Die Schönheit des Regens in Berlin

Die Schönheit des Regens in Berlin

photo: Maximilian Streich

Generell wird über Regen ja eher gemeckert als gefeiert. Klar, er ist nass, kalt, ungemütlich und kommt am liebsten dann, wann man ihn nun wirklich nicht gebrauchen kann. Aber irgendwie tun wir dem Regen damit auch unrecht, denn letztlich bringt er uns auch ganz viel Gutes (er gießt zum Beispiel unsere Balkonpflanzen, die ansonsten auf jeden Fall einen elenden Tod sterben würden).

Fotograf Maximilian Streich hat einen besonderen Fokus auf Fotografie im Regen – wovon er diesen Sommer hier in Berlin ja besonders viel geboten bekommt. Er schafft es, wunderschöne und Ästhetische Momente einzufangen, bei denen man sich fragt, warum man zuvor eigentlich so viel über den Regen genörgelt hat. Wir haben euch eine kleine Auswahl unserer Favoriten zusammengestellt. Mehr gibt es auf seinem Instagram Account zu sehen.

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Stil & Funktionalität für Berlin’s Fahrradfahrer

Stil & Funktionalität für Berlin’s Fahrradfahrer

Berliner und ihr Fahrrad, das gehört einfach zusammen. Nur wenige Städte, die ich bisher besucht habe, waren so Fahrradfreundlich wie Berlin. Auch bei Wind und Kälte sind die Berliner noch auf dem Fahrrad unterwegs, einzig wenn es regnet, dann wird’s auch den Härtesten einfach zu ungemütlich. Und wer will schon mit einem hässlichen Regencape durch die Stadt fahren, welches er dann für den Rest des Tages klatschnass mit sich rumtragen muss.

Das Berliner Label Chance of Rain von Antoniya Ivanova bietet hier eine clevere Alternative. Mit atmungsaktiven und wasserabweisenden High-Tech-Stoffen fertigen sie modisch zeitlose Trenchcoats, Jacken und Capes an, die so schön sind, dass man sie auch ohne Regengefahr gerne anzieht. Die Teile sind auch mit so viel cleveren Funktionen ausgestattet, dass man erstmal aus dem Staunen gar nicht rauskommt. Nach dem Klick gibt es ein paar Fotos und ein tolles Video, was diese praktischen Wunderwerke vorstellt. Jetzt kann der Regen kommen!

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Berlin ist… Kalt und Dunkel

Berlin ist… Kalt und Dunkel

photo: Christian Schirrmacher / CC

Jedes Jahr zur selben Zeit – ja, wir könnten sagen, jedes Jahr im November – kriecht sie langsam an uns hoch, die Dunkelheit, die Kälte. Manchmal langsam, manchmal ganz plötzlich und manchmal bemerken wir es gar nicht – bevor es zu spät ist. Es beginnt mit der Zeit: Nur eine kleine Stunde weniger, eine Stunde Licht und wenn die Sommer Sonne weg ist, dann werden die November Nächte länger und du raubst uns den Atem. Dicke graue Wolkendecken, die uns zu ersticken drohen und ganz langsam niederdrücken. Du bist bereit für die Winterruhe, aber sind wir es auch?

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Ein Regenspaziergang durch Berlin

Ein Regenspaziergang durch Berlin

All Photos:Eylül Aslan

Berlin im Regen ist nicht nur was für melancholische Gemüter. Die Stadt bedeckt von Wolken und einer feinen Schicht an Nass, erscheint besonders bei ruhigen Spaziergängen noch mehr ihre etwas sonderliche Magie auf die Bewohner auszustrahlen. Um dieses Stadtgefühl fotografisch festzuhalten haben wir gemeinsam mit unserer guten Freundin Eylül Aslan, ein paar ihrer hübschen Models und wetterfeste und superschicke Regenstiefel von Havaianas eine kleine Fotorunde durchgeführt. Das Resultat gibt es nach dem Klick.

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Berlin – Eine Nacht und ein Tag

Berlin – Eine Nacht und ein Tag

Nach ein paar wunderschönen Sonnentagen kam gestern abend leider der Regen und saugte uns sprichwörtlich unseren geliebten Sommer ab. Nicht nur der Himmel wurde grau und die Straßen nass, auch die Temperaturen fielen in den Keller und erinnerten uns daran, dass der Sommer hier ein schöner Traum ist, und wir bald wieder in die Realität eintauchen werden.

Passend zu diesem plötzlich Wetterumschwung stieß ich auf ein Video von , welches eine ähnliche Situation, nur genau anders herum wunderbar stimmungsvoll einfängt. Es beginnt mit einem verregneten Abend am Kottbusser Tor, der sich genauso anfühlte, wie die Realität, durch die ich gestern mit Regenschirm sprintete. Aber nach dieser feuchten Nacht zeigt das Video einen wunderbar sonnigen Tag und ein schönes Berlin, was einem Hoffnung gibt, dass nach jeder schlechten Phase auch wieder eine gute eintrifft.

Genießt das wunderbare Video mit einem stimmungsvollen Soundtrack von Apparat, der euch eine Gänsehaut verpassen wird, nach dem Klick.

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Rennen im Regen vom Regen weg

Rennen im Regen vom Regen weg

Eine Samstagnacht, gefüllt mit schlechten Partys. Ein Falafelladen am Rosa-Luxemburg-Platz. Ein Sommergewitter. DAS Sommergewitter. Ich, so zwischen dem fallenden Berliner Himmel und der Wand an Gerüchen aus Fritteuse und Männerschweiß. Ich wähle das Fegefeuer unter der undichten Markise. Menschen rennen vorbei. Gelangweilt spielen wir mit den Lichteinstellungen des Fotoapparats rum. Dann fang ich an, die vorbeirennenden Menschen zu fotografieren. Einige rennen und lachen. Einige rennen und fluchen. Viele rennen einfach nur so. Drei Jungs spielen Turmspringen in den Pfützen. Aber alle rennen. Keiner sagt sich: Ich bin eh pitschnass. Dann kann ich auch in Ruhe nach Hause laufen. Daher frag ich mich: Rennen die, weil sie so schnell wie möglich nach Hause wollen, oder rennen sie, weil man Regen einfach rennen muss? Ein ungeschriebenes Berliner Wettergesetz. Rennt man, weil man sieht, dass alle anderen rennen? Wie in den U-Bahnhöfen, wo man auch anfängt zu rennen, wenn man sieht, dass die Menschen vor einem plötzlich losrennen . Die nächste U-Bahn kommt sicherlich erst in 3 Minuten. 3 Berliner Zeitminuten sind wie 3 Stunden in Bochum, 3 Tage in Darmstadt oder 3 Jahre in Cottbus. Ewig. Zurück zum Regen. Rennen wir nun im Regen oder vom Regen weg? Und wovor rennen wir wirklich weg? Vor dem Jetzgefühl: nass-kalt-iiih? Oder vor den Dann-Konsequenzen: Schnupfe-Schwindsucht-Syphillis (letzteres, weil man dann doch schnell zur Ex-Affäre geht, die um die Ecke wohnt, statt einen Kilometer im Regen auf der Warschauer Brücke nach Hause zu laufen). Irgendwie sind die rennenden Leute im Regen am Samstagabend wie der Besuch einer Kunstausstellung im Hamburger Bahnhof, wo ich allein von den Sinnen her vom Kunstwerk vollkommen beeindruckt bin, mich aber die ganze Zeit frage welche mögliche Bedeutungsfacette mir am meisten gefällt.

Nach dem Klick rennende Menschen im Regen – die Resultate meiner Fotoexperimente.

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