Als ob dieses Jahr nicht schon wie ein Kubrick-Film wäre, tauchten überall auf der Welt mysteriöse Monolithen wie in 2001: Space Odyssey auf. Und ich wette, ihr wusstet nicht, dass Berlin seinen eigenen hatte.
Der erste Monolith, der dieses Jahr in Utahs Red Rock Country von Biologen gefunden wurde, die Dickhornschafe von einem Hubschrauber aus beobachteten, wurde irgendwann im Jahr 2016 dort platziert.
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von Guest Author | Kunst
In Vorfreude auf die kommende Berlin Art Week hatten wir letzte Woche die Gelegenheit, einen Einblick in das Atelier der Künstler Johanna Dumet und Manuel Wroblewski zu erhalten, welches gerade für eine neue große öffentliche Ausstellung vorbereitet wird. Johanna springt die Stufen einer riesigen Wendeltreppe hinunter, die von starken griechisch-römischen Säulen gehalten wird, als sie mich begrüßt. Der Geruch von Ölfarbe erfüllt den Raum, und Johannas Shorts sind mit leuchtenden Pigmentflecken bespritzt.
Wenn man die Villa Heike betritt, lässt man Berlin hinter sich und betritt eine kunstvolle, aber industrielle Version der Antike. Die hohe Decke und die dekorativen Säulen sind das, was man in einem alten Museum sehen würde, aber die Kunst ist erfrischend zeitgenössisch und hebt sich von der kargen Architektur ab. Nach einigen Treppen steigen wir in das Atelier von Johanna und Manuel ein. Ich bin sofort vom Licht im Dachgeschoss der Villa Heike beeindruckt, ihr Raum wird von riesigen Fenstern nach Südwesten beleuchtet.
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von Guest Author | Kunst, Leute
Foto: Ralph Larmann.
Die wohl spektakulärste Ausstellung des diesjährigen CTM Festival war mit Sicherheit die audiovisuelle Installation Deep Web von Christopher Bauder und Robert Henke im Kraftwerk. Sie fand im Jahr 2016 zum ersten Mal im Kraftwerk statt. Diesen Sommer kommt sie endlich wieder zurück und kann im Kraftwerk vom 12. Juli bis zum 23. August 2019 besucht werden. Es gibt auch wieder besondere Live Performances, die sich wirklich lohnen, und zwar am 25. und 26. Juli, sowie am 8. und 9. August 2019. In dem folgenden Video könnt ihr in einem Video die 25m lange und 10m hohe bewegliche Skulptur aus Licht und Sound bewundern.
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von Frank | Kunst, Videos
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Wenn ich Menschen frage, was sie an Berlin so besonders finden, dann wird mir das ganz häufig mit einem Wort beantwortet: Freiheit. Da ist viel Wahrheit dran. Nachdem ich so lange hier gelebt habe, neige ich dazu, diese Freiheit für selbstverständlich zu nehmen. Ich merke es gar nicht mehr, dass es wirklich etwas ganz Besonderes ist, dass man hier alles tragen kann, auf das man Lust hat, lieben kann, wen man will, und jeden Job ausüben kann, für den man sich interessiert. Und das sind nur ein paar wenige der vielen Freiheiten, die wir hier haben. Besonders wenn ich mit Menschen aus anderen Städten oder Ländern spreche, oder sogar dort hinreise, werde ich daran erinnert, wie privilegiert wir hier in Berlin doch eigentlich sind.
Um diese Freiheit zu feiern, hat sich die Stadt ein eigenes Freiheitsdenkmal gesetzt, und zwar in Form einer Installation vor dem Hauptbahnhof. Das vom renommierten Architekturbüro GRAFT entworfene Monument besteht aus dem Schriftzug #FreiheitBerlin, der auch als Social-Media-Hashtag fungiert, so dass Menschen auf verschiedenen Social-Media-Plattformen ihre Gedanken über die Freiheit in Berlin teilen können, was bis jetzt schon über 9000 Leute getan haben.
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von Frank | Kunst
Viele von euch kennen die Arbeit des australischen Künstlern Joseph Marr bereits durch sein berühmtes Objekt Together, eine Gruppensexszene von Männern, welche sich unter dem Glastresen der Klobar im Berghain befindet. Kürzlich haben wir schon über den Entstehungsprozess dieser Arbeit berichtet. Nun ist es so weit, sich einen größeren Ausschnitt seines Schaffens zu machen und was könnte sich besser dafür eignen, als seine erste Soloausstellung hier in Berlin, die morgen Abend in der Michael Reid Galerie in Mitte eröffnen wird und die ihr nicht verpassen solltet. Zu sehen ist nicht nur seine Arbeit Together (zum ersten Mal außerhalb des Berghains), sondern auch weitere Arbeiten wie Büsten von Frauen und Totenköpfe. Alle haben sie eines gemeinsam: Sie sind aus Zucker gegossen, was zum einen eine gewisse Vergänglichkeit symbolisiert, aber auch die Sucht nach etwas, was eigentlich nicht gut für uns ist. So erklärt sich für uns auch der Titel Satisfaction für die Ausstellung. Nach dem Klick gibt es eine kleine Vorschau.
Verpasst nicht die Eröffnung am Donnerstag bei Michael Reid. Die Ausstellung könnt ihr danach vom 7. April bis Anfang Mai besuchen (an Ostern leider geschlossen). Zum Gallery Weekend wird es am 3. Mai 2015 die Finissage geben.
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von Frank | Kunst
Foto: Steve Blackburn / CC
Besonders in der Osterzeit besinnt sich der Berliner auf das gute alte Spazierengehen. Da ja Mitte zu konsumorientiert, der Görli zu junkig und der Mauerpark zu hippsterig geworden ist um da eine entspannte Runde zu drehen, sollte man auf den Treptower Park ausweichen. Wer sich dort von schönen Ufer wegbewegt, die Straße überquert, die den Park teil, landet am Sowjetischen Ehrenmal. Dieses eindrucksvolle Bauwerk von 1949 gedenkt den gefallenen Soldaten der Roten Armee.
Die Ausstrahlung dieser historisch relevanten Stätte ist nicht nur durch die meterhohen Soldatenstatuen bedingt. Am eindrucksvollsten empfinde ich das Tor zum Denkmal, welches aus zwei kristallartigen Pyramiden-Konstrukten besteht. Diese Elemente erinnern weniger an die 50er, sondern eher an eine ferne galaktische Zukunft. Vielleicht war die Sehnsucht nach den Sternen und die Vision des Sowjetischen Weltimperiums in diesem Jahrzehnt schon prägnant für das Bauwerk. Allemal ein besuchenswerter Ort der Berliner Vergangenheit. Mehr Bilder nach dem Klick.
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von Claudio | Orte
Fotos: Ulf Saupe
In der Panorama Bar gibt es ja schon von Anfang an die Kunst von Wolfgang Tillmans zu bewundern. Das Berghain hat sich nun auch einen Künstler gesucht, der ihnen die Bar auf der linken Seite mit toller Kunst verschönert hat. Seit zwei Wochen gibt es dort eine 9 Meter lange Zuckerskulptur des australisch-maorischen Künstlers Joseph Marr unter der Glastheke zu bewundern. Ganz passend heißt das Werk Together, man sieht nämlich eine Kette von ineinander verschlugenen Männerkörpern. Einen Blick auf die neue Skulptur gibt es nach dem Klick oder bei eurem nächsten Berghain Besuch.
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von Frank | Kunst
Wenn ich jemals aus Berlin wegziehen müsste, dann allerhöchstens in die Fantasiewelt von Ben & Julia. Das verrückte Künstlerduo aus Berlin eröffnete am Freitag seine neue Ausstellung The 2nd Live of Kaluk: Hypothesis im Voo Store und hieß jeden willkommen im imaginären Land des fünfohrigen Hundekönigs. Ich liebe Ben & Julia schon seit ich ihr überaus entzückendes Web Kak & Kook im Tal der furzenden Hennen (ja…) entdeckt habe, und jetzt wo ich sie persönlich kennengelernt habe umsomehr. Nach dem Klick gibt es die Eindrücke der Ausstellung, die übrigens noch bis zum 3. November 2012 im Voo Store zu sehen ist, sowie das besagte Video.
Am heutigen Abend werden sich die beiden Künstler übrigens auch über eure Nägel hermachen beim Fingerbang Pop-Up Nail Salon.
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von Frank | Kunst, Videos
Samuel Salcedo
Gestern Abend feierte die Preview Berlin Kunstmesse ihre Eröffnung im Hangar 2 des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Als eine der 4 großen Messen der neuen Berlin Art Week stellten hier eine Vielzahl von Galerien aus aller Welt die Arbeiten ihrer Künstler aus. Wie auch im letzten Jahr ist mir wieder meine Leidenschaft für außergewöhnliche Skulpturen aufgefallen. Meine ersten Eindrücke findet ihr nach dem Klick. Ihr könnt die Messe noch selber bis Sonntag besuchen.
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von Frank | Kunst

Beinahe hätte ich die neue Ausstellung Fragility in der Strychnin Galerie verpasst, die letzten Freitag eröffnete. Zum Glück hat mich der sugarhigh Newsletter freundlicherweise dran erinnert. Die Ausstellung zeigt die grandiosen Porzellanpuppen der Künstlerin Marina Bychkova. Mehr davon könnt ihr nach dem Klick sehen.
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von Frank | Kunst