Fvck War! Eine Penis Skulptur aus geschmolzenen Waffen

Fvck War! Eine Penis Skulptur aus geschmolzenen Waffen

Diese nicht ganz unaufdringliche Skulptur ist ein Antikriegsprotest und eine laute Botschaft der Liebe, auf die wir bei iHeartBerlin natürlich ganz besonders stehen. Doch dahinter steckt weitaus mehr als man sieht – jenseits seiner einfachen, aber verlockenden Form und der bedeutsamen Botschaft wird dieses Werk euch in mehr als einer Hinsicht erstaunen.

Wofür steht nun diese Statue mit der eindringlichen Aufschrift “Fuck War”? Laut den Machern von AKT Jewels, einem in Genf ansässigen Team aus Ingenieuren, Designern und Handwerkern, soll es “ein Weg sein, Krieg in eine Lachnummer zu verwandeln”. Die Autoren behaupten auch, das Stück sei inspiriert von einem Zitat von Iggy Pop, der übrigens eine ganz besondere Verbindung zu Berlin hat.

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Mit einer Menschenkette in Berlin die ganze Welt retten!

Mit einer Menschenkette in Berlin die ganze Welt retten!

Ein paar Dinge sind so absurd böse auf dieser Welt, das man gar nicht glauben kann, das sie wirklich existieren. Dazu gehören definitiv Atomwaffen. Seit über 25 Jahren ist auf europäischen Boden der kalten Krieg vorbei. Doch dieser scheinbare Frieden hat Atomwaffen keineswegs harmloser gemacht.

Diesen Samstag ist in Berlin eine tolle Möglichkeit dagegen zu protestieren. Zwischen der Nordkoreanischen und der US-Botschaft wird eine Menschenkette gegen Atomwaffen protestieren. Initiatoren sind ICAN – Internationale Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen die vor ein paar Monaten den Friedensnobelpreis gewonen haben. Gute Gründe warum man unbedingt hingehen sollte haben wir im Gespräch mit dem Deutschen Vorstand von ICAN, Leo Hoffman-Axthelm ergründet. Das Interview findet ihr im englischen Teil des Artikels.

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Das Mahnmal aus Bussen am Brandenburger Tor

Das Mahnmal aus Bussen am Brandenburger Tor

Wer zur Zeit dem beliebten Brandenburger Tor einen Besuch abstattet, der wird eine recht ungewöhnliche Konstruktion dort entdecken. Wie kleine Hochhäuser ragen dort 3 Busse in den Himmel empor. Die Installation versetzt die Besucher in Erstaunen. Der Künstler hinter dem Werk ist Manaf Halbouni. Bereits im Frühjahr standen seine Busse schon in Dresden, wo sie die Gemüter der rechten Szene erhitzt haben.

Doch was ist die Bedeutung der Busse? Sie sind eine Referenz an ein Foto, welches 2015 in Aleppo aufgenommen wurde, welches mittlerweile durch den Krieg zu großen Teilen zerstört ist. Auf dem Foto konnte man auch so aufgestellte Busse sehen, die zum Schutz vor Kugelfeuer dienten. Mit dem Titel “Monument” wird die Installation zum Mahnmal für den furchtbaren Krieg in Syrien. Bis zum 26. November 2017 sind die Busse noch in Berlin.

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Girl Power in der Nachkriegszeit: Die Trümmerfrauen

Girl Power in der Nachkriegszeit: Die Trümmerfrauen

Die Idee der Girl Power klingt zwar nach einer Bewegung aus dem Jetzt, ist jedoch keineswegs neu. In der Nachkriegszeit gab es da zum Beispiel eine Bewegung, die diesen Begriff nicht wörtlicher hätte bedienen können. Die Rede ist von den sogenannten Trümmerfrauen. Auch wenn der Name erstmal tragisch anmutet, so waren diese Frauen jedoch alles andere als tragisch. Durch den Mangel an Männern, von denen ja viele im Krieg gefallen waren, stand die Bevölkerungen in vielen Teilen Deutschlands vor einem großen Trümmerhaufen and zerbombten Städten. Da war es mitunter auch an den Frauen, beim Aufräumen zu helfen, was ja per se damals nicht unbedingt Frauenarbeit war. So sah man viele Frauengruppen sich organisieren und die schweren Trümmerteile schleppen, Backsteine abklopfen und sortieren für den eventuellen Wiedereinsatz. Der Einsatz der Frauen machte weit und lange Eindruck, half auch den deutschen für etwas positive PR, die sie nach dem Krieg natürlich bitter nötig hatten. Einige der Frauen Leben sogar noch und wurden in den vergangenen Jahrzehnten auch hin und wieder geehrt, zum Beispiel auch mit Bronzestatuen, die man in Berlin auch vorfindet. Es gibt viele historische Fotografien, die die Frauen aus Berlin zeigen, wie sie die harte Knochenarbeit verrichten, aber dennoch mit einem Lächeln auf den Lippen. Unser Illustrator Berk Karaoglu hat sich den Bildern angenommen und mit einem fröhlich, bunten Pelz an Illustrationen überzogen um den Frauen so ein buntes, digitales Denkmal zu setzen. YOU GO GIRLS!

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Die traurige Geschichte eines Nilpferdes und eines Elefanten

Die traurige Geschichte eines Nilpferdes und eines Elefanten

Der Berliner Zoo war eins ein ziemlich glamouröser und architektonisch beeindruckender Komplex mit großen, prachtvollen Häusern für die Tiere, einem großen Restaurant und festlichen Sälen für besondere Anlässe. Heutzutage ist davon wenig übrig, die Gebäude weitaus bescheidener, der Fokus liegt mehr auf Funktionalität, denn auf Prunk. Durch die beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert wurde der Zoo größtenteils zerstört, die meisten Tiere darin kamen ums Leben, es gab von tausenden Zootieren nach dem zweiten Weltkrieg weniger als Hundert Überlebende. Im englischen Teil dieses Artikels erzählt unsere Gastautorin Matilde über zwei von den überlebenden Tieren, die es zu Berühmtheit gebracht haben, lange vor dem Eisbären Knut.

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Berlin 1945 – Eine Stadt in Ruinen

Berlin 1945 – Eine Stadt in Ruinen

Vor ein paar Tagen tauchte ein spannendes Video auf, welches Berlin im Jahre 1945 zeigt, in Schutt und Asche, aber belebt von den Menschen, die es wieder aufbauen. Dank der aufwendigen Nachbearbeitung von  sind die zum Teil vorher unveröffentlichten Aufnahmen in Farbe und High Def. Kaum zu glauben, dass das möglich ist! Sehr interessant Berlin auf diese Art zu sehen in einer seiner düstersten Zeiten. Das Video nach dem Klick.

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Kriegstanz: Die Geschichte des Soldaten Elik

Kriegstanz: Die Geschichte des Soldaten Elik

Foto: Pablo Derka

Krieg ist für die jüngeren europäischen Generationen ein Abstraktum aus dem Fernsehen und dem Internet. Klar stellt man sich den ganz schrecklich vor. Aber ich glaube der westeuropäische junge Erwachsene hat de facto eher vor Übergewicht Angst als vor Krieg. Anders verläuft es in Israel, wo quasi jeder mit der Kriegsmöglichkeit täglich konfrontiert wird. Allein die dreijährige Militärpflicht stellt junge Menschen dort ganz anderen Anforderungen und Umständen aus, als wir es hier gewohnt sind.

Im neuen Stück von meinem guten Freund Santiago Blaum an den Sophiensaelen wird die wahre Geschichte des israelischen Soldaten Elik Niv erzählt, der nach seiner Laufbahn in der Elite Force der Armee eine Karriere als Tänzer einschlägt. In einer Zeit des industrialisierten und ferngesteuerten Krieges führt uns Elik als persönlicher „first person shooter“ durch ein Kontinuum von Grenzen und Kriegserfahrungen, Videospielen und militärischen Übungssimulatoren. Im Cast, die fantastische Tatiana Saphir, die viele als Tati von The Fruit Salad vielleicht kennen. Die Details nach dem Klick.

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