Berliner Unterstützen Menschen aus der Ukraine – Und So Könnt Auch Ihr Helfen

Berliner Unterstützen Menschen aus der Ukraine – Und So Könnt Auch Ihr Helfen

Berliner Proteste gegen den Ukraine-Krieg, von Lewin Bormann, CC BY-SA. 

Während wahrscheinlich viele von uns immer noch mit den Auswirkungen der anhaltenden Pandemie zu kämpfen haben, wurde die Welt vor einer Woche mit einem weiteren Schocker konfrontiert: Ein gewalttätiger Krieg, der näher vor unserer eigenen Haustür ist, als viele von uns je erwartet hätten. Die Menschen in der Ukraine mussten sich schon so lange mit der Aggression des unliebsamen benachbarten Autokraten auseinandersetzen, dass wir im Westen Europas diesen anhaltenden Konflikt bereits in unser Unterbewusstsein verdrängt haben. Doch nun ist er kaum noch zu übersehen und ein brutaler Weckruf für den Rest Europas, wie unbeständig die Welt ist, in der wir zu leben glauben.

Die Reaktion der Menschen in den anderen europäischen Ländern war überwältigend positiv gegenüber den Menschen in der Ukraine. Es ist rührend zu sehen, wie die Menschen nicht nur in zahllosen Freiheits- und Friedensmärschen auf dem ganzen Kontinent (auch innerhalb Russlands) massiv ihre Solidarität und ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht haben, sondern auch, wie viele Hilfe und Unterstützung in Form von Transport, Versorgung und Unterbringung für Flüchtlinge aus der Ukraine organisiert haben. Es mag ein voreingenommener Eindruck sein, aber ich kann nur hoffen, dass die Entschlossenheit und Effizienz der MENSCHEN auch mehr UNTERNEHMEN und REGIERUNGEN dazu inspirieren wird, diesem Beispiel zu folgen.

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Diese Events & Projekte feiern die Weiblichkeit am Internationalen Frauentag

Diese Events & Projekte feiern die Weiblichkeit am Internationalen Frauentag

Im vergangenen Jahr hat Berlin als erstes Bundesland den Frauentag zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Ursprünglich von der deutschen Frauenrechtlerin und marxistischen Theoretikerin Clara Zetkin auf der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen vorgeschlagen, feiern Frauen den Feiertag im März schon seit über einem Jahrhundert. 2019 stimmte der Berliner Senat mit 87 zu 60 Stimmen für die Vorlage, den Frauentag zum stadtweiten Feiertag zu machen. Anstatt einfach nur den freien Tag zu genießen, solltet ihr euch einige dieser Projekte und Veranstaltungen ansehen, die das Frausein und die weibliche Erfahrung in Berlin feiern.

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Riot Pant Project: Ein Protest gegen Manspreading in der Berliner U-Bahn

Riot Pant Project: Ein Protest gegen Manspreading in der Berliner U-Bahn

Die Auseinandersetzung mit überholten gesellschaftlichen Normen ist an sich schon eine Lieblingsbeschäftigung vieler Berliner, aber es wird noch besser, wenn die Kritik von Elementen der neuen Gegenkultur begleitet wird. Darum geht es beim Riot Pant Project – lest weiter, um mehr über den subversiven Trend zu erfahren, der den öffentlichen Raum aus dem Griff der toxischen Männlichkeit zurückerobert.

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Eindrücke vom Ersten Mai in Berlin Kreuzberg

Eindrücke vom Ersten Mai in Berlin Kreuzberg

Fotos: Vismante Ruzgaite. 

Berlin am ersten Mai, dem Tag der Arbeit. Was einst ein Tag der Proteste und Revolten war, an dem die Kreuzberger Anarchisten und Punks die mit Polizei Flaschen bewarf, Autos in Brand steckten und Schaufenster zerstörten, ist heutzutage eine der größten Straßenpartys, die den Großteil von Kreuzberg 36 und einige andere Teile der Stadt einnimmt.

Man könnte argumentieren, dass Berlin seinen Sinn für Widerstand verloren hat und dass die jungen Leute, die jetzt mit Bier in der Hand durch die Straßen tollen, die Geschichte und Bedeutung dieses wichtigen deutschen Feiertags völlig vergessen haben. Aber andererseits ist diese freigeistige Art, das Leben an jeglichen Orten und aus jeglichen Gründen zu feiern, nicht auch Berlins wichtigstes Markenzeichen seit den frühen neunziger Jahren?

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Erhebt Eure Stimmen und Rettet Eure Stadt

Erhebt Eure Stimmen und Rettet Eure Stadt

Unsere Stadt verändert sich. Solange wir unsere Stimmen im richtigen Moment erheben und für sie kämpfen, kann es sich noch zum Besseren wenden.

Immer noch nicht ganz nüchtern von exzessiven Neujahrsfeierlichkeiten, verlasse ich an diesem frostigen Donnerstagmorgen meine Wohnung in der Karl-Marx-Allee. Zwar fühle ich mich nicht besonders großartig, doch jedes Mal wenn ich durch die elegante Säulenreihe trete, die die Tore zu den monumentalen Stalinpalästen bewacht, in denen ich lebe, kriege ich dieses Gefühl von Erhabenheit.

Ich bin auf meiner – semi-durchdachten – Mission, dieses Gefühl zu behalten: Ich kaufe meine Wohnung! – Ich bin 25, ich habe gerade mein Studium beendet, und meine Ersparnisse reichten gerade so für ein neues MacBook…. Als ich um die Ecke zum Ostbahnhof biege, und nervös am Stapel signierter Dokumente in der meiner rechten Hand herumfummel, frage ich mich: Bin ich komplett verrückt geworden?

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Wie Ihr Euch Gegen Überhöhte Mieten Wehren Könnt

Wie Ihr Euch Gegen Überhöhte Mieten Wehren Könnt

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Wohnen in Berlin ist unverschämt teuer geworden und passt so gar nicht zu dem antikapitalistischen Flair, den viele seiner Bewohner ausstrahlen. Tatsächlich sind die Mieten in Berlin in den letzten 5 Jahren um fast das Doppelte gestiegen. Je öfter ich mit Freunden über die Lage spreche, desto mehr gewöhne ich mich jedoch erschreckender Weise an die Situation: Eine frisch zugezogene Bekannte berichtete mir neulich, sie zahlt in der Sonnenallee für 35m2 ganze 920€ – das sind über 25€ pro m2! Angeblich luxussaniert und mit schicker Einbauküche versehen. Das sei heute normal – illegal ist es trotzdem.

Genauso illegal sind oft auch schon Mieten jenseit von 10€ pro Quadratmeter. Denn damit die Mieten nicht weiter steigen, hat die Regierung schon vor über drei Jahren ein Gesetz erlassen, die Mietpreisbremse. Nur warum nutzt sie kaum einer? Warum steigen die Mieten immer weiter? Wir wollen euch zeigen, wie ihr mit der Mietpreisbremse eure Miete senken könnt. Dafür haben wir mit dem Online-Portal wenigermiete.de drei Möglichkeiten analysiert, wie ihr das Gesetz nutzen könnt: über das Start-up selbst, per Anwalt oder über einen Mietverein.

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#Unteilbar – Berlin stellt sich gegen Ausgrenzung und Fremdenhass

#Unteilbar – Berlin stellt sich gegen Ausgrenzung und Fremdenhass

242.000 Menschen demonstrierten am Samstag gegen den Hass. Die Demo, die sechs Kilomenter lang durch die Stadt zog, ist ein Symbol der Hoffnung in sonst düsteren Tagen. Das ist wichtig, nicht nur für Berlin, sondern die ganze Welt. Wir von iHeartBerlin waren dabei und haben Bilder gemacht.

“Solidarität, statt Ausgrenzung – für eine freie und liberale Gesellschaft”, das Motto der Initiative “Unteilbar” trieb eine Viertelmillionen Menschen aus von Alex bis Siegessäule.

Einen endlosen Strom von Menschen zu sehen, der für die gemeinsamen Werte unserer Stadt, aber auch ganz Deutschlands, Europas und die Welt eintritt, war eine unglaubliche Erfahrung. Denn jeder einzelne zählt. Doch der Kampf endet nicht mit diesem schönen, sonnigen Tag Mitte Oktober. Eine Demonstration ist ein kraftvolles und sichtbares Symbol, aber was noch wichtiger ist, ist was nach diesen kurzen, unteilbaren Stunden passiert. Gehen wir raus aus der  Komfortzone, um für unsere gemeinsamen Werte zu kämpfen? Das wird nicht einfach, aber 240.000 Menschen haben gezeigt, dass der Wille da ist.

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Vereinigte Farben Berlins Gegen den braunen Dreck der AfD

Vereinigte Farben Berlins Gegen den braunen Dreck der AfD

Es war ein Sonntag wie kein anderer. An diesem wunderschönen Tag wollte die Afd mit rechten Parolen die Straßen Berlins entlangmarschieren und sich und ihre menschenverachtende Haltung präsentieren. Doch Berlin sei dank kam alles andere. Wir liefen, wir sangen, wir tanzten für ein freies Berlin. Ein buntes Berlin. Ein Berlin voller Liebe statt Hass. Die ganze Geschichte, könnt ihr im englischen Artikel nachlesen.

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UdK Rundgang & Sommerfest 2015 – Loose Grip

UdK Rundgang & Sommerfest 2015 – Loose Grip

Fotos: Anna Agliardi

Ohne Zweifel ist das Sommerfest der UdK eines der Kulturhighlights des Sommers. Dieses Jahre waren allerdings nicht wie sonst alle Ateliers offen für das Publikum. Viele Kunststudenten protestieren zurzeit gegen die aktuelle Hochschulpolitik. Diese will weniger feste Professoren, sondern mehr prominente Gastprofessoren, die der Uni mehr Prestige bringen. Die Prestige-Nummer bringt den Studenten aber eigentlich herzlich wenig, weil diese wünschen sich auch eine gute Betreuung während der Semesterferien und allgemein eher Ansprechpartner auf Augenhöhe, als unerreichbare Kunstpromis, die für ihre Studenten eh kaum Zeit haben.

Ob die Entscheidung, keine Kunst zu zeigen und stattdessen nur Party zu machen, die beste war, sei dahingestellt. Wahrscheinlich wäre es Pressetechnisch effektiver gewesen, wenn man die Partys in den Innenhöfen abgeblasen hätte und stattdessen nur Diskussionsrunden aus Protest durchgeführt hätte. Aber das in Berlin mal auf eine gute Party verzichtet wird im Sinne der Kunst ist wohl auch eher eine Traumdenke von meiner Seite. Die Party war auf alle Fälle wie immer schön und fast ein wenig magisch. Impressionen von den Werken der Meisterschüler und des Abends gibt es nach dem Klick. Das ganze Programm des Wochenendes könnt ihr hier nachlesen.

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Free Pussy Riot

Free Pussy Riot

Letzte Woche hat sich Elektrorockröhre Peaches mit Simonne Jones und vielen weiteren Supportern zusammengetan, um einen Song samt Video für die zu unrecht inhaftierte russische Protestband Pussy Riot zu kreieren. Nach dem Klick könnt ihr euch das Resultat anschauen. Mehr zum Protest könnt ihr hier nachlesen und wenn ihr selber tätig werden wollt, dann könnt ihr hier die Petition unterzeichnen.

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