Fotos: Jeisson Martin
Ich erinnere mich noch immer an die Straßen von Istanbul. Besser gesagt, an deren Geruch. Wenn ich an die Stadt denke, denke ich an den Staub, der in den Straßen wirbelt. Sich vermischt mit den verschiedenen Düften des Essen, das in den Gassen gekocht wird. Der Staub trägt das Leben der Menschen durch die Wege, wird in der Sonne gebraten, in der Nacht abgekühlt. Ich erinnere mich an den Geruch von Apfeltee, der die Stadt flutet, ich erinnere mich an das Meer. Wenn ich an Berlin denke, rieche ich einen Abend, einen Sonnenuntergang, etwas Beton. Ich denke an die tausend Möglcihkeiten, die durch die Straße tanzen. Ich rieche Lichter, fühle Musik. Ein Geruch kann Gefahr vorhersagen, ein Duft kann Zuhause bedeuten, ein Parfum kann ein Versprechen sein.
Der Duft einer Stadt ist quasi der emotionale Fingerabdruck Die Identität und Ankündigung von Ereignissen. Wie warm die Stadt um dich herum riecht, wie kalt die Nacht sein kann. Wie streng ein bestimmter Bezirk riecht, wie weich ein See. Kreuzberg riecht anders als Zehlendorf, Mitte hat einen anderen Duft als Neukölln. Ohne hier total Grenouille zu werden: Düfte sind die Textur, aus denen Erinnerungen gemacht sind.
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von Yasmin | Stories
Urbane Zwischennutzung in Form von Kunstausstellungen ist nicht unbedingt das innovativste Konzept in Berlin. Meine allerersten Ausstellungen, die ich in der Stadt besucht habe, fanden meist in ungenutzten Lagerhallen, besetzten Häusern und Ateliers statt. Als ich letzten Sontag in Mitte die Ausstellung The Vacancy besuchte in einem leerstehendem Hotel, wo sich 33 Künstler an 33 Räumen austoben durften, kam ich mir allerdings ein wenig fehl am Platz vor. Mitte ist ja mittlerweile zu einer Hochglanzbroschüre des Hipster-Kapitalismuss geworden. Da hatte ich das Gefühl eine Art konservierte “Berlin Experience” zu konsumieren. Auf der anderen Seite ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn Künstler Ausstellungsmöglichkeiten geboten werden durch leerstehende Bauten in bester Lage und mit der besten medialen Unterstützung vom Zeit Magazin. Sowieso ist es eine Chance, wenn wir Künstler ungenutzte Räume erobern lassen und uns vielleicht auch davon inspirieren für die spätere Nutzung. Doch der Gedanke, der mir kam, dass vielleicht die Kunst und die Künstler bei diesem Projekt instrumentalisiert werden könnten für potentielle Immobilienspekulation zeigt neuen Zwiespälte, die wir in Berlin mittlerweile durchleben mit ihrer Kreativindustrie. Ein Einblick in die Ausstellung geben die Bilder von Anna Agliardi nach dem Klick.
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von Claudio | Kunst, Mitte
Vor kurzem poppte bei uns diese kuriose Home-made Video auf, welches ein Berlin Mitte nach der Wende im Jahr 1991 zeigt. Man sieht hauptsächlich die Gegenden um die Linienstraße, dem Tacheles, der Museumsinsel und der Oraninienstraße, aber auch ein paar Wohnungen von innen, was viel interessanter ist. Wenn man sich das Interior Design und die Mode anschaut, könnte das eigentlich auch von heute sein… Viel Spaß mit dem Film von Jörg Langkau nach dem Klick.
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von Frank | Videos
Foto: AANDO FINE ART, Osang Gwon
Seit ich mich erinnern kann, bin ich von zeitgenössischer Fotografie und ihrer Möglichkeit, Geschichten in einem einzigen Bild zu erfassen, fasziniert. Das erklärt nicht nur, warum der Europäische Monat der Fotografie, der jetzt gerade in Berlin stattfindet, meine Lieblingszeit des Jahres ist, sondern auch, warum ich mich heute so freue, euch eine bevorstehende Ausstellung mit dem Titel Well-Constructed vorstellen zu dürfen. Die AANDO FINE ART GALERIE in Berlin Mitte, hat den aktuellen Durchbruch der südkoreanischen Kultur und Fotografie aufgegriffen und bringt 5 internationale, renommierte koreanische Fotografen nach Berlin.
Die Gruppenausstellung untersucht Ideen der Konstruktion und Manipulation der Vorstellung, wobei Künstler Szenen aus der Realität nachstellen, um eine konzeptionelle Erzählung zu erschaffen. Die 5 Künstler Hongchun Park, KDK, Osang Gwon, Hyungmin Moon und Seungwoo Back sind alle mit an Bord, um die Möglichkeiten der Fotografie zu erweitern, die menschliche Erfahrung zu beschreiben und die primäre visuelle Wahrnehmung zu hinterfragen. Unter meinen Favoriten ist Osang Gwon, der dreidimensionale Skulpturen aus mehreren zweidimensionalen Bildern komponiert. Atemberaubend, oder? Nehmt euch eine Minute nach dem Klick, um durch ihre Werke zu scrollen bevor ihr die Vernissage am 7. November 2014 in eurem Kalender notiert.
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von Devid | Kunst
Foto: Michael Lange
Elf Jahre ist es nun schon her, dass Filmemacher Igor Paasch und Frank Künster ihre Dokumentation Let It Rock! über einen von Berlins eher kontrovers diskutierten Bezirke Mitte auf der Berlinale 2003 uraufführten. Nach vielen Festivalscreenings in den folgenden Jahren gibt es den Film nun auch endlich online.
Es wird viel gesagt über den Bezirk, den ich heute noch als meinen Lieblingsbezirk bezeichne. Bekannte Stadtpersönlichkeiten wie Johann von Circle Culture Gallery, Cookie, Sasha von Jahcoozi, Mieze von Mia., Miss Kittin und Ellen Alien sprechen über Mitte und was damals alles so dort, insbesondere im Nachtleben vorging. Die Stimmen sind enthusiastisch oder auch kritisch, man kennt aber eigentlich auch heute noch die Argumente dafür und dagegen. Interessant ist es aber allemal, denn 2003 war eine Zeit noch vor der Bar 25, dem Berghain und der Wilden Renate und damals gab es schon deutlich mehr Nightlife in Mitte, was ja heutzutage leider ziemlich ausgestorben ist. Aber macht euch selbst ein Bild mit dem Film nach dem Klick.
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von Frank | Mitte, Videos
Unglaublich aber wahr. Nach genau 20 Jahren macht einer der legendärsten Clubs Berlins, der vor allem den Stadtteil Mitte ausgehtechnisch stark geprägt hat, für immer zu. Irgendwie macht uns diese Clubschließung zwar ein wenig nostalgisch, aber nicht traurig. Mann hat es akzeptiert, dass tolle Orte irgendwann nicht mehr die Gleichen sind. Jeder Club braucht nach einer gewissen Weile eine Art Transformation, um sich wieder an der Spitze des Berliner Nachtlebens zu etablieren. Auch Cookie hat vor etwas Neues zu eröffnen. Wir bleiben gespannt und freuen uns, dass das Restaurant Cream weiterhin bestehen bleibt. Eine längere Retrospektive und eine kleine persönliche Anekdote findet ihr im englischen Teil des Artikels.
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von Claudio | Party, Fotos
Das Hot Tub Cinema gibt es bisher zwar nur in London, aber die Zeiten in denen wir Filme in weichen Samtsesseln oder in eine kuschelige Decke gucken sind auch hierzulande vorbei. Jetzt heißt es raus auf die Wiesen dieser Stadt und Filme unterm Sternenhimmel schauen. Der Sommer ist endlich da und es kann losgehen mit dem Freiluftkino Spaß. Ein paar Tipps nach dem Klick.
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von Lia | Kreuzberg, Mitte, Filme
In der neuesten Episode der Web-TV-Show Recreate Berlin sind die Jungs und Mädels von der Vice endlich in meinem Lieblingsbezirk Berlins angekommen: in Mitte. Dieses Mal war die Aufgabe des Galaxy Note Lab Workshops, den Stadtteil neu zu zeichnen. Ich fand es überaus spannend, dass Workshop-Leiter Clé viele interessante Dinge über die Entwicklung von Mitte erzählt hat, die ganz und gar nichts mit den typischen touristischen und kommerziellen Hotspots der Gegend zu tun hatten. Die Workshop-Teilnehmer sind auf ihrer Tour aktiv geworden und haben viel Bildmaterial von Orten wie zum Beispiel der Circle Culture Gallery in der Gipsstraße, aufgenommen und dann später bearbeitet. Nach dem Klick könnt ihr euch das Video anschauen.
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von Frank | Kunst, Mitte, Videos

Man könnte es auch einen Frauentausch nennen, was Claudio und ich gerade durchgeführt haben, nur dass wir dabei eigentlich unsere Kieze getauscht haben und nicht die Frauen. Letzte Woche hat euch Claudio ja bereits gezeigt, wie er seinen Freundinnen aus Mitte seine Nachbarschaft in Friedrichshain gezeigt hat. Und diese Woche bin ich dran, euch die Tour zu zeigen, die ich mit meinen Freunden aus Friedrichshain am gleichen Tag hier in Mitte gemacht habe. Ich hab dabei die Orte aufgesucht, die ich selber wirklich oft frequentiere. Mit dabei das Café, in dem ich am liebsten Frühstücke, den Park, in dem ich im Sommer gerne in der Sonne liege, und die Galerien, die ich gerne besuche.
Es war eine ganz wunderbare Erfahrung all diese Dinge an einem sonnigen Tag mit lieben Freunden zu erleben. Was für mich schon so vertraut ist, hab ich durch ihre nochmal ganz neu erlebt. Am Ende des Tages hat sich meine Gruppe dann mit der von Claudio getroffen, wir hatten ein tolles gemeinsames Dinner und haben dann in einer Bar mit leckeres Cocktails angestoßen.
Um diese Tour durch Mitte auch für euch erlebbar zu machen, haben wir jeden Schritt mit Adressen, Fotos und Kommentaren in der neuen Amble with Louis Vuitton iPhone App dokumentiert. Nach dem Klick findet ihre eine kleine Fotostrecke zu unserer Tour, um euch einen Vorgschmack zu geben. Ladet euch die Amble App runter, um unserer iHeartBerlin Tour durch Mitte zu folgen, oder zeichnet eure eigene Amble Tour auf.
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von Frank | Mitte

Am vergangenen Abend eröffnete der heiß erwartete neue Club Flamingo unter der S-Bahn-Brücke am Monbijoupark in Mitte. Obwohl er von den selben Machern ist, ist er nicht zu vergleichen mit dem Rio, dem Scala oder dem Broken Hearts Club. Er ist etwas neues. Wir hatten eine Menge Spaß auf der Eröffnung! Und ich liebe diese goldenen Pflanzenlampen, toll! Viele Eindrücke der Party auf zwei Seiten nach dem Klick. Ihr könnt euch am Freitag und Samstag selbst ein Bild davon machen auf dem offiziellen Flamingo Eröffnungswochenende.
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von Frank | Party