Ein Teufelsfest in der Komischen Oper

Ein Teufelsfest in der Komischen Oper

Foto: Monika Rittershaus

Man stelle sich vor, der Teufel käme nach Berlin und keiner würde es scheren. Denn Tatsächlich haben die Berliner keine Zeit für religiöse Aberglauben bei all den Probleme. So klopfen Sorgen und Ängste immer mal an in Form von rasanten Mieterhöhungen, schlechten Jobangeboten oder dass man am Wochenende nicht ins Berghain gekommen ist (abhängig von Alter und Prioritäten).

Das kleine Dorf Sorotschinzi im nirgendwo der Ukraine findet den Teufel dagegen ziemlich grauenhaft. Zumindest, wenn man der Oper von Modest Mussorgski “Der Jahrmarkt von Sorotschinzi” glauben schenkt. In der Komischen Oper wurde dieses selten gespielte Werk ins Repertoire aufgenommen und ich hatte die Möglichkeit es mir anzuschauen. Warum diese Inszenierung eine wahrlich musikalische Erleuchtung für mich dargestellt hat, erfahrt ihr im englischen Teil des Artikels.

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Zeitgenössische Russische Kunst in Berlin

Zeitgenössische Russische Kunst in Berlin

Artwork: Katerina Belkina

Diesen Freitag started to erste Ausgabe der Russian Contemporary Art Week und rückt den Fokus dabei auf die Arbeiten von jungen, russischen Künstlern, die in Berlin leben. In drei Ausstellungen kann man in den Genuss der zeitgenössischen, russischen Kunst kommen, angefangen mit der Hauptausstellung in der The Ballery Galerie in Schöneberg, wo die Werke der Künstler Katerina Belkina, Igor Skaletsky und Vera Veritas Kochubey gezeigt werden. In der Prenzlauer Berg Galerie LemoArt wird eine größere Auswahl von jungen Künstlern zu sehen sein und in der Panke im Wedding gibt es ein Projekt von Studenten der UdK. Nach dem Klick eine kleine Vorschau.

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Enough is Enough – Stop Homophobia

Enough is Enough – Stop Homophobia

Tilda Swinton hisst die Flagge für LGBT

Wer sagt, dass Blogger nicht Post für Post die Welt ein klein wenig verändern können? Tatsächlich finde ich, dass jeder, der mit der Zeit eine kleine Reichweite und Community erreicht hat, über die Verantwortung nachdenken sollte, die diese mit sich bringt. Dass man diese Möglichkeiten durchaus positiv und konstruktiv nutzen kann, hat unser Kollege Norman Röhling vom Blog i-ref bewiesen, der im Juli Enough is Enough lostrat. Auslöser der persönlichen Initiative war das unter Präsident Wladimir Putin im Juni 2013 verabschiedete russische Gesetz, das Homo-, Trans- und Intersexuelle in diskriminierender Weise verurteilt und deren Alltag lebensgefährlich bedroht. Als vorrangiges Ziel des Aufrufs galt die zentrale Ansage: “Freunde, vernetzt euch, werdet aktiv und lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen Homophobie setzen – Enough is Enough”. Damit ist gemeint, dass man sich aktiv gegen Homophobie durch intelligente Nutzung von neuen Kommunikationswegen und professionellen Ressourcen zur wehr setzen sollte. Wer daran teilhaben möchte, kann zunächst erstmal der Facebook-Gruppe beitreten oder die Facebook-Seite liken, die vor dem Launch der online Plattform als Kommunikationsplattform dienen soll. Wer stattdessen gerne auch im echten Leben aktiv werden will, den laden wir ein am Samstag an der Demonstration in Berlin teilzunehmen oder sich am 8. September vor seiner lokalen russischen Botschaft um 15 uhr zu küssen. Diese Aktion hat es sich zur Aufgabe gemacht, den deutschen Staat und die Sponsoren der Olympischen Winterspiele 2014 in Russland zum Boykott der Spiele aufrufen. Da große Ziele große Unterstützung brauchen, hoffen wir, dass ihr daran zahlreich teilnehmen werdet. Ein Video von Enough is Enough und den Flyer zum globalen Protestkuss gibt es für euch nach dem Klick.

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