Fotos: Chris Phillips.
Einige kennen Chris Phillips vielleicht als Mitbegründer des Kunstkollektivs Pornceptual und als Mitbegründer des queeren Festivals WHOLE. Aber neben der Leitung dieser bahnbrechenden Projekte ist der Brasilianer auch selbst ein produktiver Künstler. Ab dem 22. Februar könnt ihr seine neuesten Fotoarbeiten in dem Ausstellungsraum The Ballery sehen.
Die Ausstellung mit dem einfachen Titel “Twins” wird von Chris zusammen mit seinem Zwillingsbruder Eric kuratiert. Die gesammelten Kunstwerke sollen die Frage beantworten: “Wie sehen Zwillinge die Zwillingsbeziehung?”
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von Guest Author | Kunst
Foto: Pornceptual.
Wir können es kaum glauben, aber es scheint, dass der Lockdown und damit der Mangel an Veranstaltungen endlich vorbei ist. Mehr und mehr Live-Events tauchen in der ganzen Stadt auf und wir hüpfen eifrig von einem zum nächsten. Wir haben es wirklich vermisst, auszugehen, uns unter die Leute zu mischen, Musik, Drinks und Performances zu genießen – es ist einfach zu lange her.
Der Sommer scheint voll von Veranstaltungen zu sein und wir bekommen immer noch jeden Tag neue dazu. Wir werden unsere Veranstaltungsseite von nun an wieder aktualisieren, also bleibt dran. Für den Moment haben wir eine Auswahl unserer Lieblingsveranstaltungen des Sommers zusammengestellt, darunter das erste Pornceptual-Event des Jahres, Vorführungen von Mobile Kino und einige spannende Theateraufführungen. Wir hoffen, euch dort zu sehen!
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von Frank | Events
photo: Nonothing.
Pornceptual bringt seine vierte Magazinausgabe FUCK 2020 heraus – der Titel fängt eine Stimmung ein, die viele von uns nachempfinden können – und bringt uns inklusive pornografischer Kunstwerke von über 100 Mitwirkenden aus 33 Ländern und 5 Kontinenten.
Zweifelsohne hatte die Pandemie im vergangenen Jahr einen tiefgreifenden Einfluss auf unser Verhältnis zu Intimität, menschlicher Berührung und Sex. Durch die Linse der Pornografie und der Kunst erforscht FUCK 2020 solche Themen, indem es Künstlern eine Plattform bietet, deren Stimmen nicht immer gehört werden, besonders da die Bedrohung durch die Online-Zensur weiter zunimmt.
“Das vergangene Jahr war zwar turbulent, aber Sex war nicht immer Teil der Erzählung”, schrieb das Pornceptual-Redaktionsteams. “Wir können nicht zulassen, dass diese Geschichten vergessen werden, insbesondere die von marginalisierten Sexualitäten.
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von Aisha | Pandemic, Fotos, Produkte
Noch vor rund zwei Wochen fragte sich iHeartBerlin-Gastautor Daniel, wo die Berliner Raver ohne die Clubs feiern und umgekehrt, was die Berliner Clubs ohne Raves machen. Während diese Fragen in den letzten Monaten besonders relevant waren, haben wir gerade eine fast unglaubliche Veränderung erlebt.
Die neueste Entwicklung von Berlins schrittweiser Lockerungen der Corona-Maßnahmen ist die Wiedereröffnung einiger Clubs. Nicht nur als Alternative zu Biergärten, sondern als richtige Partyziele. Natürlich gelten die üblichen Covid-19 Hygienemaßnahmen: Bereitet ihr euch also darauf vor, eure Kontaktdaten an der Tür zu hinterlassen und eine Gesichtsmaske als obligatorische Ergänzung zu eurer Kleidung beizufügen.
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von Michalina | Party
Wie zeigt man Zusammenhalt und Zugehörigkeit in Zeiten von Social Distancing? Berlins queere Community wagt sich in virtuelle Gefilde, um darauf Antworten zu finden.
Das Jahr 2020 war hart – für uns alle, aber besonders für die globale Queer-Community. Während in Ungarn versucht wird, Transsexuelle ihres Rechts auf Anerkennung ihres Geschlechts zu berauben, Großbritannien und die USA im Begriff sind wichtige Antidiskriminierungsgesetze gegen queere Menschen zurück zu nehmen und Polen ein Drittel des Landes zur so genannten “LGBT-freien Zone” erklärt hat, ist institutionalisierte Homophobie vor Berlins Haustür angekommen.
Mehr denn je müssen queere Menschen Widerstandskraft unter Beweis stellen und brauchen diese Zeit um unsere Identität zu feiern und Solidarität mit all jenen zu zeigen, die es noch nicht können – doch genau jetzt befinden wir uns inmitten der größten Pandemie des letzten Jahrhunderts.
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von Andy | Party
Foto: SCANROULETTE @herpeslabial_
Der Lockdown hat dem sexuellen Ausdruck der Berlinerinnen und Berliner wirklich einen großen Dämpfer versetzt. Wenn ihr nicht das Glück habt, mit eurem Partner oder einer Mitbewohnerin mit Benefits zu leben, musste euer Sexualleben in den letzten Wochen höchstwahrscheinlich in den Hintergrund treten. Keine Tinder- oder Grindr-Dates, keine Hook-ups in Bars, keine kinky Abenteuer in Berliner Nachtclubs. Man muss heutzutage wirklich kreativ werden, um den sexuellen Kick zu bekommen.
Unsere Freunde von Pornceptual wurden von der Pandemie wirklich schwer getroffen. Ihre Partys werden bis auf weiteres verschoben, und das Festival WHOLE, das sie mitorganisieren, ist für dieses Jahr abgesagt worden. Aber wie für viele kreative Menschen in der Stadt hat die Quarantäne auch für sie neue Ideen und Möglichkeiten geschaffen, etwas Interessantes aus der Situation zu machen. Eine dieser Ideen, die vor kurzem das Licht der Welt erblickt haben, ist ihre neue Plattform Isolation Porn, die eine Erweiterung ihres Pornceptual-Blogs ist, der Kunstwerken und Kreationen gewidmet ist, die als Reaktion auf den Lockdown entstanden sind.
Im Stil eines erotischen Tumblr (als sie noch explizite Inhalte hatten) sammeln sie eingereichte Bilder, Videos und GIFs, die sich mit Sexualität in der Selbstisolation befassen. Ihr findet dort eine Menge Dildo-Aktionen, Masturbation und freizügige Selfies – aber alles mit einer künstlerischen und kreativen Anspruch. Genau so mögen wir es.
Wenn ihr horny seid und eure Kreativität mit euren sexuellen Begierden verschmelzen wollt, ist dies vielleicht der richtige Moment und die richtige Plattform für euch. Wenn ihr ein paar einfache Richtlinien befolgt und eure Arbeit einreicht, könntet ihr selbst in diesem wunderbaren erotischen Stream von Isolation Porn landen. Hier ist ein kleiner Vorgeschmack…

photo: Alexander Samuel @psd_creature

photo: Alexis Fanto

photo: BettyFvck @bettyfvck

photo: Flavie Eidel @flavieeidel

photo: Joanna Konieczna @joanna_konieczna

photo: Lucas Dias @lucasmedias

photo: Lucas Silvestre @_silvestrelucas

photo: Mitikafe @mitikafe

photo: Rebecca Dorothy @rebeccadorothyx
von Frank | Kunst, Pandemic
Das neue Jahrzehnt, in das wir gerade eingetreten sind, lädt zu Vergleichen mit den vielfach mythologisierten 1920er Jahren ein. Die Menschen sind zweifellos fasziniert von dieser vergangenen Zeit. Auch wenn es klare Gegensätze zwischen den früheren und den gegenwärtigen 20ern zu geben scheint, wie Techno und Jazz, denke ich, dass man auch ein paar gemeinsame Nenner finden könnte. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über einige dieser kulturellen Schnittstellen der 20er Jahre. Mehr dazu im englischen Teil.
von Michalina | Stories
Wie viele Möglichkeiten gibt es, Berlin zu erleben? Das sind wahrhaft zu viele, um sie alle wirklich auszuschöpfen. Mit Menschen aus über 190 Ländern bietet Berlin einen Reichtum an unterschiedlichen Perspektiven, Umgebungen und Aktivitäten, dass es einem wirklich nie langweilig werden kann. Wir mögen die Vielfalt der Stadt manchmal für selbstverständlich halten, deshalb sollten wir uns manchmal aktiv die Zeit nehmen, um die besonderen Dinge zu schätzen, die verschiedene Kulturen nach Berlin bringen.
Heute nehmen wir euch mit auf eine brasilianische Tour durch Berlin. Nach früheren Exkursionen in die polnische, türkische, italienische und syrische Gemeinschaft wollen wir nun genauer untersuchen, was die wunderbaren Menschen aus Brasilien in die Stadt gebracht haben. Lest den englischen Teil des Artikels, um mehr zu erfahren.
von Guest Author | Cafés, Leute
Foto: Rafael Medina.
Bereits nach drei Jahren ist WHOLE, das extravagante Spektakel außerhalb Berlins, zu einem einzigartigen Ort queerer Sichtbarkeit und Gemeinschaft geworden mit – zweifellos – historischer Bedeutung. Unser iHeartBerliner Autor Andy besuchte die dreitägige “Function in Ferropolis”.
Ich atme tief ein. Die Luft ist staubig und trocken von diesen ersten brennend heißen Sommertagen. Während Ich darauf warte, dass meine Freundesgruppe ankommt, lege ich meinen schweren Rucksack ab und lasse meine Blick langsam schweifen. Kolossale Metallkräne ragen in den strahlend blauen Himmel, brutale Überreste längst vergangener Zeiten. Davor steht ein provisorisches Dorf verstreuter Zelte auf staubig trockenem Boden – eine Szenerie wie aus “Mad Max”. Ich blicke in die andere Richtung, eine Gruppe halbnackter Körper tanzt mir entgegegen; ein neongrüner Irokese auf der einen Seite, bodenlange Lederchaps auf der anderen, und riesige auf-und-ab springende Reifenohrringe. “YES BITCH!”, rufe ich plötzlich aus und schnippe mit dem Finger. Ein Fäscher schnappt auf, ein gehauchter Kuss auf meine Wange und das extravagante Ensemble wirbelt an mir vorbei. Ich fange an zu lachen.
Bye Bye Realität. Ich bin zu Hause.
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von Andy | Musik, Party
Illustrationen: Berk Karaoglu.
Man könnte sagen, dass Berlin den Ruf hat, ein bisschen wie ein sexueller Spielplatz zu sein. Einige nehmen dies ganz wörtlich und genießen gerne die etwas riskante Aktivität des Sex in der Öffentlichkeit. Persönlich kann ich mir eine Million Gründe vorstellen, wie dieser Plan zu meinem schlimmsten Albtraum werden könnte, aber diese Bedenken beiseite, es gibt wahrscheinlich keine bessere Zeit wie den Sommer, um das ganze auszuprobieren. Deshalb haben wir für euch 10 Orte zusammengestellt, die euch möglicherweise genau das richtige Maß an Privatsphäre bieten – oder, wenn gewünscht, das richtige Publikum.
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von Guest Author | Stories,