Ich hab meine Mutter getötet
Im ersten Drittel des Frankokanadischen Films I Killed My Mother wird man von einem Gedanken nicht losgelassen: Wie unheimlich anstrengend ist eigentlich dieser Junge?! Doch im Verlaufe des intimen Familiendramas beginnt man zu verstehen, warum Hubert eigentlich so wahnsinnig dramatisch geworden ist. Man könnte es eine sehr spezielle Beziehung zu einer Mutter bezeichnen. Bin ich froh, dass meine Familie (für nordische Verhältnisse) total normal ist!
Im Vorfeld war ich etwas skeptisch, was diesen Streifen anging, denn wenn mich eins an Filmen und Theaterstücken nervt, dann ist es ewiges Rumgeschreie und hysterische Anfälle. Doch dies stört in diesem Film keinesfalls, denn er ist unglaublich gut durchdacht und gespielt. Ich bin total beeindruckt vom 21jährigen Autoren, Regisseur und Schauspieler Xavier Dolan, der viele autobiografische Elemente in die Geschichte eingebaut hat. Brilliant! Fotos, Trailer und Spielzeiten in Berlin nach dem Klick.

