100 Jahre Geschichte des Ersten Mai in Berlin
Foto: Bundesarchiv, Bild 102-09700 / CC BY-SA 3.0
Der Erste Mai, da ist das große Straßenfest in Berlin, richtig? Naja, gewisser Maßen quasi. Während sich das MyFest in Kreuzberg wirklich mehr wie eine große Party mit Fressbuden und Konzertbühnen anfühlt, hat der Tag der Arbeit aber eigentlich eine ganz andere Geschichte. Seinen Ursprung hat er in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den USA, wo Arbeiter sich mit Protesten für den 8-Stunden-Tag durchsetzten. Ende der 1920er sollte dieser Tag auch in Deutschland eingeführt werden, doch das gelang erst den Nazis in den 30ern. Bis heute jedoch ist der Tag der Arbeit als nationaler Feiertag bestehen geblieben. Über die Jahrzehnte hat er sich jedoch sehr unterschiedlich entfaltet, von festlichen Paraden, zu politischen Demonstrationen bis hin zu brutalen Ausschreitungen hat es alles gegeben. Hier in Berlin war der 1. Mai noch bis zur zweiten Hälfte der 2010er assoziiert mit hohem Polizeiaufgebot, Sturmtrupps und aggressiven Demonstranten. Die ursprüngliche Bedeutung, den harten Kampf der Arbeiter, dass fühlt sich heutzutage auf dem MyFest etwas vergessen an.
Wir haben euch eine kleine Fotografische Revue von 100 Jahren 1. Mai zusammengefasst…
