebracht. Ich mag den Grundgedanken dahinter, dass man sich einen Moment Zeit nimmt in seinem beschäftigten Leben und einem fremden Menschen einen aufmunternden oder lustigen Text schickt, um ihn etwas Freude zu verschaffen. Wir brauchen das alle, besonders in dieser grauen und tristen Jahreszeit, besonders hier in Berlin, wo alle so grummelig sind und sich ständig über alles beklagen. Wir brauchen ein bisschen Aufheiterung und Optimismus gerade. Also hab ich ein bisschen philosophiert, welche Botschaften den Berlinern vielleicht ein Lächeln aufs Gesicht zaubern könnten, wenn auch nur ein ganz kleines. Und so kamen folgende Sprüche zustande…

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Ich hasse Montag

Blue&Joy in Berlin Mitte

Und Blue&Joy scheinbar auch. Die beiden gegensätzlichen Figuren wurden von einem Team italienischer Straßenkünstler ausgedacht, die kürzlich auch eine Ausstellung hier in Berlin in der MK Gallery hatten. Weitere Motive der beiden in den Straßen von Mitte nach dem Klick.

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