Das Street Art Museum, Foto: Urban Nation
“Urban Art heißt für mich, öffentlich ein Gespräch zu führen”
Yasha Young ist sichtlich erfreut als sie ihre Dankesrede vor internationaler Presse und Künstlern an diesem sonnigen Donnerstagmorgen hält. Die Direktorin von Urban Nation, einem Netzwerk für Street Art und ihre Künstler feiert gemeinsam mit ihren Unterstützern den Baustart des weltweit ersten Street Art Museums. “Urban Art ist ein Zeitzeuge, der sich jedem zeigt”, sagt Young während ihre Stimme leicht zittert. Am 16. September 2017 wird dieser Zeitzeuge noch ein großes Stück sichtbarer werden, und das mitten in Schöneberg.
Erfahrt mehr über das Museum und seht erste Entwürfe und einen Trailer im englischen Teil des Artikels.
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von Yasmin | Galerien, Schöneberg
Foto: Gene Glover
Unsere neue Gastautorin Anabel erzählt euch in regelmäßigen Abständen die Ergebnisse ihrer ungewöhnlichen Ausflüge im Stadtdickicht Berlins.
An Weihnachten ist Berlin ja bekanntlich fast menschenleer. Alle Wahlberliner verfliegen – und die wenigen Verbleibenden können sich für einmal fühlen wie Will Smith in “I Am Legend.” Zwar ganz ohne Zombies – dafür mit tonnenweise Goldlametta.
“Plötzlich fühlt sich die Stadt an wie ein kleines, vertrautes Dorf,” sagte letztens eine Freundin – eine waschechte Berlinerin noch dazu. “Dann ruft man sich nach einem Jahr Funkstille an und sagt: Hallo, kommst du ra-haus?” Und dann? “Und dann hüpft man raus und geht zusammen durch die stillen Strassen.”
Das klingt wunderbar. Das mach ich auch. Berlin nur für mich! Aber – wie immer – brauche ich dazu eine Mission: Ich schlendere in einer Seelenruhe entlang Schönebergs geheimer Schokoladenmeile! Drei Schokoläden und ich – ganz allein. Gibt es ein schöneres Weihnachtsgeschenk an mich selbst? Ich möchte mich in tausend kleinen buntverpackten Schokoladenwürfelchen wälzen!
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von Guest Author | Schöneberg, Shops

David Bowies Zeit in Berlin ist zu einer kleinem Mythos geworden: 1976 zog der Thin White Duke zusammen mit Iggy Pop in eine Wohnung in Schöneberg. In den folgenden Monaten nahm Bowie drei seiner wichtigsten Alben hier auf: die Berlin-Triologie, mit Liedern wie “Heroes” und “Boys keep swinging”. Aber Bowie hat in Berlin nicht nur Musik gemacht. Er hat auch die Kultur der Stadt förmlich in sich aufgesogen und sich zusammen mit Iggy Pop ins Berliner Nachtleben gestürzt. Was bedeutete: sehr viele Drogen aller Art und sehr viel Sex aller Art.
Tobas Rüther, Redakteur der “FAZ”, hat ein lesenswertes Buch über David Bowies Berlin-Periode geschrieben. Darin schildert er nicht nur all die Anekdoten und biographischen Geschehnisse, sondern er analysiert auch, in wieweit die Berliner Kultur Bowies Musik beeinflusst hat. Mehr dazu in einem Interview mit Tobias Rüther nach dem Klick.
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von Jens | Bücher, Musik, Leute