Eindrücke vom Ersten Mai in Berlin Kreuzberg

Eindrücke vom Ersten Mai in Berlin Kreuzberg

Fotos: Vismante Ruzgaite. 

Berlin am ersten Mai, dem Tag der Arbeit. Was einst ein Tag der Proteste und Revolten war, an dem die Kreuzberger Anarchisten und Punks die mit Polizei Flaschen bewarf, Autos in Brand steckten und Schaufenster zerstörten, ist heutzutage eine der größten Straßenpartys, die den Großteil von Kreuzberg 36 und einige andere Teile der Stadt einnimmt.

Man könnte argumentieren, dass Berlin seinen Sinn für Widerstand verloren hat und dass die jungen Leute, die jetzt mit Bier in der Hand durch die Straßen tollen, die Geschichte und Bedeutung dieses wichtigen deutschen Feiertags völlig vergessen haben. Aber andererseits ist diese freigeistige Art, das Leben an jeglichen Orten und aus jeglichen Gründen zu feiern, nicht auch Berlins wichtigstes Markenzeichen seit den frühen neunziger Jahren?

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Am 1. Mai ist alles möglich in Kreuzberg

Am 1. Mai ist alles möglich in Kreuzberg

Der erste Mai, auch bekannt als Tag der Arbeit, war für mich nur ein Feiertag, bis ich nach Berlin kam. Egal wie sehr du anderen Menschen, die noch nie in Berlin waren, beschreiben willst, was hier vor sich geht, kannst du es erst verstehen, wenn du es erlebt hast. Du musst dort sein.

Der erste Mai ist ein Tag, an dem Kinder unschuldig die Rutschen im Park herunter rutschen, während völlig betrunkene Menschen im Gras verstreut drum herumliegen und eine Pause vom Feiern machen. Und das ist nicht einmal das Verrückteste, was du sehen wirst. Vielleicht sind die Berliner deshalb anders, weil sie von der Krippe direkt zur Party aufgezogen werden. Sie sind ihr ganzes Leben lang den ungewöhnlichsten Situationen ausgesetzt und leben daher Zufälligkeit, Spontanität und Surrealismus.

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Tanz mit mir, mein liebstes Berlin

Tanz mit mir, mein liebstes Berlin

Fotos: Min Kyung Choi

Liebstes Berlin, lass uns tanzen!

Trägst bereits Dein prächtigstes Sommerkleid und lachst Dein schönstes Lachen.

Endlich sind Deine Tage lang, Deine Nächte kurz. Verlieren sich ineinander. Haben keinen Anfang und kein Ende.

Die depressive Winterstimmung längst verziehen und vergessen. Düstere Novemberblues schmelzen mit meinem Zitroneneis um die Wette. Der Himmel gestrichen im strahlenden Blau.

Dass ist das Berlin in das ich mich verliebt habe! Alles blüht, alles lebt, alles tobt. Tagsüber in der Sonne baden und den Straßenmusikern lauschen.

Nachts die schillernden Gestalten im Mondlicht tanzen sehen. Genießen ist das halbe Leben.

Durch die Straßen zu laufen ist ein Fest für die Sinne. Coolness tropft Dir aus allen Poren. Der Schweiß des Exzesses hängt feucht in der Luft.

Aufgeladen mit Liebe, Lust, Plänen.

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Berlin ungeschminkt beim Karneval der Kulturen

Berlin ungeschminkt beim Karneval der Kulturen

Fotos: Hanko Ye

Berlin, das sind fast 4 Millionen Menschen, deren Leben aneinander vorbei schwirren, 4 Millionen Mentalitäten, Geschichten und Lebensentwürfe. Diese Vielseitigkeit kommt besonders an den Tagen zum Vorschein, wenn die ganze Stadt auf der Straße feiert. Zu diesen Anlässen zeigt Berlin seine schockierend schönste Seite. Erst letzte Woche beim “Karneval der Kulturen” hat der Fotograf Hanko Ye versucht diese Seite der Hauptstadt mit seinen Bildern einzufangen.

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Der Karneval der Kulturen mit anderen Augen

Der Karneval der Kulturen mit anderen Augen

Fotos: all.x

Es wird wohl in Berlin an niemandem vorbeigegangen sein, aber dennoch hier nochmal: Am Wochenende fand mal wieder der allseits geliebte und gehasste Karneval der Kulturen statt. Man kenn ja die Bilder danach: Verwackelte, quietsch-bunte Aufnahmen von bunten Kostümen und Menschenmassen auf den Straßen. Fotograf und Instagrammer Alexander Niklass a.k.a. all.x hat das Ganze mit einer etwas anderen Ästhetik eingefangen. Seine Bilder gibt es nach dem Klick. Viel Vergnügen.

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Japarade in Fotos

Japarade in Fotos

Die vorangekündigte Japarade war eine turbulente Mischung aus Haloween, einem St. Martins Umzug und einem Techno-Rave voll mit Japanern. Die unerwartete Crazyness dieses Events hat mir erneut verdeutlicht, warum diese Stadt einfach nur liebenwert ist. Hätten die Veranstalter bloß nicht den November gewählt, hätte das ganze vielleicht von außen etwas weniger trist gewirkt. Ansonsten ein fast perfekter Samstag-Nachmittag. Bilder nach dem Klick.

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Die Japarade – Ein Spektakel, ein Kunstprojekt, 2 Austellungen

Die Japarade – Ein Spektakel, ein Kunstprojekt, 2 Austellungen

Illustration:  Shoxxx

Japanische Subkultur ist in Berlin eher subtil vertreten. Umso mehr freue ich mich auf das Event, welches diesen Samstag in Friedrichshains stattfinden wird. Die Japarade ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt, das sich mit japanischer Kunst und ihrer Verortung in der Berliner Subkultur auseinandersetzt. Die Ausstellung, welche parallel in zwei Friedrichshainer Galerien gezeigt wird, widmet sich dabei insbesondere dem Schaffen japanischer Künstler in Berlin. Gleichzeitig wird aber auch Kunst gezeigt, die von japanischen Einflüssen inspiriert ist. Die Arbeiten der teilnehmenden Künstler bewegen sich zwischen zeitgenössischer Photographie, Malerei, Druckgraphik und Installation. Die Vernissage wird in Form eines kleinen Umzuges stattfinden: die Japarade. Die Japarade wird bunt, laut und wild. Ein Umzug bevölkert von allerlei (Plüsch)kreaturen japanischer Herkunft, begleitet durch Musik und ein feierndes Publikum. Mehr Infos nach dem Klick.

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